Trotz 9,7” iPad Pro hat Apple im letzten Jahr die Vermarktung seines Tablets völlig verschlafen. Einzig und allein der „What’s a Computer?”-Spot schlug in die richtige Kerbe. Es war der einzige iPad-Werbespot in den letzten 10 Monaten.
Apple könnte bedeutend mehr iPads verkaufen, wenn Kunden und Kundinnen wüssten was ein iPad leistet.
Apple hat es jedoch verschlafen das iPad zu erklären. Die vier aktuellen Werbespots lassen hoffen, dass man nun aufgewacht ist.
Inspiriert von den „Wo ist Walter?“-Wimmelbildern ist es allem voran der Frohmut, den Adriaan de Jongh und Sylvain Tegroeg mit ihren Strichzeichnungen versprühen. Dafür verantwortlich ist das tolle Sounddesign. Knapp 1000 unterschiedliche Effekte quäken bei jeder Bildschirmberührung aus den Lautsprechern. Das ist tiefgreifend belustigend.
Ziel ist es in dem schwarz-weißen Chaos unterschiedliche Kleinstgegenstände und Personen aufzuspüren. Zum Teil braucht es dafür nicht nur einen einzigen richtigen Tap; ab und an muss man zuerst Campingzelte wachrütteln, Katzen verscheuchen oder Affen kitzeln.
This is charming and silly and gentle and fun, ridiculously intricate and lovingly crafted. It’s not hardcore, it’s not going to outfox you, but it doesn’t want to be doing that. This is one of those instances where you wish “casual” hadn’t become a meaningless nonsense term in gaming, because it would nicely capture the feeling of a puzzle book that’s magically come alive, a Where’s Wally where you get to poke and prod the characters. It’s a calm, calming and pleasingly silly game.
Hidden Folks profitiert zweifellos von einem großen iPad-Bildschirm, schlägt sich aber auch tapfer auf einem iPhone oder Apple TV. Über den iCloud-Spielstand-Sync wechselt ihr ohnehin beliebt das Gerät.
Das beigelegte iMessage-Sticker-Paket ist eine von vielen kleinen Aufmerksamkeiten, die diesen Titel so besonders machen.
Infuse – im jährlichen App-Abo für 7Euro (universal; Laden) oder zum klassischen Festpreis (universal; 12.99€) – ist seit Version 5 eine verdammt verlockende Alternative zu Plex. Seit ein paar Monaten verwende ich die Software von Firecore regelmäßig auf dem iPhone, iPad und Apple TV.
In den folgenden 6 Minuten sei der Medien Player vorgestellt und beschrieben wie und wo ich ihn einsetze.
Apple® today announced its 28th annual Worldwide Developers Conference (WWDC) — hosting the world’s most talented developer community — will be held at the McEnery Convention Center in San Jose. The conference, kicking off June 5, will inspire developers from all walks of life to turn their passions into the next great innovations and apps that customers use every day across iPhone®, iPad®, Apple Watch®, Apple TV® and Mac®.
Das McEnery Convention Center liegt je nach Verkehrslage zirka ein bis zwei Autostunden von San Francisco entfernt. Ich bin die Strecke im letzten Jahr mehrmals gefahren.
Wer Interesse hat, vermerkt sich den 27. März im Kalender. An diesem Montag startet die Ticketregistrierung zur diesjährigen Entwicklerkonferenz.
iPads mit „Wi-Fi + Cellular“-Konnektivität kosten je nach Speicherkapazität zwischen 50 und 150Euro mehr als das reine Wi-Fi-Modell. Der Grund sind unter anderem Patentlizenzen für den verbauten Funkchip.
Funkchip-Lieferant für Apples Tablet, aber auch Apples iPhone sowie die meisten andere Smartphones, ist Qualcomm, die aufgrund von unfairem Wettbewerbsverhalten und fragwürdigen Vertragsbedingungen zum Jahresauftakt von der US-Handelskommission FTC verklagt wurden. Apple zog mit einer eigenen Klage drei Tage später nach.
Die Prozesse könnten detaillierte Einblicke in die Kostenstruktur und das Geschäftsgebaren geben mit der Qualcomm Lizenzzahlungen für seine Patente erhebt. Die Vorwürfe aus den Klageschriften (PDF-Link) wirken jedenfalls erdrückend. Qualcomm soll seine monopolähnliche Position mit über 80-Prozent Marktanteil für CDMA- und LTE-Chips wettbewerbswidrig ausgenutzt haben. Unter den Vorwürfen finden sich Klassiker wie Bestechung („Qualcomm allegedly bribed Apple into not making a WiMAX iPhone“), zweifelhafte Vertragsklauseln für Geschäftspartner, denen untersagt wird kartellrechtlich gegen Qualcomm vorzugehen, sowie die Verletzung von branchenüblichen FRAND-Pflichten.
Qualcomm errechnet die Gebühren für seine Chip-Lizenzen auf der Grundlage des Verkaufspreises für ein finales Produkt. Steigt beispielsweise der durchschnittliche Preis für ein iPhone, so wie im letzten Quartal, weil das Plus-Modell mit seinen zwei Kameras beliebter war, verlangt Qualcomm dafür mehr Geld (obwohl der Baseband-Prozessor-Hersteller nichts mit der iPhone-Kamera zu tun hat).
Nachvollziehbar wäre eine anteilige Berechnung der Lizenzgebühren für die tatsächlich verbauten Chips, so wie Apple es vorschlägt.
For many years Qualcomm has unfairly insisted on charging royalties for technologies they have nothing to do with. The more Apple innovates with unique features such as TouchID, advanced displays, and cameras, to name just a few, the more money Qualcomm collects for no reason and the more expensive it becomes for Apple to fund these innovations. Qualcomm built its business on older, legacy standards but reinforces its dominance through exclusionary tactics and excessive royalties. Despite being just one of over a dozen companies who contributed to basic cellular standards, Qualcomm insists on charging Apple at least five times more in payments than all the other cellular patent licensors we have agreements with combined.
Das iPhone 7 war Apples erstes Telefon seit 2011, das mit der Qualcomm-Exklusivität für Funkchips brach. Zukünftig könnte Intel noch größere Produktionskapazitäten übernehmen; oder Apple holt mit einem eigenen Chip das Thema komplett zu sich.
Die Klage ist jedenfalls unmissverständlich: Qualcomm steht zukünftigen Apple-Produkten im Weg.
Ich persönlich habe kein Interesse an Carpool Karaoke (Trailer) oder Planet of the Apps (Trailer) – Apples neuen Hollywood-Lernprojekten. Ihre Motivation den Fuß in die Tür von Videoproduktionen zu bekommen, ist aber allemal interessant.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Apple ein TV-Bundle zum Start seiner TV-Box geplant hatte (so wie es die Gerüchteküche damals auch behauptete). Der Deal kam nicht zustande, weil es Kino und TV noch zu gut geht (und Apple gewiss sehr spezifische Vorstellungen über das Aufgebot an Sendern und Shows hatte).
Das verwundert nicht: Selbst die Musikindustrie brauchte einige Jahre bevor sie bei Apples iTunes-Angebot zuschlug und die CD in 99-Cent-Songs aufspaltete.
Nobody know this. The first time we went to the music guys to do the iTunes Store, we worked with them for three or four month. After three of four month they told us to go away. We came back a year later. And than it took us another eight month to get this deals done.
Schnitt, 15 Jahre später. Apple Music tritt im Juni 2015 dazu an Spotify zu überholen – ohne werbefinanzierte Preisstufe. Das werbefinanziert Modell läuft ihnen a) gegen die Firmenpolitik und b) gibt Macht aus der Hand. Ziel ist nämlich so viele zahlende Konsumenten wie möglich aufzulesen, um ihren Hebel in Bezug auf Content-Deals zu verlängern.
Heute bezahlen gerade einmal 100 Millionen Kunden und Kundinnen für Musikstreaming; Apple vereint ungefähr 20 Millionen davon. Damit lässt sich nichts hebeln oder dealen.
‚Original Content‘, so wie ihn Netflix vor vier Jahren mit House of Cards startete, ist der Anreiz für ein Abo und bietet für Apple die Möglichkeit seine Inhalte auf seine Hardware anzupassen (keine Ads, On-Demand-Streaming, internationale Verfügbarkeit, Sync über alle Geräte, etc.). Eingekaufte Shows, insbesondere wenn man nicht in einer marktbeherrschenden Stellung ist, lassen genau dies nur eingeschränkt zu. Man werfe einen Blick auf die Liste der lizenzierten Serien und Kinofilme, die sich jeden Monat aus Netflix zurückziehen.
Anders als Spotify ist Apple in der bequemen Position sich Künstler, Marken und große Namen leisten zu können. (Zeitexklusive) Alben wie dem von Drake oder Frank Ocean sind Promos für Apples Musikstreaming. Die Adaption von bekannten TV-Konzepten wie Carpool Karaoke oder Shark Tank…sorry, Planet of the Apps, schlagen in die gleiche Kerbe.
Die Übernahme von Beats im Jahr 2014 – insbesondere Jimmy Iovine – zeigt den Wert dieser Talentakquise wiederholt. Jimmy Iovine ist der Name, der immer und immer wieder in diesem Zusammenhang fällt.
Iovine verstand bereits vor Jahren, als Beats noch selbst Musikstreaming anbot, dass ein solcher Dienst nicht nur für zahlende Kunden zugänglich ist, sondern allem voran auch „benutzerfreundlich“ für den Künstler oder die Künstlerin sein muss.
We have to make it user-friendly to the artist. They have to be able to build businesses on it. They have to be able to have the information who is using their music, where they are… That has to become a business for the artist as much as communicating with their fans. Right now, they (music services) have all the information and the artist have no information.
Apple Music erfüllt alle Voraussetzungen um Kunden_innen und Künstler_innen (im großen Stil) zusammenzubringen und abseits der eigentlichen Songs und Alben neue Geschäftsfelder aufzureißen. So baut man Plattformen.
Für Apple ist Apple Music ein neuer Werbekanal für iPhones, iPads und Apple TVs.
The strategy lesson from Apple and Beats is this: Look for opportunities to build platforms connecting consumers with value-adding complementors. (Think a “connect-ing business”, and not a “connected business”.) Capture value through bundling with the platform that will buy you hyper-growth driven by network effects and insurmountable competitive advantage.
Die Verwendung der Cloud-Anwendungsplattform Heroku ist dafür eine sehr clever (und bequem) Wahl, weil im Gegensatz zu AirSonos kein lokaler Computer die Verknüpfung zwischen Overcast und Sonos hinbiegen muss. Obendrein lässt sich die Heroku-App auch mit wenigen Klicks klonen und selbst betreiben (wenn man das vorzieht).
Kurzum: Wer zwei Minuten für die Einrichtung investiert, kann seine komplette Overcast-Podcast-Bibliothek auch kabellos über Sonos-Lautsprecher anhören.
Miradore.com bietet euch die zentrale Verwaltung für alle eure mobilen Geräte – vom überschaubaren Familienkreis bis hin zum Großunternehmen mit Hunderten von Mitarbeitern.
Das cloud-basierte ‚Mobile Device Management‘ – als Self-Service – lässt sich mit beliebig vielen Geräten kostenlos ausprobieren und funktioniert obendrein plattformübergreifend – allem voran natürlich mit iOS und Android.
Ich hatte die Gelegenheit einige Smartphones und Tablets aus meinem eigenen Fuhrpark dort zu registrieren und zu testen wie man Apps aus der Ferne installiert. Ich konnte meiner Schwester, die rund 1000 Kilometer entfernt in Köln wohnt, ein E-Mail-Konto einrichten (und ihr auf die Finger klopfen, weil ich gesehen habe, dass sie noch nicht das letzte iOS-Update eingespielt hat). Sollte eins unserer Geräte verloren gehen, kann ich es bequem über die Webseite sperren oder direkt löschen.
Bis ich über Miradore.com das erste Gerät registriert hatte, vergingen keine drei Minuten. Alle darauffolgenden Telefone waren dank der Konfigurationsprofile auf Knopfdruck sogar noch schneller eingerichtet.
Loslegen kostet nichts, egal mit wie vielen Geräten und egal ob es Apple iPhones, Google Pixels oder eine Kombination aus beiden Betriebssystemen sind. Probiert es aus.
Vielen Dank an das gesamte Team von Miradore.com für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.