iBlast Moki, schon 2009 hier im Sprengtest, sitzt seinen durchschnittlichen Metascore von 94 Punkten seitdem locker aus. Teil 2, als Universal-Version (2.39€; App Store-Link) oder als preiswerterer iPhone-Einzeltitel (0.79€; App Store-Link), fügt vier Welten, drei neue Bomben-Typen sowie die Möglichkeit, Level-Lösungen mit Freunden zu teilen, hinzu.
Die Mischung aus Denksport und Physik-Gespür hebt trotz Kleinkind-Optik den Titel in erwachsene Spielregionen. Geduld muss man allerdings in jeder Altersklasse mitbringen. Per ‚Trial and Error‘ versucht man die explosiven Sprengkörper so präzise zu platzieren und dessen Knall zeitlich abzustimmen, dass die possierlichen Tierchen ihren Levelausgang erreichen.
Wer nicht weiter kommt, kann sich Lösungen per ‚In-App‘-Bezahlung freikaufen. Fünf dieser Video-Demonstrationen kosten 79 Cent. Zusätzlich, und dies relativiert die Zusatzausgaben, lässt sich der Zugang in alle Welten für ebenfalls 79 Cent öffnen – falls man in den farbigen Dimensionen der Mokis festhängt.
Absoluter Bonus: der Level-Editor! Hier lassen sich komplexe Welten erstellen, ausprobieren und anschließend weitergeben. Von Spielern zusammengezimmerte Baustellen können kostenlos heruntergeladen werden. Ein ‚Little Big Planet‚-Effekt liegt in der Luft. Ich spiele seit Sonntag in diesem Sandkasten, von dem die Entwickler behaupten, alle Spielbretter von iBlast Moki 2 entworfen zu haben. Ich nehme ihnen das ab.
*Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast, der mit Freudensprüngen eine kurze Bewertung entgegennimmt…
Das Soundsystem der Firma Sonos fand an dieser Stelle bereits zuviel Beachtung (1/2/3/4/5). Das ist mir klar. Trotzdem halten sich diese Mesh-Netzwerk-Lautsprecher als beständiges iPhone- und iPad-Zubehör in meiner (persönlichen) Verwendung.
Auch Apples AirPlay, das in wenigen Tagen seinen ersten Geburtstag feiert, hat daran bislang nichts geändert. Mein Fachhändler behauptet, er habe in den vergangenen zwölf Monaten noch nie so viele ‚Multi-Room-Audio‘-Systeme zugunsten der Sonos aussortiert, wie summiert in allen Jahren zuvor. Das ist sicherlich nicht repräsentativ, deckt sich aber mit meinem Eindruck über die aufgerissene Marktnische für dieses drahtlose Musik-Konzept.
Neustes Mitglied der Produktfamilie sind die Play:3 (Affiliate-Link), eine kompaktere und (etwas) günstigere Einstiegslösung. Die in weiß und schwarz erhältliche Brüllbox staubte bereits deftiges Review-Lob ab. Diese positiven Worte brauche ich nicht zu wiederholen. Unabhängig davon ist die Verwendung, Funktionsweise sowie AirPlay-Erweiterung bereits (hinreichend!?) abgehandelt (man beachte die oben eingebundene Link-Farm).
Hier nur zwei oder drei kleine Aspekte, die ich im täglichen Gebrauch mit dem schweren Musik-Gerät ergänzen würde.
Im Unterschied zu den Play:5 (vormals S5), lässt sich der kleine Bruder flexibler aufstellen – eine Wandmontage oder Platzierung im Bücherregel ist jetzt erstmals möglich. Bei mir landete der Jungspund auf dem Schreibtisch. Die Box bringt natürlich kein externes Netzteil mit. Ich vermisse allerdings den komfortablen Tragegriff.
Die für diese Preisklasse vorausgesetzte Verarbeitungsqualität schließt ein, dass die Lautstärketasten an der Box auch in horizontaler Aufstellung gedrückt werden können ohne das Wackel-Gefahr besteht. Dies ist gegeben. Ich verwende den Button zum Stummschalten häufig und gerne wenn beispielsweise ein Telefonat reinkommt. Das haptische Druck-Gefühl der drei Knöpfe ist für ein System, das hauptsächlich elektronisch bedient wird, exzellent.
Kleine Details begeistern weiterhin: Eine neu gestartete Musikwiedergabe beginnt nie abrupt sondern hebt langsam ihre Lautstärke auf das gewählte Niveau. Gleiches gilt beim Abschalten des Systems. Lustig, was eine solche Kleinigkeit für einen Unterschied ausmacht, wenn man sie bei anderen Boxen einmal nicht bekommt.
Die Desktop-Software ist weiterhin die Achillesferse. Sie ist nicht hübsch, komplett unverständlich und schlicht unpraktisch. Die Apps für iPhone und iPad (kostenlos; App Store-Link) zeigen, wie es besser geht. Im alltäglichen Gebrauch kann man sich irgendein iOS-Gerät in der Wohnung schnappen um Musiktitel in der Wiedergabeliste zu ergänzen oder Lautsprecherpaare neu zu gruppieren – iTunes DJ dreht sich quälend im offenen Grab.
Probleme? Klar. Wer oft zwischen den Eingabequellen (Line-In/Radio/Spotify/AirPlay) wechselt, kämpft mit einer Justierung der schwankenden Lautstärke. Das ist nicht zwangsläufig Sonos Problem, es bietet dafür jedoch auch keinen Lösungsvorschlag an.
Außerdem, und dies dürfte insbesondere bestehende Sonos-Besitzer interessieren, bin ich mir unschlüssig über die technischen und preislichen Unterschiede zwischen den Play:3 und Play:5. Wer keinen direkten Nutzen aus den kleineren Abmessungen zieht oder ein Play:3-System im Doppelpack als Stereopaar aufstellt, bekommt für ’nur‘ 100Euro mehr bereits die wuchtigeren Play:5.
90-Prozent der Zeit füttere ich die in allen Räumen abgestimmte Musikausgabe mit einem 320-kbit/s-Spotify-Stream. Beide Systeme klingen für mich in den Höhen und Mittelstufen kristallklar. Der Tieftöner im Play:5 reißt die Qualität aber nochmals ein Quäntchen nach oben. Natürlich ist es pure Dekadenz, eine solche Box einem kleinen 12-Quadratmeter-Zimmer auszusetzen. Es bleibt jedoch die Frage, ob man sich für den (geringen) Aufpreis (Straßenpreise beachten), den die Play:5 kosten (Affiliate-Link), einen zukünftigen Platzwechsel der Lautsprecher in ein möglicherweise größeres Zimmer verbaut. Vielleicht wären 250Euro ein nachvollziehbarer Preisabstand für die Play:3?
Um ein Probehören kommt man bei einer solchen Investition, die jedoch gestaffelt verlaufen kann, ohnehin nicht herum. Trotzdem bleibt zu unterstreichen, dass das Sonos-Angebot einen erheblichen Reiz in Kombination mit den iOS-Apps erreicht. Wer sich daran gewöhnt, bereits vor dem Aufschließen der Haustür seinen Lieblingssong auf die Lautsprecher zu werfen, will nicht mehr zurück.
*Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes abonnieren könnt. Eine kurze Sternchenbewertung macht glücklich.
Today, more than 150 million Android devices have been activated worldwide—with over 550,000 devices now lit up every day—through a network of about 39 manufacturers and 231 carriers in 123 countries. Given Android’s phenomenal success, we are always looking for new ways to supercharge the Android ecosystem. That is why I am so excited today to announce that we have agreed to acquire Motorola.
Nach dem Vorgeplänkel, folgt die eigentliche Erklärung:
Our acquisition of Motorola will increase competition by strengthening Google’s patent portfolio, which will enable us to better protect Android from anti-competitive threats from Microsoft, Apple and other companies.
300 Sekunden später sei hinzugefügt: Gute Video-Demonstrationen helfen, Apps in den Blickpunkt zu rücken. Werbefilme bis zu einer Länge von zwei Minuten sind für mich vertretbar. Alles was sich nicht kürzer fasst, binde ich hier meistens nicht ein.
Die Ausnahme für ‚Demon Cam‚ (0.79€; App Store-Link) bedarf hoffentlich keiner Erklärung.
Ein DigiTimes-Informant behauptet: Apple liefert im Kalenderjahr 2011 insgesamt 95 Millionen iPhones aus. Dabei soll die bestellte Menge für die restlichen Monate diesen Jahres um 6 Millionen Einheiten (zirka 12- bis 13-Prozent) nach oben korrigiert worden sein.
Keine Überraschungen beim Zeitpunkt: Für das dritte Quartal senkt Apple die bestellte Anzahl vom iPhone 5 von sieben auf 5.5 bis 6 Millionen. In Q4, dem Quartal für das Weihnachtsgeschäft, erhöht der Telefonhersteller seinen Lieferumfang dieses Gerätes von 14 auf 20 Millionen. Ein Oktober-Termin rückt für das iPhone 5 damit in greifbare Nähe.
Fragen wirft DigiTimes in puncto iPhone 3GS und 4 auf, für die noch im vierten Quartal eine Bestellgröße von acht Millionen Einheiten angedacht ist. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Auslaufmodelle als Low-Budget-Geräte im Programm bleiben. Vorstellbar ist jedoch auch, dass eine speziell angepasste Version dieser bewährten Produkte bei einem individuellen Mobilfunkanbieter, wie beispielsweise China Mobile, Verwendung finden.
Abseits der offenen Fragen und der hinlänglich diskutierten Genauigkeit dieser Art von Zulieferer-Berichte, ist der Trendhinweis abermals beeindruckend: Im ersten Produktjahr des iPhones plante Apple 10 Millionen verkaufte Telefone. Im vierten Jahr hat sich diese Prognose verzehnfacht.
Ich musste mir am vergangenen Wochenende Wesley Snipes in Julius Styles – The International (2.39€; Universal; App Store-Link) antun und sehe unzählige Gründe, warum ihr ungeschoren davonkommen solltet.
Mein Fazit:
Es ist bedauerlich, dass der App Store Zulassungstest keine Urteile über inhaltliche Qualität fällt. Hier wären einige Leben von Spieletestern zwar zerstört, viele Kunden jedoch beschützt. Julius Styles unterbietet den üblichen Niveau-Tiefpunkt von Lizenz-Spielen für Filme oder TV-Serien. Nie fiel es mir schwerer, eine wertende Prozentzahl unter einen Testbericht zu schreiben – und nie war es mir gleichzeitig so Schnuppe. Ich weiß, ihr bettelt um den Satz: “Spaß beiseite, ich dramatisiere!” Hier fällt er definitiv nicht.
Google bezieht erstmals öffentlich Stellung zu den von PatentjägerLodsys verklagten Android-Entwicklern.
“We’ve asked the US Patent Office to reexamine two Lodsys patents that we believe should never have been issued,” Google senior vice president and general counsel Kent Walker told Wired.com in a statement.
Mountain View fordert dabei eine Nachuntersuchung über die Gültigkeit der betroffenen Schutzrechte. Positive Folgen sind nicht ausgeschlossen, aber auch nicht wahrscheinlich.
Let me make this very clear: reexamination of Lodsys’s patents certainly could have positive effects further down the road. It’s possible (though by no means certain) that Lodsys’s ongoing litigation might be stayed – however, as Wired’s article explains, this happens in the Eastern District of Texas only „around 20 percent of the time“. In other words, there’s an 80% likelihood, just based on statistics, that Google’s reexamination requests won’t delay Lodsys’s litigation.
Von einem Freifahrtschein, sowohl für App-Store- als auch Market-Entwickler, scheinen wir noch weit entfernt.
Seit Mitte Juli sind dem Club der betroffenen Indie-Entwickler auch Entertainment-Schwergewichte wie Rovio, Electronic Arts, Atari, Square Enix und Take-Two unfreiwillig beigetreten. Dessen Lodsys-Klageschrift liegt auf Scribd.com.
Freitagnacht, 02:27 Uhr. Keiner meiner Facebook-Freunde ist online. Zumindest keiner, den ich zu dieser Zeit für einen Video-Chat einladen würde. Und hoffentlich auch keiner, der jetzt über diesen Blogeintrag stolpert…
Ungetestet (der kurze Verbindungsaufbau zwischen mir und meinem schizophrenen identitätsgestörten Fake-Account zählt nicht), mit durchaus positiver Start-Hoffnung, springt TinyChat ins ‚trendy‘ Fahrtwasser für Videokonferenzen. Die Kontaktermittlung erfolgt ausschließlich über bestätigte Facebook-Freundschaften. Der eigentliche Chat-Dienst läuft jedoch über die TinyChat-Server.
Wer nicht vor einem iPad 1 respektive 2, einem iPod touch der vierten Generation oder dem iPhone 3GS oder 4 (kostenlos; Universal; App Store-Link) sitzt, muss über einen Flash-fähigen Webbrowser verfügen. Die über Facebook empfangene Einladung leitet weiter zu TinyChat, auf dessen Portal noch einmal diverse Zugriffsrechte abzunicken sind, bevor Kamera und Mikrofon die Übertragung starten.
TinyChat funktioniert am iOS-Smartphone und Tablet über WiFi oder UMTS und unterstreicht einmal mehr, dass es höchste Zeit für Google+ und Facebook wird, gegen die alteingesessene Mobilfunk-Software FaceTime und Skype aufzulaufen.