[game] Blades of Fury

Der französische Videospiel-Publisher Gameloft unterstreicht auch mit ‚Blades of Fury‘ seine iPhone-Kompetenz. Bislang sind die meisten Versuche mit einem iPhone-Titel in diesem Genre, wenn diese überhaupt unternommen wurden, unbemerkt gescheitert. Das Genre nennt sich umgangssprachlich ‚3D-Prügler‘ und platziert sich ganz eindeutig in der Soul Calibur-Ecke.

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Bei den Charakteren angefangen bis hin zur Spielmechanik, sind die Parallelen zur Namco-Franchise nicht zu übersehen. Doch getreu dem (gestohlenen) Picasso-Motto: ‚Gute Künstler kopieren, große Künstler stehlen‘, wurde sich hier an den richtigen Stellen bedient.

Mit einer flüssigen Framerate im Nacken, sticht und springt euer Charakter auf einem iPhone 3GS grazil durch die Dreidimensionalität. Für iPhone-Verhältnisse sicherlich noch Neuland, das in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren Titeln ausgebaut wird. Daher muss immer wieder betont werden, dass die veröffentlichten Versionen und Spieletests immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Aus diesem Grund baue ich in jeden Rezensions-Nachspann auch das Erstellungsdatum ein.

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Aber auch das soll jetzt nicht als Gegenargument gewertet werden. Das Set an Schlag-, Tritt- und Waffen-Kombinationen von ‚Blades of Fury‘ ist erfreulich hoch; die Steuerung sehr präzise und tiefgreifend. Um sich ein Grundgerüst an Moves anzueignen, lohnt es ein paar Übungsstunden zu nehmen. Danach darf in den lokalen Einzel- und Mehrspielermodus gewechselt werden, indem ihr die Eigenheiten eures gewählten Protagonisten studiert.

Video-Link*

Mit englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln, zehn Charakteren mit jeweils einer eigenen Kampfarena, geht es sowohl im Story-, Arcade und Überlebensmode an die Klingen, Schwerster und Äxte.

Ich könnte derzeit nicht weniger meckern, obwohl das Intro-Video falsch herum abgespielt wird…

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

[app] Offizielle Flickr-Anwendung im US-Store

Manchmal ist es erstaunlich, mit welch‘ einer Engelsgeduld große Webdienstleister die neusten Technologie abwarten. Der Photoservice Flickr beispielsweise, hat jetzt über ein Jahr gebraucht seine offizielle iPhone-Anwendung in den App Store zu stellen.

Der mobile Photo-Upload – eigentlich die Königsdisziplin der Yahoo-Schaltzentrale – ist dabei innerhalb dieser Zeitperiode von diversen Drittanbieter (Flickup, Mobile Fotos, Flickr sendr, etc.) besetzt worden. Genauso unverständlich ist aktuell, worum Flickr – außer einer mageren E-Mail-Schnittstelle – nicht auf den Twitter-Trend aufspringt und Anbietern wie Twitpic oder yFrog das Kampffeld überlässt.

Zumindest eine native iPhone-Anwendung ist jetzt am (iPhone-)Start angelangt, die – zumindest im US-Store – auf ganzer Linie überzeugt. Warum sich das Programm bis jetzt noch nicht in den deutschsprachigen App Store durchgefressen hat, oder hierzulande womöglich gar nicht erscheint, bleibt zu jetziger Stunde ungeklärt.

Zwar hat bislang schon die mobile Flickr-Webseite einiges für seine Benutzer geboten, die kostenlose iPhone-Anwendung präsentiert sich jedoch im feinsten Sonntags-Zwirn. Neben der Upload-Möglichkeit von Photos, können nach Eingabe und Authentifizierung sowohl eure Bilder als auch die eurer Kontakte angesurft werden. In einer Diashow blenden sich selbst im Hauptmenü stilsicher die Photos der Flickr-Freunde ein. Es lassen sich Bilder kommentieren, mit Schlagworten versehen und per E-Mail verschicken.

Außerdem könnt ihr neue Photo-Sets anlegen, die Einstellung zur Privatsphäre vornehmen und die Geo-Position der Bilder übermitteln. Unterschiedliche Verwendungs-Lizenzen lassen sich leider nicht konfigurieren.

Photo-des-Tages #145 – Magnet

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Nach der Jailbreak-Seife und den Aktenklammern, folgt mit dem zwanzigteiligen Magnetset weiteres – ‚iPhone-inspiriertes‘ – Fan-Material im Etsy-Sortiment.

Wenn man sich für einen Moment zurücklehnt und die letzten 2.5 Jahre Revue passieren lässt, ist es immer wieder faszinierend, wie der (Monster-)Wellenritt eines Mobilfunktelefons unbehelligt anhält.

C64-Emulator versteckt BASIC (Update)

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Die Diskussion rund um ausführbaren Code in Programm-Paketen, die abgeschottet in einer ‚Sandbox‘ laufen, lebt durch die Retro-Umsetzungen in Emulatoren-Gestalt immer wieder auf. Die SDK-Vereinbarung sagt dazufolgendes:

An Application may not itself install or launch other executable code by any means, including without limitation through the use of a plug-in architecture, calling other frameworks, other APIs or otherwise. No interpreted code may be downloaded…

Section 3.3.2

Spätestens seit der Mega Drive-Umsetzung von Sonic wissen wir um die ’schwierige Diskussionslage‘. Für das Gestern veröffentlichte C64-Spielepaket habe ich bewusst die Bezeichnung ‚Emulator‘ vermieden. Keine 24-Stunden später stellt sich heraus, wie falsch ich lag.

Mobile-Reviews schildert – mit bunten Bildern untermalt – wie sich mit einigen Datei-Schieberreien und Modifikationen an den Plisten, auch ganz andere C64-Klassiker starten lassen. Es ist ein wenig komplizierter als beim Sega-Päckchen die Rom.bin-Datei auszutauschen, das Wort Verzweiflung wäre jedoch unangebracht.

-> C64 endlich im AppStore – Hier der Emulator-Hack

Für ’spielbare‘ Ergebnisse dagegen muss man schon zeitintensiver an den Parametern für Joystick- und Geschwindigkeits-Steuerung schrauben. Aber darum geht es meines Erachtens auch gar nicht. Die Tatsache, dass sich von Giana Sisters bis Donkey Kong alles vieles auf einem Jailbreak-Phone starten lässt, halte ich für den Schwerpunkt der Diskussion.

Apropos Diskussion: Wer das ‚überblendete‘ BASIC im Hintergrund voll funktionsfähig bedienen möchte, schaltet (auch ohne Jailbreak) in den Optionen (Advanced) ‚Always show full keyboard‘ an, startet ein Spiel, springt zur Option: Extra und betätigt dort einmal -> Reset.

Je présente: ‚Commodore 64 BASIC X2‘.

via theiphoneblog

Update

Manchmal schlägt eine extreme Popularität auch zurück. Von dem ‚eingeschmuggelten‘ BASIC (siehe Tastenkombination oben), lässt sich Apple nicht auf der Nase herumtanzen und wirft bis zum nächsten Update den C64-Emulator aus seinem Sortiment.

Unfortunately Apple this night pulled the C64 App from the App Store. We had agreed with Apple to remove basic from the application, but as we believed it would be possible to convince Apple to let it in later on, we left it in the app to be activated remotely by us when we had “go” from Apple.

via c64iphone

Musikservice Spotify als iPhone-Anwendung freigeschaltet

Am Mittwoch lädt Apple zum ‚Rock ’n‘ Roll‚-Event, eine kleine Musikrevolution ist jedoch in der letzten Nacht gestartet. Genau genommen wurde sie freigeschaltet; zumindest in einigen Ländern.

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Spotify, der schwedische P2P-Aboservice für Musik streamt als iPhone- und Android-Anwendung für Premium-Mitglieder Songs nun auch über EDGE und UMTS vom iPhone direkt in die Ohren. Mit der Desktop-Anwendung frühstückte der vermeintliche Underdog bereits Napster oder dem Zune-Store seine Kundschaft vom Teller – wenigstens in den Ländern, in denen das Angebot derzeit zu beziehen ist. Deutschland oder die USA gehören aus lizenzrechtlichen Gründen leider nicht dazu. Deshalb findet sich auch die iPhone-Anwendung nicht in unserem nationalen App Store wieder.

Das iPhone-Programm benötigt zwingend einen kostenpflichtigen Premium-Account, der für ungefähr 10 € die Werbeinblendungen entfernt und die Streaming-Qualität bedeutend nach oben schraubt. Jetzt kommt mit der iPhone-Anwendung das dritte, schlagende Argument hinzu.

Leider fehlt bislang, die vom Desktop bekannte Last.fm-Scrobbling Funktion. Dafür lässt sich für Offline-Abenteuer vorsorgen, so das man über 3000 Songs auch lokal auf dem Apple-Telefon zwischenspeichern kann.

Der eigentliche Luxus findet sich jedoch weiterhin in den Online abgelegten Wiedergabelisten, die sich über den persönlichen Account hinweg auf alle Gerätschaften synchronisieren. Nach der Abfrage eurer Benutzerdaten stehen gleich beim ersten Start der mobilen Software alle eure – mehr oder minder gepflegten – ‚Playlisten‘ zur Verfügung.

Wer auf den Musikgeschmack von (Internet-)Freunden zurückgreifen möchte, findet bereits hunderte von Webseiten, die eine gelungene Zusammenstellung aus dem Spotify-Musikkatalog direkt auf euer iPhone befördern. Lästige USB-Synchronisation ade.

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Ich werte die Freischaltung der Spotify-Software, zwei Tage vor den neuen iPod-Ankündigungen, als gelungenes Signal von Apple gegenüber den (fast wöchentlichen) Pannen bei App Store-Ablehnungen. Es bleibt natürlich zu beachten, das die ‚Everyone Loves Music‘-App vornehmlich in Ländern verfügbar ist, dessen Mobilfunkbetreiber weniger über ‚ressourcenintensive‘ Programme jammern oder jammern wollen.

[beta] OnlineTVRecorder – Fernprogrammierung

Das Fernsehen. Nicht unbedingt meine Welt.

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Wenn man jedoch lange genug sucht, lassen sich einzelne Perlen aus dem TV-Schlamm ziehen. Wenn ich daran (vorab) denke erinnert werde, speise ich die (meist empfohlenen) Fernseh-Termin in meine EyeTV– bzw. The Tube-Software um die Sendungen danach direkt iPhone-kompatibel umwandeln zu lassen. So füllt sich bei der nächsten Synchronisation das Apple Telefon mit den aufgezeichneten TV-Sendungen.

Falls ich bestimmte Programme jedoch nicht per DVB-T empfange und kein entsprechendes Online-Angebot besteht, greife ich zeitweise auf den OnlineTVRecorder zurück. Ein Freund in England benutzt den (fast) kostenfreien Webdienst, um sich am Sonntagmorgen die Zusammenfassung des Bundesligaspieltages herunterzuladen.

Der OTR-Aufzeichnungsdienst mit seiner Domain auf den Seychellen und den Webservern in Tschechien, hat in den letzten Jahren einiges an juristischen Scharmützeln durchgestanden. Eines der letzten Urteile stammt aus dem April 2009, bei dem der Bundesgerichtshof entschied, dass sich das kommerzielle Anbieten von TV-Aufzeichnungen lediglich auf Basis eines ‚persönlichen Videorekorders‘ darstellen darf.

Das führt in der Praxis dazu, dass man vor der Ausstrahlung seiner Sendung die Aufnahme programmiert haben muss, und nach dem Download die proprietäre Verschlüsselung der Videodatei mit seinem Account entschlüsselt.

Wer weniger Werbung, RSS-Feeds und schnellere Downloads möchte, zahlt für den Premium-Status monatlich 50 Cent. Oder klickt Banner.

Soviel der Vorrede.

Die ‚Freizeitcoder‚ Erik und Torsten werkeln an einer iPhone-Anwendung, die OTR-Aufzeichnungen auch von Unterwegs aus möglich machen. Die erste BETA-Version durfte ich mir vorab anschauen und dessen Basis-Funktionalität bereits erfreut feststellen. Alle eingespeisten Aufnahmen tauchten im Webdienst (wieder) auf, und auch dort gesetzte Programmierungen übernimmt die Anwendung für das Apple-Telefon in seinen ‚mobil-abgerufenen‘ Account-Status.

Neben ein paar kleineren Usability- und Design-Schwachstellen wäre es schön in der ersten öffentlichen Version einen Zugriff auf die elektronische Programmzeitschrift (EPG) zu bekommen. Derzeit lassen sich problemfrei Uhrzeit und Sender manuell konfigurieren.

Der Traum: Mit nur einem Klick zur Schreinemakers Live Anne Will-Programmaufzeichnung!

-> http://freizeitcoders.wordpress.com/

Der C64 erreicht nach monatelangem Hickhack den App Store

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Warum sich der Commodore 64, ein der 8-Bit-Heimcomputer aus den 80er-Jahren, weltweit über 30 Millionen Mal verkaufte, kann man eigentlich nur verstehen wenn man dabei war. Wer einer jüngeren Generation angehört, hat jetzt die Möglichkeit trockenen C64-Staub auf dem iPhone zu schnuppern.

Nach monatelangem Warten und mehreren Ablehnungen, ist das 64 KByte Arbeits- und Spielegerät jetzt im App Store gelandet. Insgesamt liefert das Programm fünf Videospieltitel (Dragons Den, Le Mans, Jupiter Lander, Arctic Shipwreck, Jack Attack) und verzichtet auf den BASIC-Interpreter. Mehr Spielewünsche können hier zur Lizenzierung vorgeschlagen werden (hat jemand Bruce Lee gesagt…?), die dann als In-App-Verkäufe in der Preisspanne von 0.79 € – 1.49 € versucht werden zu realisieren.

Sein Entwickler ‚Manomio‘ (Stuart Carnie), mit dem genialen Slogan ‚In retro we trust!‘, zeigt sich selbstredend sehr zufrieden mit der Freischaltung. Die Limitierung, keine eigenen Spiele laden zu können, ist alleinig der aktuellen App Store-Politik geschuldet. Ein lesenswertes Interview hat ‚Cult of Mac‘ bereits vor einiger Zeit mit dem Entwickler geführt.

via manomio

iPhone-Besitzer mit ‚retrophilen‘ Neigungen werfen außerdem einen Blick auf das ‚Homecomputer Quartett‘ (0.79 €; App Store-Link) und natürlich den SidPlayer (1.59 €; App Store-Link) – für 3GS-Besitzer den speziellen SidPlayer Pro (0.79 €; App Store-Link).

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-> App Store-Link

Penny Arcade Expo mit Videospiel-Highlights

Im US-Bundesstaat Washington findet dieser Tage die Penny Arcade Expo – kurz PAX – statt. Das jährliche Spiele-Festival von den Webcomic-Urvätern Jerry Holkins und Mike Krahulik erfreut sich auch nach seiner fünfjährigen Laufzeit immer noch großer Beliebtheit.

Das neue iPhone-Titel auf einer solchen Messe nicht fehlen dürfen, haben unsere Kollegen von touchArcade bedacht und liefern seit der letzten Nacht allerlei ‚Hands-on‘-Material, dessen Highlights hier kurz zusammengefasst werden sollen.

Blades of Fury

DirektBlades

Gameloft ohne Atempause. Mit ‚Blades of Fury‘ kündigt sich schon für diesen Monat eine Soul Calibur-Inspiration mit bislang solidem Gameplay an.

Dungeon Hunter

DirektHunter

Liebe Konsolen-Publisher. Möchte den wirklich niemand dem Platzhirsch Gameloft Konkurrenz machen?

‚Dungeon Hunter‘ lehnt sich grafisch an Chris Taylor’s Dungeon Siege an, wartet jedoch weniger mit Rollenspiel- als mit Hack & Slay-Einlagen auf.

Earthworm Jim

DirektJim

Jeopardy-Quizfrage aus der Kategorie ‚Videospielklassiker 500‚: Welches legendäre Jump ’n‘ Run wurde 1994 von Shiny Entertainment auf Sega Mega Drive veröffentlicht, bei dem ein Regenwurm im High-Tech-Raumanzug den Superhelden mimt?

Antwort: Earthworm Jim!

via toucharcade


In der Kategorie Rennspiele lässt sich der Mario Kart-Klon ‚Shrek Kart‘ (YouTube-Video) im Spaß-Segment herausgreifen. Natürlich auch mit dem großen Gameloft-Stempel auf der Stirn. Genauso geht es ‚Asphalt 5‘ (YouTube-Video), das wir bereits auf der WWDC begutachten durften.

Doch genug der Zukunftsmusik. Wer bereits an diesem Wochenende Lust auf ein lebensechtes Rennspiel verspürt, greift zu Firemint’s Real Racing, das in unserem Video-Review bereits ordentlich gelobt wurde.

Dieses Wochenende ist der mit 48 Rennwagen, einem gelungenen Mehrspielermodus und über zwölf Rennpisten ausgestattete Racer ein paar Euro günstiger zu erstehen.

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-> App Store-Link