Wer frisch installiert, und ohne iPhone-Backup neu beginnt, verliert die iOS-Gesundheitsdaten. Der Health Data Importer (2.99€) von Dan Loewenherz zieht sich das Backup von diesem persönlichen Datensatz und überspielt es aufs neue Gerät.
In the Health app on your new iPhone, you’ll notice that old data points will appear slightly different than the old device. The associated icon of the app that captured them will be Health Importer’s, for example. If you open a single data point’s detail screen, you’ll also see that Health Importer’s process writes new Source and Date Added fields, but keeps the Original Creation Date and Original Source intact. Because of this, old data points will look like they were captured by Health Importer, but their metadata will show details for the original dare and capturing device or app.
Apple bietet zwar den Export aus seiner Health-App in eine gezippte XML-Datei an, vergaß aber bis heute den (Rück-)Import. Für jemanden wie mich, der bei neuen iPhones bislang immer auf das Einspielen des Backups verzichtet hat, ist dieser Datenverlust ein jährliches Ärgernis.
Der ‚Health Data Importer‘ behebt diese Unannehmlichkeit und übernimmt dabei eine Aufgabe, die ohne Frage Apple selbst anbieten müsste.
Zwei Abschnitte von Anandtechs (gewohnt ausgewogenem) Testbericht stechen für mich heraus: die Passage über den Homebutton und die Beschreibung der Kameraleistung in puncto Video.
However, the solid state nature of the new home button actually presents some interesting advantages. Because it’s not a physical button that has to move down and then move back to its original position, you can perform successive clicks with essentially no delay beyond how quickly you can press down with your finger. This means that actions like double tapping to open the recent apps tray or double tapping to access Apple Pay on the lock screen are significantly quicker on the iPhone 7.
Hinzu kommt, dass iOS 10 die UI Performance ändert, wie Apple ihm bestätigte.
One of the areas where Apple has deployed these features is opening and closing applications. In the past, you were forced to wait for the app opening animation to finish before you could return to the home screen, which was quite bothersome if you accidentally opened an application that took a while to load its initial ViewController. This animation can now be interrupted, allowing you to cancel the opening of the application instantly by pressing the home button. The iPhone 7 and 7 Plus also have a special feature when closing applications. If you keep your finger on the home button and press it a second time after pressing to close the app, you can override the app closing and transition to the recent apps screen.
Punkt 2: Videoaufnahmen.
Looking at 1080p30 video I’m just profoundly disappointed by how high-end Android devices perform in comparison. The state of affairs here is so depressing there’s really no reason to compare 1080p60, 4K, or slow motion capture because it’s clear to me that something is just fundamentally broken (or consistently misconfigured) with Snapdragon 820’s encode blocks. Even casual examination reveals massive macroblocking any time the sky comes into view, which is something we’ve consistently seen with the HTC 10, Galaxy S7, LG G5, and OnePlus 3. Other than this, the LG G5 and Galaxy S7 both have extremely oversaturated color rendition which just doesn’t represent reality. The iPhone 7 and 7 Plus clearly have better output than any other Android device.
Die Klötzchenbildung ist inakzeptabel. Die überzogene Farbsättigung geht dagegen in erster Linie auf das fehlende Farbmanagement von Android zurück.
Interessant wird, ob Googles Pixel (Qualcomm Snapdragon 821), das Apples Ansatz von Hard- und Software aus einer Hand verfolgt, dies besser hinbekommt.
F-Secure, der finnische Anbieter von IT-Sicherheitslösungen und Software für Datenschutz, ist in den kommenden 7 Tagen mein ‚Sponsor der Woche‘.
Ganz aktuell soll es um das Paket ‚F-Secure Total Security und VPN‘ gehen, das die zwei Einzelprodukte SAFE (Internet-Sicherheitspaket) und Freedome (VPN) verbindet.
F-Secure SAFE kombiniert mehrere Dienste in einem Bundle – es beginnt beim Virenschutz und erstreckt sich über die Absicherung des Browsers bis zum lokalen Netzwerk. Die Software-Suite beinhaltet obendrein die Möglichkeit unangemessene Inhalte für Kids zu blocken oder ein Android-Smartphone fernzulöschen – quasi ein ‚Mein iPhone suchen‘ für Googles Betriebssystem.
Den VPN-Dienst Freedome nutze ich privat bereits länger. Durch ihn schütze ich meine Privatsphäre im Netz (Tracking, etc.), erlange Zugriff auf (Streaming-)Dienste mit Geo-Sperre und verberge meine Daten in öffentlichen WLan-Netzen. Die Gründe? Freedome nutzt nahezu meine volle Internetgeschwindigkeit aus – das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Außerdem vertraue ich bei meiner VPN-Wahl auf ein etabliertes und erfahrenes Unternehmen, das ihre Server versteht, up-to-date hält und auch im nächsten Monat noch existiert. F-Secures Firmensitz in Helsinki ist obendrein ein schlagkräftiges Argument: Die finnische Gesetzeslage zeichnet sich durch einen besonders starker Daten- und Privatsphärenschutz aus.
Das komplette Paket ‚F-Secure Total Security und VPN‘ lässt sich für 30 Tage kostenlos ausprobieren – auf bis zu 3 Geräten. Eine Kreditkarte oder andere Bankdaten sind dafür nicht notwendig.
Vielen Dank ans gesamte Team von F-Secure für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.
I must reiterate what I said in a story last night about another replacement phone that caught fire. If you own a Samsung Galaxy Note 7 you should stop using it immediately and return it for a refund — all the major US carriers will exchange the phone, regardless of purchase date. Samsung has handled the entire recall extraordinarily poorly, and continues to do so by not being more forthcoming about what’s going on with these replacement device. Until we get more information, the simplest explanation is the best one: The Samsung Galaxy Note 7 is a fundamentally defective product and it should be pulled from the market without delay.
Das Galaxy Note 7 ist mit Sicherheit das letzte Smartphone der Marke ‚Note‘. Samsung wird mit der nächsten Generation viel Abstand von dieser Produktbezeichnung nehmen – insbesondere seitdem auch die Austauschgeräte Feuer fangen und weltweit Fluglinien vor jedem Flug (!) die Benutzung dieses Telefons ausdrücklich untersagen.
Viel besorgniserregender ist jedoch Samsungs Reaktion. Angefangen beim weltweit verzögerten Austauschprogramm, über den unwirksamen, unnötigen oder unzureichenden 60%-Akku-Patch sowie den nun erneut in Flammen stehenden Austauschgeräten inklusive ihren Versuchen die Vorfälle zu verschleiern.
Samsung was aware that its replacement phones were catching fire five days ago. Another caught fire on Thursday (on an airplane), and then another on Friday in the hands of a thirteen-year old girl. That’s three in less than a week, with Samsung giving its customers little more than meaningless platitudes about “ (taking) every report seriously“ and that „customer safety remains our highest priority as we are investigating the matter.“
Except that’s a lie. If customer safety was really the highest priority, we would have seen statements from Samsung telling customers to stop using even their replacement phones after the fire on the Southwest flight on Thursday.
Bragi’s Dash hatte ich übersprungen; die Apollo 7 von Erato (300€; Vorbestellbar) konnte ich nun wenige Tage ausprobieren. Normalerweise nehme ich mir mehr Zeit für einen Ersteindruck. Diesmal nicht. Diesmal müssen die frühen Gedanken raus.
Spoiler-Fazit: Ich bin ernsthaft begeistert. So komplett kabellos ist eine ganz andere Nummer. Meinem Podcast-Kollege Basti, der bereits seit Juli mit diesen Steckern in den Ohren herumrennt, und darüber bereits ausführlich berichtet hat (Bits und so #479), stimme ich in seiner positiven Beurteilung vollumfänglich zu. „Ohne Kabel ist geiler“ war seine stark gekürzte Zusammenfassung.
Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass diese Stöpsel bei mir sitzen (und dabei nicht drücken oder herausfallen). Tun sie aber. Und ich schiebe diese Überraschung aufs fehlende Kabel, das die Ohrstecker nicht nicht unten zieht. Das ist zweifelsfrei kein Alleinstellungsmerkmal der Apollo 7. Auch beim kurzen Ausprobieren der Apple AirPods macht das vollständig wegrationalisierte Kabel den großen Unterschied.
Beide Bluetooth-Ohrstecker koppeln sich individuell und lassen sich außerdem unabhängig voneinander einschalten. Das hat interessante Implikationen. Ein Praxisbeispiel: Ihr koppelt den linken Stecker mit dem Mac; den rechten Ohrstöpsel paired ihr mit dem iPhone. Spielt Musik am iPhone, tönt diese aus dem rechten Ohrstöpsel. Schaltet ihr nun den linken Ohrstöpsel ein, verbindet er sich mit dem rechten Stöpsel und nimmt an der Musikwiedergabe vom iPhone teil. Die Musikwiedergabe wechselt quasi von Mono auf Stereo.
Der linke Ohrstöpsel ist gleichzeitig aber auch mit dem Mac verbunden. Pausiert ihr nun die Musikwiedergabe am iPhone und startet ein YouTube-Video am Desktop, lenken beide Apollo-Ohrstöpsel auf den Mac um. Das erspart zeitaufwendiges Entkoppeln und den Wechsel der drahtlosen Kopfhörer auf ein neues Gerät.
Immer dann wenn ihr die Apollo zurück in ihren Plastikschuber setzt, schalten sich die In-Ears ab und laden auf.
Die Kopfhörer klingen voll und satt, gewinnen aber keinen Preis für ihren Sound. Die wenigsten Kunden werden bei einer normalen Musikwiedergabe (auf dem täglichen Arbeitsweg oder beim Sport) davon etwas merken; bei Podcasts schon dreimal nicht. Auffällig war jedoch eine fehlende Lippensynchronität bei Videos – nicht immer, aber immer mal wieder.
Der ‚Elephant in the room‘ ist natürlich Apple mit seinen schneeweißen AirPods, die sich noch für diesen Monat angekündigt haben. Abgesehen vom kinderleichten Koppeln umschiffen Cupertinos zukünftige Ohrstöpsel zwei meiner (technischen) Kritikpunkte an den Apollo 7. Erato entschied sich dazu seine In-Ears blaue LEDs, die regelmäßig in den Ohren leuchten, zu spendieren. Argh. Außerdem lädt die Batterie im Transport-Schuber über einen schrecklichen Micro-USB-Anschluss. Bei einem Preis von 300Euro, der sicherlich auch ein schwieriges Argument gegen Apples 180-Euro-AirPods ist, hätte es gerne auch USB-C sein können.
Dafür mag ich die haptischen Knöpfe der Apollo 7, die sich ohne Blickkontakt kinderleicht ertasten lassen. Ein Doppelklick auf den rechten Kopfhörer dreht die Lautstärke auf; ein Doppelklick auf die Taste am linken Ohrknopf regelt die Lautstärke runter. Ein Doppelklick beider Tasten an beiden „waterproof“ In-Ears aktiviert Siri (wie Kollege Matthias herausfand).
Es ist ziemlich grandios die Apollo 7 nur einzeln einzusetzen. Ich bin derzeit bei meinen Eltern in Bremen und habe die (viel zu lange) Oculus-Connect-Keynote in der letzten Woche mit nur einem Stöpsel im Ohr verfolgt, während wir die Kids bespaßt haben und Abendessen vorbereiteten. Die Reichweite zum iPhone ist bemerkenswert: Bis zu 15 Metern kann ich mich locker vom iPhone entfernen ohne das die Wiedergabe aussetzt.
Laut Erato spielen die Apollo 7 bis zu drei Stunden kontinuierlich Musik. Keine Ahnung ob das hinkommt; sobald man die Kopfhörer aus den Ohren nimmt, bringt man sie im Case unter, dort wo sie wieder aufgeladen werden. Der Schuber versorgt die Apollo 7 zweimal vollständig mit Strom bevor man das Case selbst an die Steckdose hängen muss. Die Akkulaufzeit war durch diesen Umgang einfach nie ein Thema. Wer aber unbedingt will, kann den Batteriestand der Bluetooth-4.1-Kopfhörer im iOS-Widget nachschauen.
Mein Ersteindruck ist länger geworden als geplant. Ein gutes Zeichen. Stay tuned für mehr.
Vodafone unterstützte in der vergangenen Woche ein viertes Mal in Folge das iPhoneBlog. Zum Abschluss der diesjährigen ‚Face to Facetime‘-Interviewserie verweise ich deshalb mit großer Freude noch einmal auf alle Videos, die Anfang September in San Francisco entstanden.
Dem Intro folgten zwei Videos zur Apple Keynote (1/2) sowie vier Interviewtermine bei Colopl, Netflix, Braintree (PayPal) und im Robotics Lab an der Stanford Universität.
Doch so komplett ohne bewegte Bilder soll die ‚Edition 2016‘ nicht ausklingen. Ich habe noch ein Highlight-Video in der Hinterhand. Die Bonus-Episode reißt alle Interviews kurz an und hält obendrein ein kurzes ‚One more thing‘ in petto.
Ein dickes Dankeschön an Vodafone, die ‚Face to Facetime‘ in San Francisco auch in diesem Jahr ermöglicht haben und das iPhoneBlog als Sponsor unterstützten. Für andere Produktionen schaut doch gerne mal bei ihnen auf Facebook, Twitter oder Featured vorbei.
Außerdem möchte ich mich bei euch fürs Zuschauen und Kommentieren bedanken – es hat abermals sehr sehr viel Spaß gemacht.
Thema Klingeltöne. Wer kann mir alle Einzelschritte aufzählen um einen eigenen Klingel- oder Alarm-Ton aufs iPhone zu spielen? Nachschlagen gilt nicht!
Wer jetzt die Wörter iTunes und M4r-Datei murmelt, ist auf dem richtigen Weg. Die Expertenfrage aber lautet: Wie entsteht ein neuer Klingelton für das iPhone, direkt auf dem iPhone?
Geht nicht? Doch, geht! Ist aber wild. Und darum geht’s in dieser Woche.
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Ich freue mich sehr über das #MadebyGoogle Pixel, als einen der verbleibenden iPhone-Konkurrenten im hochpreisigen Smartphone-Segment (nachdem BlackBerry und WindowsPhone hinwarfen und Samsungs Note 7 unfreiwillig ausstieg).
Das Google schnieke Hardware bauenbeauftragen kann, zieht niemand in Zweifel. Die Frage lautet eher: Wie „ deeply committed “ sind sie wirklich um mit einem entsprechenden Marketing-Push nachzuziehen. Alle Nexus-Telefone waren top, aber sie haben alle auch keine bemerkenswerten Absatzzahlen in der Android-Landschaft erzielt.