Zwei zukünftige ‚Free-to-Start‘-Games von Nintendo: Animal Crossing und Fire Emblem

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“Fire Emblem and Animal Crossing are both free-to-start apps,” DeNA Chief Executive Isao Moriyasu told The Wall Street Journal. A Nintendo spokeswoman confirmed Mr. Moriyasu’s comment.

Nintendo President Tatsumi Kimishima last month declined to make clear how the company plans to earn revenue from the two new titles, and analysts were divided whether Fire Emblem, a game with a vast and dedicated fan base, would adopt free-to-play style.

Nintendo to Make Next Two Mobile Games Free

Mein Problem mit ‚Free-to-Start‘ ist nicht die Bezahlung, sondern dass was es über die Art der zwei hochkarätigen Titel (vielleicht) aussagt. Mir ist ein vollwertiges Animal Crossing, für das ich peu à peu Geld einwerfe, weitaus wichtiger als ein Animal Crossing, das sich als ‚mobile Variante‘ versteht – als eine Art Minispiel-Auskopplung, die nichts mehr mit der Marke, dem Genre oder der Spielmechanik zu tun hat.

Ich traue Nintendo (generell) eine faire ‚Free-to-Play‘-Umsetzung zu, tue mich aber schwer damit ein solches Modell für ein Rollenspiel wie Fire Emblem zu sehen.

Hier die (schwammig formulierte) Pressemitteilung von vor zwei Wochen:

Nintendo plant die Veröffentlichung beider Apps für den kommenden Herbst. Die erste von ihnen soll den großen Wert eines Strategie-Rollenspiels vermitteln, dabei jedoch einstiegsfreundlicher sein als die bekannten Fire Emblem-Spiele auf bestehenden Nintendo-Systemen. Die zweite Spiele-App wird sich mit der bereits existierenden Animal Crossing-Welt auf anderen Nintendo-Plattformen verknüpfen. Bei beiden Anwendungen handelt es sich im Vergleich zu Miitomo um reine Spiele-Apps, die in Kombination für noch mehr Unterhaltung sorgen. Ihre Inhalte knüpfen zudem stark an bestehende Nintendo-Spiele an.

Brydge, die Aluminium-Tastatur fürs iPad Air (2) + 9.7″ iPad Pro

Vor drei Jahren kaufte ich mir über Kickstarter das erste (und damals einzige Modell) der Brydge-Tastatur. Inzwischen zählt das junge Unternehmen ein paar mehr Keyboard-Variationen im eigenen Programm und hat dabei über die Jahre qualitativ draufgelegt.

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Die hier gezeigte Brydge (Affiliate-Link) eignet sich fürs iPad Air, iPad Air 2 und neue 9.7 iPad Pro. Sie ist weiterhin verwindungssteif und hält am markanten ‚Zwei-Klammern‘-Prinzip fest, die den 9.7″-Bildschirm greifen und in einen beliebigen Blickwinkel rücken. Es gibt weiterhin keine feste Position für die zwei Scharniere; ganz im Gegensatz zum Smart Keyboard von Apple, das nur einen einzigen Neigungswinkel kennt.

Gelungene Überleitung…

Besonders alle 9.7″ iPad Pro-Käufer dürften nach den Unterschieden fragen, insbesondere weil das Brydge weiterhin auf eine Bluetooth-Verbindung setzt anstatt den neuen Smart Connector zu nutzen.

Kleiner Einwurf: Diese Brydge ist bereits seit letztem Sommer auf dem Markt und war ursprünglich nur für das iPad Air und iPad Air 2 gedacht. Nichtsdestotrotz passt es direkt aus der Verpackung auch auf das 9.7″ iPad Pro und wird seitdem entsprechend beworben. Deshalb ist die Gegenüberstellung – Brydge (120 Euro) vs. Smart Keyboard (170 Euro) – nur fair.

Für das Brydge sprechen a) ein deutsches Tastaturlayout, b) eine Extrazeile mit Shortcuts und Sonderzeichen, c) die Hintergrundbeleuchtung und d) ein stabilerer Sitz für alle diejenigen, die oft ihre iPad-Tastatur-Kombi auf den Oberschenkeln balancieren.

Dem entgegen steht das höhere Gewicht, die fehlende Wasserfestigkeit und die Möglichkeit Firmware-Updates einzuspielen (falls das bei einer Tastatur irgendwann einmal nötig sein sollte1).

Mit diesen Pro- und Kontra-Argumenten kann sich jeder seine Meinung bilden. Mich persönlich wirbt die Brydge nicht ab. Apples Smart-Connector-Verbindung am Smart Keyboard ist einfach zu bequem. Und trotzdem weiß ich das robuste Aluminumgehäuse sehr zu schätzen. Das Tippgefühl dominiert im Vergleich mit anderen ‚Unterwegs‘-Keyboards seine Kategorie. Der Anschlagspunkt ist gegenüber meiner ersten Edition aus dem Jahr 2013 (gefühlt) stark verbessert. Die Rundungen, das Scharnier, die Gummifüße und kleinen Abstandshalter, die dafür sorgen, dass die iPad-Front nicht auf dem Alu schrubbt, haben eine ganze Schippe an Qualität draufgelegt.

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Wer kein Plastik kaufen will, findet mit der Bridge weiterhin eine hochwertige Alternative. Insbesondere wer gerne auf Tasten tippt und noch mit dem iPad Air (2) unterwegs ist, fühlt sich angesprochen.

Ich hätte nicht gedacht, dass sich eine iPad-Tastatur, die sich von Anfang an in einer hochpreisigen Nische platziert2, dort lange durchhält. Wie man sich täuschen kann.

P.S.: Meine Rufe nach einer besseren iOS-Tastaturunterstützung sind nicht verstummt. Ganz im Gegenteil: Bessere Hardware(-Keyboards) verlangen nach ebenbürtiger Software.

Ich bleibe aber optimistisch. Immerhin hat iOS in den letzten zwei Monaten gelernt, dass man den ersten Spotlight-Suchtreffer über ENTER anwählt. Dadurch ist es nun möglich eine neue App, die sich nicht im Multitasking-Karussell befindet, zu starten ohne die Finger von der Tastatur zu nehmen. Ein kleiner, aber hoffentlich zukunftsweisender Fortschritt.


  1. Apple aktualisierte sein Smart Keyboard bereits einmal. 
  2. Plastik-Keyboards sind immerhin schon zwischen 30 und 80 Euro zu bekommen. 

Viv – ein neuer Sprachassistent von den Siri-Vätern

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Die Präsentation ist anschaulich, das Feature in der Washington Post (aus der letzten Woche) aber besser. Es geht auf die Entstehung ein, die Viv vorausgegangen war.

Kittlaus and Cheyer, who became close with Apple’s Steve Jobs before his death in 2011, will not discuss what happened beyond this from Kittlaus: “Steve had some ideas about the first version, and it wasn’t necessarily aligned with all the things that we were doing.” Kittlaus quietly left Apple the following year. A third of the original Siri engineering team members, including Cheyer, eventually followed him and are now building Viv.

Dag Kittlaus und Adam Cheyer verließen ihre Jobs bei Apple erkennbar unzufrieden. Siri war Apples zentrales Feature für das iPhone 4s; aufzurufen direkt über den Home-Button. Niemand kündigt (aus persönlichen Gründen) mit einem derartigen Produkt nach so kurzer Zeit wenn die vorgeschriebene Stoßrichtung nicht komplett missfällt. Und es ist außerdem kein Geheimnis: Apple strich Siris Funktionsumfang anfangs stark zusammen.

The two faced a similar choice six years ago, when Jobs offered to buy their little-known app and distribute it to millions of people. Jobs took them to his home in Palo Alto, and the group talked for three hours by the fireplace. They left his home convinced that they shared a vision. It didn’t turn out quite that way.

Today Kittlaus and Cheyer find themselves in a similar position: Do they sell to a giant or go at it alone?

Siri’s creators say they’ve made something better that will take care of everything for you

Wenn Viv keine simple App bleiben will, sondern sich wie oben beschrieben als Plattform sieht, erübrigt sich die Frage. Niemand startet zukünftig einen ‚persönlichen Assistenten‘ als Einzelanwendung, sondern auf „Hey Siri“-Zuruf, mit einem Klick aufs Mikrofonsymbol im Google-Suchfeld oder innerhalb von gigantischen Chat-Plattformen wie dem Facebook Messenger oder WhatsApp.

Facebook und Google signalisierten anscheinend schon Kaufabsichten für Viv.

Apple ist (nach fünf Jahren) ähnlich dringend am Zug. Es fehlt eine Ansage ob Siri sich mit einer Schnittstelle für App-Entwickler und Webdienste öffnet oder weiter nur über einzelne Kooperationen neue Daten lernt. Ich würde den ersten Vorschlag begrüßen.

ZonePlay übergibt Apple-Music-Songs direkt an Sonos

Inside Baseball: ZonePlay (3.99 ) installiert eine iOS-Extension, die es ermöglicht Songs aus der Apples-Music-App direkt ans Sonos-System zu schicken – ohne die Sonos-App dafür zu starten.

Sprich: Man hangelt sich durch Apples Musik(‑Streaming)‑Angebot (über Apples offizielle App) und kann von dort Wiedergabelisten, Alben oder einzelne Titel an unterschiedliche Räume und/oder zusammengeschaltete Sonos-Lautsprecher schicken.

Ohne die iOS-Extension von ZonePlay muss die Musikwiedergabe zwangsläufig aus der Sonos-App (universal; kostenlos) angestoßen werden.

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Zugegeben: Das Problem scheint…eher nischig. Trotzdem: Ich bevorzuge es am iPhone den Songkatalog über Apples App anzuschauen, weil ich dort Titel augenblicklich herzen kann oder einzelne Evergreens in Playlisten sortiere. Gefällt mir ein Stück, ist es jedoch unnötig kompliziert in die Sonos-App zu wechseln, eine Suche nach diesem Titel dort zu starten um ihn dann über das Multiroom-System abzuspielen.

ZonePlay kann als Sonos-App-Alternative mehr (Widget, Apple-Watch-Unterstützung, etc.). Keine der anderen Funktionen hat mich jedoch begeistert oder dazu verleitet die offizielle Sonos-Anwendung zu umgehen.

Natürlich bleibt zu hoffen, dass sich Sonos den ausstehenden Features annimmt. Einen Wiedergabe-Button in der Mitteilungszentrale oder der Support für die Uhr sollte verpflichtend sein. Abzusehen sind solche Bemühungen aber bislang nicht. ZonePlay bleibt als Drittanwendung deshalb für diese einzelne Funktion, die die Musiktitel aus Apple Music heraus auf die Sonos-Lautsprecher wirft, eine clevere Abkürzung.

Swift Akademie [Sponsor]

„Swift lernen und Apps entwickeln“ – die Swift Akademie von Jan Brinkmann ist das Netflix für App-Entwickler und in den nächsten 7 Tagen mein ‚Sponsor der Woche‘.

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Im Akademie-Katalog finden sich bereits über 1000 Video-Tutorials zu Apples neuer Programmiersprache, die mit über 6000 Minuten auf Deutsch erklären wie man Apps für iOS, tvOS, watchOS und Mac OS X baut. Obendrein bekommt man einen Einblick in die Erstellung von Android-Apps, Java-Software sowie Webentwicklung.

Als Student hat man außerdem Zugriff auf eine große Auswahl an professionellen Designvorlagen um direkt in die Programmierung einzusteigen. Apropos loslegen: Das Swift ‚Cheat Sheet‘, ein Spickzettel für Datentypen und Syntaxelemente der neuen Programmiersprache, ist eine (ebenso kostenlose) Download-Empfehlung zu Beginn.

Die Anmeldung zur Akademie ist kostenlos und beinhaltet bereits eine Handvoll Trainingsvideos. Diese Videobeiträge vermitteln bereits einen Eindruck vom Lehrmaterial. Wer darüber hinaus das gesamte Verzeichnis durchstöbern will, kann das in den ersten 14 Tagen für nur einen Euro (!) tun (Jetzt ausprobieren!).

Vielen Dank an die Swift Akademie für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

Apple Music für Studenten günstiger

Die Pressemitteilung zur Apple Music-Mitgliedschaft für 5 Euro im Monat als Student oder Studentin kam am Freitag; am Samstagabend sah ich erste Berichte, die ein bestehendes (Normalpreis‑)Abo erfolgreich in den rabattierten Tarif wechselten und am Sonntag konnte ich bei einer solchen Umstellung selbst zuschauen.

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Die Verifizierung, in Zusammenarbeit mit UNiDAYS, die zum halben Preis auch Studierenden ein Spotify-Abo vermitteln, startet in der iOS-App (➞ Account ➞ Apple ID ➞ Subscriptions). Als eingeschriebener oder zugelassener Student und Studentin muss man hier seine Uni-E-Mail-Adresse angeben. An diese E-Mail wird dann eine E-Mail zur Bestätigung geschickt. Sollte keine solche E-Mail bei euch ankommen, hat man selbst die Möglichkeit von seinem Uni-E-Mail-Account eine Nachricht an eine individuelle „myunidays“-Adresse zu schicken.

Ein Account bei UNiDAYS ist nicht notwendig und es war auch nicht nötig sich in seinen Universitäts-Account einzuloggen – insofern die Bildungseinrichtung so etwas überhaupt anbietet. Ein Klick auf die „Verifiziere deinen Studentenstatus“-Mail reichte aus.

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Der 50-Prozent-Rabatt gilt im Moment für Studierende aus Deutschland, Australien, Dänemark, UK, Irland, Neuseeland und den USA. Der günstigere Tarif gilt für 48 Monate (4 Jahre), die nicht „durchgehend“ wahrgenommen werden müssen.

Apple gibt jedoch an „regelmäßig“ den Studentenstatus zu überprüfen (wie so ein Nachweis allerdings geschieht, ist nicht beschrieben). Läuft ein vergünstigtes Studentenabos aus, verlängert sich das Konto automatisch als Normalpreis-Abo.

Alle Apple-Music-Abos lassen sich mit iTunes-Guthaben bezahlen, das Elektromärkte oder Supermarktketten regelmäßig bis zu 20-Prozent günstiger anbieten (und Apple Music so für Studenten und Studentinnen für 4 Euro ermöglichen).

Das Angebot für Apple Music zum günstigeren Preis unterscheidet sich nicht im Umfang gegenüber dem Abo für Einzelpersonen oder einer Familien.

Paintball-Pinball: INKS.

INKS. (universal; 1.99 ), aus der ‚Lumino City‘-Schmiede (universal; 4.99 ), ist wunderschön und obendrein wunderschön simpel.

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Die Kunst ist1 – so interpretiere ich das Werk rund um die Farbkleckse und Linien von den Programmcode-Maler aus London – sich zurückzulehnen und mit Genuss auf 72 Tischen2 ein paar Farbeimer umzustoßen.

Bei INKS. dudelt keine Hintergrundmusik. Die perfekte Untermalung neben den (tollen) Soundeffekten ist ein eigener Podcast oder ein langes Audiobook (wenn den Fingern beim Zuhören langweilig ist).

Ich gebe vier von fünf möglichen Farbtöpfen.


  1. Und ja, dieses Wortspiel ist klar beabsichtigt… 
  2. 2 x 24 Tische lassen sich für jeweils 99 Cent zusätzlich nachkaufen. 

Quik und Splice – GoPro kauft sich Software-Support aus dem App Store

Smartphones ersetzten Kompaktkameras; jetzt stehen GoPros auf der Abschussliste.

Chief Executive Nick Woodman went on home-shopping network QVC Inc. in December to boost the Session’s sluggish sales. He pitched the camera at its new price and threw in a tripod and other accessories free. During the 20-minute segment, GoPro sold about 5,000 units, according to company spokesman Jeff Brown. GoPro sold more cameras on QVC than it had during the three days of the Black Friday shopping period, he noted.

GoPro’s Big Tech Problem: Smartphones

In puncto Bildqualität halten Smartphones inzwischen mit. Damit kann (und sollte) GoPro nicht konkurrieren. Es ist nämlich das Smartphone, das die Prozessorpower und die Simkarte mitbringt um Videos sofort vor Ort zu schneiden, augenblicklich zu teilen oder gar live zu streamen.

GoPro hängt weiter nur in der (Extrem-)Sport-Nische ab und hat es obendrein verpasst mit attraktiver Software oder Services die rückläufigen Hardware-Verkäufe aufzufangen.

Mein Eindruck ist: GoPro-Kunden lieben ihre Kameras – so geht’s mir. Die Hero4 Session ist ein bezaubernder kleiner Kamera-Würfel, den ich grundsätzlich immer dabei habe. Aber empfehlen würde ich diesen Action-Camcorder niemandem, der nicht gleich auch knietief in Final Cut steht oder die Geduld mitbringt um aus Hunderten von Einzelbildern eine Zeitrafferaufnahme im fürchterlichen GoPro Studio zu basteln.

Dass GoPro seine Schwächen zumindest erkennt, zeigen die kürzlichen Firmenübernahmen von Replay und Splice (universal; kostenlos) – beides sind App-Store-Apps zur Videobearbeitung. Aus Replay – einer App, die es bereits in eine Apple-Keynote schaffte, wurde nun Quik (universal; kostenlos).

Mit Quik habe ich heute Abend tatsächlich mehrere Stunden verbracht. Man wirft dem Editor kurze Videoschnipsel oder (Live-)Fotos vor, die er dann einigermaßen clever mit Musikuntermalung zusammenschneidet. Im Idealfall stellt man nur die Laufzeit eines solchen Super-Cuts ein und hat innerhalb von wenigen Sekunden ein vorzeigbares Video.