Weil Prowl auf dem iPhone gerade soviel Spaß macht, hier noch einmal die zweite Vorstellungsrunde.
Mit dem Webservice Notifixio können natürlich auch problemlos RSS-Feeds über Instant Messenger und Growl, zu Prowl auf das iPhone gelangen. Technik, die so komplex klingt, dass sie eigentlich gar nicht funktionieren sollte…
Tut sie natürlich trotzdem. Einzige Vorraussetzung, mit der man sich alle separaten Applikationen und ‚Push‘-Twitter-Cient spart, ist ein extra Rechner. Da so ein Macmini aber in keinem guten Haushalt fehlen sollte, sei diese Voraussetzung einmal als gegeben angenommen.
TwitterJunkie penetriert die Such-Schnittstelle des Kurzmitteilungsdienstes in einem frei zu bestimmenden Intervall und stellt entsprechend der eingegebenen Begriffe eine Growl-Nachricht da.
Und was bei Growl landet, wird entsprechend auch zu Prowl auf das iPhone gepushed.
Die Vielfalt der Statusbenachrichtigungen ist daher beliebig groß. Ich persönlich habe noch den BitTorrent-Client Transmission und die Dropbox (bald auch mit eigener iPhone-App) in meiner Prowl-Anzeigenliste.
Die vorgestellten Services und Software sind bis auf Prowl kostenlos, verbrauchen im mobilen Einsatz mit vielen Push-Mitteilungen natürlich ordentlich Strom.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Apple behält sich seinen zweiwöchigen Rhythmus bei, und veröffentlicht in der heutigen Nacht eine neue Beta-Firmware für Entwickler. Das iPhone OS 3.1 – Beta 2 (Build: 7C106c) bringt abermals ein Update der 3GS Modem-Firmware, die von 5.08.01 auf 5.10.01 springt.
Weiterhin können Filmschnipsel zusammengestutzt und als eigene Kopie abgespeichert werden. Die Wortwahl der Buttons hat sich weniger verwirrend von ‚Save‘ und ‚Save a Copy‘ zu ‚Trim Original‘ und ‚Save as New Clip‘ geändert.
Neben kleinen Fehlerbehebungen in der iPod-Listenansicht berichtet TUAW, das der IPCC-Trick zur Freischaltung vom Tethering für AT&T-Kunden in der aktuellen Beta-Version nicht mehr funktioniert. Die erste Aufregung sollte meiner Meinung nach nicht zu hoch bewertet werden. Das Thema wird im Auge behalten!
Laut Ars Technica ist es für Entwickler außerdem möglich, sich per WiFi mit dem mobilen Gerät zu verbinden, um mögliche Zusatz-Hardware am Dock-Connector auszuprobieren. Mit dem Entwickler-Werkzeug Instruments lassen sich Performance-Probleme und Fehler über die drahtlose Schnittstelle erkennen. Anwendungen können über Wlan jedoch nicht installiert oder von Fehlern befreit (debugged) werden.
Gerade Feierlichkeiten, denen es an CDs Musik-Auswahl mangelt, lässt sich unkompliziert und schnell helfen. Auch im ‚Mitmach‘-Verfahren, bei dem jeder Gast seinen Titelwunsch äußern kann.
Über eine offizielle iPhone-Anwendung – die kurz das YouTube-Licht erblickte – schweigen sich die Schweden bislang aus. Auch zu den kürzlich aufgetauchten Photoshop-Mockups wollte man mir keinen offiziellen Kommentar geben.
First time I’m seeing this. No official comment, but it looks like a decent photoshop mock-up.
Jetzt taucht ganz unverhofft eine quelloffene Anwendung in der Jailbreak-Paketverwaltung Cydia auf. Unter dem Namen ‚Spot‘ lässt sich mit einem ‚geöffneten‘ iPhone und Premium-Account auf die persönliche Spotify-Bibliothek zugreifen.
Während es am 18.März, zur Vorschau auf die neue Firmware 3.0, aus den offiziellen Apple-Reihen lautete: 25.000 Programme, 800 Millionen Downloads und 50.000 Entwickler, verkündete Cupertino per Pressemitteilung am heutigen Tag:
App Store: 65.000 Anwendungen, 1.5 Milliarden App Store-Downloads und über 100.000 Entwickler.
Das sind die Zahlen für die vergangenen 365 Tage des App Store-Bestehens. Mittlerweile sind 40 Millionen App Store-fähige Geräte verkauft, wobei Apple leider nicht zwischen iPhone und iPod touch unterscheidet.
Das iPhone erkämpft sich mit kleinen, preisgünstigen Spiele-Schnäppchen langsam einen Platz im Zirkus ‚der Großen‘. Mit über 57.000 Anwendungen – darunter je nachdem welcherSchätzung man Glauben schenken mag bis zu einem Drittel Spiele – avanciert der App Store zur Nintendo- und Sony-Konkurrenz.
Auch wenn die Brücke, die ich hier schlagen möchte, äußerst dünn ist sei angemerkt, dass viele Videospiel-Zubehörlieferanten auf den iPhone-Zug aufspringen. Mit Razer beschreitet ein Experte für Computer-Mäuse und Headsets den Apple-Markt. Der ‚mobile Gaming Communicator‘, die Razer Moray Plus-Köpfhörer, sind explizit als iPhone-kompatibel ausgewiesen.
Ich habe mir das handliche Gaming-Headset übers vergangene Wochenende angeschaut und kann das Preis-Leistungsverhältnis empfehlen. Wer seinen iPod touch oder sein iPhone vornehmlich für den Multimedia-Betrieb nutzt und weniger telefoniert, findet hier kräftigen Sound aber auch die Möglichkeit Sprachkommunikation zu betreiben.
Entgegen klassischer Headsets, die vornehmlich für Kommunikationszwecke entwickelt wurden, ist bei Razer ganz eindeutig die umgekehrte Ausrichtung zu erkennen – ein Angriff mit passiver Geräuschisolierung und dicken Bassklängen für ein gutes Spielerlebnis.
Obwohl die Moray+ mit einem Inline-Mikrofon (ohne Steuerungseinheit) aufwarten und dadurch Gespräche in ganz ordentlicher Qualität gewährleisten, wird durch die Beilage der Mehrfachadapter für Sony PSP und Nintendo DS die Game-Ausrichtung nochmals unterstrichen.
Zusammenfassend bedeutet das: Guter Klang mit hervorragender Geräusch-Isolierung; passables Mikrofon ohne Steuerungseinheit; dünnes Kabel mit wenig verstärktem Klinkenstecker und zwei Adaptern für die anderen portablen Spielekonsolen.
Für runde 55€ bekommt man insgesamt zwei ordentlich verarbeitete Ohrstöpsel, die mit ihrem ‚Plus‘-Zusatz eine zweite Revision der original Moray darstellen. Die Kopfhörer sind sowohl in schwarz und weiß erhältlich und aktuell über die Herstellerseite zu beziehen.
Wer @geohot auf Twitter folgt wird in den letzten Tagen mitbekommen haben, dass Mr George Hotz mit dem Dev-Team-Unlock ‚ultrasn0w‘ nicht sehr glücklich wurde. Daraufhin hat der gute Mann, der uns bereits so schöne Jailbreak- und Exploit-Stunden bescherte, einen eigenen 3GS-Unlock zusammengeschraubt, der über Cydia im Repo apt.geohot.com (com.geohot.purplesn0w) vertrieben wird.
(Danke, Patmuk!)
Nach einem Schwall an kindischen Zickereien zwischen dem Dev-Team und Geohot, folgt nach dem ‚purplera1n‘-Jailbreak nun konsequent der Unlock aus dem Hause Hotz.
Ob dessen Implementation wirklich ’sauberer‘ vonstatten geht („It’s not a daemon that takes any resources, and it doesn’t add a task to your baseband.“) und vorherige Probleme („Wifi fails? Battery fails? Unlock fails?“) gänzlich ausschließt, wird der öffentliche Beta-Test über die nächsten Tage zeigen.
Da einige Mitglieder des Dev-Teams und George Hotz anscheinend keinen Instant Messenger bedienen können wollen, diskutieren sie lebhaft die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden über Twitter. Geohot möchte sich am morgigen Mittwoch mit der ‚hacktivation‚-Unterstützung beschäftigen.
Then hacktivation would work no problem. Oh well, tomorrow is another day. I’ll add hacktivation support then.
Wie das asiatische iPhone-Weblog AppBank berichtet, ist vor zirka 10 Stunden eine mobile Resident Evil 4-Version im japanischen App Store aufgetaucht. Die ersten Eindrücke konnten im eingebundenen Video festgehalten werden. Das Spiel ist derzeit unter dem angegebenen iTunes-Link nicht mehr erreichbar.
Das von Capcom zuvor veröffentlichte Resident Evil: Degeneration (5.49€; App Store-Link) haute mich nicht vom Hocker, überraschte jedoch genauso mit einer unangekündigten Veröffentlichung.
Der jetzige Horror-Überlebenskampf sieht in den ersten zwei Videominuten dagegen lohnenswerter aus.
Ärger um ein kostenpflichtiges Programm-Update für den RSS-Reader Gazette (2.39€; App Store-Link). Sein Entwickler Matt Rajca zog Version 1.0.4 aus dem App Store zurück und veröffentlicht 2.0 als neues Programm. Damit gehen alle Bewertungen und (mögliche) Chart-Platzierungen flöten, der komplette Neustart ermöglicht jedoch nochmals Geld von seinen Bestandskunden zu verlangen.
Der App Store kämpft mit dem Nachteil, das große Versions-Sprünge für eine Anwendung nach der Erstinvestition, nicht nochmals entlohnt werden können. ‚In-App‘-Verkäufe generieren durch Zusatz-Inhalte erneut Einnahmen, jegliche System-Überarbeitungen und Anpassungen (beispielsweise an die neue iPhone-Firmware) sind ausschließlich kostenfrei vom Entwickler zu leisten.
Außer, ja außer man fängt ganz von vorne an und stellt die Aktualisierung nicht als Update online, sondern als eigenständiges (neues) Programm. Das bringt jedoch die oben aufgezählten Nachteile mit sich. Für manche Anwendungen kann es natürlich auch zum Vorteil sein, die Bewertungen der letzten Wochen und Monate abzuschütteln…
Der News-Reader Gazette ist so ein Fall, bei dem sich sein Entwickler die Investition von Zeit- und Ressourcen für Version 2.0 durch einen abermaligen Kauf refinanzieren möchte. Vierfach schnelleres Synchronisieren, Breitbildmodus und ein E-Mail Versand innerhalb der Anwendung sollen die neuen Merkmale sein. Aus eigener Erfahrung konnte ich Gazette in seiner ersten Version nicht empfehlen.
Gazette, an RSS reader app by developer Matt Rajca, goes on sale in the App Store for $2.99 in October 2008.
Reviews are fair to middling for the app and subsequent .0X updates. Many reviewers, including me, noted that syncing many feeds can take upwards of 15 minutes (NetNewsWire took only a couple of minutes comparatively for the same number of feeds for me). Rajca stated that this would be fixed in Gazette 2.0, with an ETA in January 2009.
When asked if 2.0 would be a free upgrade, Rajca replied that it would be free to existing users, but would of course require a purchase to new customers.
Gazette 2.0 is not released in January.
In late March, Rajca posts that he’s still working on 2.0.
More than 3 months later, Rajca announces that Gazette 2.0 has been submitted to the App Store in mid-June. However, it is no longer a free upgrade for current users, but will cost $2.99 for all customers.
Gazette 1.0.4 has disappeared from the App Store, along with all of the reviews users had written about it.
Die Diskussion ist jedoch wichtig. Reicht es aus, den Preis von App Store-Programmen für Entwickler flexibel einstellen zu können oder sollte auch eine kostenpflichtige Update-Möglichkeit für die bestehende Kundschaft angeboten werden? ‚Einmal kostenfrei‘ befördert die jeweilige Anwendung sicherlich einige Plätze in den Bestenlisten nach oben, von diesen Bestandskunden sieht der Entwickler jedoch keinen weiteren Cent mehr – anders als im Desktop-Markt.