Ab Mittwoch: AirPods Pro

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„AirPods sind die meistverkauften Kopfhörer der Welt. Das kinderleichte Einrichten mit einem Fingertipp, der hochwertige Klang und das ikonische Design haben sie zu einem beliebten Apple-Produkt gemacht, und mit den AirPods Pro bringen wir dieses magische Erlebnis sogar auf eine neue Stufe“, sagt Phil Schiller, Apples Senior Vice President of Worldwide Marketing. „Die neuen In-Ear AirPods Pro mit adaptivem EQ klingen fantastisch, haben durch die flexiblen Ohreinsätze eine angenehme Passform und bieten innovative aktive Geräuschunterdrückung sowie Transparenzmodus. Wir sind überzeugt, dass Anwender den Neuzugang der AirPods-Familie sehr schätzen werden.“

Apple/PR

„One headset to rule them all“ – wenn das Datenblatt hält, was es verspricht. Das ist zumindest mein ganz persönlicher Appeal an Apples Kopfhörern.

Die zweite Generation hat für mich bereits alle anderen Kopfhörer am Schreibtisch, auf einem Spaziergang und abends vor dem Apple TV ersetzt. Im Flugzeug und beim Sport bevorzuge ich andere Ohrstöpsel. Das sind dann Kopfhörer mit Schutz vor Schweiß und Wasser sowie einer aktiven Geräuschunterdrückung. Exakt diese zwei Features wollen die neuen AirPods Pro nun ergänzen.

Der Tragekomfort mit den neuen „Ohreinsätzen“ wird sicherlich mein erster Fokus wenn die AirPods am Mittwoch hier ankommen.

Ghost 3.0

About 6 years ago we came up with an unconventional funding idea. We decided that rather than selling share capital and control of a business in return for money to operate, we would instead sell goods and services in return for money to operate. As a result of this choice, we were very fortunate to attract some of the world’s most forward thinking investors to help steer the company: Our customers.

To date, Ghost has made $5,000,000 in customer revenue whilst maintaining complete independence and giving away 0% of the business.

Ghost 3.0

Ich habe vor sechs Jahren deren Kickstarter unterstützt, aber die ersten Versionen dann nie ausprobiert – zumindest nicht in ihrem vollen Umfang. Ich wollte mit 15 US-Dollar schlicht dazu beitragen, dass eine neue „Publishing Platform” entsteht.

Seit ein paar Monaten teste ich (für mich privat) eine selbstgehostete Installation. Wenn ich heute noch einmal neu mit dem iPhoneBlog starten würde, dann würde ich direkt auf einem gemanagten Ghost Pro-Account beginnen. Für ein (komplett) privates Blog fehlt Ghost jedoch ein günstigerer Startpreis: 29 US-Dollar pro Monat sind als privates Tagebuch einfach zu teuer.

Natürlich will man in keinen Preiskampf mit Squarespace und Co. treten, aber die Lücke im Angebot empfinde ich trotzdem als sehr offensichtlich. Insbesondere für alle diejenigen, die ihre Publikation als Aushängeschild, eine Referenz, eine Nebentätigkeit oder ein Hobby ansehen.

Hearts and minds, right? Get them young and they’ll be yours forever.

Artikel schiebt Ulysses zu Ghost; eine (haus‑)eigene App braucht es dafür nicht. Das Backend ist außerdem hervorragend über Safari vom iPhone und iPad aus zu pflegen.

Die direkte Abo-Integration mit Stripe würde für mich Memberful ersetzen, die seit letztem Jahr zu Patreon gehören. Mein Membership-Setup, über das ich mich mit dem iPhoneBlog inzwischen nahezu exklusiv finanziere, funktioniert. Es funktioniert nicht nur, sondern ich bin damit sogar sehr zufrieden. Ich hätte es allerdings auch nicht alleine aufsetzen können. Ghost + Stripe klingt wahrscheinlich nicht nur einfacher als WordPress + Memberful + Stripe.

Ben Thompson steigt tiefer ins (durchaus sympathische) Geschäftsmodell für das Open-Source-Projekt ein, das Ghost für sich gewählt hat.

Ben Thompson: So what is the motivation here? I don’t get the impression you’re going to get rich doing this, so what is the driving force to offer what seems to be almost a too-good-to-be-true deal for publishers?

John O’Nolan: Ghost is at the intersection of all of the things that I love. We’ve managed to create a globally-distributed company which gives us the freedom to live lives we enjoy, the ability to work on a product that feels meaningful, in a market feels like it needs us and to me that’s enough. So my long term goal is for this to be a company and a product which is around for fifty, a hundred years. I’ve deliberately structured it at every juncture in a way to try and prevent myself from becoming enormously wealthy from it because I feel like the more my interests align with the customer’s interests, the more likely the business is to serve the interests of its users and not just focus on whatever is necessary to raise the next largest round or get the biggest acquisition number. My personal interest is deeply in publishing, it’s deeply in journalism, it’s deeply in seeing independent voices be able to have something meaningful to say in the world and to be able to sustain themselves doing it, and that’s what we optimize most of our product and business decisions around.

Ghost 3.0, An Interview with Ghost CEO John O’Nolan

Eine Homescreen-Verknüpfung zu euren iCloud-Ordnern (via Shortcuts)

You can put STIFs on your shortcuts widget or on your home screen to have one tap access to your favorite folders. This shortcut requires Scriptable (universal; Laden) for the folder picker functionality. Be sure to get that first before running the shortcut.

via reddit | RoutineHub

Ein solcher Alias führt nicht nur zu euren iCloud-Dateien, sondern auch zu lokalen Ordnern auf eurem iPhone, SMB-Netzwerklaufwerken oder Verzeichnissen, die ihr per Secure ShellFish (universal; Laden) anspringt.

„Oldie but goodies” im GameClub

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GameClub (universal; Laden) ist nicht nur ein neuer Spiele-Abo-Service für alte App-Store-Klassiker, sondern trägt dazu bei einige prägende Kulturgüter der neueren Videospielgeschichte zu erhalten und mühelos zugänglich zu machen.

„Video game preservation” ist auf iOS ein ernsthaftes Problem; alleine deshalb darf man Eli Hodapp (Ex-TouchArcade) und dem Team danken. Aber auch vor Apple ziehe ich meinen Hut, die einen App Store im App Store zulassen. Das war vor einigen Jahren noch undenkbar.

Die GameClub-App verlinkt ihr Startaufgebot von rund 70 Spielen direkt in Apples App Store. Jeder Titel muss selbstverständlich individuell durch den Prüfprozess. Das bedeutet aber auch: Wer damals bereits Super Crate Box, iBlast Modi 2 oder Mage Gauntlet gekauft hat, lädt nun die renovierten Spiele komplett kostenlos1.

Genau wie Apple Arcade verzichten die neuaufgelegten Klassiker auf Werbebanner und In-App-Käufe. Nach der einmonatigen Testphase kostet ein Komplettzugriff ebenfalls 5 Euro. Das ist ein Betrag, der hoffentlich durch genügend Spieler und Spielerinnen die zukünftige Softwarepflege sowie neue Features (Spielstand-Sync?) finanziert. Einzelverkäufe würden sicherlich scheitern.


  1. Aus technischer Perspektive ist das GameClub-Abo ein In-App-Kauf, weshalb alle Spiele mit dem hier irreführenden „In-App”-Label ausgezeichnet sind. 

#177 – mehr Kleinigkeiten aus iOS 13

Alle (hilfreichen) Tipps und (feinen) Tricks für iOS 13, die ich bereits in Episode #157 und #158 zusammengetragen habe, gelten weiterhin. Doch der damalige Schwung an Neuerungen war natürlich nicht erschöpfend. Deshalb habe ich in dieser Woche noch einmal diverse Erweiterungen aufgespürt, die man kennen sollte.

Hier das Intro zur sechseinhalbminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

Trakt.tv verfolgt die Serien auf Apple TV+

Trakt.tv, meine treue Film- und Serien-Verwaltung, verfolgt nun auch Apples kommende Originals. Die ersten Shows, die in acht Tagen starten, finden sich unter diesem Link.

Apple veröffentlicht neue Episoden seiner Shows in unterschiedlichen Zeitabständen: Am 1. November werden beispielsweise die ersten drei Folgen von „See” und „For All Mankind” verfügbar sein. Neue Episoden erscheinen daraufhin wöchentlich – immer freitags. Für „Dickinson” ist dagegen die komplette erste Staffel gleich am 1. November verfügbar.

Ein iMovie-Projekt (iOS) in Final Cut Pro (macOS) bearbeiten

Importieren Sie ein auf Ihrem iPhone, iPad oder iPod touch erstelltes iMovie-Projekt in Final Cut Pro. Anschließend können Sie das Projekt in Final Cut Pro wie jedes andere Final Cut Pro-Projekt bearbeiten.

via support.apple.com | Serge M

iMovie setzt beispielsweise den Rohschnitt; Final Cut Pro korrigiert die Farben und den Sound. Das ist ein cleverer Workflow.

Um den Videoschnitt komplett aufs iPad zu verlagern, bleibt LumaFusion die Empfehlung.

12 Monate mit Apples „Smart Keyboard Folio”

Ich habe die letzten zwei Wochen in Bremen verbracht. Für diese Reise bin ich vom Brydge-Keyboard zurück aufs Smart Keyboard Folio gewechselt. Die Kombination aus iPad Pro + Apple-Tastatur wiegt rund 300g weniger als das 12,9”-Tablet mit der Klicki-Klacki-Tastatur aus Aluminium.

Nichtsdestotrotz bleibt es wuchtige Hardware, die nicht besonders elegant und keinesfalls preiswert ist. Das Problem: Sie funktioniert einfach verdammt gut.

Im täglichen Alltag begleitet mich das Brydge (190 Euro), weil das Tastaturgefühl schlicht besser ist. Apples Smart Keyboard Folio (210 Euro) ist durch den Smart Connector jedoch schneller verbunden. Es verliert nie die Verbindung zu seinem Computer und lässt sich obendrein leichter vom iPad abziehen.

Ein flüchtiger Gedanke ist schneller aufgeschrieben, wenn das Keyboard ohne Verzögerung anschlägt. Selbst wenn es nur wenige Sekunden sind: Die Bluetooth-Verbindung gewinnt in einem solchen Wettrennen einfach nie. Das Magic Keyboard hat in Verbindung mit dem Canopy ein vergleichbares Problem. Das ist kein Deal-Breaker, es ist aber auch nicht komplett zu ignorieren.

Beim Wechsel aufs Smart Keyboard Folio vermisse ich die (beleuchteten) Sondertasten, die die Brydge-Tastatur anbietet. Das hat mich überrascht, weil ich diese Media-Buttons gefühlt eigentlich nie benutze. Dagegen haben mich die zwei (festen) Aufstellpositionen auf dieser Reise nur wenig gestört.

Im Vergleich mit Apples Smart Keyboard, fürs iPad Air (3. Generation), das 10,5” iPad Pro oder das zuletzt im Frühjahr aktualisierte iPad (7. Generation), gewinnt zwar der simplere Faltmechanismus, aber der rückseitige Schutz vom Smart Keyboard Folio ist unnötig. Er verleiht dem iPad eine zusätzliche Dicke, die es nicht braucht, auch wenn der große Touch-Bildschirm des iPads sicherlich nicht mühelos in einer wackelfreien Position gehalten werden kann (so wie es hier das Brydge-Keyboard demonstriert).

Unterm Strich stoße ich mich jedoch am Preis und am sterbenslangweiligen Aussehen, weshalb ich die Tastatur keinesfalls ohne Einschränkung empfehle. Für die Hälfte des Preises und mit einem Material, das man gerne streichelt anfasst, würde das Smart Keyboard Folio jedoch schnell in die „Must-buy“-Kategorie rutschen, in der sich bereits der Apple Pencil befindet.