Apple has canceled the AirPower product completely, citing difficulty meeting its own standards.
“After much effort, we’ve concluded AirPower will not achieve our high standards and we have cancelled the project. We apologize to those customers who were looking forward to this launch. We continue to believe that the future is wireless and are committed to push the wireless experience forward,” said Dan Riccio, Apple’s senior vice president of Hardware Engineering in an emailed statement today.
Ich bin sehr froh, dass das Ding durch ist. Ernsthaft.
AirPower™️ wäre (wahrscheinlich) unnötig teuer geworden. Die flache Matte hätte außerdem mit mehreren von Apples eigenen Watch-Armbändern nicht funktioniert. Sich Fehler einzugestehen, ist besser als ein schlechtes Produkt zu bejubeln.
Andererseits: ‚Sneak Peaks‘ bleiben eine ganz schlechte Idee, und die Ladematte hätte vor Monaten bereits eingestampft gehört – insbesondere wenn man exakt seit dieser Woche (!) „AirPods mit kabellosem Ladecase“ verkauft.
Mein einziger Wermutstropfen: AirPower trug Apples Versprechen den Qi-Standard weiterzuentwickeln1. Ich hoffe, dass diese Ideen nicht zusammen mit dem gescheiterten Produkt verschwinden.
ERIC: (My son) is 14, right? So ‚Truth or Dare‘ was kind of age appropriate. It was free for the first month, maybe, or week. And then it started to pop up like, do you want to buy the thing? And he’s like, no. And then it would say, right away, would you want to buy the thing? And – NO, NO, NO, NO. And so he got into this situation where he’s just pressing NO a bunch of times. And then they flipped where the NO and the YES were. So he pressed YES.
PJ: Oh my god!
ALEX: That’s real sketchy.
ERIC: I know! But wait, that’s just the beginning. Guess how much it costs for this app! $149 a week!
So, you know, what kids do, and what my son did? And I don’t blame him for doing it. Right away, he deleted the app, right? Because he’s like, „Oh, no, something happened. I pressed YES. I didn’t mean to. But if I delete the app, no big deal, right?“
Das ist bestimmt kein Einzelfall. Die App zu löschen, ist eine absolut nachvollziehbare Handlung – nicht nur für jemanden, der 14 Jahre alt ist.
Apple sollte generell einen Dialog mit einem entsprechenden Hinweis aufwerfen, wenn man eine App mit einem laufenden Abonnement von seinem Gerät wirft.
Did my Apple Watch save my life? I think in my case, that’s a bit of an overstatement. I’ve seen a lot of the stories about people whose lives really have been saved by technology. I’m not in their league. My Apple Watch did help me discover a condition that would likely have gone untreated for a long while. I wasn’t going to die that afternoon. But I might have had a stroke (the most likely result of leaving AFib untreated) a few years down the line. […]
The ECG function in Apple Watch represents the best value for money I’ve ever spent in technology. There may only be a few people like me who are helped out by this, versus the millions who will just run the ECG for fun and get confirmation of their normal heart rhythms. But helping those few is totally worth it. Trust me.
Die Überschrift des Artikels signalisiert einen Aspekt der EKG-Funktion, der nicht häufig erwähnt wird: Die Apple Watch hilft nicht nur bei der ersten Erkennung von einem unregelmäßigen Herzrhythmus, sondern gleichermaßen auch bereits diagnostizierten Patienten, die ihren (wohlmöglich korrigierten) Sinusrhythmus im Blick behalten wollen.
Hätte man meinen Herzschlag durch Stromstöße bereits einmal zurück in seinen normalen Rhythmus gezappt („elektrische Kardioversion“), der das akute Problem löst aber nicht dauerhaft behebt, würde ich mich definitiv sicherer mit einem regelmäßigen EKG fühlen.
Natürlich kann ich dafür nicht andauernd zum Arzt rennen, aber ich kann mir in nur 30 Sekunden ein Ergebnis besorgen, mit dem ich dann begründet einen Arzttermin vereinbaren kann.
Apple bewirbt keine größere Reichweite der Bluetooth-Verbindung zwischen den alten und den neuen AirPods. Und nach einem sportlichen Vormittag, an dem ich zahlreiche Korridore und Stockwerke gelaufen bin, kann ich bestätigen, dass man sich mit beiden Kopfhörer-Generationen von seinem iPhone gleich weit entfernen kann.
Bei meinem komplett unwissenschaftlichen Versuchsaufbau habe ich jeweils einen Ohrstöpsel der zwei Generationen mit zwei unterschiedlichen Telefonen gekoppelt, mir diese AirPods gleichzeitig in beide Ohren gesteckt und mich dann von den zwei iPhones entfernt. Die Musikwiedergabe brach bei beiden Kopfhörer-Generationen nach der exakt selben Distanz zusammen.
Das galt sowohl für eine direkte Sichtverbindung im Bürokorridor (siehe GIF), aber auch beim Test über drei Stockwerke im Treppenhaus. Beide Generationen der AirPods gerieten bei (nahezu exakt) gleicher Entfernung ins Stolpern.
Verbindungsaufbau, Latenz und Geschwindigkeit beim Gerätewechsel stehen auf einem komplett anderen Blatt. Betrachtet man aber nur die reine Distanz, von der man sich mit den AirPods von seinem Telefon entfernen kann, besteht wohl kein Unterschied zwischen der ersten und zweiten Generation von Apples kabellosen Kopfhörern.
You probably ended up here because you followed a link from the App Review Times site. As you will have read, unfortunately the site is no longer tracking crowdsourced data on how long it takes for an app to be reviewed. If you’re still looking for the answer to this question, it takes about a day. It’s been taking about that long since mid-2016 and review times have been very stable since then.
Die Wartezeit auf Freigaben von Apps und Updates war für viele Jahre ein echtes Thema. Im Jahr 2016 – kurz bevor iOS 10 vorgestellt wurde – verringerte sich die Zeit für den Zulassungsprozess von fünf auf zwei Werktage – ein Jahr davor waren es durchschnittlich noch rund neun Tage.
In 2016 Phil Schiller took over the App Store group inside Apple and pretty quickly review times reduced from weeks to “about a day” across all of the stores and review times have now been consistent for about three years. In my mind this problem is totally solved.
NEIN, dies ist kein Unboxing-Video. Es sind nicht meine ersten Eindrücke zu den neuen AirPods und auch kein Testbericht. Ich habe mir in dieser Woche die Freiheit genommen ein paar hilfreiche (Software‑)Tipps für Apples Kopfhörer zusammengetragen, die man durchaus kennen darf.
Die nützlichen Features beziehen sich dabei gleichermaßen auf die erste und zweite Generation von Apples komplett kabellosen Kopfhörern.
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The ECG app on Apple Watch Series 4, a direct-to-consumer product that enables customers to take an electrocardiogram right from their wrist, is available in Hong Kong and 19 European countries, including France, Germany, Italy, Spain and the United Kingdom. In addition to receiving de Novo clearance in the US from the FDA, the ECG app and irregular rhythm notification are now CE marked and cleared in the European Economic Area.
Knapp vier Monate nachdem die EKG-Funktion der Series 4 in den USA gestartet war, erreicht sie heute 19 europäische Länder – darunter auch Deutschland.
Wie bereits im Dezember berichtet, musste Apple nicht mit allen individuellen Partnerländern verhandeln, sondern konnte auf europäischer Ebene die Zulassung für das Anfertigen eines Elektrokardiogramms über die Apple Watch erlangen.
Apples gestriges Event hatte ein entscheidendes Problem: Nichts scheint fertig. Abgesehen von den immer noch auf vier Regionen eingeschränkten Apple News+-Service, der mit iOS 12.2 in den USA, UK, Kanada und Australien direkt startete, jonglierte Tim Cooks Team am gestrigen Abend lediglich mit Ankündigungen, nicht mit fertigen Produkten:
Hier die vier Standbeine des Events und ihre versprochenen Termine:
Apple TV Channels ➝ Mai
Apple Card ➝ Sommer
Apple Arcade ➝ Herbst
Apple TV+ ➝ Herbst
‚TV Channels‘ ist von allen Ausblicken, die in der knapp zweistündigen Keynote gegeben wurden, für mich der zahnloseste Tiger: Apple verpackt hier lediglich Film- und Fernsehangebote von anderen Anbietern – ohne Bundle, ohne spezielle Angebote, aber auch ohne großen Mehrwert gegenüber den einzelnen App-Downloads. Und wie bereits im Vorfeld klar war: Abwesend ist hier der Katalog von Netflix.
Sprich: So richtig relevant wird die ‚TV App‘ erst im Herbst, wenn Apple seine eigenen Shows mit in den Mix kippt. Die Teaser der Hollywood-Persönlichkeiten waren kein Feuerwerk, aber sie waren auch nicht schlecht. Mit dem bewussten Verzicht auf Trailer, die die Veranstaltung unnötig gestreckt hätten, war es ein hochkarätiges Staraufgebot, aus dem man aus Sicht der Präsentation nicht viel mehr hätte herausholen können. Die Vorstellung von Apple TV+ erinnerte mich so ein bisschen an eine Oscar-Verleihung.
Vermisst wurden konkrete Aussagen zum Preis von Apple TV+ und vollständigen Angaben zum tatsächlichen Star(t)aufgebot. Wie viele Shows schaffen es in die Erstaufstellung? Welche Filme sind neben den gezeigten Highlights noch im Programm? Sprechen wir primär über klassische Spielfilme, TV-Serien oder auch Dokumentationen?
Es fällt (mir) schwer sich auf etwas zu freuen, dass keinen Preis hat und keine Antworten auf die Fragen „Wie funktioniert das?“ oder „Was bekommt man?“ bereithält.
Speziell in den letzten 45 Minuten trug die Präsentation obendrein arg viel Pathos auf. Das Intro für Oprah war so derartig hochgesteckt, dass dessen Erwartungen wirklich niemand hätte erfüllen können. Und das war ein Grund, warum die Show nicht auf einem Höhepunkt endete.
Insbesondere blieb für mich aber eine zentrale Frage unbeantwortet: Warum produziert Apple eigene Filme und Shows? Tim Cook erwähnte mehr als einmal, dass sie etwas „beizutragen“ hätten, ohne dabei aber konkret auf ihre Leistung einzugehen.
Zugegeben: Das präsentierte Assemble aus Schauspieler:innen, Regisseur:innen und Musiker:innen findet sich nicht ohne das entsprechende Kleingeld zusammen. Und vielleicht ist „Storytelling“ – die Finanzierung der Erzählung von guten Geschichten – ein legitimer Beitrag um in diesem Geschäft mitzumischen. Verständlich wurde mir dies aus der gestrigen Präsentation jedoch nicht. Und vielleicht hängt das ebenso mit dem Umstand zusammen, dass das alles noch nicht fertig ist?!
Apple Arcade
Eins vorweg: Apple Arcade trägt von allen gestrigen Ankündigungen den besten Produktnamen!
Ihr Gaming-Abo für bezahlte Premium-Titel ist die Antwort auf einen App-Store-Trend, der Apple nicht in den Kram passt. Es ist eine Art Eingeständnis, dass man die ganzen Schlumpftaler und Diamantensäcke aus der ‚Free to Play’-Kultur nicht gerne ins Rampenlicht rückt. Apple hat eingesehen, dass man selbst Geld in die Hand nehmen muss – selbst zu einem Publisher werden muss – um das Ruder hier herumzureißen.
Mehr wissen wir aber nicht. Die bunten Trailer und das stilvolle B-Roll-Material hielten nur eine kurze Liste mit bekannten (Firmen‑)Namen bereit – wieder ohne Preis, und wieder ohne Aussage was das für andere (Indie‑)Entwickler bedeutet, die nicht Teil von dem exklusiven ‚Arcade-Club‘ sind. Kein klassischer Videospiel-Publisher wäre mit einer derartig unkonkreten Präsentation – beispielsweise auf der E3 – durchgekommen.
P.S.: Und trotzdem bin ich ernsthaft gespannt auf die „exklusiven Titel“, die Apple Arcade verspricht.
Apple Card
Apple Card sieht cool aus – ohne Frage. Es ist jedoch die Integration in iOS, die den Unterschied zu den meisten anderen Kreditkarten ausmachen wird.
Einige Funktionen, die Apple gestern für Apple Card demonstrierte, konnten bereits andere Banken in ihren Apps abbilden (Sortierung von Ausgaben in Kategorien, Chat-Kommunikation, etc.), andere Feature sind wiederum direkt ans Betriebssystem gebunden. „Daily Cash“ ist im Gegensatz zu abstrakten Punktekonten und intransparenten Bonusprogrammen eine erfrischend ehrliche Idee für Gutschriften.
Und trotzdem bleibt Apple Card selbstverständlich eine Kreditkarte, für die auch Zinsen sowie Zahlungsmodalitäten gelten, und die obendrein von einem nicht sehr ehrwürdigen Kreditinstitut ausgegeben wird.
Goldman Sachs prüft übrigens die Möglichkeit einer „internationalen Verfügbarkeit“, mit der ich aber nicht zeitnah rechne.
Unterm Strich bleibt: Alle vorgestellten Services erforderten viele Verhandlungen, Absprachen und Deals im Vorfeld, die keinen Platz auf der Showbühne haben. Diese Gespräche liefen größtenteils über mehrere Jahre, bevor man überhaupt mit der Arbeit an den eigentlichen Produkten begann – und weit bevor man diese dann der Öffentlichkeit zeigen konnte.
Es war tatsächlich „a very different kind of event“, so wie Tim Cook sagte, weil Apple bei jeder einzelnen Dienstleistung auf Partner angewiesen ist und nicht selbst alle Fäden in der Hand hält. Wer Apple kennt, weiß wie sehr sie den Überraschungsmoment zelebrieren und wie konservativ ihre Ausblicke auf zukünftige Produkte sind. Aus dieser Perspektive, mit derartig vielen „moving parts“, ist es sicherlich beeindruckend wie alle diese Dienstleistungen auf ein paar Monate genau terminiert wurden.
Für den Konsumenten ist das alles aber ziemlich egal. Er und Sie bleiben mit Eindrücken von einem Event zurück, das mehr Fragen als Antworten aufwarf. Und das kann kein zufriedenstellendes Ergebnis sein.