Steve Jobs: WiFi-iPad ohne Tethering aber mit 10 Stunden Akku

Am gestrigen Samstag fragte die schwedische Podcast-Webseite Slashat.se in einer E-Mail an Steve Jobs: „Will the wifi-only version somehow support tethering thru my iPhone?“ Steve Jobs antwortet mit einen knappen „No“.

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9to5mac hatte in der letzten Woche entsprechende Tethering-Einstellungen aus der iPad-Entwicklungsumgebung gefischt. Das derzeit aktuelle SDK vom iPhone OS 3.2 beta 3 ist ausschließlich für das iPad bestimmt. Das die Entwicklungsumgebungen von iPhone und iPad spätestens mit einer gemeinsamen Firmware-Version zusammengelegt werden bleibt wahrscheinlich und könnte die überlagerten Funktionsbeschreibungen, wie beispielsweise der Kamera-Aufnahmefunktionen, erklären.

Nichtsdestotrotz dürften viele die zukünftigen iPad-Kunden auch bereits iPhone-Käufer sein. Das sich der Datenvertrag vom Telefon über die Bluetooth-Schnittstelle mit dem iPad verknüpft, um Gelegenheitssurfern eine Datenoption zu bieten, wäre durchaus wünschenswert.

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Gegenüber Government Computer News antwortet Steve Jobs auf eine Nachfrage bezüglich der beworbenen Akku-Laufzeit von 10 Stunden. Auf dem Media-Event im Januar bezifferte Jobs das Durchhaltevermögen der 680 Gramm- (WiFi-Modell) beziehungsweise 730 Gramm-Hardware (UMTS-Modell) mit 10 Stunden und bestätigte dies nun erneut per E-Mail:

Jobs-„Sent from my iPad“-Zitat: „yes, we are getting 10 hours in 1.5 pounds.“

Seit der iPad-Vorstellung wurden immer wieder Fragen aufgeworfen, die den Stromverbrauch des LED-Bildschirms auf IPS-Technologie betrafen. Auch der ARM-basierte A4-Prozessor, der nach aktueller Gerüchtelage auf einem Cortex-A8 mit integriertem PowerVR SGX Grafik-Rechenwerk beruht, befindet sich zum wiederholten Mal im Kreuzfeuer einer Diskussion um die Batterielaufzeit.

iPad ab 03.April in den USA verfügbar – Deutschland folgt Ende April – USA-Vorbestellungen in einer Woche

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Apple gibt per Pressemitteilung bekannt, dass das iPad (WiFi-Version) ab dem 03.April in Nordamerika verfügbar ist. Die UMTS-Variante wird man in den USA ab Ende April kaufen können. Alle Modelle des iPad werden in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien ebenfalls Ende April erhältlich sein.

Beginnend ab 12. März, also ab heute in einer Woche, können Kunden in den USA die WLAN- als auch die WLAN + 3G-Modelle vorbestellen; entweder über den Apple Online Store (www.apple.com) oder als Reservierung zum Abholen des WLAN-Modells ab Samstag, 3. April in einem Apple Retail Store.

Euro-Preise sind bislang nicht genannt, sollen für die internationalen Märkte im April bekanntgegeben werden. Das iPad in der WLAN-Version wird in den USA ab 3. April als 16 GB- (499 US-Dollar), als 32 GB- (599 US-Dollar) und 64 GB-Modell (699 US-Dollar) erhältlich sein. Die UMTS-Version für Ende April kostet in den USA als 16 GB-Modell 629 US-Dollar, als 32 GB-Modell 729 US-Dollar und als 64 GB-Modell 829 US-Dollar.

Der iBookstore von Apple wird zum Herunterladen ab 03.April über den US-Store erfolgen. Weitere Länder sollen im Laufe des Jahres folgen.

Apple verklagt HTC aufgrund von iPhone Patent-Verletzungen

Apple gibt in einer Pressemitteilung vom vergangenen Dienstag bekannt, dass sie Patentklage gegen den Hardware-Hersteller HTC eingereicht haben. Konkret geht es um Verletzungen von 20 Patenten, die den Mobilfunkbereich des iPhones betreffen.

Nach Apples Aussage beschreiben die Patente das „iPhone user interface, underlying architecture and hardware“. Direkte Nennungen sprechen von Technologien wie „Unlocking A Device By Performing Gestures On An Unlock Image“, „Scrolling And Document Translation, Scaling, And Rotation On A Touch-Screen Display“ oder „Object-Oriented Event Notification System With Listener Registration Of Both Interests And Methods“.

Eingebettet ist an dieser Stelle die komplette Klageschrift. Eine ‚verständlichere‘ (mit Bildern unterlegte) Erklärung findet sich bei Engadget.

via digitaldaily

Die Situation ist aus zweierlei Perspektive brisant: HTC produziert im Auftrag von Google unter anderem das Android-Mobilfunktelefon ‚Nexus One‘. Einen indirekten Angriff auf den Smartphone-Konkurrenten – über den Umweg seines Hardware-Produzenten – kann nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Unter besonderer Beobachtung würde hier grundsätzlich das Thema ‚Multitouch‘ stehen. Google schaltete dies in einem Nexus-Update kürzlich frei; Apple beansprucht die Technologie weiterhin für sich. Die HTC-Klageschrift verliert darüber keinen expliziten Hinweis.

Ein Google-Sprecher äußerte sich gegenüber TechCrunch mit dem kurzen Statement: „We are not a party to this lawsuit. However, we stand behind our Android operating system and the partners who have helped us to develop it.“

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Photo: TechCrunch

HTC gab ebenfalls kurz angebunden zu Protokoll: „HTC is not only an innovator in mobile technology but also an owner of many patents. We take American and international patent rights protection seriously.“

via etaiwannews

Den zweiten Aspekt läutet Mac-Entwickler Wil Shipley mit einem offenen und emotionalem Brief an Steve Jobs ein:

If Apple becomes a company that uses its might to quash competition instead of using its brains, it’s going to find the brainiest people will slowly stop working there. You know this, you watched it happen at Microsoft. Enforcing patents isn’t a good long-term play: it’s the beginning of the end of the creative Apple we both love.

Apple beschreitet für das iPhone damit erstmals den Weg der selbst initiierten Rechtsstreitigkeit – zumindest soweit mir bekannt. Zuvor waren Patent-Ärgernisse außergerichtlich oder auf Initiative der anderen Partei erfolgt. Die Streitigkeiten mit Cisco, die ein IP-Telefon unter der Marke ‚iPhone‘ bereits im Jahr 2006 anboten, regelte man stillschweigend hinter verschlossenen Türen. Ein aktueller Rechtsstreit betrifft den finnischen Mobilfunkanbieter Nokia, der Ende 2009 versuchte den Verkauf des Apple-Telefons zu unterbinden. Apple erhob Gegenklage. Der (noch ausstehende) Anwaltsfeldzug erfolgte jedoch als Reaktion auf den Nokia-Entschluss.

Die jetzige – offensiv angestrebte – Rechtsstreitigkeit wirkt nicht nur untypisch, sondern von einer externen Beobachterperspektive auch reichlich rüpelhaft. Steve Jobs lässt sich mit einem persönlichen Zitat in der Pressemitteilung zitieren:

“We can sit by and watch competitors steal our patented inventions, or we can do something about it. We’ve decided to do something about it,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “We think competition is healthy, but competitors should create their own original technology, not steal ours.”

Innerhalb der letzten 1.5 Tage habe ich allerlei Meinungen studiert, mich mit Leuten ausgetauscht und versucht diese Entscheidung in irgendeine Schublade zu stecken. 1.5 Tage später bin ich noch genauso verwirrt wie davor. Meine ersten Reaktionen waren eine drollige Mischung aus ‚Unverständnis‘ und ‚Ratlosigkeit‘. Eine Klage wirkt so verdammt ‚unnütz‘.

Den großen Themenkomplex der ‚Software-Patente‘, welchen John Gruber exzellent beschreibt, möchte ich gar nicht aufmachen. Inwieweit die aufgezeigten Patente als ‚trivial‘ eingestuft werden, überlasse ich ebenfalls den Fachleuten.

Generell sollte jedoch festgehalten werden, das die Anwendung von Patenten Innovationen aufhalten. Ehemals dazu gedachte, die Idee des ‚kleinen Entwicklers‘ vor der unrechtmäßigen Verwendung des großen Konzerns zu schützen, werden heutzutage Patente als Geisel gehalten. Paul Graham verwendet für die Beschreibung der Druckmittel eine Metapher mit Nuklearwaffen:

Like nuclear weapons, the main role of big companies‘ patent portfolios is to threaten anyone who attacks them with a counter-suit.

Mein Gefühl sagt mir, dass ich die jetzige Position nicht mag. Ich mag die damit verbundene Einstellung nicht. Ich mag hingegen Konkurrenz und finde, dass jeder Mitbewerber einen Markt belebt. Apple hat sicherlich einige wirklich wertvolle Ideen zu der heutigen Smartphone-Situation beigetragen. Der gesamte Markt ist dadurch besser geworden. Trotzdem gibt es ihnen nicht das Recht, andere Einflüsse aufzuhalten.

Das ‚Nexus One‘, dessen iPhoneBlog-Artikel in den nächsten Tagen folgt, ist ohne Frage geprägt von dieser Entwicklung. Das Gerät steuert jedoch auch selbst viele wertige Ideen bei. Insgeheim hoffe ich, dass wir dieses Thema zu sehr aufbauschen, wobei mir aufgrund der Wichtigkeit jeglicher Hohn und Spott der Android-Fraktion lieb und recht ist.

Gute Ideen verwirklichen sich nur durch eine erfolgreiche Umsetzung – Konzepte in Schubladen verkaufen sich nicht. Das versteht Apple vielleicht besser als viele andere Anbieter. Über eine perspektivlose Marktakzeptanz kann man sich jedenfalls nicht beschweren. Für andere Anbieter gilt es jetzt aufzuholen. Aber man muss sie auch aufholen lassen.

Augmented Reality Browser ‚Layar‘ kehrt in den App Store zurück

Der ‚Augmented Reality Browser‘ Layar (kostenlos; App Store-Link) erreichte im Herbst 2009 den App Store, verzog sich jedoch kurz darauf für (stark benötigte) Wartungsarbeiten wieder in seiner Entwickler-Werkstatt.

Mit Version 3.0.2 und den kürzlich akquirierten 2.5 Millionen Euro Risikokapital im Rücken, wagt das niederländische Start-Up jetzt einen neuen Anlauf. Auf der Android-Plattform ist der Browser, welcher das reale Kamerabild mit virtuellen Ebenen überzieht, bereits sehr erfolgreich. Die neue Version soll nach Aussagen ihrer Entwickler über 400 dieser Informationsschichten (‚Layars‘ genannt) bereithalten – von Staumeldern, über Umgebungs-Tweets bis zu nahegelegenen Supermärkten.

Seitdem Apple im letzten Jahr das ‚Go!‘ für den (Video-)Kamerazugriff auf dem iPhone 3GS gab, tummeln sich unzählige Anbieter auf diesem Software-Markt. Die Zukunftsperspektive von Wikitude (kostenlos; App Store-Link, der Volkswagen Händlersuche (kostenlos; App Store-Link), Peaks (2.39 €; App Store-Link), Gunman (kostenlos; App Store-Link), oder Tweet 360 (0.79 €; App Store-Link) scheinen dynamische Werbeeinblendungen.

Auch wenn Programme mit Augmented Reality-Funktion derzeit einem vorzüglichen Präsentationszweck dienen, lassen sie in vielen Situationen eine Praxistauglichkeit vermissen.

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-> App Store-Link

Fernsehen aus der Netzwerkdose: EyeTV Netstream DTT

Die Münchner Firma Elgato zeichnete sich in den letzten Jahren durch den Verkauf von TV-Karten, Hardware-Unterstützung für Videocodierung sowie der dazugehörigen Fernseh-Software aus. Seit September 2009 findet sich die iPhone-Anwendung EyeTV (3.99 €; App Store-Link) im App Store und sorgte innerhalb weniger Monate bereits für ordentlich Sturm im Wasserglas.

Mit dem EyeTV Netstream DTT folgt jetzt neue TV-Hardware, die das Fernsehprogramm im gesamten Heimnetzwerk verteilt. Die kleine Silberbüchse verbindet sich per DVB-T-Antenne mit den empfangswilligen Fernsehkanälen und verteilt dieses Bildsignal über eine Netzwerkschnittstelle im Haus. Der Clou? Jedes Notebook oder jeder Desktop-Rechner kann über die reguläre EyeTV-Software diesen Live-Stream abfangen. Durch den verbauten Dual-Tuner ist eine Übertragung auf zwei Geräte gleichzeitig möglich, die sich obendrein mit zwei unterschiedlichen Sendern beglücken dürfen.

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Dem Paket liegen demnach auch zwei Lizenzschlüssel der Software EyeTV bei, die als Vollpreisversion 79.95  kostet. Die Installation erfolgt durch einfaches Kopieren der Anwendung in den Programm-Ordner. Unklar ist mir Elgato’s Update-Prozedur: Als ein Kunde, der sowohl ‚alte‘ EyeTV-Hardware und Software bereits sein Eigen nennt, findet über die Software-Aktualisierung keine Programm-Version, die mit der Netstream DTT-Box kompatibel ist. Das Einlegen der mitgelieferten CD ist unumgänglich, jedoch nicht sehr intuitiv. Ich bin bei dem jetzigen Aktualisierungsprozess schnell auf des Rätsels Lösung gekommen, weil ich beim Review der EyeTV DTT Deluxe-Karte genau vor die gleiche Frage gestellt wurde.

Wie dem auch sei. Nach diesem – für mein Empfinden unnötigen – Stolperstein, verlief alles wie am Schnürchen. Man merkt überhaupt nicht, das die physische TV-Karte im Router zwei Zimmer entfernt steckt. Nach dem Sendersuchlauf lassen sich einzelne Kanäle anspringen, aufzeichnen und anschließend für andere Abspielgeräte konvertieren. Bei Streit um die Fernbedienung findet sich aufgrund des Dual-Tuners schnell ein Kompromiss. Mit zwei Rechnern lässt sich natürlich auch die SuperDuper-Castingshow aufzeichnen, während man das Live ausgestrahlte Sportereignis am anderen Rechner verfolgt.

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iPhone-Einsatz

Durch die EyeTV-Software lassen sich Archiv-Aufzeichnungen oder das Live-Programm direkt auf den iPhone-Bildschirm transportieren. Das funktioniert im heimischen WiFi-Netz, mittels HTTP-Streaming jedoch auch über eine UMTS-Verbindung von unterwegs. Benötigt wird ein kostenfreier Elgato-Account, der die Verbindung zwischen iPhone und EyeTV-Software vom heimischen Rechner über die Adresse https://live3g.eyetv.com/ vermittelt.

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Mit der jetzigen TV-Netzwerkbox bleibt dieser ‚Status quo‘ erhalten. Leider funktioniert der Empfang auf ein iPhone nur über die Software am Rechner und nicht als ‚Standalone-Lösung‘. Wer sein TV-Signal auf das Apple-Telefon verfrachten möchte, ist auf einen angeschalteten Mac-Computer angewiesen.

Trotzdem drehen die Gedankenspiele mit diesen Möglichkeiten frei: HTTP-Streaming oder auch das EyeTV App Store-Programm werden am iPad verfügbar sein. Das bedeutet einen portablen Fernseher, der kabellos mit in die Küche, Garage oder den Garten genommen werden kann. Die Fußball-Weltmeisterschaft kann in diesem Sommer also bedenkenlos starten. Aus Netstream-Perspektive sogar in HDTV (bis 720p / 1080i).

Fazit

Der EyeTV Netstream DTT ist spannend für alle diejenigen, die ohne USB-Dongle einen TV-Empfang auf unterschiedlichen Geräten erhalten möchte. Wer mit mindestens zwei Personen (beziehungsweise zwei Computern) zusammenlebt und nicht in jedem Zimmer Fernsehgeräte aufstellen möchte, steckt diese kleine Buchse an seinen Router und empfängt das TV-Programm einfach überall.

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Die Netstream-Box besitzt sogar ein Status-Interface über den Webbrowser (Safari -> Bonjour), ist solide verarbeitet und funktioniert ‚Out of the Box‘ reibungslos. Die iPhone-Funktionalität ist gegenüber den anderen Elgato USB-Sticks nicht neu, da sie immer noch noch den Einsatz eines Computers erfordert. Durch die Dual-Tuner Option bietet sie jedoch genügend Freiraum, das ich mich mit der Fußballübertragung am iPhones ins Bett legen kann, und sich die restliche Familie mit unerträglichen ‚Recalls‘ der Casting-Shows zudröhnt.

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Film-Streaming mit ‚Air Video‘ aktuell preisgesenkt + exklusives Entwickler-Interview

„Gute Software soll man loben!“ Falls diese Redewendung noch nicht existiert, führe ich sie hiermit ein.

Da uns täglich auch ganz viele neue iPhoneBlog-Leser erreichen, dürfen ‚alteingesessene‚ App Store-Programme nicht in Vergessenheit geraten. Besonders dann, wenn Sie so erfolgreich und beständig bereits seit über einem Jahr ihre iPhone-Präsenz aufrechterhalten und derzeit vergünstigt angeboten werden.

Air Video (1.59 €; App Store-Link) von InMethod ist so ein Kandidat, der den ‚alten Traum‘ vom gestreamten Video zwischen Rechenmaschine und iPhone verwirklicht. Wer sich seine TV-Aufnahmen oder Download-Filme vom Computer ohne lästigen, kabelgebundenen iTunes-Sync auf den iPhone-Bildschirm übertragen lassen möchte, tut dies mit Air Video sowohl im heimischen WiFi als auch über eine UTMS-Mobilfunkverbindung. Der Linux-, Windows- oder Mac-Computer rechnet die Filmschnipsel auf das kleine Bildschirmformat ohne Vorbereitung (‚on the fly‘) um, so dass man direkt mit dem mobilen Filmabend beginnen kann.

Als ‚Mehrwert‘ für die ‚alteingesessenen‘ Air Video-Benutzer, denen ich bislang bestimmt nichts Neues erzählt habe, führte ich ein kurzes E-Mail-Interview mit InMethod-Entwickler Matej Knopp.

How would you describe the success of ‚Air Video‘ in terms of sales, user-feedback, technical challenges and the App Store approval process?

As far as sales are concerned, Air Video is doing quite well. I don’t want to disclose numbers, but it’s certainly not disappointing. User feedback is quite positive and it’s getting better with every update. The key point is not to stop updating the application once is out there.

App Store approval process is a bit tricky to judge. It used to be quite inconsistent and very lengthy. Some Air Video updates took over two weeks to release. However it seems to have gotten quite a lot faster recently. The last update was approved within 24 hours!

As for customer support, it’s actually quite a lot work. Vast majority of issues are related to users network not being properly configured or the routers needing to manually configure port forwarding in order for Air Video to work over 3G. While this isn’t directly related to Air Video (you’ll have same problems if you for example try to access VNC server from outside your local network), we still try to help every single customer.

How time consuming is the development of your iPhone-Software? Is there a big team working on that project or is it a ‚one-man show‘ and does it pay off in the end?

Most of Air Video (and Air Video Server) has been coded by one person. It’s quite time consuming, especially because Apple sometimes changes rules on the go. Recently they changed the rules for applications that do video streaming over 3G requiring them to use adaptive quality control, which resulted in Air Video streaming code having to be completely rewritten. Still, in the end, it does pay off.

Apple doesn’t support streaming video from a Mac yet. What kind of requests do you receive from the users concerning the features and what are the most common problems that get reported back?

The most frequent feature requests have been support for subtitles and linux server version. We have delivered both of them, the linux server being a CLI version (still alpha though). Currently the most common feature requests are support for Audio streaming and browsing photos.

The amount of user complaints regarding of Air Video itself is quite small. Most common ones concern Air Video Server not being able to handle some video files or video files that are DRM protected (which we can’t do anything about). We get way more support requests that are concerning network configuration, as mentioned in previous question.

Do you have plans for the future versions, especially for iPad?

Yes. :)

Thank you so much for your time.

You’re very welcome.

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-> App Store-Link

‚State of the Jailbreak‘: ein Monat mit Firmware 3.1.3

Seit dem 02.Februar 2010 steht die iPhone-Firmware 3.1.3 zum Download bereit. Neben einigen Fehlerkorrekturen (Batterieanzeige, nicht startende Drittanbieter-Anwendungen sowie Nachbesserungen für japanische Tastaturen) enthielt die Software-Aktualisierung (7D11) eine neue Modem-Firmware (05.12.01) und brachte die Tethering-Funktion für anbieterunabhängige iPhones zurück.

Aus Jailbreak-Perspektive warnte das Dev-Team (wie gewohnt) davor, dass neue iPhone OS einzuspielen. Die vormals verwendeten Exploits zur ‚Befreiung‘ der iPhone-Software bügelte Apple aus – Downgrade-Anleitungen funktionieren eingeschränkt. Am 10.Februar spürte Sherif Hashim eine neue Baseband-Sicherheitslücke auf.

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Bislang fand dieser jedoch keine Umsetzung in ein Jailbreak-Softwarewerkzeug. Ob die Firmware 3.1.3 überhaupt die Beachtung des Dev-Teams finden wird, steht generell in Frage. Eine Veröffentlichung bedeutet, dass Apple die eigene Schwachstelle vor Augen geführt wird, und in einer kommenden Version ausgemerzt werden kann.

Mit nicht mehr als einer lustigen Randnotiz beschäftigt sich 9to5mac: Aus einer Steve Jobs-Email möchte man herauslesen, dass das von ihm benutzte iPhone mit der ausrangierten Firmware 3.1.2 (7D11) seinen Dienst verrichtet. Mutmaßungen, welche daraufhin die Legitimität der Firmware 3.1.3 anzweifeln, entbehren jeder rationalen Grundlage.

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Nichtsdestotrotz: Die Anbieter von kommerzieller Jailbreak-Software haben ein selbstverständliches (Kunden-)Interesse an einer erneuten Öffnung des iPhones. ZodTTD, Anbieter für Emulatoren im Cydia-Store (n64iphone, psx4iphone, etc.), verzeichnet einen Rückgang des Datenverkehrs um 25-Prozent.

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Die lose Hacker-Gruppierung scheint ihre Ressourcen jedoch nicht auf eine 3.1.3-Freischaltung auszurichten, sondern widmet sich einem seit Sommer 2009 schwellenden Problem, dem Push-Fix. Durch fehlende Zertifikate für iPhones, die an iTunes vorbei aktiviert wurden, kam es zu ‚fehlgeleiteten‘ Push-Benachrichtigungen. Die ganze Geschichte gibt es hier zum Nachlesen: http://www.cmdshft.ipwn.me/pushfix/; der PushFix von anethema findet sich im NERV Repository, wie hier (http://www.cmdshft.ipwn.me/blog/?p=481) erklärt wird.

Ein Diskussions-Brennpunkt beim Thema iPhone-Jailbreak ist und bleibt ‚Piracy‘. John Herrman verfasste mit seinem Artikel: ‚The Myth of iPhone App Piracy‚ am gestrigen 01.März auf Gizmodo eine (sicherlich) argumentationsfreudige Position.

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Ob man beim Lesen der Argumentation den neu komponierten ‚Jailbreak-Song‘ (Vimeo-Link) hören muss, überlasse ich dem ganz persönlichen Gusto.

Das Geschäftswesen mit Inhalten: Verlagshäuser bereiten sich auf iPad-Veröffentlichung vor

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Der Condé Nast-Verlag arbeitet an iPad-Versionen seiner Magazine Wired, GQ, Vanity Fair, The New Yorker und Glamour. Nach Angaben der ‚New York Times‘ soll sich die digitale App Store-Ausgabe der GQ im Januar bereits 15.000 Mal an iPhone-Besitzer (2.39 €; App Store-Link) verkauft haben. Die offiziellen Mediendaten für die englischsprachige Druckfassung sprechen von einer Auflage von 934.033 verkauften Exemplaren. Davon sollen über 700.000 Leser ein Abonnementmodell für dessen Zeitschriftenkonsum benutzen.

Das Durchschnittsalter der (vornehmlich männlichen) Magazinkäufer soll bei 35.2 Jahren liegen. Für demographische Prognosen des erwarteten iPad-Schubs ist es sicherlich noch zu früh, trotzdem kann ein Blick nicht schaden.

Eine aktuelle Januar-Statistik des von Google akquirierten Werbeanbieters AdMob zeigt das folgende Bild einer Alters- und Geschlechtsverteilung für Smartphone-Kunden:

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Sowohl iPhone als auch iPod touch erfreuen sich dabei einer (fast) ausgeglichenen Beliebtheit für Männlein und Weiblein. Die iPhone-Kundschaft findet im Altersbereich zwischen 25-44 Jahren ihre größte Verteilung. iPod touch-Benutzer sind nach AdMob-Angaben zu 65-Prozent jünger als 17-Jahre.

via cnn.com

Die GQ möchte bereits ihre April-Ausgabe – soweit das iPad im Zeitplan bleibt – als Tablet-Version veröffentlichen. Für die Vanity Fair und Wired sollen die Juni-Ausgaben in digitaler Form für einen iTunes-Verkauf bereitstehen. Über einen nicht genannten Testzeitraum möchte der Herausgeber unterschiedliche Preismodell und Werbefinanzierungenmodelle ausprobieren.

Klingt gut, das Schwert bleibt jedoch zweischneidig: Condé Nast beteiligt sich als einer von fünf Publishern (Time Inc., Hearst, Wenner Media und Meredith) an der $90 Millionen US-Dollar ‚Power of Print‘-Kampagne. Auf über 1.400 (Papier-)Seiten soll mit Sprüchen wie „The Internet is fleeting. Magazines are immersive“ oder „We surf the Internet. We swim in magazines.“ geworben werden.

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via paidcontent.org

Condé Nast’s Werbeseiten gingen im Jahr 2009 um zirka 30-Prozent zurück. Jann Wenner, Mitbegründer des Rolling Stone-Magazins und Inhaber von Men’s Journal sowie US Weekly hat zwar Probleme seine URL-Adressen rechtzeitig zu bezahlen, lässt sich zur aktuellen Lage jedoch wie folgt zitieren:

A lot of us sat back for way too long and listened to all this abuse and said nothing about it. […] Meanwhile, we sit on top of one of the greatest mediums.

Condé Nast-CEO Charles Townsend gibt gegenüber Mashable zu Protokoll: „We feel confident enough that consumers will want our content in this new format that we are committing the resources necessary to be there. How large a revenue stream digitized content represents is an answer we hope to learn through this process.“

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger kritisierte im Zusammenhang mit den aussortierten App Store-Erotikanwendungen die Apple-Praxis als „unfair, willkürlich, Geschäftsschädigend und für die Pressefreiheit gefährlich“ (PDF-Link).

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Die Nachrichtenagentur Associated Press gibt sich weniger jammernd und kündigt ein kostenpflichtiges Abomodell für das iPad an. Welche Unterscheidung zum (derzeit) kostenfreien App Store-Programm AP Mobile (kostenlos; App Store-Link) aufgefahren wird, muss sich noch zeigen.

Von einer Nachrichtenagentur zum Nachrichtenmagazin: Die kürzlich veröffentlicht eReader-Anwendung des Spiegels (kostenlos; App Store-Link), in welcher sich per ‚In-App-Verkauf‘ eine digitale Augstein-Ausgabe erwerben lässt (iPhone: 2.99 €; Kiosk: 3.80 €; Monatsabo 3.65 €), sammelte in den letzten 14 Tagen nur wenige gute Bewertungen.

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