[game] Tony Hawk’s Pro Skater 2

Neversoft Entertainment schraubte die Rollen an Tony Hawk’s Pro Skater 2 zur Jahrhundertwende. Publisher war damals – genauso wie bei der lang ersehnten iPhone-Portierung heute – Activision. Einen ganzen Monat nach der US-Veröffentlichung, fliegt der ‚Hawk‘ endlich auch in den deutschen App Store.

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Das ausgefeilte Trick- und Kombosystem wurde vom Original beibehalten und auf die berührungsempfindliche Steuerung übertragen. „Grind, Flip und Grab“ lassen sich mit dem rechten Daumen auslösen. In die Knie geht ihr durch Drücken des Ollie-Buttons. Dieser lässt euch auch ‚Fahrt aufnehmen‘ und damit besonders hohe Rampen erklimmen. Eigentlich haltet ihr konstant euren großen Finger auf dieser Taste. Während der Sprünge könnt ihr über das Steuerkreuz ‚Gesten‘ ausführen, die den Skater an die unterschiedlichsten Seiten des ‚Boards‘ greifen lassen – wie zu den guten alten PlayStation-Zeiten.

DirektTony

Insgesamt reagiert die Touch-Steuerung präzise und nachvollziehbar. Das ändert jedoch nichts am immer noch ziemlich hohen Schwierigkeitsgrad. Wer über das erste Level hinaus kommen möchte, sammelt Punkte, Sterne und rammt sein Gebein in herumstehende Fässer. Pro Lauf müssen nicht alle diese Aufgaben erfüllt werden. Trotzdem gestalten sich, die zu erreichenden Ziele mit knackiger Härte, welche auch geübte Spieler immer und immer wieder das gleiche Level ausprobieren lassen.

Mit zwölf Fahrern auf 13 Parcours ist für ordentlich Unterhaltung gesorgt. Die Menüs sind leider ziemlich stümperhaft umgesetzt und reagieren teils träge auf ‚Tippen‘ oder ‚Wischen‘. Die Grafik blieb in meinen ersten Testläufen immer flüssig und die Musik auf erwartet hohem Niveau – Anthrax, Rage Against the Machine oder Bad Religion rocken auch im Jahr 2010 noch stark.

Update: The original soundtrack was also removed and replaced with new music.

(Danke, Gerd!)

Wer sich gerne die Zähne an den zu erledigenden Aufgaben ausbeißt, wird entlohnt durch eine merkbare Steigerung der eigenen Fähigkeiten. Wer kurze Spieleinlagen zwischendurch mag, bekommt hier ebenso Unterhaltung geboten. Grafik und Sound, der auslaufenden Neunzigerjahre, sind grandios. Ungeübte Spieler sind jedoch gewarnt vor Frust-Momenten.

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-> App Store-Link

Apple-Werbespot: Entwickler preisen die iOS-Plattform

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Seit dem vergangenen Donnerstag lädt Apple seine Entwickler per E-Mail dazu ein, iOS 4-Updates für ihre App-Store-Anwendungen einzureichen. Auf den Fuß folgte ein fünfminütiger Werbespot, der Android ‚andere‘ Plattformen abwatscht. Und das ziemlich kräftig.

It’s really evident in Apple’s APIs, in the developer tools, that you’re working with something really mature, not something that was invented two years ago.

DirektDev

„Stilvoll boshaft“.

via Fortune + Apfeltouch

[KlimBim] NSFW-FaceTime, Japan-Preise, 3.3.9 Entwicklervereinbarung, AT&T-Entschuldigung, Retina-Display-Analyse, OffMaps, iPadWallpaper und iOS-Walkthrough

DirektSexTime

@kolbo86 bastelt einen ‚Not-Safe-For-Work‘ FaceTime-Trailer, der zeigt, was Apple nicht zeigen möchte.

via twitter@tolbo86


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Japan gehört zur Riege der ersten fünf iPhone-4-Verkaufsländer. Der dortige Exklusiv-Anbieter Softbank verkündet am heutigen Morgen die Geräte- und Tarif-Konditionen, zu denen das neue Apple-Telefon am 24. Juni erhältlich sein wird.

Die Geräte-Subvention erfolgt im Land der aufgehenden Sonne über den zweijährigen Datentarif, bei dem ein 32 GB-Modell zu zirka 100 Euro erworben werden kann.

A two year commitment for a 32 GB iPhone 4 will cost you 57,600 yen but return 46,080 yen in discounts bringing a total difference of 11,530 yen or around $125 USD. A 16 GB iPhone 4 will cost 46,080 yen with 46,080 yen discount or a whopping 0 yen!

In allen fünf Start-Ländern (Deutschland, Frankreich, Japan, UK und USA) beginnen die Vorbestellungen am morgigen Dienstag, den 15. Juni 2010.

via Mobile in Japan


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Neben dem stark diskutierten Abschnitt 3.3.9 der App-Store-Entwicklervereinbarung, bei dem zuletzt Apple Googles Werbefirma AdMob vor die Tür setzte, änderte sich auch Paragraf 3.3.2.. Nach schriftlicher Genehmigung lässt Apple hier die Möglichkeit offen, „interpreted code and external runtimes“ einzusetzen. Insbesondere Spiele, die auf separate „libraries“ zugreifen, könnten davon profitieren.

Diese Änderung des ‚iPhone Developer Program License Agreement‘ hat möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf kommende App-Store-Veröffentlichungen.

via Apple Outsider


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AT&T entschuldigt sich per elektronischer Post bei seinen Kunden für die Sicherheitslücke aus der letzten Woche. Dabei waren über 114.000 Datensätze aus E-Mail-Adressen und iPad ICC-ID-Nummern ‚abhanden‘ gekommen.

The hackers deliberately went to great efforts with a random program to extract possible ICC-IDs and capture customer email addresses. They then put together a list of these emails and distributed it for their own publicity.

(Danke, Daniel!)


via PCWorld

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via Patrick Beja

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via MacRumors

Das hochauflösende ‚Retina-Display‘ ist für mich ohne Frage das Highlight im neuen iPhone. Ob man wirklich „nie wieder zurück möchte“, wie es Steve Jobs ausdrückte, bleibt abzuwarten. Die derzeitige ‚Pixel-Analyse‚ hat meines Erachtens wenig mit dem späteren Gefühl der 326ppi-Pixeldicht zu tun, wenn man das Gerät einmal selbst in der Hand hatte.


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OffMaps (0.79 €; App Store-Link) von Felix Lamouroux, mit OpenStreetMaps-Kartenmaterial zum Download für den Offline-Betrieb (beispielsweise im Urlaub), kostet als ‚universal‘ App für iPhone und iPad derzeit magere 79 Cent.


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Im Web gibt es unzählige Webseiten mit Hintergrundbildern in verschiedenen Farben, Formen und Größen. „iPad Wallpapers That Don’t Suck‚ sticht nicht nur über seinen Namen, sondern auch über angenehme Bildchen und keine Werbeeinblendungen hervor.


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TiPb schrieb eine wirklich ‚reichhaltige‘ iOS-Zusammenfassung der Funktionsübersicht des kommenden Betriebssystems.

-> http://www.tipb.com/2010/06/14/ios-4-walkthrough/

iPhone 4-Vorbestellung bei der Telekom ab Morgen / Tarife-Details eventuell schon heute

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Der Twitter-Account der Deutschen Telekom AG, die vorerst weiterhin exklusiv die hiesige iPhone-Vermarktung betreuen, verspricht Complete-Verträge für das neue iPhone 4 ab einem Euro.

Die offiziellen Vorbestellungen (Affiliate-Link) werden voraussichtlich ab Morgen angenommen. Einer ausführlichen Beschreibung widmen wir uns nach dessen Bekanntgabe.

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[app] ‚BlickTV‘ aus Schweizer App-Store überträgt Live-TV ans iPhone

Im App-Store der Schweiz findet sich mit BlickTV (kostenlos; App Store-Schweiz) eine Fernseh-Anwendung, die sich auch deutscher Sender annimmt. Der erste ‚Konsum-Monat‘ ist dabei kostenlos und überträgt per WiFi oder UMTS auch das deutsche Sender-Repertoire ans iPhone. Ein Folgemonat schlägt mit zirka 5 € zu Buche.

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Als ‚Living-the-Future‚-Moment habe ich vor wenigen Minuten über mein MiFi eine 55-minütige S-Bahnfahrt mit drei Toren einer Live-Übertragung des deutschen Teams verbracht. Die Videostream riss trotz strömenden Regens nicht einmal ab, passte seine Qualität sich jedoch während der Ausstrahlung dem schwankenden UMTS-Empfang an – trotz Klötzchenbildung war Torjubel im Zugabteil angesagt.

Zum wiederholten Mal verweigern ‚lizenzrechtliche Gründe‘ der Boulevard-App den Zugang zum deutschen App Store. Wer seine persönliche Interpretation der ‚Schweizer Grenzen‘ ein wenig erweitert, ist besonders zu diesen WM-Zeiten gut mit einem App-Store-Account und dem entsprechenden Gratis-Download in unserem Nachbarland beraten.

[iPad-App] RSS-Client ‚Reeder for iPad‘ erreicht den App Store (+Video)

Seit der gestrigen Nacht steht der RSS-Nachrichtenaggregator ‚Reeder‘ für das iPad im App Store zum Download. Der Feedreader von Silvio Rizzi, der mit eurem Google Reader spricht, war zuvor bereits auf dem iPhone meine erste Wahl zum ‚Abarbeiten‘ der Nachrichtenberge.

Ich surfe mit der jetzt veröffentlichten iPad-Version bereits seit der ersten internen Beta-Fassung, die einige Wochen zurückliegt und eine wirklich erfolgreiche Entwicklung durchlief. Reeder zeichnet sich auch auf dem großen iOS-Bildschirm durch eine schnelle Synchronisation, intelligentes Design und viele Möglichkeiten für eine Weiterverarbeitung von Artikeln aus.

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Ungewohnt aber mittlerweile unverzichtbar: Ordner lässen sich durch das Spreizen von zwei Fingern ‚aufziehen‘. Wer seine News-Beiträge auf einem kompletten Zeitstrahl bevorzugt, navigiert per Fingerzeig in die jeweilige ‚Stapelverarbeitung‘. In der Breitbildansicht zeichnet sich die Feed-Übersicht auf der linken Seite ab, während der zu lesende Artikel rechts dargestellt wird. Mit einem ‚Tap‘ auf die Überschrift gelangt man zur Webseitenansicht.

Um einen Satz von mehreren, aufeinanderfolgenden Artikeln zu tilgen, zieht man mit dem Finger über das Ende der Nachricht hinaus. Das Scrolling simuliert einen kurzen Widerstand und springt dann auf den anknüpfenden Beitrag.

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Das funktioniert besonders in der vertikalen Ansicht extrem gut, wenn die RSS-Feed-Übersicht auf der linken Seite eingespart wird. Um dorthin zurückzukehren, ‚wischt‘ man von Links nach Rechts über den Artikel. Diese Visualisierung erinnert an übereinanderliegende Papierblätter, durch die man sich mit einzelnen Fingergesten wühlt.

Artikel lassen sich mit unterschiedlichen ‚Service Panels‘ umwandeln, vermerken und verschicken. Die Liste der angeschlossenen Dienstleistern reicht von Delicious über Instapaper bis Twitter zum Google Mobilizer.

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Entwicklungszeit zahlt sich aus: Reeder for iPad schafft es ohne Mühe ein übersichtliches und aufgeräumtes Design mit hoher Funktionalität zu verbinden. Gepaart mit einer schnellen Google-Reader-Sychronisation hat sich die Anwendung bei mir auf der ersten iPad-Seite ‚eingenistet‘.

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-> App Store-Link

[iPad-App] Sky Sport (+Video)

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Das Pay-TV-Unternehmen Sky Deutschland, vormals Premiere AG, wirft pünktlich zum WM-Start eine iPad-Streaming-Anwendung in den App Store. Für alle Sky-Kunden ist die Live-Übertragung der Weltmeisterschaftsspiele und anderen Sportübertragungen dabei bis zum 31.08.2010 kostenlos.

Der Termin ist nicht zufällig gewählt, da die Fußball-Bundesliga-Saison 2010/2011 am 20. August startet. Demnach lassen sich über die Anwendungen noch zwei Live-Fußballwochenenden übertragen. Nach dem 31. August wird die Nutzung der ‚Sky Sport App‚ ein kostenpflichtiger Dienst, dessen Preis noch nicht feststeht.

Wenn Sie als Sky Kunde das Sky Sport oder Sky Fußball Bundesliga Paket abonniert haben, können Sie die entsprechenden Inhalte dieses Programmpaketes auch in der Sky Sport App nutzen. Wenn Sie als Sky Kunde das Sky Sport und/oder Sky Fußball Bundesliga Paket und zusätzlich unser HD und/oder Multiroom Angebot abonniert haben, können Sie alle Inhalte der Sky Sport App gratis nutzen.

via Sky.de

Bis Ende August kostet ein ‚Schnupperabo‘ für alle Sky-Programmangebote 16.90 €. Die einzelnen Film-, Fußball- und Sport-Pakete schlagen danach mit jeweile 32.90 € zu Buche – in Kombination wird es preiswerter. Sieben HD-Sender lassen sich für 5 €-Aufpreis dazubuchen.

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Im Blickpunkt steht jedoch zuerst die Weltmeisterschaft, dessen Übertragung sich ausschließlich über eine WiFi-Verbindung und dem entsprechenden Sky-Login-Account auf das Apple-Gerät streamen lässt. Ohne aktive WiFi-Verbindung stürzt die Anwendung beim Start ab. Der Nutzer sieht sich außerdem dubiosen Fehlermeldungen ausgesetzt, die in dieser Form eigentlich vom App-Store-Genehmigungsprozess hätten abgefangen werden müssen. In unserer kurzen Betrachtung hat die Anwendung mehrmals eine ‚unterbrochene‘ WiFi-Verbindung festgestellt und muss daraufhin ‚zwangsbeendet‘ werden.

Unnötig zu erwähnen, dass die hiesige WiFi-Verbindung natürlich nicht wirklich unterbrochen wurde…

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Das Login-Feld zeigt nach der Eingabe des Sky-Testaccounts keine Daten an. Eine ‚doppelte‘ Anmeldung führt zur totalen Verwirrung der App. Erst nach einem kompletten iPad-Neustart hob sich diese ‚Desorientierung‘ wieder auf.

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Die Streaming-Qualität geht bislang in Ordnung. Es bleibt natürlich abzuwarten, wie sich diese bei populären WM-Spielen entwickelt. Derzeit verweilen Übertragung mitunter gerne als eingefrorenes Standbild, und lassen sich erst durch einen Senderwechsel wieder zum Abspielen der bewegten Bilder anregen.

Kleinere News-Meldungen und Ergebnis-Tabellen hält die Anwendung für seine Nutzer vor. Leider sind diese jedoch keine wirkliche Erwähnung wert. Ärgerlicher ist außerdem, dass nicht auf ein umfangreiches Programm-Archiv zurückgegriffen werden kann. Wer hierzulande nicht in tiefer Nacht die NBA-Finals anschauen möchte, muss bis zum nächsten Sendetermin eine Wiederholung abwarten.

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Offizielle Alternativen für ‚mobile‘ Live-Sportübertragungen lassen sich an einer Hand abzählen. Die Telekom bietet mit MobileTV (kostenlos; App Store-Link) für ihre iPhone-Kunden ein Fifa WM-Paket an, das für seinen Tageszugang 1.95 € kostet oder als Monatsabo mit 4.95 € zu Buche schlägt. Das Abonnement endet automatisch am 31. Juli 2010.

Ansonsten sollte noch die EyeTV-Hardware (in ihren verschiedenen Ausführungen) Erwähnung finden, die das gebührenfinanzierte WM-Fernsehprogramm von einem Mac-Computer zum iPhone oder iPad sendet. Dies funktioniert auch über eine UMTS-Verbindung.

DirektSky

Technisch geht die Sky-App für eine Version 1.0 leider nicht in Ordnung, aber man ist beinahe dankbar für eine Entwicklung in die richtige Richtung. Dieser ‚Anstoß‘ ist auf jeden Fall ein Anfang, bei dem es jedoch abzuwarten bleibt, ob sich eine entsprechende Evolution anschließt.

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-> App Store-Link

Änderung der App-Store-Entwicklervereinbarung: Auswertung für ‚unabhängige‘ Werbeanbieter gestattet

Apple überarbeitet seine iOS-Entwicklervereinbarung im Abschnitt 3.3.9, die erst nach „schriftlicher Genehmigung“ eine Verwendung von Statistik-Werkzeugen zum Einfangen von „werberelevanten“ Informationen erlaubt. Sollte der Nutzer einer Verarbeitung seines Aufenthaltsortes, der UDID-Gerätenummer und „anderen Daten für explizite Reklameschaltungen“ zustimmen, dürfen diese – ausschließlich von „unabhängigen Werbeanbietern“ – verarbeitet werden.

Die Textpassage über den „independent advertising service provider“ lautet wie folgt:

[…] an advertising service provider owned by or affiliated with a developer or distributor of mobile devices, mobile operating systems or development environments other than Apple would not qualify as independent […]

via AllThingsDigital

Es gehört nicht viel Interpretationskraft dazu, aus dem Textabschnitt herauszulesen, dass die von Google im letzten Dezember akquirierte Werbebude ‚AdMob‘ sich nicht als „unabhängig“ qualifiziert. „Adsense-Reklame“ dürfte den derzeitigen Großteil der werbefinanzierten Anwendungen im App Store ausmachen. Unter Berücksichtigung über die am 01. Juli startende iAds-Plattform, mit der Apple selbst in die Werbevermarktung einsteigt, steckt ordentlich Zunder hinter der aktuellen Textänderung.

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via Businessweek

Zum Hintergrund: Im Dezember 2009 krallten sich sowohl Apple als auch Google zwei Anbieter für mobile Werbung. Google legte für AdMob mehr Geld auf den Tisch als Apple, wodurch sich Cupertino zum Kauf von Quattro Wireless entschied.

Die beiden US-Firmen stehen sich mittlerweile in vielen Geschäftsbereichen gegenüber. So vermietet Googles YouTube seit Jahresbeginn digitale Filme und schießt damit auf das iTunes-Verleihgeschäft. Mit Google Voice ist Mountain View bereits seit längerer Zeit (in den USA) auch Telefonanbieter, bekommt eine native Anwendung jedoch nicht durch den App-Store-Genehmigungsprozess. Seit Anfang Juni spürt die mobile Suchmaske von Google – ohne iTunes-Hilfe – auch App Store-Anwendungen auf.

Auf der anderen Seite schafft Apple in iOS 4 einen Platz für Microsofts ‚Bing‘ als dritte Suchmaschine.

Der jetzt geänderten Entwicklervereinbarung ging der ‚Unmut‘ über ‚Flurry Analytics‚ voraus, die durch integrierte App-Frameworks neue iPhone-Geräte auf dem Cupertino-Campus aufspürten und diese Daten veröffentlichten. Apple untersagte daraufhin die Datenauswertung durch Drittanbieter komplett, die unter den oben aufgeführten Bedingungen jetzt wieder gelockert wurden.

-> D8: Steve Jobs on iAds Restrictions

Verständlicherweise zeigt sich AdMob-Gründer Omar Hamoui nicht erfreut über den anvisierten Fahrplan der Apple-Politik.

Let’s be clear. This change is not in the best interests of users or developers. In the history of technology and innovation, it’s clear that competition delivers the best outcome. Artificial barriers to competition hurt users and developers and, in the long run, stall technological progress.

via AdMob

Er kündigt an, das Gespräch mit Apple zu suchen: „We’ll be speaking to Apple to express our concerns about the impact of these terms.“.

Die Bezeichnung ‚Kriegserklärung‘ fällt im Zusammenhang mit Apple und Google seit mehreren Jahren. Auch für diesen ‚Kriegsschauplatz‘ fand sie wieder reichlich Verwendung. John Battelle „It’s Official – Apple Kicking Google Out of iWorld“ sieht Apple den Fehdehandschuh werfen, während John Gruber es einen „dick move on Apple’s part“ nennt, aber trocken feststellt: „Google started this.“.

DirektiPad

Bemerkenswert bleibt, das Steve Jobs mit seiner Aussage „Search Hasn’t Happened On Mobile Devices“ Recht zu behalten scheint. Anders lässt sich das verstärkte Interesse von Google an Reklame-Schaltungen innerhalb von Anwendungen nicht auslegen. Anfang Juni stellte AdMob neue Werbeformate und eine überarbeitete iPad-Integration vor, die (zumindest vorerst) für die Apple-Plattform hinfällig sein dürfte.