Seit Mitte April wird auch der deutsche iTunes-Store mit Filmen befüttert. Ab heute sind ausgewählte TV-Serien dort auch in hochaufgelöster Bildqualität zu erwerben.
Der mobile iTunes Store auf dem iPhone kann den Kauf anstoßen. In 720p-Auflösung mit 5.1 Dolby Digital Surround-Sound sind dabei zum Start die Sendungen 30 Rock, Battlestar Galactica, Eureka, Friday Night Lights, Heroes, House und Law & Order: Criminal Intent erhältlich.
Für das mobile Gerät wir beim Kauf einer HD-Folge gleichzeitig die entsprechende Standardauflösung mit ausgeliefert, die auf dem iPhone anzuschauen ist.
Mit Doom schrieb der gute Mensch von Sezuan Herr Carmack bei id Software Videospielgeschichte. 16 Jahre nach dem Klassiker, taucht der Ego-Shooter als digitaler Download für ein portables Mobilfunktelefon im App Store auf.
Aber nicht wie man erwarten könnte in seiner Original-Umsetzung, sondern mit iPhone-Anpassungen. Da wäre als Erstes die Steuerung, die per Accelerometer euer Zielkreuz auf die Zombie-Köpfe navigiert. Es wird die Option zum (Nach-)Kalibrieren gegeben, die Standardeinstellungen funktionierten jedoch seit dem ersten Testlauf präzise. Weitere Schüttel-Bewegungen um sich beispielsweise aus den Klauen der Untoten zu befreien, wurden ebenfalls auf die Touch-Steuerung zugeschnitten.
Die größte Justierung gegenüber den vergangen Titel findet sich jedoch im Bewegungsspektrum: Doom Resurrection für das iPhone ist ein ‚Shooter auf Schienen‘. Das bedeutet, ihr konzentriert euch auf euer Großkaliber, die Beinarbeit durch die dunklen Gänge übernimmt der Computer. Time Crisis richtet schöne Grüße aus.
Dadurch nimmt das Anvisieren und Abfeuern eure Hauptaufmerksamkeit in Anspruch. Wer dies mag, ist hier bestens aufgehoben. (Gegen-)Stimmen, die eine Bewegungsfreiheit verlangen, kann ich jedoch verstehen.
Grafik und Soundeffekte sind nicht zu bemängeln. Die Zwischensequenzen lassen sich teilweise überspringen, sind jedoch nicht unlustig in englischer Sprache geschrieben. Wenn die Escalation Studios in Zusammenarbeit mit id Software jetzt noch die angekündigte Peer-to-Peer-Verbindung zum Zweispielermode auf die Reihe bringt, bekommt man gleich noch einmal mehr für seine (derzeitigen) acht Euro.
Auch wenn sich id Software ungern von etablierten Franchises entfernt, muss man ihnen die gelungene Adaption auf die neue Plattform zugestanden werden. Ich bin sehr gespannt, was die angekündigten ‚Doom Classic‘, ‚Quake‘ und andere – für Deutschland schwierige – Titel zu Leisten vermögen.
Doom Resurrection feiert zumindest einen furiosen Einstand.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Nach zwei Wochen trudelt in München (ganz unverhofft) das iPhone ‚Stencil Kit‘ als verkaufsfertiges Produkt ein. Für den engagierten iPhone-Programmierer, der die Benutzeroberfläche seiner Anwendung erst auf Papier ausprobieren möchte, geradezu ideal. Dazu passend wird eine Download-Vorlage (PDF-Link) im iPhone-Maßstab angeboten, die ausgedruckt und beschmiert werden darf.
Für $16.95 USD ist die hauchdünne Metall-Ausstanzung inklusive Patronen-Bleistift kostengünstig zu erwerben. Leider werden für den internationalen Versand $15 aufgeschlagen. Für Interessenten bietet sich eine Bestellung im Verbund an.
Skype (kostenlos; App Store-Link) springt auf Version 1.1 und erlaubt nun auch das Versenden von Textnachrichten über das Skype-Guthaben. Mit einem im Voraus aufgeladenen Benutzer-Account, kostet die SMS innerhalb Deutschlands € 0.117. Während sich Anrufe nur aus dem heimischen WiFi durchführen lassen, können SMS auch über die Internetleitung des iPhones verschickt werden.
Entwickler Ziconic lässt einen ersten Blick auf ein kommendes AirCoaster-Update (0.79€; App Store-Link) mit 3GS-Kompass Unterstützung werfen. Auch das hier bereits verloste OffMaps von Felix Lamouroux (1.59€; App Store-Link), kündet für die kommende Version die Kompass-Orientierungshilfe an.
Die EU-Kommission einigt sich auf eine freiwillige Vereinbarung mit teilnehmenden Industrie-Unternehmen über ‚universelle Ladegeräte für Mobilfunktelefone‘. Diese sollen zur Harmonisierung der ‚unüberschaubaren Vielfalt von Netzteilen‘ innerhalb der europäischen Union bis 2010 den Micro-USB-Stecker unterstützten.
Neben LG, Motorola, NEC, Nokia, Qualcomm, Research in Motion (RIM), Samsung, Sony Ericsson, Texas Instruments nimmt auch Apple an dieser Vereinbarung teil, bestätigte jedoch gegenüber dem Fscklog, das sich auch nächste iPhone-Generationen weiterhin auf den Dock-Connector bezieht. Ein beigelegter Adapter könnte die vereinbarte ‚Universalität‘ bewerkstelligen.
Ein wirklich unglücklicher Bug bedarf einem sofortigen Update: Wer Notizen zwischen dem iPhone und seinem Mac synchronisiert, wird festgestellt haben das dies ab Firmware 3.0 generell funktioniert. Auf dem iPhone erstellte Notizzettel übertragen sich auf den Mac und umgekehrt. Editiert man jedoch an einem einzelnen Dokument unabhängig mit beiden Geräten, werden die iPhone-Änderungen immer mit den Ergänzungen vom Mac überschrieben.
Grandios, wie solch eine Kleinigkeit wie die Notiz-Synchronisation zwei Jahre Entwicklungszeit in Anspruch nehmen kann, und dann nur unzulänglich funktioniert.
Japanische iPhones sind bereits ab Werk mit den beliebten Emoji-Symbolen ausgestattet. Hierzulande bedarf es kleiner (kostenloser) Zusatzprogramme, die übrigens weiterhin unter Firmware 3.0 funktionieren.
Apple und Google haben sich jetzt jedoch an einen gemeinsamen Tisch gesetzt und einen Vorschlag zur (weltweite) ISO-Standardisierung für die Emoji-Enkodierung veröffentlicht.
‚Projekt Milano‚ trägt bis jetzt keine Früchte. Obwohl sich die (Reife-)Bedingungen stark verbessert haben und im Moment konstant 25 bis 30 Grad auf dem Thermometer ohne größere Gewitterfront zu verzeichnen sind, wollen die 3GS-Geräte hier nicht vom Baum fallen.
Mobilfunkanbieter Vodafone hat zwar iPhones auf Lager, rückt diese jedoch nur bei Abschluss eines zweijährigen Vertrags heraus. Auch der berühmte Geldhandschlag unter dem Tresen ließ die Firmenpolitik nicht für einen Moment vergessen. Sympathischer war es bei TIM. Man hätte (mir) zwar gerne im Austausch gegen 619€ ein 16GB-Modell gegeben, kämpft jedoch mit einem leeren Lagerbestand.
Stadtweit wie es scheint.
Die lokalen Apple- und IT-Händler schicken den Touristen freundlich von Pontius zu Pilatus, können dann jedoch auch nur mehrseitige Wartelisten vorzeigen. Der Bestellung im Apple.it-Onlinestore mit Lieferung nach Deutschland, scheint mittlerweile – zumindest nach mehreren Berichten – auch ein Riegel vorgeschoben zu sein.
Wenn Morgen nicht noch erfolgreiche (Schicksals-)Wendungen eintreten, greife ich zum (geheimen) Plan B.
Apropos (Tarif)-‚Plan‚…um eine der wohl schlechtesten Überleitungen heranzuziehen.
Wer auf ein sim- und netlockfreies iPhone zurückgreifen kann, darf für einen (möglicherweise) anstehenden Italien-Urlaub, große Freude mitbringen. Internet ist hier bezahlbar. Beim freundlichen TIM-Händler gibt es einen speziellen iPhone-Tarif, der mit 3G-Geschwindigkeit für 30 Tage 10€ kostet, und euch 50MB pro Tag an Daten verbrauchen lässt.
Plus die 5€-Sim-Gebühr, labe ich damit (fast wie in der Heimat) am Netz. Inklusive Tethering und Schnickes.
Vodafone hat anscheinend (auch) ein preisgünstiges Prepaid-Angebot mit 3€ für 500MB/ pro Woche im Sortiment, wollte dem Kurzurlauber jedoch nur einen USB-Stick mit eingeschraubter Simkarte für einen dreistelligen Betrag verkaufen.
Weitere Angebote – auch für andere Länder – finden sich in dieser Wiki-Übersicht. Persönliche Erfahrungen werden jedoch bevorzugt in den Kommentaren entgegengenommen.
Wie bereits verkündet, sollen auch die aktuellen iPhone 3GS-Geräte anfällig für den 24Kpwn-Exploit sein. Damit ist es George Hotz nun anscheinend gelungen, den ersten 3GS-Jailbreak auszuführen.
Einmal mehr beeindruckend wenn man bedaenkt, das die 3GS-Veröffentlichung gerade einmal acht Tage zurückliegt.
Mit der Veröffentlichung des 3GS-Jailbreaks wird sich jedoch noch bis zur einer weiteren Firmware-Aktualisierung von Apple zurückgehalten. In der Zwischenzeit möchte sich das Dev-Team mit den Stolpersteinen für fehlende ‚Push-Benachrichtigungen‘ auf ‚jailvierten‘ 3.0-Geräten beschäftigen.
Während in der Affenhöhle die ‚Biancos‘ bereits ausgepackt werden und weitere Apple.it-Bestellungen in Deutschland eintreffen, mache ich mich heute selbst auf den Weg in den Süden.
Liebes Finanzamt. Auch wenn es komisch aussehen mag, dies wird eine Dienstreise übers Wochenende…
YouTube vermeldet in ihrem Weblog, dass die mobilen Video-Uploads am letzten Freitag sprunghaft um 400-Prozent anstiegen. Letzten Freitag? Genau, da war diese iPhone 3GS-Veröffentlichung.
In the last six months, we’ve seen uploads from mobile phones to YouTube jump 1700%; just since last Friday, when the iPhone 3GS came out, uploads increased by 400% a day.
Bereits mehrfach wurde an dieser (und anderer) Stelle prophezeit, das die einfache Möglichkeit Videoschnipsel zu erstellen und ins Netz zu laden, eine kleine Revolution lostritt (lostreten wird). Klar gab es bereits Photo-Apparate und Mini-Camcorder, die es ermöglichten bewegte Bilder einzufangen und hochzuladen. Der Umweg über den PC war, trotz besserer Qualität, bislang immer ein K.O.-Kriterium. Geräte, die selbstständig über WiFi den Upload anstoßen konnten, haben sich bislang nicht etabliert.
‚Live‘-Berichterstattung wird sich verändern. Genauso die Dokumentation von alltäglichen Ereignissen – sowohl positiver als auch negativer Art. Zu unscharfen Spion-Photos gesellen sich in Zukunft womöglich verwackelte Filmaufnahmen. Von Politik- und Celebrity-Videos, bis zu Natur-Ereignissen und Veranstaltungs-Mitschnitten, gar nicht erst zu sprechen.
Ganz ohne Zeitversatz kämpft Videodienstleister Qik immer noch um eine Aufnahme in den App Store. Bereits zu 3G und Classic-Zeiten produzierte der junge Webdienst auf gehackten Geräten Filmaufzeichnungen. Damals waren die integrierten Kameras noch nicht einmal darauf ausgelegt, bewegte Bildreihen einzufangen. Die Ergebnisse ließen sich trotzdem sehen.
Nun schusterte die Klitsche aus Redwood City eine erste selbstkompilierte Anwendung für das iPhone 3GS zusammen, dessen Ergebnisse im Live-Stream sowohl mit WiFi- als auch 3G-Anbindung sehr ordentlich aussehen. Trotzdem bleibt stark zu bezweifeln, dass die Anwendung das offizielle App Store-Licht erblicken wird. Mobilfunkanbieter AT&T und Apple ließen bislang diese Türen verschlossen.