But look at how things were going before the iPhone 6. Had the trend of 2012–2014 continued through 2015, iPhone sales last quarter would have been 65–70 million. Instead they were just under 75 million. It’s only in comparison to the huge holiday quarter of 2014 that last quarter looks dull.
I’m reminded of the devotion climate change deniers had to the year 1998. Because of an intense El Niño that year, global temperatures rose well above the trend line, and it remained the hottest year on record year for several years. Deniers hit upon this fact, and claimed that global warming had stopped, even though the overall warming trend had continued. The iPhone 6 was Apple’s El Niño.
Wer mal wieder Lust hat sich in einem Videospiel so richtig zu verlieren, wandert in die Crashlands (universal; 4.99€). Es ist einer dieser Titel, die man an einem Freitagnachmittag beginnt und erst Montagmorgen wieder aus der Hand legt.
Das folgende Video gab mir einen guten Ersteindruck, und verriet worauf ich mich hier einlasse.
Das Crafting-System erinnert an Don’t Starve (universal; 4.99€); die ‚Hack & Slay‘-Passagen an Diablo. Die Butterscotch Shenanigans schaffen es uns eine fortlaufende (sowie sehr unterhaltsame) Geschichte unterzuschieben, die trotz der offenen Welt mit ihren zahlreichen Ablenkungsversuchen nicht in den Hintergrund tritt oder gar unwichtig erscheint.
Die ‚Crossplatforminess‘ – eine süsse Wortschöpfung aus dem offiziellen Trailer – ist tatsächlich toll. Ich habe mit meinem Account regelmäßig zwischen dem PC, dem iPad und dem iPhone gewechselt. PC Gamer urteilte: „Gut auf PC, besser auf Mobile“. Dem kann ich zustimmen und hier zugeben, dass ich die meisten Crashlands-Stunden auf dem iPad Pro und mit dem Apple Pencil gespielt habe.
Soweit meine knappen Anmerkungen, die bitte als absolute Ausprobierempfehlung verstanden werden möchten. Dieser Artikel ist kurz, damit meine verbleibende Spielzeit bis Montagmorgen noch länglich ist.
Top-Tipp von Jeff Benjamin für Leute wie mich, die bislang einfach zu faul waren das Entwickler-Update einzuspielen, weil sie dafür den Apple TV hätten ab- und wieder anstöpseln müssen.
Eine kleine Ergänzung: Wer keinen Mac bemühen möchte, lädt das Konfigurationsprofil aus dem Dev-Center unter Zuhilfenahme von Documents 5 (universal; kostenlos) direkt auf dem iPhone herunter und von dort auf die Dropbox.
Nachdem ich vor ein paar Jahren einmal verstanden hatte, das Wall Streets Bewertung von Apples Börsenkurs so rein gar nichts mit der Bewertung ihrer Produkte zu tun hat, schlafe ich besser. Neil Cybart fasst das Phänomen, das sich grundsätzlich nach jeden Quartalszahlen wiederholt, gelungen zusammen.
There are two Apples: AAPL, the stock, and Apple, the company. While it would seem logical that one is merely a reflection of the other, in reality, the two are guided by vastly different parameters. Over the long run, Apple and AAPL will likely be at odds with each other due to the very nature of Apple’s long-term mission of making products that people love. It is the classic Wall Street vs. Silicon Valley battle, and 2015 was likely just a taste of what is to come.
Wall Street zielt auf Wachstum. Genau genommen bevorzugen sie kalkuliertes Wachstum. Apple feiert dagegen Produkte, die einander ablösen. Vor ein paar Jahren war es aus Sicht der Investoren ungewiss, wie es mit der ‚iPod company‘ weitergehen soll. Heute steht „in den Sternen“ was aus der ‚iPhone company‘ einmal wird.
Apples Börsenpräsenz zeigt, dass es dort kaum um die konkrete Höhe der Quartalszahlen geht. Ansonsten würden wir für Q1/2016 primär den gestiegenen iPhone-Durchschnittspreis (➞ 691 US-Dollar), den erfolgreichen Einstieg ins Musik-Streaming-Geschäft (➞ 10 Millionen Abonnenten), die unbekannte aber nicht angezweifelte Vorherrschaft in puncto Wearables sowie die iPad-Zahlen im Kontext des gesamten Tablet-Marktes diskutieren. Ganz abgesehen von den kräftigen Android-Switcher-Zahlen, dem Lock-in-Effekt von iOS, der langen Produktlebensdauer (➞ eine Milliarde aktive Geräte) und den ausstehenden 60-Prozent aller iPhone-Kunden, die noch nicht auf ein iPhone 6, 6 Plus, 6s oder 6s Plus gewechselt sind.
Für hübsche Dinge gebe ich gerne Geld aus. Der neue Apple TV bietet (mir) im Vergleich mit allen anderen Set-Top-Boxen die einladendste Benutzeroberfläche. Gleichzeitig rollt er sich selbst ein paar Steine in den Weg, die ich gedanklich auch nach den ersten drei Monaten noch nicht weggerollt bekam.
Ein erstes Resümee.
Zugegeben: Es ist ein bisschen bequem mit zeitlichem Abstand auf den Release zurückzublicken. Viele der Software-Einschränkungen, die noch zum Start im Oktober die Diskussion beherrschten, sind mittlerweile behoben, beziehungsweise ist eine Lösung in Aussicht gestellt. Siri Remote sucht inzwischen auch Musik, der Keyboard-Support ist in Vorbereitung, Apples Remote-App (universal; kostenlos) und Apple Watch steuern mittlerweile wieder die Fernsehbox, die Podcast-App schafft es in das neuste Software-Update und ein Zugriff auf die vollständige iCloud-Mediathek wurde in der letzten Beta in Aussicht gestellt.
Dass alle diese Features (irgendwann) kommen, war klar. Warum sie allerdings am Release-Tag vorbeirauschten, bei einer TV-Box, die sich über mehrere Jahre in der Entwicklung befand, bleibt unbeantwortet und wirkt symptomatisch für das gesamte Produkt. Einige Funktionen wirken zuverlässig und robust – fast abgehangen –, andere Features scheinen auf den letzten Metern noch schnell in den Programmcode kopiert (und wiederum anderen gelang es erst über den Beta-Umweg in ein Punkt-Update).
Diese Widersprüchlichkeit prägte den ersten Eindruck. Dass die iOS-App zur bequemen Eingabe der Account-Daten fürs Netflix-Passwort und für die (vor allem in den USA) populären Kabelfernseh-Konten nicht zum Start verfügbar war, färbte die Reviews.
Nun kauft ohnehin nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Kunden neue Hardware direkt zum Start. Im Schwung der ersten Testberichte bleiben diese Unzulänglichkeiten trotzdem dauerhaft hängen. Zurecht: Release-Reviews können immer nur so ein Produkt bewerten, wie es zum Testzeitpunkt vorliegt und nicht was dafür versprochen wird.
Apple weiß, wie wichtig der Ersteindruck ist. Sie investieren für alle ihre Produkte viel Geld und Ressourcen in den „Überraschungseffekt“. Wir werden es wohl nie komplett aufklären, aber der Apple-TV-Release, mit seiner anscheinend zurückgezogenen Vorstellung zur WWDC, den Beta-Geräten, für die sich Entwickler und die Entwickler-Presse anmelden konnten, sowie dem möglicherweise anvisiertem aber geplatzten TV-Bundle-Deal, erscheint rückblickend in vielerlei Hinsicht ‚out of character‘.
Wenn man die (zwischenzeitlichen) Versäumnisse aber einmal ausklammert, so wie ich das tun kann weil mittlerweile drei Monate vergangen sind, wirft das einen deutlicheren Blick auf die Pros und Cons.
Siri Remote
Apples Fernbedienung wirkt im Vergleich mit der Konkurrenz wie eine kleine Offenbarung. Das Touchpad unter dem Daumen zeigt, wie man im Jahr 2016 einen Fernseher bedient. Der Sprung von einer traditionellen Tasten-Fernbedienungen hin zum Touchpad erinnert mich ans erste iPhone. Schon damals war klar: Die Bildschirmtastatur ist den in Plastik gegossenen Buttons um Längen voraus – vielleicht noch nicht in seiner ersten und zweiten Auflage, aber gewiss auf lange Sicht.
Das Touchpad der Siri Remote, nur für sich genommen, ist die beste Idee am neuen Apple TV. Es ist einer der Gründe sich für Apples TV-Box zu entscheiden (und gegen eine der anderen Entertainment-Kisten).
Having said that…
Die Siri-Sprachsteuerung, die Apple deutlicher als das Touchpad in den (Marketing‑)Mittelpunkt stellt, verwende ich ganz selten und dann auch nur eine Suchebene tief. Die Verknüpfung, „Zeige mir alle James-Bond-Filme…“ mit der Anschlussfrage „…nur die mit Roger Moore“, ist technisch beeindruckend, aber noch nichts was mir in Fleisch und Blut übergegangen wäre.
Das größte Problem mit Apples TV-Fernbedienung ist die Anordnung seiner Tasten. Mehrere Generationen von iPhone-, iPad- und iPod touch-Kunden haben gelernt: Der Homebutton steht alleine und ist am unteren Gehäuserahmen mittig platziert. Immer. Überall. Außer auf der Apple-TV-Fernbedienung.
Außerdem zweifle ich an, dass wir eine eigenständige Siri-Taste benötigen. Der iPhone-Shortcut über den Homebutton zu den Sprachbefehlen ist bereits über vier Jahre alt. Warum macht Apple sich dieses Kundenwissen nicht zum Vorteil (um beispielsweise die Fernbedienung noch minimalistischer zu gestalten)?
Positive Nebenwirkung dieses Mock-ups von Rene Ritchie: Die zwei kaum zu unterscheidenden Hälften der Fernbedienung, die oft zu ungeplanten Filmsprüngen führen wenn man ungewollt aufs Touchpad greift, lässt sich vermeiden. Getreu dem Motto: Weniger Symmetrie, mehr Alltagstauglichkeit.
Also. Siri Remote bekommt von mir zwei Daumen runter, einen hoch.
Formfaktor
Ich verstehe das dickliche Hockey-Puck-Design nicht. Es ist kein Hingucker und lässt sich mit seinen unförmigen Abmessungen obendrein schwierig verstecken. Meine (hohe) Erwartungshaltung an Apple war: Entweder baut ihr die Box so hübsch, das ich da dauerhaft draufschauen will, oder so funktional, dass sie clever (hinter dem Fernseher) verschwindet. Die Zeiten von Infrarot sind nämlich vorbei; dank Bluetooth ist kein Sichtkontakt zur Fernbedienung mehr nötig.
Apple wählte keine der beiden Möglichkeiten und nimmt mir dabei nicht die Entscheidung ab, wo diese Box zu stehen hat. Dass Apple keinen Vorschlag mitliefert, keine Meinung äußert, so dass (mindestens) zwei Kabel und eine (unspektakulär gestaltete) Box aus dem Blickfeld wandern, bedauere ich.
Ohne das Thema zu überspannen, aber das Case-Design wirkt deshalb unüberlegt. Der Verzicht auf einen separaten Audioausgang ist eine Entscheidung. Diese Entscheidung schmeckt bestimmt nicht jedem, aber es ist zumindest eine Entscheidung. Das Gehäuse der Box drückt sich dagegen vor einer klaren Ansage1.
tvOS und Apps
Konträr zur Hardware zeigt sich die Software in guter Verfassung. Apples tvOS ist die richtige Idee mit einer soliden ersten Ausführung. Die Anordnung der Apps auf dem Grid ist nicht spektakulär, leuchtet aber ein und steckt wahrscheinlich jede Smart-TV-UI in die Tasche (auch wenn das natürlich nicht die Messlatte sein soll).
Details wie die Bildschirmschoner sind ein kleines Highlight. Die feine Sound-Verlagerung beim Wischen über die App-Auswahl, bei der sich ein Klangeffekte vom rechten auf den linken Kopfhörer schleicht (oder umgekehrt), hat seinen Charme bislang nicht verloren. Die Unterstützung von Bluetooth-Kopfhörern – auch wenn gleichzeitig nur ein Paar verbunden sein kann – ist für mich ein ‚Game Changer‘.
HDMI-CEC ermöglicht es das die Siri Remote nicht nur die TV-Box aus dem Standby-Schlaf reißt, sondern auch den Fernseher ein- beziehungsweise ausschaltet sowie den passenden HDMI-Eingang wählt. Bei mir funktioniert genau das einhundertprozentig zuverlässig. Ich möchte diese Funktion nicht mehr missen. Genau genommen möchte ich nie wieder meine Samsung-TV-Fernbedienung in die Hand nehmen.
Wer erinnert sich noch? Als eines der Top-Argumente, warum Apple nicht nur eine Set-Top-Box bauen soll, sondern gleich einen ganzen Fernseher, galt der Input-Wechsel. Die Theorie war: Apple kontrolliert das Produkterlebnis gerne von vorne bis hinten. Eine Entertainment-Box ist immer nur Zubehör, die Kontrolle über den Fernseher ist damit nicht zu gewinnen. Mit HDMI-CEC, tvOS und einem halbwegs aktuellen TV-Modell kommen wir diesem Kontrollzwang jetzt einen ganz Schritt näher (und können die Gerüchte über einen tatsächlichen Fernseher aus Cupertino nun wirklich ad acta legen).
Es wird noch eine ganze Weile dauern, aber ich sehe kein anderes Konzept, das TV-, Entertainment-, News- und vielleicht noch Shopping-Zeug besser verpackt. Ich glaube, Tim Cooks Statement, das alle Macht den Apps zuschreibt, stößt grundsätzlich auch nicht auf laute Gegenrufe.
Trotzdem ist die erste App-Auswahl klein – überraschend klein. Mit einem derartigen Vorlauf, den Entwickler diesmal für ein neues Apple-Gerät bekamen, hätte ich auf mehr Veröffentlichungen in der Start-Phase getippt.
Die essentiellen Kandidaten sind jedoch schon eingetrudelt: Infuse, Air Video und Plex beliefern Zuschauer, die ihren eigenen Heimserver ansteuern. Mediatheken-Apps und Spartenkanäle wie HBO, Netflix und YouTube sind vertreten. Außerdem finden sich im App Store über zwei Dutzend Spiele2, die es rechtfertigen einen Nimbus-Controller zu kaufen.
Alle diese Apps haben meine TV-Gewohnheiten bereits positiv verändert. Könnte es noch mehr sein? Klar. Könnte die Auswahl noch viel größer sein? Natürlich. Mache ich mir Sorgen um das App-Store-Angebot auf dem Apple TV? Natürlich nicht. Natürlich noch nicht heute.
Fazit
Trotz aller Kritik: Der neue Apple TV ist meine Set-Top-Box der Wahl. AirPlay, der App Store, insgesamt tvOS und Details wie das Spulen durch Filme und TV Shows über die Siri Remote bekomme ich (in dieser hohen Qualität) nur hier. Den persönlichen Sprung, den ich vom alten Apple auf die neue Generation mache, bereitet mir – schlicht gesprochen – großen Spaß.
Doch damit endet die Geschichte der vierten Apple-TV-Generation, dem Neustart dieser Produktkategorie, nicht. Apples Set-Top-Box schreit nach Verbesserungen und es ist mindestens untypisch für Apple, dass wir hier nicht nur von der Software sprechen, sondern diesmal auch der Hardware.
Vermeiden wir doch bitte eine Diskussion über die zwei unterschiedlichen Modelle. Die Aufteilung in 32- und 64-Gigabyte lässt sich technisch nicht rechtfertigen. Ich hätte mir gewünscht, dass Apple hier aufs Spiel mit der Marge verzichtet und eine verständlichere Verkaufspolitik an den Tag legt. ↩
Guitar Hero, Skylanders, Canabalt, Beach Buggy Racing, SketchParty TV, Lumino City, Alto’s Adventure, Geometry Wars 3, Oceanhorn, Galaxy On Fire, Rayman Adventures, Asphalt 8, Crossy Road, Shadowmatic, Beat Sports, Transistor, Does not Commute, Octodad, Badland, Beneath the Lighthouse, Spaceteam, oder Xenowerk. ↩
Google zahlt Apple für eine einzelne iOS-Einstellung. Es ist die Einstellung, die die Standard-Suchmaschine im Safari-Browser bestimmt. Google zahlt nicht dafür der einzige Suchmaschinen-Anbieter auf iPhones und iPads zu sein, sondern neben Bing, Yahoo und DuckDuckGo der vorausgewählte Dienstleister.
Im Jahr 2013 schätzte Morgan Stanley und Macquarie Capital die Höhe der jährlichen Zahlung auf eine Milliarde US-Dollar. In dieser Woche stellt sich heraus, in Rechtsstreit zwischen Google und Oracle, dass sie damit richtig lagen.
Apple received $1 billion from its rival in 2014, according to a transcript of court proceedings from Oracle Corp.’s copyright lawsuit against Google. The search engine giant has an agreement with Apple that gives the iPhone maker a percentage of the revenue Google generates through the Apple device, an attorney for Oracle said at a Jan. 14 hearing in federal court.
Neben dem Festbetrag ist in der Vereinbarung zusätzlich eine finanzielle Beteiligung von Apple an Googles Werbeeinnahmen erhalten, die über iOS entstehen.
Goldman Sachs errechnete rund 12 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen für Google über mobile Geräte aus dem Jahr 2014. 75-Prozent der Kohle, rund 9 Milliarden US-Dollar, sollen davon mit iOS erwirtschaftet worden sein.
Das letzte offizielle Statement zum Apple-Safari-Google-Deal fiel im Mai 2015. Zuvor hatte Yahoo (mehrfach) öffentlich Interesse bekundet Google ablösen zu wollen. The Information zitierte Eddy Cues Entscheidung „likely to be based on the quality of the product as much as the potential money made from search ads.“ Microsoft befindet sich mit Bing bereits seit iOS 7 in einer Apple-Partnerschaft.
Die verbleibende Laufzeit und eine mögliche Verlängerung der Vereinbarung zwischen Google und Apple – die einmal angesetzt war für ‚Early 2015‘ – sind nicht bekannt. Es ist jedoch unschwer zu übersehen das Apple mit den Spotlight-Vorschlägen, Siri, iOS Deep Linking in Apps und dem Applebot – alles neue Features aus den letzten Jahren – sich seine eigene Unabhängigkeit sichert (beziehungsweise eine bessere Verhandlungsposition aufbaut).
Exploding Kittens, das Kartenspiel von Elan Lee, Matthew Inman und Shane Small, gehört zu den meistfinanzierten Projekten auf Kickstarter. Fast neun Millionen US-Dollar fanden sich dafür im letzten Jahr zusammen. Das ist (natürlich) kein Zufall, sondern zu einem signifikanten Anteil Matthew Inman zuzuschreiben, der seit sechs Jahren ‚The Oatmeal‘ ins Internet malt.
Soeben schlug das Kartenspiel, eine Mischung aus Russisch Roulette und UNO, das ihr ausschließlich im lokalen Mehrspielermodus zockt, im App Store auf. Ich hatte kein Interesse an den Papierkarten, liebe jedoch die clever pointierten Webcomics und finde so eine Möglichkeit zwei Euro (iTunes-Link) in ihre Kaffeetasse zu werfen.
Das Spiel selbst, iPhone-only, macht vielleicht für zwei oder drei spontane Runden unter Gleichgesinnten Laune. Wer aber ernsthaft Unterhaltung verlangt, kauft wahrscheinlich lieber die Spielkarten auf Papier (25€; Affiliate-Link).
Der Apogee MetaRecorder (universal; kostenlos) macht seit seiner ersten Veröffentlichung, die ich hier im Blog vor 10 Monaten kurz anriss, große Sprünge. Die jetzt in den App Store geschobene Version unterstützt vollständig das iPad (Pro) – inklusive Split View und Slide Over. So spricht man seine Audioaufnahme ein während gleichzeitig ein Dokument mit (Gesprächs‑)Notizen auf dem Tablet-Bildschirm zu sehen ist (und verteilt sie im Anschluss erstmals via AirDrop).
Eine Funktion, die für noch mehr Furore sorgt: der Master-Satellite-Link. Dadurch ist es möglich bis zu vier iPhones, iPads oder iPod touches (im gleichen WiFi oder über eine Peer-to-Peer-Verbindung) zusammenzuschalten. Der Master übernimmt drahtlos die Kontrolle der Aufnahmesoftware auf allen verbundenen Geräten. Er startet Aufnahmen, setzt Markierungen und passt Eingabe-Level an. Dadurch entsteht ein synchrones Recording, das man im Anschluss nicht mehr umständlich zusammenfriemeln muss.
Dabei sei erwähnt: Jedes Gerät, egal ob Satellit oder Master, nimmt seine eigene Audiospur über sein eigenes Mikrofon auf. Der Zusammenschnitt erfolgt erst im Nachhinein (als Double-Ender), beispielsweise über das Ferrite Recording Studio.
Und das geht so: Der MetaRecorder exportiert seine Aufnahme und speichert sie auf der Dropbox. Ferrite zieht sich von dort die Datei und wirft sie als zweite, dritte oder vierte Audiospur in ein gemeinsames Projekt. Da alle Aufnahmen exakt zur gleichen Zeit gestartet wurden, ist es nicht mehr nötig die verschiedenen Stimmen auf der Zeitachse in Einklang zu bringen.
Apogee und Ferrite profitieren beide von der neuen Kompatibilität zwischen Apples Lightning auf USB Kamera-Adapter (Affiliate-Link) und dem iPhone, die mit iOS 9.2 einzog. So ist es nicht mehr notwendig in ein Mikrofon mit Lightning-Anschluss, wie beispielsweise das Sennheiser ClipMic oder das Apogee MiC 96k, zu investieren. Ausgewählte USB-Mikrofone, wie zum Beispiel das RØDE NT-USB, lassen sich über den Adapter nun auch an Apples Telefon betreiben und werden von den zwei Aufnahme-Apps korrekt erkannt.
Der Apogee MetaRecorder lässt sich kostenlos aus dem App Store laden und für Aufnahmen bis zu einer Länge von 60 Sekunden ausprobieren. Die Vollversion schaltet sich gratis frei wenn man eines dieser Mikrofone anstöpselt, beziehungsweise 5Euro einwirft.