US-Spieleentwickler Epic Games präsentiert eine Tech-Demonstration ihrer Unreal Engine 3 auf einem iPhone und iPod touch der aktuellsten Generation. Die Einblicke von Mark Rein, Vizepräsident von Epic gegenüber AnandTech, zeigen OpenGL ES 2.0-Grafik mit flüssigster Framerate im kurzen Videoausschnitt.
Epic Games sei jedoch nicht daran interessiert, selbst in den App Store-Spielemarkt einzusteigen, kann sich jedoch Lizenzierungsmodelle vorstellen, um iPhone-Entwicklern diese mächtigen Werkzeuge in die Hand zu geben. Dabei wird der komplette ‚mobile Markt‘ im Auge behalten, für den die plattformübergreifende Game-Engine bereitgestellt werden soll.
Epic vereinfachte im Herbst diesen Jahres ihre Lizenzbestimmungen der Unreal Engine. Das Unreal Development Kit (UDK) kann für nicht-kommerzielle Entwicklungen komplett kostenfrei verwendet werden. Zum jetzigen Zeitpunkt schließen die Verträge (eine zukünftige) iPhone-Version jedoch aus.
Die Unreal Engine 3 ermöglichte furiose 3D-Titel wie Mirror’s Edge, Mass Effect oder BioShock (komplette Liste). In jüngerer Vergangenheit wurden jedoch auch 2.5-dimensionale Produktionen wie ‚Shadow Complex‘ oder dem in SuperHyperTurbo besprochenen ‚Alien Breed Evolution‘ damit realisiert.
Sonntag noch angekündigt, heute im digitalen Jailbreak-Paradies angekommen: der N64-Emulator von ZodTTD mit dem bezeichnenden Titel ‚N64iPhone‘.
Genau genommen ist es ein erster Technik-Versuch, der noch keine finanzielle Ausgabe (egal wie gering der Betrag sein mag) rechtfertigt. Trotzdem macht es Freude, die Nintendo-Polygone über den senkrechten iPhone-Bildschirm hüpfen zu sehen. Gesteuert wird per Accelerometer oder WiiMote, was bereits erstaunlich präzise funktioniert.
Leider fällt diese Genauigkeit nicht wirklich auf, da die 3D-Objekte manchmal schnell und oft langsam über den Bildschirm hüpfen. Das ist gar keine Kritik, da ich in einem ersten Gedankengang an die historischen Speichersteine der Plastikbox, mit keiner so lauffähigen Umsetzung gerechnet hätte. Welche, der digitalen Abbilder (die hoffentlich als Original vorliegenden!) starten, ist vom Zufall gesteuert. Und auch auf eine Soundausgabe muss derzeit noch verzichtet werden. Ein paar Impressionen sind dagegen mit tanzenden Klängen untermalt.
‚N64iPhone‘ – über Nacht noch auf Version 0.6 gehoben – bleibt vorerst ein netter Zeitvertreib für Freunde der Technik.
Ein Freund dieser Technik ist auch Jonathan ‚NervGas‘ Zdziarski, der an dieser Stelle bereits mehrfach im Zusammenhang mit dem Dev-Team und für die Aufdeckung von iPhone-Sicherheitslücken Erwähnung fand. Zdziarski hat seit der gestrigen Nacht seinen NES-Emulator ‚NES 3‘ vom Cydia-Repository in das offizielle Verkaufsgeschäft von Apple portierte und zugelassen bekommen.
Das Programm findet sich unter dem Namen ‚Nescaline‘ (5.49€; App Store-Link).
Emulatoren kommt aufgrund der oft mehr als graugefärbten Rechtslage dabei immer eine besondere Bedeutung zu. Nescaline bringt fünf Spiele Huckepack im Gepäck, und lässt ‚lizenzoffene‘ (Homebrew-) ROMS aus dem Internet nachladen. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis jemand versucht hat auch offizielle Nintendo-Software mit dem Emulator (erfolgreich) zu starten. Entgegen dem C64-Emulator ist dabei nicht einmal der (Jailbreak-)Zugang per SSH in den spezifischen Dateibaum notwendig, sondern lediglich eine ‚richtige‘ Internetadresse.
Sein Entwickler bestätigt, das er die Rechtslage in die Hände (seiner) Kunden (über-)gibt.
In welchem Ausmaß sich Apple mit dieser App Store-Zulassung auf Konfrontationskurs mit den streitfreudigen Nintendo-Anwälten einlässt, scheint zweifelsfrei. Dagegen unwahrscheinlich ist, das die Verfügbarkeit von Nescaline über die Weihnachtszeit hinaus, in der jetzigen Version mit dem Nachladen von .NES-Dateien aus dem Internet, Bestand hat.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet über das iPhone-Entwicklerstudio Tapulous, die mit ihrer ‚Tap Tap‘-Musikanwendungen (App Store-Link) und zwanzig Mitarbeiter mittlerweile eine Millionen Dollar-Umsatz pro Monat erwirtschaften sollen.
Der monatliche Admob-Bericht (PDF) richtet seinen Blick auf 25.3 Millionen iPhone OS-Geräte (18 Millionen iPhones + 7.3 Millionen iPod touches), die im Werbenetzwerk für November 2009 gesichtet wurden. Die Analysten von Piper Jaffray werden mit einer Erwartung zitiert, die Apple bis zum Jahresende 2009 rund 78 Millionen abgesetzte Geräte versprechen. Durchaus realistisch, wenn man sich als Grundlage der letzten Quartalszahlen (vor dem verkaufsstarken Weihnachtsgeschäft) bedient.
Absolut ungebräuchlich sind die veröffentlichten Wachstumsraten – hier der geographischen Art – ohne entsprechende Basiszahlen.
Gleichwertig komisches Frühstück müssen auch die ‚Berichterstatter‘ über die japanische Marktforschungsstudie von Impress R&D genossen haben. Was konnte man die letzten Tage aus allen dunklen Ecken des Internets lesen? „iPhone holds 46 Percent of Japanese Smartphone Market“.
Alleine bei der Vorstellung, das in einem Land mit 127.264.438 Einwohner…ach, das ist mir doch einfach zu doof. Liebes Internet, wenn eine ‚Konsumentenbefragung‘ mit 2886 Teilnehmer sagt, das zirka die Hälfte dieser Personen in 2009 ein iPhone nutzt, bleibt am Ende wirklich keine Aussagekraft über den Erfolg oder die Verbreitung des Apple-Telefons in Betrachtung des ganzen Landes bestehen.
Niels weist mich zurecht darauf hin, das die Umfrage lediglich unter iPhone OS-, Android-, Windows Mobile- und BlackBerry-Benutzer durchgeführt wurde. Trotzdem bleibt die vorgenommene Wertung durch die Berichterstattung weiterhin komplett irrsinnig, da keinerlei Vergleichbarkeit mit den hierzulande gängigen Mobilfunkgeräten besteht und die (schon kritische) Definition eines Smartphones ad absurdum geführt wird.
Was bleibt also übrig? In einem Land, in dem das iPhone (noch) keine große gar keine Rolle spielt, dominiert es unter 3000 ausgewählten ‚Smartphone‘-Befragten.
Vodafone wird am 14. Januar 2010 das iPhone in UK vertreiben. Zuvor war im September mit Orange die exklusive Providerbindung zwischen O2 und Apple gekippt und auch der Vodafone-Vertrieb bekannt. Einen Preisrutsch in Punkto Tarifpreise blieb bislang jedoch aus.
Vodafone steigt mit £30 (34€) und dem entsprechenden Zweijahresvertrag ins monatliche Geschäft ein. Das iPhone 3GS wird in diesem Tarif für £239 (270€) erhältlich sein. Für £5 soll vom Start weg eine Tethering-Option für 500MB gebucht werden können. Größere Pakete mit 1.5GB und 3GB sollen £10 beziehungsweise £15 extra kosten.
Der von Matthias Ringwald entwickelte Bluetooth Stack navigiert nach der Demonstration an einer Wii-Fernbedienung bereits NES-Emulatoren und ermöglicht nun ebenfalls die Ansteuerung einer drahtlosen Tastatur. Der Blauzahn-Treiber in Version 1.0-23049 soll dabei noch keinen automatischen Verbindungsaufbau gewährleisten und ohne ‚Copy & Paste‘ die Tastenanschläge entgegennehmen.
Eine Firmware 3.1.2 kompatible Version soll (wieder) am morgigen Dienstag im Cydia Store für 5 US-Dollar verfügbar sein.
Die Firma Joby besetzt, seit gerade einmal drei Jahren, eine echte Nischenposition für mobile Stative. Unter der markanten Produktbezeichnung ‚Gorillapod‘, krempelte das Start-Up aus San Francisco mit beweglichen Kugelgelenken den Markt für flexibel aufzustellende Dreifüßer um.
Und auch den Trend zur mobilen Kamera im Telefon, welcher beispielsweise auf Flickr ausgefochten wird, soll nicht verpasst werden. Mit dem ‚Gorillamobile‘ stößt jetzt ein anpassungsfähiges Stativ für iPhones der 3G- und 3GS-Generation zur Produktfamilie. Vor einigen Tagen spendierte man allen Kunden und Interessenten (im wertvollsten Marketingstil) die kostenlose App Store-Photoanwendung ‚Gorillacam‘ (App Store-Link).
Damit sind grundlegende Photofunktionen wie eine Wasserwaage zu präzisen Ausrichtung, einen Selbstauslöser zur entfernten Aufstellung und Zeitraffer-Serienaufnahmen möglich.
Für einen robusten Sitz auf dem Stativ wird das iPhone in eine matte Plastikummantelung gesteckt, an dessen Rücken sich ein kleiner Blitzschuh integriert und damit ohne Schrauben oder Klebefolie am Dreifuß befestigt werden kann. Für eine zusätzliche Sicherung rastet die Hülle am Stativkopf ein, und wird mit einem kleinen Schalter gegen das Herausfallen geschützt. Richtig montiert, wehrt die Vorrichtung selbst größte Schütteleinlagen ab, womit einer Montur am Mountainbike nicht zu widersprechen ist.
Neben der Aufgabe als Halterung des GPS- oder Stadtkarten-Bildschirms, lassen sich auf ruhigem Fuß natürlich auch Photoaufnahmen tätigen. Wer sein iPhone am Schreibtisch als externe Uhr oder EyeTV-Streaming Empfänger aufstellen möchte, findet durch die beweglichen Teile (s)einen idealen Blickwinkel. Generell krallt sich der lächerlich leichte Dreifuß (44g bzw. mit Hartschale 64g) an jedem Gestänge fest. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem drei zusätzliche Kameraadapter für ähnlich kleines Elektroequipment.
Das iPhone pellt sich nach seinem Stativ-Aufenthalt zwar problemlos wieder aus dem Plastikmantel, kann jedoch auch in diesem spazieren getragen werden und genießt damit eine nicht zu dicke, aber kratzfeste Schutzhülle.
35 gut investierte Euro, die man gerne ausgibt. Beziehungsweise ausgeben würde, wenn man wüsste wo. Amazon bietet derweilen in großer Auswahl verschiedenste Gorilla-Modelle (Link*) an, lässt jedoch bislang den ‚Gorillamobile 3G/3GS‘ (Amazon-Link) speziell für das iPhone vermissen.
Unsere Kommentare können bestimmt bei der Produktsuche zu günstigen Konditionen helfen…
* Wenn Ihr dieses oder irgendein sonstiges Produkt über diesen Amazon-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den ich mich recht herzlich bedanke.
TVOut2, erhältlich über die Paketverwaltung ‚Rock your Phone‘ auf Geräten mit Jailbreak, ermöglicht die Ausgabe des iPhone-Bildschirms sowohl am eigenen Gerät sowie einem angeschlossenen Fernseher. Nachdem wir am letzten Wochenende von der Bildschirmausgabe der Vorgängerversion bereits sehr begeistert waren, ist diese Modifikation ernsthaft zu benutzen.
Das Videobild von Spielen, Anwendungen oder dem Homescreen wird dabei durch ein Komponentenkabel geschleift, welches die Ausgabe und Aufzeichnung ermöglicht. In meinem Setup kommt eine Hauppauge HD PVR-Videobox (Amazon-Link*) zum Einsatz, die mit der Software HDPVR Capture von Steven Toth das TV-Bild mitschneidet und direkt in ein iMovie-taugliches Format (.mp4) wandelt.
Die Anwendung gestaltet sich simpel und lässt euch lediglich die Breite und Höhe der Fensterposition einstellen. Mehr ist jedoch auch nicht notwendig, um die Bildschirmausgabe von nahezu jeder Anwendung auszugeben. Für den Familienalltag angenehm, wenn der kleine Bruder beim Spielen über die Schulter zuschauen möchte; für die hiesigen Video-Reviews von noch großer Bedeutung, da es das Abfilmen des iPhones ersetzen könnte. Ich kämpfe bei jedem Testbericht mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen und/oder der spiegelnden Glasoberflächen des iPhones, was extrem ambivalente Ergebnisse erzeugt.
Hierbei bleibt jedoch abzuwarten, ob wirklich alle Anwendungen kompatibel abgegriffen werden können und wo die technischen Haken zu schlagen sind. Insgesamt verspricht dieser kleine Programmcode jedoch schon einmal das Potenzial zum Redaktions-Heilsbringer.
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** Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Ein weiteres ‚Work in Progress‘-Video erreicht uns vom bereits angekündigten N64-Emulator. Nach den ersten Hüpfern von Mario durch sein N64 3D-Abenteuer auf einem Apple Telefon, lässt das jetzige Video erste (Intro-)Einblicke auf die 3GS-Performance erhaschen. Schenkt man dem tonlosen 5min-Einspieler von ZodTTD Glauben, sieht der Programmcode des Grafikprozessors, der mit OpenGL ES 2.0-Unterstützung realisiert wurde, schon recht vielversprechend aus.
Gearbeitet wird an einer Menüauswahl, der Sound-Implementation und der Controller-Unterstützung in Hardware, die bereits Anfang Dezember in Form der WiiMote an einem Mame-Emulator gezeigt wurde. Dieses Steuerungskonzept soll ebenfalls Einzug in das snes4iphone-Projekt erhalten.
Der Nintendo Entertainment System-Emulator profitiert bereits vom BTStack-Projekt, das uns Matthias Ringwald an dieser Stelle bereits vorstellte. Die aktuelle Version von ’nes4iphone‘ lässt die Steuerung mit einer Wii-Fernbedienung zu, nachdem die entsprechende Programme aus der inoffizielle Paketverwaltung ‚Rock your Phone‘ installiert wurden.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Schneller informiert: @iPhoneBlog_Link twittert neue iPhoneBlog.de-Beiträge!
Mobilfunkbetreiber mögen es nicht, wenn man Ihrer ‚als Flatrate verkauften‘ Datentarife auch wirklich nutzt. Verständlich. In einen Megabyte passen über 6.000 SMS. Anstatt einmal die komplette Spiegel-Online Webseite vom iPhone aus anzusurfen, könnte ein Mobilfunkbetreiber lockere 1000€ an versendeten SMS verdienen.*
Das hat über die letzten Jahre auch ganz vorzüglich funktioniert. Leider verderben diese neuen ‚Internet-Geräte‘ die Kostenkalkulation. In den USA steht die Netzqualität des dortigen iPhone-Partners AT&T seit der Veröffentlichung der ersten iPhone-Generation in Kritik. Eine fehlende Bereitschaft das Mobilfunknetz weiter auszubauen, regelmäßig abbrechende Telefongespräche und schlechte beziehungsweise langsame Netzverbindungen gehen nicht harmonisch einher mit dem 10 Milliarden US-Dollar-Profit der letzten neun Monate.
Ein digitaler Flashmob musste her. Organisiert von Daniel ‚Fake Steve Jobs‚ Lyons, der seine Blog- und Twitterleser aufforderte, zu einem gemeinsamen Zeitpunkt ‚datenintensive Programme‘ im AT&T einzuschalten. Operation ‚Chokehold‘ (Würgegriff) fand am vergangen Freitag statt und ließ bereits im Vorfeld die Furcht in den AT&T-Augen aufflammen. Als immer mehr Medien auf die Aktion aufmerksam wurden, kommentierten AT&T-Sprecher die anstehende Protestbewegung als ‚irresponsible und pointless‚.
Fazit? Das Netz hielt Stand, der Aktienkurs machte in den Tagen vor dem Wochenende einen kleinen Knick. In wieweit dafür die ‚Rebellion‘ verantwortlich war (gerade wenn man sich die erheblichen Schwankungen in 2009 anschaut), bleibt unbeantwortet. Jedoch auch unwichtig, weil das Medien-Bohei viel wertvoller war.
Seit dem heutigen Morgen können wir auch hierzulande kleine Revolten vorbereiten. Die Webseite https://live3g.eyetv.com/, über die Elgato seit der letzten Woche euren Live-TV-Stream zwischen heimischem Computer und iPhone verteilt, ist am heutigen Morgen nicht mehr aus dem T-Mobile UMTS-Netz zu erreichen. Über WiFi und andere Mobilfunkanbieter (ausprobiert im E-Plus- und O2-Netz) ist dies dahingegen ohne technische Probleme zu bewerkstelligen. Ob diese Adresse bewusst ausgeschlossen wurde, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt von offizieller Stelle unbeantwortet. T-Mobile vertreibt bekanntlich mit MobileTV (App Store-Link) eine eigenen Fernseh-Anwendung, die mit einer monatlichen Grundgebühr besetzt ist.
Eine Anfrage auf die IP-Adresse 193.164.134.146 (live3g.eye.tv.com) scheint blockiert, wohingegen der Umweg über http://meine-ip-adresse:2170/eyetv weiterhin funktioniert. All diese Umstände finden sich meines Erachtens derzeit einfach zu geschmackvoll zusammen, das einem das böse Zensur-Wort ‚zumindest‘ wässrig in den Mund gelegt wird.
*Die Kalkulation ist grob überschlagen und ändert sich (marginal) aufgrund der veranschlagten Textnachrichten-Preise sowie der Anzahl und Charakteristika an versendeten Zeichen.
Soeben bestätigte die Elgato-Pressestelle gegenüber dem iPhoneBlog.de, das ein technisches Routing-Problem zwischen Hoster und dessen Upstream-Provider die Ursache für die heutige Nichterreichbarkeit von Live3G.eyetv.com war. „T-Mobile war unschuldig.“
Im September 2009 verzeichnete der Spiele-Publisher Gameloft über sechs Millionen Downloads ihres umfangreichen App Store-Kataloges. Dazu stößt jetzt, der ebenfalls im September angekündigte First-Person-Shooter N.O.V.A., der am heutigen Tag das digitale Apple-Softwaregeschäft erreicht und die im Herbst verzeichneten Downloadzahlen für dieses Jahr noch einmal in die Höhe schießen lassen dürfte.
Vorweggeschickt sei, dass ich mit Weltraum-Shootern wie Dead Space (PC, PS3, Xbox260) oder auch dem populären Halo (Xbox360) generell wenig anfangen kann. Bevor ich Sci-Fi-Abenteuer mit Space Marines anfasse, bevorzuge ich eher Soldaten in Sandstürmen. Wie beispielsweise in Modern Combat: Sandstorm, das ebenfalls der Gameloft Software-Werkstatt entsprang, und sich dessen gute Steuerung zu Eigen macht.
Die Zielerfassung mit dem rechten Daumen funktioniert dank einer unterstützenden Feuerhilfe recht präzise während die linke Hand die Navigation durch den blitzsauberen Weltraumkreuzer übernimmt. Selbst das Wechseln der Waffe gelingt ohne Fingerverrenkungen an der rechten oberen Bildschirmecke.
Ich habe sehr genossen, dass man gleich zu Beginn (nach ein bisschen Waffenkunde) direkt ins Geschehen geworfen wird. Während sich andere Vertreter dieser Gattung mit ellenlangen Dialogen aufhalten, kann man hier jede Zwischensequenz überspringen und bekommt trotzdem alle wichtigen Details in Feuerpausen untergeschoben.
In einem Dutzend unterschiedlicher Level der Einzelspieler-Kampagne darf man sich an heranstürmenden Weltraumgeschöpfen den Zeigefinger wund ballern. Eure Lebensanzeige füllt sich in bester Halo-Manier nach dem freundlichen Austausch der Patronengeschosse wieder eigenständig auf. Genügend Munition, faire Speicherstellen und drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen verhindern die schnelle Frustration. Wer sich fit genug am Abzug fühlt, stürmt auf die fünf Mehrspielerkarten lokal oder über das Gameloft-Netzwerk Online.
Auch die technische Qualität überzeugt mit einer schnellen Framerate, kräftigen Farben und einer akkuraten Steuerung, die das 5€-Paket in ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis rückt. Da spielt selbst der Sci-Fi-Muffel noch ein paar Level weiter…
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.