Ich lese für meinen Job tagtäglich und ausgesprochen viel. „Text-to-Speech“ ist für mich zwar kein Accessibility-Feature, es wäre trotzdem schwer darauf zu verzichten.
Dieser Komfort lässt sich mit iOS-Betriebssystemfunktionen und wenigen Apps realisieren, und obendrein in 6 Minuten erklären.
Hier das Intro zur Episode:
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Apple ist natürlich nur deshalb der erste Streamingdienst, der bei den Academy Awards in der Kategorie Bester Film ausgezeichnet wurde, weil Netflix und Amazon dort seit Jahren für die Akzeptanz der Film- und TV-Abodienste arbeiten.
Nichtsdestotrotz: Wenn es ein Film schafft zu begeistern, den richtigen Zeitgeist trifft und (mit etwas Glück) den korrekten Moment abpasst, fährt es die subjektive (!) Topwertung ein.
Nate Jones fasst den Hergang für Vulture perfekt zusammen. Lest unbedingt den ganzen Artikel.
Enough Academy voters got onboard that CODA wound up with three nominations. Still, this was not the picture of a future Best Picture winner: No film had won with so few since the 1930s. What explains the turnaround? This is just a hunch, but based on the way the season played out, I’d venture that a large percentage of Oscars voters simply hadn’t seen it by the nomination deadline. However, once they started catching up with all the nominees during phase two, they liked what they saw. And here, paradoxically, is where CODA’s muted opening actually seemed to help it. By the time final voting came around, films including The Power of the Dog, Belfast, and Don’t Look Up had already been picked over for months. Even though it had come out earlier than all of them, the fact that CODA had stayed so quiet actually made it feel like something fresh and new — a genuine discovery. (Yes, it was based on a 2014 French film, but if you’re wondering why that fact wasn’t brought up more, I’m guessing it’s because very few people have seen La Famille Bélier.)
Den Shortcut „Text-zu-Audiodatei“ kennt ihr. Der Vorteil dieses Kurzbefehls – der (Web-)Artikel in eine M4a-Datei (für euren Podcast-Player) umwandelt – ist die Siri-Stimme. Apple erlaubt sie nur für Systemdienste. Ein Kurzbefehl zählt als Systemdienst; eine App-Store-App von Drittanbietern jedoch nicht.
Infolgedessen stehen die Siri-Stimmen auch nicht in „Speech Central“ zur Verfügung. Allerdings greift die „Text-to-Speech“-App auf die anderen Standard-Sprachsynthesen zu, die euch Artikel direkt vorlesen, oder als M4a-Datei in den Sideloading-Ordner von Castro exportieren.
Normalerweise schicke ich (automatisiert) Artikel über Pocket zum Voice Dream Reader. Dort lassen sich zusätzliche Stimmen für jeweils 5Euro kaufen. Ich habe mir als US-Stimme beispielsweise Salli geleistet; deutsche Texte liest Claudia.
Vereinzelt stoße ich jedoch auf Webartikel, die der Voice Dream Reader nicht vorlesen möchte. In diesem Fall hilft entweder der oben beschriebene Shortcut, um aus dem Text eine Audiodatei zu erzeugen, oder Speech Central (als Einmalkauf).
Das Vorlesen von Text startet hier augenblicklich; der Export einer M4a-Datei dauert ein Weilchen. Meiner Erfahrung nach läuft der Export auf macOS wesentlich schneller als auf dem iPhone. Warum das so ist, war nicht herauszufinden.
Da beide Apps separat verkauft werden, rate ich zur Version aus dem Mac-App-Store, wenn ihr primär die Erstellung von Audiodateien plant.
Für die weitgehend identische iOS-Version spricht das Feature einen RSS-Feed zu bestellen. Abonniert ihr beispielsweise Tagesschau.de oder Spiegel.de, werden euch die jeweils aktuellen Überschriften plus Anreißertexte der News vorgelesen. Wenn ein Artikel interessant erscheint, wischt ihr ihn einfach auf eure Leseliste.
Ach ja. Lasst euch vom rudimentären Layout nicht abschrecken: Form folgt hier der Funktion.
Die Fotos der Taufe, die ich vorletztes Wochenende fotografieren durfte, sind mit einem einzigen Klick in einen sogenannten „Rückblick-Mix“ verwandelt.
Rückblick-Mixe sind kuratierte Kombinationen aus fotografischen Looks und entsprechenden Songs, die du einem Rückblick zuweisen kannst. Du kannst für jeden Rückblick zwischen mehreren Rückblick-Mixen wählen oder deinen eigenen Look und Titel aus Apple Music auswählen.
Der attraktive Zusammenschnitt, der sich in meinem Fall bei 90 Fotos auf knapp 3 Minuten beläuft, kam bei allen Gästen gut an. Und das ist eine Untertreibung: Das kurze Video, das als nette Erinnerung meinerseits keine Arbeitszeit kostete, wurde am häufigsten erwähnt.
Bei der Erstellung störte mich allerdings, dass sich diese kurzen Slideshows nur aus einem überschaubaren Pool von freigegebenen Musikstücke bedienen können. Wenn man seine eigene Musik darunterlegt – entweder aus iTunes oder der Apple-Music-Bibliothek – lässt sich der Clip nicht teilen. Videos mit Lizenzmusik dürfen nur in der eigenen Bibliothek verweilen.
Und es ist wirklich beeindruckend, mit wie viel DRM die Weitergabe unterdrückt wird.
Natürlich existiert in Fotos keine versteckte Exportfunktion. Und auch ein iOS-Screen-Recording klammert die Musik aus. Soweit war das zu erwarten.
Stöpsel ich jedoch das iPhone per USB an den Mac, kann auch ScreenFlow nur die Videoshow aufnehmen, aber nicht das darunterliegende Musikstück, für das ich potenziell keine Lizenz besitze.
Ich benutze absichtlich das Wort potenziell, weil ich selbstverständlich auch ausprobiert habe einen DRM-freien Song aus meiner persönlichen Musikbibliothek dem Rückblick-Mix unterzulegen (Artlist.io). Der Rückblick wird erstellt, aber ich bekomme den gleichen „Teilbaren Soundtrack auswählen“-Hinweis.
Dahingegen kann ich über ScreenFlow problemlos ein YouTube-Video mit Ton und Bild aufzeichnen – natürlich auch Musikvideos.
Selbst GameCapture HD, die Software zur USB-Aufnahmekarte, verpfeift mich an den HDCP-Kopierschutz, wenn ich das iPhone respektive iPad per HDMI einspeise.
Die Lösung: die Aufnahmefunktion von AirServer. Hier streame ich per AirPlay das Video an den Mac und speichere es (in Echtzeit) mit.
Doch auch das funktioniert erst, wenn man den „Rückblick-Mix“ mit eigener Musik erstellt, als Favoriten absichert (!) und dann über AirPlay an macOS streamt.
Wenn ihr den AirPlay-Stream direkt beim Erstellen anwerft, tauscht die Foto-App eigenständig die Musik. Ohne Hinweis oder Warnung wird der AirPlay-Stream mit einem Musiktitel untermalt, der sich im Fundus der freigegebenen Songs befindet.
Zwei Jahre nachdem sich unser Action-Held durch alle anderen Konsolen ballerte, entfaltet sich die bunte Comic-Buch-Landschaft nun auch am iPhone und iPad. Wer erinnert sich noch an Comix Zone?
Scheitert ihr in den prozedural erzeugten Bilderbuchabschnitten, geht ein Run wieder von vorne los. Upgrade-Punkte, die ihr auf Talente verteilt, bleiben jedoch dauerhaft.
Fury Unleashed lässt euch weit genug von der Leine, damit es spaßig bleibt. Es wahrt jedoch seinen hohen Anspruch! Das Spiel ist schwierig. Um der geforderten Präzision und Reaktionsschnelligkeit gerecht zu werden, benötige ich ein Gamepad (den Backbone One).
Spielen lässt es sich zwar auch ohne Hardware-Controller, aber ich persönlich will nicht darauf verzichten. Das Spiel läuft einfach so rasant schnell und flüssig, dass meine Finger richtige Tasten spüren müssen, um mitzukommen.
Ich habe Fury bereits vorletzten Sommer auf der Switch gespielt. Der „Dash“, mit dem ihr nach vorne prescht, hat es nicht in die iOS-Version geschafft. Das ist kein Beinbruch, aber schade. Ansonsten funktioniert die Twin-Stick-Steuerung – bei denen beide Analog-Sticks zum Einsatz kommen – exzellent.
Auf dem iPhone laden die Level merklich schneller als auf der Nintendo Switch, glänzen jedoch mit der gleichen Detailverliebtheit. Die Texte könnten größer sein, und ich würde mir wünschen, nebenbei einen Podcast abspielen zu können. Im Moment schnappt sich das Spiel die Audioausgabe des iPhones, obwohl sich die (nicht sehr abwechslungsreiche) Musik und Soundeffekte ausschalten lassen.
Fury Unleashed ist eine gelungene Portierung von einem überdurchschnittlich guten Zwischendurchspiel, das schlicht und einfach Spaß bereitet.
Charles Arthur stellt (fast) täglich eine Handvoll Links auf seinen The Overspill-Blog. Aus diesen Artikeln zitiert er und schreibt manchmal einen kurzen Kommentar darunter. Es ist ein oldschool Linkblog!
Anstelle diese Blogposts als E-Mail oder RSS-Reader zu abonnieren, schleuse ich den Feed durch IFTTT zu Pocket. Aus meiner „Später-Lesen“-Liste bedient sich der Voice Dream Reader, der mir dann morgens auf dem Arbeitsweg diesen Blogpost vorliest1.
Technisch ist das absolut unspektakulär; doch die Simplizität macht den Workflow auch so stabil. IFTTT verrät mir, dass dieses Applet in den letzten drei Monaten genau 70 Mal erfolgreich durchlief. Und das entspricht exakt der Anzahl der „Start Up“-Blogpost, die auf The Overspill in dieser Zeitspanne veröffentlicht wurden.
Vielleicht habt auch ihr einen RSS-Feed in eurem Leben, der nach sowas schreit?! ↩
Der Apple TV ist teurer als alle anderen Set-Top-Boxen; für mich ist er trotzdem jeden Euro wert. Insbesondere, weil die kleine Entertainment-Box mehr als nur Netflix startet.
Seine Software- und Software-Updates spielen dabei eine entscheidende Rolle. Allein mit Blick zurück aufs letzte Jahr sind viele Kleinigkeiten hinzugekommen, die ich in diesem Video dokumentiere.
Hier das Intro zur knapp siebenminütigen Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.
iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
Nein. Die einfache Antwort auf diese Frage lautet: Nein. Trotzdem bleibt es eine lesenswerte Kolumne1.
In January, I traded my iPhone 7 for an iPhone 12 Pro, and I’ve been dismayed by the camera’s performance. On the 7, the slight roughness of the images I took seemed like a logical product of the camera’s limited capabilities. I didn’t mind imperfections like the “digital noise” that occurred when a subject was underlit or too far away, and I liked that any editing of photos was up to me. On the 12 Pro, by contrast, the digital manipulations are aggressive and unsolicited. One expects a person’s face in front of a sunlit window to appear darkened, for instance, since a traditional camera lens, like the human eye, can only let light in through a single aperture size in a given instant. But on my iPhone 12 Pro even a backlit face appears strangely illuminated. The editing might make for a theoretically improved photo—it’s nice to see faces—yet the effect is creepy.
Letztes Wochenende fragten mich Freunde, ob ich ihre Taufe fotografiere. Die Lichtverhältnisse in der Kapelle waren unselig. Drinnen war es relativ düster; die Gäste standen rückseitig beleuchtet vor einer großen Fensterfront.
Ein iPhone 7 wäre hier gottlos überfordert; mit einer Systemkamera musste man wissen, wie man gleichzeitig die Taufpaten, Eltern, die Pastorin und das Baby erkennbar ablichtet.
Aber ich hätte der Familie natürlich auch erzählen können: „the effect is creepy“.
Moderne Smartphone-Kameras ermöglichen auch ungeschulten Personen die Teilnahme an moderner Fotografie. „I didn’t mind imperfections“ ist deshalb eine ziemlich elitäre Haltung.
Obendrein gleicht die Smartphone-Software viele der (großen) Nachteile des kleinen Sensors aus. Was Wechselobjektive und große Sensoren bei Systemkameras ermöglichen, hievt der Taschencomputer durch Rechenpower auf Augenhöhe.
Das „Processing“ ist allem voran den Hardware-Kompromissen geschuldet, und findet kaum Verwendung für verspielte Effekte.
Und trotzdem greift genau hier eine berechtigte Kritik. Die Kritik, dass sich einige smarte Bearbeitungen nicht komplett deaktivieren lassen (Rauschunterdrückung selbst bei ProRAW). Die Kritik, dass die Kamera zu selbstständig handelt (beispielsweise welches Objektiv sie verwendet).
Wie gesagt: Ich empfinde dies als berechtigte Kritik, und trotzdem erwarte ich eine automatische Objektivkorrektur des Ultraweitwinkels, eine intelligente Belichtung von Gesichtern, eine richtige Entscheidung der Farbtemperatur und ja, generell das Entfernen von Bildrauschen.
Google, Samsung, Sony und Apple haben über die letzten Jahre unterschiedliche „Stilrichtungen“ für ihre Fotos entwickelt. Hier gibt es kein Richtig oder falsch: Kamerahersteller interpretieren. Apples „Fotografische Stile“ brechen seit dem iPhone 13 erstmals mit diesem klassischen Look des iPhones.
Und sie tun es auf eine Art, die für jeden nachvollziehbar und (kreativ) anzuwenden ist. Bitte mehr davon! Also bitte mehr „smart“.
Die passenden Fotos, die dieser Artikel benötigt hätte, aber nicht hat, reicht John Nack nach. ↩