ARD-Vorsitzender Boudgoust hält die Diskussion um eine Tagesschau-App für übertrieben und realitätsfern

Kurz vor Weihnachten erwähnte Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell (Tagesschau / Tagesthemen) in einem Gespräch mit der DPA, die geplante Entwicklung einer nativen Tagesschau-Anwendung für das iPhone. Die Diskussion, die danach von Lobbyismus betreibenden Politikern, verblendeten Interessenverbänden und privaten Verlegern losbrach, spottet jeder Beschreibung.

Die Bildzeitung startete eine große Kampagne, die zuletzt das komplette Gebührensystem in Frage stellte. Auch der NDR-Rundfunkrat meldete sich zu Wort.

Gniffke bezog Anfang Januar in zwei Blog-Beiträgen (1/2) Stellung. Ein einziges Zitat hätte meiner Meinung nach jedoch ausgereicht, den von Außen hereingetragenen Schmutz aufzuwischen:

Es geht bei unserer App darum, ein bereits bestehendes Angebot auch auf einer neuen technischen Plattform nutzbar zu machen.

Süffisant kommentiert die NDR-Sendung Zapp am 17. Januar die „Kämpfe um kostenlose Netz-Inhalte„.

Die neuste Aussage, die wieder Benzin ins Diskussionsfeuer gießt, tätigt der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust, der auch im Zapp-Video zu sehen ist. Am gestrigen Mittwoch kommentierte er die Debatte als „übertrieben und realitätsfern“:

Wenn man sich mal anschaut, wie viele iPhones es auf dem deutschen Markt gibt, relativiert sich die Frage noch einmal mehr“. […] Bei dieser Debatte wurde ja so getan, als würden nur die ARD und Springer sich auf diesem Markt tummeln. Das ist eine Verzerrung der Realität. […] Ob das nun die große öffentliche Debatte rechtfertigt, sei dahingestellt.

Heise.de ergänzt / novelliert entsprechend der DPA-Berichterstattung Boudgoust-Aussage um folgende Passagen, die nicht im direkten Wortlaut übermittelt ist: „In Deutschland gibt es nach aktuellen Schätzungen rund 800.000 iPhone-Nutzer. […] Zudem seien ja schon 140.000 Apps für das iPhone verfügbar, alle großen Verlage und die Privatsender längst vertreten“.

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[hardware] AKG K 370 – In-Ear-Kopfhörer

Die Vorstellungen von Kopfhörern als Zusatzequipment für das iPhone, stießen in der Vergangenheit an dieser Stelle gewöhnlich häufig auf hohes Interesse. Je nach Preiskategorie gestaltet sich die beabsichtigte Kaufmotivation trotzdem sehr unterschiedlich. Auf die Demonstration der Sennheiser Bluetooth-Kopfhörer MM400, aus dem September 2009, trudeln immer noch Kommentare und Twitter-Nachfragen ein – über die Preisregion von 150 € darf schon etwas länger nachgedacht werden.

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Das jetzt begutachtete AKG-Modell ‚K 370‘ ist kabelgebunden, eine In-Ear-Variante und zwei ganze Kategorien preiswerter. Obwohl das Produkt bereits ein paar Tage erhältlich ist, findet es sich immer noch in der aktuellen AKG-Produktliste. Dort bestreitet es die zweithöchste Position für Kopfhörer, die direkt im Ohrgang ihre Wirkung entfalten. Einzig die AKG K 390 (Amazon-Link*) mit aktiver Geräuschunterdrückung werden preislich darüber positioniert.

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AKG selbst spricht den Klangkörpern eine ‚ultraleichte Bauform‘ zu. Obwohl die Außenabmessungen nicht mit den minimalsten Standards aufwarten, kann ich bezüglich des Gewicht dem Hersteller nur voll und ganz zustimmen. Das Einmeterkabel, der vergoldete Stecker, die Freisprecheinrichtung sowie die eigentlichen Kopfhörer mit zwei Gummiaufsätzen, bringen gerade einmal 15g auf die Waage. Das steigert den Tragekomfort erheblich. Die ins Kabel eingearbeitete Mikrofon- und iPod-Steuerungseinheit ist zirka so hoch wie ein gewöhnlicher Daumen und etwas halb so breit. Der Kopfhörer ist voll kompatibel zu iPhone Classic, 3G und 3GS.

Über die Steuerungseinheit regelt sich die Musikwiedergabe. Songs lassen sich pausieren oder vor- und zurückspringen. Durch einen einfachen Tastendruck lassen sich so auch Gespräche annehmen. Schmerzlich vermisst wird die Regulierung der Lautstärke, die sich bei diesen Kopfhörer nur über das iPhone selbst tätigen lässt.

Die Sprachqualität des Mikrofons sticht qualitativ nicht hervor, zeigt jedoch weder bei normalen Telefonanrufen oder einer Skype-Telefonie große Schwächen. Die Sprachaufnahme ist sehr sensibel eingestellt, was es in lauten Umgebungen unnötig macht, den kleinen Plastikfortsatz zum Mund zu bewegen. Ein definitiver Pluspunkt.

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Der Klinkenstecker ist leider nicht abgeknickt, weist jedoch eine 3cm-lange Verstärkung auf. Diese wirkte innerhalb der ersten Testwoche – auch beim Tragen in der Hosentasche – äußerst zufriedenstellend bezüglich seiner Stabilität. Trotzdem bleibe ich aufgrund meiner vorherigen Erfahrungen skeptisch, was eventuelle Kabelbrüche angeht. AKG vergibt jedoch eine zweijährige Garantie, die solche (hypothetischen) Probleme abdecken muss.

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Die Geräuschabschirmung nach außen ist absolut einwandfrei. Der Klang fühlt sich in sehr hohen Pegelregionen so an, als ob er gerne verzerren würde. In einer für normale Ohren noch ertragbaren Lautstärke, tut er dies jedoch nicht. Der Bass überzeugt, die Töne der mittleren und hohen Tonlage könnten für meinen Geschmack ein wenig bissiger ausfallen. Für die hier angepeilte Preisklasse ist dies jedoch mehr als vertretbar.

Den AKG K 370 liegen drei Größen von Gummiohrstöpfseln, ein Flugadapter und ein überdimensionales Etui bei. Besonders die robuste Verpackung ist ungewöhnlich für diese leichtgewichtigen, kleinen In-Ear-Kopfhörer. Sie bietet jedoch Platz, um darin auch das iPhone selbst unterzubringen. Ob man dies machen möchte, lasse ich einmal dahingestellt.

Fazit

Ein rundes Paket zu einem erschwinglichen Preis: Für knapp 60 € bekommt man mit den AKG K 370 zwei leichtgewichtige Kopfhörer, die sauber klingen, nicht sehr tief im Ohr sitzen und ein sensibles Mikrofon beinhalten. Damit lässt sich auch angenehm die Sprachsteuerung im iPhone 3GS auslösen und mit Kommandos befüttern.

-> AKG K 370 Silverback In-Ear Kopfhörer (Amazon-Link)*

* Wenn Ihr dieses oder irgendein anderes Produkt über unseren Amazon-Link bestellt, unterstützt ihr (bei unverändertem Kaufpreis) mit einem kleiner Prozentsatz das iPhoneBlog. Herzlichsten Dank dafür.

Opera bewirbt eigenen ‚Mini‘-Webbrowser mit iPhone-App

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Opera bewirbt zum Start des Mobile Word Congress am 15. Februar in Barcelona, ihren ‚Mini‘-Webbrowser als iPhone-Anwendung. In einer Pressemitteilung verspricht man den dort anwesenden Journalisten ein Blick auf die exklusive Preview-Version, die auf dem einem iPhone läuft. Als Zeuge soll man beiwohnen, wenn „a new way to surf the Web on the iPhone“ am Messestand vorgeführt wird.

Der offizielle Twitter-Account spricht von einer sechsfach höheren Geschwindigkeit des Opera Minis gegenüber MobileSafari. Opera-Mitbegründer Jon Stephenson von Tetzchner lässt sich gegenüber Reuters folgendermaßen zitieren:

We have not submitted it yet to the Apple App Store. However, we hope that Apple will not deny their users a choice in Web browsing experience

Tetzchner meldete sich bereits im Oktober 2008 zu Wort. Damals schrieb die New York Times:

Mr. von Tetzchner [Opera CEO] said that Opera’s engineers have developed a version of Opera Mini that can run on an Apple iPhone, but Apple won’t let the company release it because it competes with Apple’s own Safari browser.

Rückfragen ergaben eine angeblich ‘missverständliche’ Zitierung. Es handelte sich nur um ein “internes Projekt”, welches nie dem App Store-Genehmigungsprozess vorgelegt wurde. Das ließ die New York Times nicht auf sich sitzen und bohrte bei Tetzchner ein zweites Mal nach, der in einer E-Mail schriftlich bestätigte:

“We stopped the work because of the prohibitive license,” Mr. von Tetzchner wrote in an e-mail message.

Im Kontext dieser Aussagen, mit der hinlänglich bekannten App Store-Politik von Apple, darf die aktuelle Pressemitteilung als substanzlose Werbemaßnahme für den Opera Mini-Webbrowser verstanden werden. Apple lässt derzeit zwar Browser von Drittanbietern zu, diese müssen jedoch das Safari-Webkit Fundament mitbringen.

Der Opera Mini, derzeit in Version 4.2, schleust seinen Datenverkehr durch einen Proxy-Server, der die Webseiten komprimiert und für kleinere Bildschirme formatiert (Opera Binary Markup Language) und dadurch die Übertragungszeiten minimiert.

[update] iPhone SDK 3.2 beta 2 steht für Entwickler zum Download

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Am 27.Januar, im Anschluss der iPad-Präsentation, stellte Apple seiner Entwicklergemeinde das iPhone OS 3.2 zum Download bereit. Diese Betriebssystemversion ist in seiner jetzigen Form ausschließlich für das iPad bestimmt. Die am heutigen Abend veröffentlichte zweite Beta-Version hält nach ersten Aussagen nur kleinere Fehlerbehebungen in petto.

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-> http://developer.apple.com/iphone/

Größere Neuerungen, die bis jetzt nicht an die Öffentlichkeit gedrungen sind, werden entsprechend nachgetragen. Die Suche im Programmcode nach Hinweisen auf noch nicht angekündigte Features und ganz neue Gerätschaften, startet gerade erst.

In der Wunschvorstellung Im Gesprächskreis der Gerüchte hält sich beständig ein Kameramodul. In diesem Zusammenhang soll bereits ‚rudimentäre Videochat‚-Unterstützung, ein Simulator-Adressbuch mit Foto-Aufnahmefunktion sowie ein iPad-Gehäuserahmen mit iSight-Aussparung gesichtet worden sein.

Ein Quell aller Freude ergießt sich ebenfalls regelmäßig aus internen Modellnummern, die auf zukünftige Geräte verweisen könnten. Was aus dem im März 2009 aufgespürten iProd wurde, sahen wir in Steve Jobs Händen diesen Januar. Im iPhone OS 3.2 (Beta 1) stieß Engadget angeblich auf eine ‚N89‘-Modellbezeichnung. Im aktualisierten iPhone OS 3.1.3 soll die Nummer ‚N80‘ vermerkt sein. Tiefgreifende Erkenntnisse lassen sich diesen abstrakten Kennziffern nicht entnehmen.

Nur eins steht mit hoher Wahrscheinlichkeit fest: iPad und iPhone 3GS werden nicht die letzten Apple-Geräte sein! Soweit lehne ich mich aus dem Fenster…

Update

Im Adressbuch lässt sich in Beta 2 ein Foto nur noch aus einem Album auswählen. Beta 1 zeigte die Möglichkeit auf, ein Foto aufzuzeichnen, was ohne Kameramodul schwierig geworden wäre.

via 9to5mac

MobileSafari ist erstmals mit an Board und liefert mit einer Wortkorrektur und einem ‚Ersetzen‘-Knopf zwei Neuerungen, die dem iPhone bislang unbekannt sind.

via 9to5mac

[KlimBim] Miniatur-Kino, iPad-UI, Aperture 3, Smartphone-Statistik comScore und IDC sowie Google Buzz

DirektKino

via macmd.com/blog

Bastler horchen auf: Neben dem oben eingebundenen Pap-Kino lassen sich mit fingerfertigen Origamikünsten zusätzlich noch die iPad-Präsentation auf einer Papier-Bühne, sowie die Konstruktion des eigentlichen iPad-Gerätes empfehlen.


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Fraser Speirs bastelt aus dem Apple-Promomaterial eine Flickr-Fotogalerie, die einige der neuen Grafik-Elemente der iPad-Benutzeroberfläche zusammenstellt. Wie auch auf dem iPhone, dienen die offiziellen Anwendungs-Layouts von Apple häufig als Vorgaben für Drittanbieter-Programme.

via flickr@fraserspeirs


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Apple veröffentlicht Aperture in Version 3. Darin finden sich iPhoto-ähnliche Eigenschaften wie ‚Gesichter‘, ‚Orte‘ und ‚Pinsel‘. Für iPhone-Besitzer ist die Aktualisierung der umfangreichen Fotosoftware unter anderem von Interesse, da sich die mit dem iPhone aufgezeichneten Bilder als GPS-Wegpunkte für die separaten DSLR-Aufnahmen verwenden lassen.

If you have a GPS-enabled camera or iPhone or another GPS device that you use to create track files and save waypoints, you can import the track files into Aperture and work with them in Places view. Each leg and waypoint is displayed in Places view, and you can assign the legs and waypoints to photos. Photos taken with a GPS-enabled camera or iPhone are automatically assigned locations corresponding to waypoints in the track file.

via emonk_net@twitter

Aperture lasst sich 30 Tage kostenlos testen oder kann Online für 199 € im Apple Store (Apple-Affiliate-Link) erworben werden.


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Grafik: Arstechnica

Das Marktforschungsunternehmen comScore wirft einen Blick auf den US-Smartphone-Markt. Danach erklomm Apple durch den einprozentigen Zuwachs die 25-Prozent-Hürde. Neben allen anderen Teilnehmer verzeichnet nur noch das Google Android-Betriebssystem positive Zuwächse. Gegenüber dem September konnte man am Jahresende in Mountain View mit über fünf Prozent eine Verdopplung der Anteile vermerken.

via comScore

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Bereits in der letzten Woche hatte das Marktforschungsunternehmen IDC ihre Zahlen in einer Pressemitteilung offengelegt. Diese beziehen sich ebenfalls ausschließlich auf den sogenannten Smartphone-Bereich („converged mobile device market“ – commonly referred to as smartphones), sollen jedoch eine Aussage über die weltweite Gültigkeit aufweisen. Auch dabei stach Apple’s Wachstum gegenüber seinen Mitbewerbern – sowie dem Vorjahr – weit heraus.

via idc.com


Google rollt in einem Live-Webcast am heutigen Abend mit ‚Buzz‚ ihre Antwort auf Facebook und Twitter aus.

Kurze Statusmitteilungen, Links oder Fotos lassen sich direkt über die Gmail-Benutzeroberfläche im Browser absetzen. Von einer Verknüpfung mit Geo-Positionen profitiert der hauseigene Google Maps-Service. Auf dem iPhone lässt sich ‚Buzz‘ als Web-Anwendung auf dem Homescreen ablegen. Der MobileSafari-Browser zeigt mit der ‚Buzz Map‘ die Ortsposition der abgesetzten Mitteilungen eurer Kontakte an.

Durch die augenblickliche Suchmaschinen-Indexierung, explizite ‚Search Buzz‘-Suchfunktionen inklusive Geo-Daten sowie der prominenten Platzierung in GoogleMail, sollte das Projekt im Auge behalten werden. Und nicht nur deswegen, weil Google dahinter steht.

Brennpunkt Software

TV-Moderator Charlie Rose setzte sich an einen Tisch mit Walt Mossberg (Wall Street Journal), David Carr (New York Times) und Michael Arrington (TechCrunch) um dem iPad 23 Minuten Aufmerksamkeit zu widmen.

DirektRose

Aus diesem Gespräch lässt sich David Carr folgendermaßen zitieren:

One thing you have to understand about this gadget is that the gadget disappears pretty quickly. You’re looking into pure software.

Genau wie John Gruber halte ich diese Aussage für eine der wichtigsten Statements, die das iPad betrifft. Beziehungsweise nicht betrifft. Zwar wird unsere Perspektive von der Hardware, bei einer konstant breiten Gerüchtelage um zukünftig verbaute Kameras oder gesuchte iPad Media-Entwickler, nie so ganz abrücken, sie wird jedoch mit der Veröffentlichung angepasster App Store-Software in den Hintergrund treten.

Das iPhone ist das beste Beispiel: Zu jeder neuen Geräte-Generation gibt es eine – relativ gesehen – kurze Phase in der sich alles um neue Kameramodule-, GPS-Empfänger oder Kompass-Funktionen dreht. Danach drängt sich jedoch schnellstmöglich die Frage: „Und was kann ich nun damit (softwaretechnisch) machen?“ in den Raum.

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Apple verweist im eigenen Entwickler-Weblog auf eine notwendige Geräte-Kennzeichnung für Drittanbieteranwendung. Konflikten zwischen Hardware-Spezifikationen und Software-Anforderungen soll mit einer Kompatiblitäts-Beschilderung in die Info.plist ein Riegel vorgeschoben werden. Ein notwendiger Umstand, der sich mit zwei iPod touch-, drei iPhone- und einer bevorstehenden iPad-Generation nicht umgehen lässt. Auch wenn sich das gemeinsame Betriebssystem immer noch iPhone OS schimpft.

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Volle Konzentration auf die Software: Panelfly, in Zusammenarbeit mit Sugarcube, tätigt mit der Umgestaltung ihrer Webseite bereits eine eindeutige Aussage darüber, wie man sich ihren derzeitigen Comic-Reader vom iPhone (kostenlos; US-Store) im Großformat vorzustellen hat. Die Marktbegleiter ComiXology (kostenlos; App Store-Link), myComics (2.99 €; App Store-Link) oder Comic Zeal (2.99 €; App Store-Link) ziehen bestimmt mit.

Verlosung: Ich habe zehn Promo-Codes für ‚Comic Zeal‘ hier herumliegen. Wer einen amerikanischen iTunes-Account sein Eigen nennt und innerhalb der nächsten Stunde einen Tweet zu diesem Beitrag oder einen Kommentar verfasst, nimmt an der Ziehung für die drei US-Dollar-teure Software teil.

Update

Vielen Dank für die Teilnahme über die Kommentare und Twitter. Die Codes werden per E-Mail verschickt.

[game] Giana Sisters

Im Jahr 1987 veröffentlichte Rainbow Arts ‚The Great Giana Sisters‚ für den Commodore C64. Der deutsche Programmierer Armin Gessert sicherte sich damit schon zu Jugendzeiten einen Platz unter den bedeutendsten und langjährigsten Videospielentwicklern aus Deutschland. Kurz vor der Preisvergabe für sein Lebenswerk, im Herbst 2009 (YouTube-Video), verstarb Gessert überraschend.

Sein 1994 gegründetes Studio Spellbound Entertainment führt die durch ihn angestoßenen Entwicklungen fort. Der Klassiker-Plattformer ‚Giana Sisters‘ erlebt in Zusammenarbeit mit der in Düsseldorf ansässigen Spieleschmiede Bad Monkee jetzt ihr App Store-Debüt. Das zuvor veröffentlichte Giana Sisters Soundboard (kostenlos; App Store-Link) war lediglich ein App Store-Vorgeschmack.

Über zwanzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung hat das Jump’n’Run keine Farbenfreude eingebüsst. Die Nintendo DS-Version (Amazon Affiliate-Link) hatte im letzten Jahr hoch vorgelegt, die iPhone-Adaption bietet mit 80 Spielwelten und 32 Retro-Leveln ein kompaktes Stück Unterhaltung. Die Online-Anbindung an Facebook Connect und das Open Feint-Netzwerk funktioniert. Der original Soundtrack schmiegt sich an das Kult-Abendteuer aus Chris Hülsbecks Kompositionsfeder.

DirektGiana*

Retro-Freunde frohlocken. Ob sich einer jüngeren Generation, der hier zweifelsfrei versprühte Charme erschließt, bleibt abzuwarten. Es ist jedenfalls nicht zu leugnen, dass sich mein persönliches Amüsement aus Erinnerungen an durchzockte Kindheitstage speist. Nichtsdestotrotz ist Giana Sisters ein solider Plattformer mit farbenfroher Grafik, der für den Verkaufspreis von 3.99 € einige Stunden Unterhaltung bereitstellt.

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

App Store-Spielwut: GT Racing, Space Miner, Riddim Ribbon und Baphomets Fluch

Der japanische iPhone-Exklusivpartner SoftBank vermeldet eine Nettogewinnsteigerung um 41-Prozent (266 Millionen US-Dollar) für das dritte Jahresquartal. Dieses Ergebnis soll zwar hinter den Markterwartungen für den Mobilfunkanbieter zurückgeblieben (!) sein, zeichnet sich jedoch durch essentielle iPhone-Anteile aus. Das ‚Wall Street Journal‚ spricht vom iPhone als „biggest contributor to third-quarter handset sales,” und „wichtiger Einnahmequelle für das Wachstum im Sektor Daten-Kommunikation“.

In der Telefonkonferenz zu den Apple Geschäftszahlen für Q1 2010, zeigte sich Tom Cook ebenfalls äußerst erfreut über den asiatischen Markt:

iPhone a „runaway hit“ in Japan, up over 400% year-over-year in the quarter.

via businessinsider

Auch wenn der Anteil in dem videospielverrückte Land ausbaufähig erscheint, das Wachstum passt. Das dies einen direkten Bezug zu den kleinen App Store-Spielchen aufweisen könnte, erscheint nicht abwegig. Mit Final Fantasy I + II von Square Enix sind bereits außerdem die richtigen Spiele für das Land der aufgehenden Sonne angekündigt.

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Eine Sonne scheint auch Gameloft aufgegangen zu sein.

Im September 2009 verzeichnete der Spiele-Publisher 6 Millionen App Store-Downloads. Im Januar vermeldete man 10 Millionen heruntergeladene Titel. Das Weihnachtsgeschäft generierte über alle Titel gerechnet zirka 18.000 Verkäufe pro Tag. Neben Spielen aus der mittleren Preiskategorie wie James Cameron’s Avatar (5.49 €; App Store-Link) oder Die Siedler (3.99 €; App Store-Link), konnte man sich außerdem mit (kurzfristig) kostenlosen Chartstürmern wie Let’s Golf (1.59 €; App Store-Link) schmücken.

Heute startete GT Racing: Rennakademie (5.49 €; App Store-Link) die App Store-Motoren.

DirektGT

CEO Michel Guillemot verkündet im Finanzbericht für 2009, dass 17.6 Millionen Euro Umsatz aus dem App Store-Geschäft erwirtschaftet wurden. Die Zahlen für iPhone und iPod touch sind dabei explizit ausgewiesen. Gegenüber Pocketgamer verspricht das iPad für Guillemot eine komplett „neue Spielerfahrung“. Das Gameloft seine Spieleserien auch auf das neue Gerät portieren wird, steht seit der iPad-Ankündigung fest.

Das Schlagwort ‚iPad‘ hält sich übrigens auch zwölf Tage nach seiner Vorstellung noch in den Twitter Top-Trends.

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Electronista schreibt über die Plattform-Popularität für Entwickler nach einer ‚Game Developer Research‘-Studie, die eine Gegenüberstellung zwischen iPhone, Nintendo DS und Sony PSP veröffentlicht:

Demand for the iPhone has surged to where about 19 percent of all game developers are writing for the iPhone and iPod touch. The figure is more than twice as high as for the DS and PSP and results in three quarters of all mobile game developers writing for Apple’s handhelds.

Zum Beginn dieser spielefreudigen Woche noch drei erwähnenswerte Titel, die sich über das Wochenende angesammelt haben:

DirektSpace

Space Miner: Space Ore Bust (3.99 €; App Store-Link) verquickt RPG-Elemente mit Einlagen eines Weltraum-Shooters.

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DirektRiddim

Riddim Ribbon (2.39 €; App Store-Link) düst im AudioSurf-Stil mit Black Eyed Peas-Soundunterstützung nach seinem ‚Apple Music Event‘-Preview aus der Tap Tap Revenge-Garage.

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DirektFluch

Die Adventure-Serie ‚Baphomets Fluch‘ nennt sich im englischen Sprachraum ‚Broken Sword‚ und ist nach einer langen Einsprachigkeit jetzt auch mit deutschem Wortlaut im App Store (3.99 €; App Store-Link) angekommen.