iPhone OS 3.1 – Beta 2 für Entwickler

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Apple behält sich seinen zweiwöchigen Rhythmus bei, und veröffentlicht in der heutigen Nacht eine neue Beta-Firmware für Entwickler. Das iPhone OS 3.1 – Beta 2 (Build: 7C106c) bringt abermals ein Update der 3GS Modem-Firmware, die von 5.08.01 auf 5.10.01 springt.

Weiterhin können Filmschnipsel zusammengestutzt und als eigene Kopie abgespeichert werden. Die Wortwahl der Buttons hat sich weniger verwirrend von ‚Save‘ und ‚Save a Copy‘ zu ‚Trim Original‘ und ‚Save as New Clip‘ geändert.

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via whenwillapple

Neben kleinen Fehlerbehebungen in der iPod-Listenansicht berichtet TUAW, das der IPCC-Trick zur Freischaltung vom Tethering für AT&T-Kunden in der aktuellen Beta-Version nicht mehr funktioniert. Die erste Aufregung sollte meiner Meinung nach nicht zu hoch bewertet werden. Das Thema wird im Auge behalten!

via TUAW

Laut Ars Technica ist es für Entwickler außerdem möglich, sich per WiFi mit dem mobilen Gerät zu verbinden, um mögliche Zusatz-Hardware am Dock-Connector auszuprobieren. Mit dem Entwickler-Werkzeug Instruments lassen sich Performance-Probleme und Fehler über die drahtlose Schnittstelle erkennen. Anwendungen können über Wlan jedoch nicht installiert oder von Fehlern befreit (debugged) werden.

via Ars Technica

Im gleichen Atemzug findet sich wie gewohnt für Entwickler eine überarbeitete SDK-Version (Build: 9M2804) im Download-Center.

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-> http://developer.apple.com/iphone/

Open Source Spotify-Client für Jailbreak-Phones

Spotify ist derzeit (und schon ziemlich lange) mein favorisierter Internet-Musikservice. Das Angebot stimmt, die Client-Bedienung ist so einfach wie möglich gehalten und die zahlreichen Wiedergabeliste aus dem Netz rühren eine stimmungsvolle Klangmischung zusammen.

Gerade Feierlichkeiten, denen es an CDs Musik-Auswahl mangelt, lässt sich unkompliziert und schnell helfen. Auch im ‚Mitmach‘-Verfahren, bei dem jeder Gast seinen Titelwunsch äußern kann.

Über eine offizielle iPhone-Anwendung – die kurz das YouTube-Licht erblickte – schweigen sich die Schweden bislang aus. Auch zu den kürzlich aufgetauchten Photoshop-Mockups wollte man mir keinen offiziellen Kommentar geben.

First time I’m seeing this. No official comment, but it looks like a decent photoshop mock-up.

Jetzt taucht ganz unverhofft eine quelloffene Anwendung in der Jailbreak-Paketverwaltung Cydia auf. Unter dem Namen ‚Spot‘ lässt sich mit einem ‚geöffneten‘ iPhone und Premium-Account auf die persönliche Spotify-Bibliothek zugreifen.

-> http://spot.thirdcog.eu/about

Apple-PR: 65.000 Apps; 1.5 Milliarden Downloads und 100.000 iPhone-Entwickler

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Während es am 18.März, zur Vorschau auf die neue Firmware 3.0, aus den offiziellen Apple-Reihen lautete: 25.000 Programme, 800 Millionen Downloads und 50.000 Entwickler, verkündete Cupertino per Pressemitteilung am heutigen Tag:

App Store: 65.000 Anwendungen, 1.5 Milliarden App Store-Downloads und über 100.000 Entwickler.

Das sind die Zahlen für die vergangenen 365 Tage des App Store-Bestehens. Mittlerweile sind 40 Millionen App Store-fähige Geräte verkauft, wobei Apple leider nicht zwischen iPhone und iPod touch unterscheidet.

Spiele-Kopfhörer: Razer Moray+

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Das iPhone erkämpft sich mit kleinen, preisgünstigen Spiele-Schnäppchen langsam einen Platz im Zirkus ‚der Großen‘. Mit über 57.000 Anwendungen – darunter je nachdem welcher Schätzung man Glauben schenken mag bis zu einem Drittel Spiele – avanciert der App Store zur Nintendo- und Sony-Konkurrenz.

Auch wenn die Brücke, die ich hier schlagen möchte, äußerst dünn ist sei angemerkt, dass viele Videospiel-Zubehörlieferanten auf den iPhone-Zug aufspringen. Mit Razer beschreitet ein Experte für Computer-Mäuse und Headsets den Apple-Markt. Der ‚mobile Gaming Communicator‘, die Razer Moray Plus-Köpfhörer, sind explizit als iPhone-kompatibel ausgewiesen.

Ich habe mir das handliche Gaming-Headset übers vergangene Wochenende angeschaut und kann das Preis-Leistungsverhältnis empfehlen. Wer seinen iPod touch oder sein iPhone vornehmlich für den Multimedia-Betrieb nutzt und weniger telefoniert, findet hier kräftigen Sound aber auch die Möglichkeit Sprachkommunikation zu betreiben.

Entgegen klassischer Headsets, die vornehmlich für Kommunikationszwecke entwickelt wurden, ist bei Razer ganz eindeutig die umgekehrte Ausrichtung zu erkennen – ein Angriff mit passiver Geräuschisolierung und dicken Bassklängen für ein gutes Spielerlebnis.

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Obwohl die Moray+ mit einem Inline-Mikrofon (ohne Steuerungseinheit) aufwarten und dadurch Gespräche in ganz ordentlicher Qualität gewährleisten, wird durch die Beilage der Mehrfachadapter für Sony PSP und Nintendo DS die Game-Ausrichtung nochmals unterstrichen.

Zusammenfassend bedeutet das: Guter Klang mit hervorragender Geräusch-Isolierung; passables Mikrofon ohne Steuerungseinheit; dünnes Kabel mit wenig verstärktem Klinkenstecker und zwei Adaptern für die anderen portablen Spielekonsolen.

Für runde 55 € bekommt man insgesamt zwei ordentlich verarbeitete Ohrstöpsel, die mit ihrem ‚Plus‘-Zusatz eine zweite Revision der original Moray darstellen. Die Kopfhörer sind sowohl in schwarz und weiß erhältlich und aktuell über die Herstellerseite zu beziehen.

-> Razer Moray +

3GS-Unlock: Nach ultrasn0w jetzt purplesn0w (Update)

Wer @geohot auf Twitter folgt wird in den letzten Tagen mitbekommen haben, dass Mr George Hotz mit dem Dev-Team-Unlock ‚ultrasn0w‘ nicht sehr glücklich wurde. Daraufhin hat der gute Mann, der uns bereits so schöne Jailbreak- und Exploit-Stunden bescherte, einen eigenen 3GS-Unlock zusammengeschraubt, der über Cydia im Repo apt.geohot.com (com.geohot.purplesn0w) vertrieben wird.

(Danke, Patmuk!)

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Nach einem Schwall an kindischen Zickereien zwischen dem Dev-Team und Geohot, folgt nach dem ‚purplera1n‘-Jailbreak nun konsequent der Unlock aus dem Hause Hotz.

Ob dessen Implementation wirklich ’sauberer‘ vonstatten geht („It’s not a daemon that takes any resources, and it doesn’t add a task to your baseband.“) und vorherige Probleme („Wifi fails? Battery fails? Unlock fails?“) gänzlich ausschließt, wird der öffentliche Beta-Test über die nächsten Tage zeigen.

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via iphonejtag.blogspot.com

Update

Da einige Mitglieder des Dev-Teams und George Hotz anscheinend keinen Instant Messenger bedienen können wollen, diskutieren sie lebhaft die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden über Twitter. Geohot möchte sich am morgigen Mittwoch mit der ‚hacktivation‚-Unterstützung beschäftigen.

Then hacktivation would work no problem. Oh well, tomorrow is another day. I’ll add hacktivation support then.

[video] Resident Evil 4 gesichtet

DirektResi

Wie das asiatische iPhone-Weblog AppBank berichtet, ist vor zirka 10 Stunden eine mobile Resident Evil 4-Version im japanischen App Store aufgetaucht. Die ersten Eindrücke konnten im eingebundenen Video festgehalten werden. Das Spiel ist derzeit unter dem angegebenen iTunes-Link nicht mehr erreichbar.

Das von Capcom zuvor veröffentlichte Resident Evil: Degeneration (5.49 €; App Store-Link) haute mich nicht vom Hocker, überraschte jedoch genauso mit einer unangekündigten Veröffentlichung.

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Der jetzige Horror-Überlebenskampf sieht in den ersten zwei Videominuten dagegen lohnenswerter aus.

via TouchArcade

RSS-Reader erzwingt Update-Gebühr

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Ärger um ein kostenpflichtiges Programm-Update für den RSS-Reader Gazette (2.39 €; App Store-Link). Sein Entwickler Matt Rajca zog Version 1.0.4 aus dem App Store zurück und veröffentlicht 2.0 als neues Programm. Damit gehen alle Bewertungen und (mögliche) Chart-Platzierungen flöten, der komplette Neustart ermöglicht jedoch nochmals Geld von seinen Bestandskunden zu verlangen.

Der App Store kämpft mit dem Nachteil, das große Versions-Sprünge für eine Anwendung nach der Erstinvestition, nicht nochmals entlohnt werden können. ‚In-App‘-Verkäufe generieren durch Zusatz-Inhalte erneut Einnahmen, jegliche System-Überarbeitungen und Anpassungen (beispielsweise an die neue iPhone-Firmware) sind ausschließlich kostenfrei vom Entwickler zu leisten.

Außer, ja außer man fängt ganz von vorne an und stellt die Aktualisierung nicht als Update online, sondern als eigenständiges (neues) Programm. Das bringt jedoch die oben aufgezählten Nachteile mit sich. Für manche Anwendungen kann es natürlich auch zum Vorteil sein, die Bewertungen der letzten Wochen und Monate abzuschütteln…

Der News-Reader Gazette ist so ein Fall, bei dem sich sein Entwickler die Investition von Zeit- und Ressourcen für Version 2.0 durch einen abermaligen Kauf refinanzieren möchte. Vierfach schnelleres Synchronisieren, Breitbildmodus und ein E-Mail Versand innerhalb der Anwendung sollen die neuen Merkmale sein. Aus eigener Erfahrung konnte ich Gazette in seiner ersten Version nicht empfehlen.

Mehrere Blogartikel (Dirty rotten developers; Macgirl Lets Us Know About An App To Avoid) zeigen sich (Vorsichtig ausgedrückt) empört über den Ablauf der Geschehnisse:

  • Gazette, an RSS reader app by developer Matt Rajca, goes on sale in the App Store for $2.99 in October 2008.
  • Reviews are fair to middling for the app and subsequent .0X updates. Many reviewers, including me, noted that syncing many feeds can take upwards of 15 minutes (NetNewsWire took only a couple of minutes comparatively for the same number of feeds for me). Rajca stated that this would be fixed in Gazette 2.0, with an ETA in January 2009.
  • When asked if 2.0 would be a free upgrade, Rajca replied that it would be free to existing users, but would of course require a purchase to new customers.
  • Gazette 2.0 is not released in January.
  • In late March, Rajca posts that he’s still working on 2.0.
  • More than 3 months later, Rajca announces that Gazette 2.0 has been submitted to the App Store in mid-June. However, it is no longer a free upgrade for current users, but will cost $2.99 for all customers.
  • Gazette 1.0.4 has disappeared from the App Store, along with all of the reviews users had written about it.

Die Diskussion ist jedoch wichtig. Reicht es aus, den Preis von App Store-Programmen für Entwickler flexibel einstellen zu können oder sollte auch eine kostenpflichtige Update-Möglichkeit für die bestehende Kundschaft angeboten werden? ‚Einmal kostenfrei‘ befördert die jeweilige Anwendung sicherlich einige Plätze in den Bestenlisten nach oben, von diesen Bestandskunden sieht der Entwickler jedoch keinen weiteren Cent mehr – anders als im Desktop-Markt.

Gut oder nicht gut?

(Danke, Dennis!)

[game] Worms

Am gestrigen Sonntag erreicht nach unzähligen Ankündigungen das offizielle ‚Worms‘ von Team 17 den App Store. 24 Stunden nach dessen Veröffentlichung, hier meine ersten Eindrücke.

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Regelmäßige ‚Games und so‚-Hörer sollten bereits ausführlich geimpft sein, das ich auf den Spieleklassiker der 90er Jahre nichts kommen lasse. Auch wenn das britische Entwickler-Team an seinem rundenbasierten Mehrspieler-Artilleryvergnügen seit Jahren nur minimale Änderungen vornimmt, wird jeder Titel doch sehnsüchtig erwartet. Das liegt vorrangig an den hysterischen Würmern, die mit ihren kleinen Sprüngen und frechen Sprüchen, ganz ohne Gewissenskonflikte mit Panzerfaust und Laserpistole auf ihre tierische Verwandtschaft losgehen. Waffenarsenal, Optik und die Palette an Spiel-Leveln gefällt.

Warum also keine absolute Begeisterung?

Worms startet genau an dem Wochenende, als der App Store seinen einjährigen Geburtstag feiert. Das ist gefühlt 365 Tage zu spät. Da Spielkonzept, Grafiken, Sounds und Leveldesign bereits fertig in der Taktik-Schublade schlummerten, ist es absolut unverständlich warum ein wenig Touch-Steuerung sowie Bildschirm- und Performance-Anpassung soviel Zeit in Anspruch nehmen konnten.

Obendrein sind genau dies die Schwachpunkte der aktuellen 1.0-Version. Es beschleicht einen das Gefühl ungenügender Zoom-Stufen zum Spielgeschehen. Wenn sich einer meiner wirbellosen Kämpfer selbst in die Luft sprengt, möchte ich ganz nah am Spielgeschehen sein und nicht vom hintersten Platz zuschauen.

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Auch die Steuerung scheint nur gelegentlich auf die Kommandos zu hören, was wiederum im Zusammenhang mit den Nah- und Fernaufnahmen betrachtet werden muss. TouchArcade behält recht, wenn sie ein übergelegtes Steuerkreuz anregen, mit dem die Würmer auf ihrem Gelände-Ausflug möglicherweise mehr Präzision bekommen würden.

Und als dritten Kritikpunkt muss die Performance angesprochen werden. Das sich der Levelaufbau pixelartig im Hintergrund vollzieht, kann als Stilelement ausgelegt werden. Die Spielbarkeit auf einem 3G oder Classic sinkt jedoch unter ein unschönes Niveau. Konkurrenten wie das aktuelle Star Hogs (3.99 €; App Store-Link) oder der Platzhirsch iShoot (1.59 €; App Store-Link) zeigen, das es besser geht.

Entgegen der App Store-Beschreibung, ist das Spiel mit deutschen Sprach-Samples und den entsprechenden Menü-Übersetzungen bestückt. Im Laufe eines Duells kann es jedoch durchaus vorkommen, das einzelne ‚Wurm‘-Sätze in Englisch an die Lautsprecher ausgegeben werden.

Aber vielleicht bin ich als Fan auch viel zu kleinlich. Worms sieht nämlich toll aus, bietet ein absolut passendes Spielprinzip für das Touch-Display und macht im lokalen Mehrspielermodus auch Gruppenspaß. Die Entwickler verrieten außerdem gerade per E-Mail, das sich bereits ein Update in der Mache befindet…

Warum man (noch) keinen Online-Mode auf die Beine gestellt hat, ist jedoch komplett unverständlich. Aber ich möchte nicht noch einmal mit dem Meckern anfangen…

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-> App Store-Link