Qik: Video-Anrufe zwischen Android und iPhone

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Qik Video Connect‚ verkuppelt iPhones, iPads und iPod touches mit Androids (Version 2.1 bis 2.3.3). Die Telefon-Gespräche mit Video-Übertragung lassen sich aus dem WiFi- oder 3G-Netz führen und erfordern neben dem Download der Programme (Android / App Store) lediglich ein kostenloses Benutzerkonto.

Für die iOS-App verlangt die Streaming-Plattform normalerweise $2.99 US-Dollar. Bis zum Ende der laufenden Woche ist der App-Store-Besuch jedoch ohne die Investition von Kleinstbeträgen anzustossen.

Cydia-Entwickler Jay Freeman im Kurzinterview und warum ich derzeit auf einen Jailbreak verzichte

An anderer Stelle wird mir vorgeworfen, „kein Fan der ‚Meine-Hardware-gehört-mir‘-Idee“ zu sein. Der missachtete Unterschied für diese kleine aber feine Unterstellung ist, dass sich die Gründe für (m)einen Jailbreak innerhalb des letzten Jahres extrem dezimiert haben.

DirektSaurik

Selbst der (immer noch sehr sympathische) Cydia-Entwickler Jay Freeman kann auf eine Scoble-Rückfrage, ‚Warum man sein Dateisystem freischalten sollte‚, nur ein paar Schnellstart-Menüs und Icon-Animationen vorführen.

Natürlich existieren immer noch ein paar Programm-Perlen in der schieren Masse an Themes und individuellem UI-Schmuck. Besonderheiten wie WiFi-Sync, Signal, Infinidock, snes4iphone, Multifl0w, Orbit, Firewall IP, Display Recorder, Twidget, Music Controls, VoiceActivator oder LockInfo – um nur einige Kandidaten zu nennen – widme ich (äußerst gerne!) ein entsprechendes Blog-Plätzchen.

Der derzeit geringe Mehrwert wiegt (für mich) jedoch nicht die Nachteile auf. Abstürzende Programme sind bereits im oben eingebundenen Interview festgehalten. Gibt Apple ein Software-Update frei, kann es Wochen wenn nicht Monate dauern, bis man mit Jailbreak auch auf die neue Firmware darf. Und selbst dann kann man an Kleinigkeiten anecken, wie nicht aufzurufenden iBooks und fiesen Software-Schädlingen.

Nochmal: Ich finde es toll wenn man die Lust mitbringt, sich in die tiefen Bits & Bytes des Betriebssystems zu schrauben, ein paar von diesen umzukippen und dann noch einmal von vorn anzufangen. Von meinem ‚Produktiv-System‘, und nichts anderes ist mein iPhone in seiner täglichen Verwendung, halte ich solche Späße jedoch fern.

[update] Lange hat’s gedauert, doch jetzt tauchen die ersten weißen iPhones auf

Ich trau mich mal: Das weiße iPhone 4 steht vor der Tür. Die Beweislast ist erdrückend. Hier ein gestauchter Abriss der Entwicklungen aus den letzten Tagen.

  • 22.04. – eine Vodafone-UK-Verpackung macht die Runde.
  • 22.04. – BelCompany aus den Niederlanden verspricht das Telefon.
  • 24.04. – Sichtung von US-Werbematerial.
  • 23.04. – Vermutung über Veröffentlichungstermin aus dem Best-Buy-Warensystem.
  • 25.04. – Best-Buy-Warensystem ist sich nun sicher: 27. April / Verizon- und AT&T-Ausführung.
  • 25.04. – weißer Prototyp steht für Unsummen (immer noch) auf Ebay.
  • 26.04. – auch italienische Mobilfunkanbieter tragen fleißig Gerätenummern in ihren Datenbanken ein.

In diesen Minuten verbreiten sich im MacRumors-Forum Fotos von allerlei original verpackten Geräten, die (höchstwahrscheinlich) ab Morgen in den Läden stehen.

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Ob Apple eine entsprechende Ankündigung plant, ist nicht bekannt. Ebenso ist unklar, ob das weiße iPhone 4 außer seiner Farbe anderweitige Änderungen bereithält.

Apple kündigte das Telefon in seiner weißer Ausführung im letzten Sommer an und verschob der Termin mehrfach. Seit Ende letzten Jahres steht „Frühling 2011“ als unkonkreter Veröffentlichungszeitpunkt im Raum.

Update

via iSpazio

In Belgien und Italien werden erste Geräte bereits ausgepackt. Für Deutschland verriet ein Screenshot auf T-Mobile.de kurzfristig den 28. April als mögliches Bestelldatum. Von einer offiziellen Verkaufsankündigung, die für dieses Produkt ohne Zweifel doppelt notwendig wäre, fehlt weiterhin jede Spur.

Apropos doppelt: Der zweite Streifen oberhalb der Hörmuschel soll die neue Position des Annäherungssensors (‚Proximity Sensor‘) sein. Dieser war bereits zuvor im Gespräch, als es um Gründe für die Verzögerung der weißen Geräte ging.

‚Seamless‘: unterbrechungsfreie Übergabe von iTunes-Songs ans iPhone

Seamless from Five Details on Vimeo.

Das hier ist kein Streaming, ’nur‘ eine nahtlose Song-Übergabe. Die Titel müssen sowohl am iPhone als auch dem (Mac-)Desktop vorliegen.

Die großartige Idee mit schicker Umsetzung funktioniert wie angepriesen. Die Sinnhaftigkeit ist für einen solch grandiosen Gedanken nicht in Zweifel zu ziehen.

Um im ‚Flow‘ zu bleiben benötigt man: Seamless (MAS, kostenlos; Link) + Seamless (0.79 €; App Store-Link)

Persönliche Nachrichten: die iPad-App News.me

Die iPad-App News.me (kostenlos; App Store-Link) ist aus zwei Gründen interessant: a) sie setzt aufs ‚In-App‘-Abosystem und b) ist der Verkäufer ein gewisser URL-Shortener namens Bit.ly.

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Die Bezahlung, im Stil der iPad-Zeitung ‚The Daily‚, ist schnell umrissen. Nach sieben kostenfreien Testtagen werden 79 Cent pro Woche oder 27.99 € im Jahr fällig. Mit automatischer Verlängerung; 100-prozentig übereinstimmend mit den Apple-Vorstellungen.

Doch wofür? Der News-Aggregator bedient sich ähnlich wie Flipboard den Twitter-(Lese-)Empfehlungen. Dabei kann man den eigenen Account entsprechend aufbereiten oder sich die Web-Verweise seiner Twitter-Freunde anzeigen lassen. Angereichert mit populären Bit.ly-Links entsteht daraus ein personalisiertes Nachrichtenblatt fürs Tablet.

Der gefragte Kurz-URL-Dienst, mit krisensicherer Top-Level-Domain in Libyen, gilt als einer der größten Dienstleister für Webadressen. Internet-Größen wie Amazon, die NYTimes, Huffington Post oder CNN setzten auf dessen (Pro-) Links. Wenn also einer weiß, was im Netz abgeht, dann ist es Bit.ly.

Ob dessen zusammengetragene Artikel-Empfehlungen über News.me ihr Geld wert sind, darf jeder selbst ausprobieren. Genau davon dürfte auch abhängen, ob dieser Monetarisierungs-Ansatz Erfolg hat.

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Apropos Twitter + Lese-Empfehlungen. Die in Instapaper seit Version 3.0 integrierten ‚Friends‘- und ‚Editors‘-Picks dürfen nicht oft genug gelobt werden.

AppleScript: Schneller Wechsel zwischen zwei iTunes-Konten

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Welch‘ großartige Banalität: Ein AppleScript, das sich pfeilschnell in ein iTunes-Konto einwählt. Klick.

Die Gründe für mehrere iTunes-Accounts sind hinlänglich dokumentiert. Wer beispielsweise zum US-Start der ersten iPad-Generation Software aus dem amerikanischen Store laden wollte (weil die Apps in Deutschland noch nicht verfügbar waren), besitzt so ein Dollar-Konto. Auch Promocodes sind erst seit Dezember 2010 in den internationalen Download-Oasen einzulösen. Teilweise finden sich die Gründe aber auch schlicht und ergreifend im unterschiedlichen iOS-Katalog, der hierzulande einige Apps beispielsweise nicht erhält oder nicht enthalten darf.

Ein zweiter Account – beispielsweise in den USA – lässt sich kinderleicht anlegen. Die Software-Updates sind jedoch das Problem. Aktualisierungen erscheinen jeweils nur in den länderspezifischen Geschäften, in denen der Ursprungs-Download angestossen wurde. Wer seine Bibliothek bereits auf mehrere hundert Apps aufgestockt hat, findet damit fast täglich neue Updates. Um diese zu laden, muss der Store gewechselt werden.

Der ständige Umstieg zwischen zwei Konten ist dabei so penetrant nervtötend, weil das Prozedere ein übler Sekunden-Vielfrass ist. Die Nutzer hängen zwischen zwei Eingaben gerne wenige Bruchteile tatenlos in der Luft. Die Zeiträume fallen zu kurz aus, um in ein anderes Programm zu wechseln aber irgendwie auch zu lang, um nicht verzweifelt eine Handvoll Beschimpfungen in Richtung iTunes loszulassen.

Die simple Script-Programmroutine bedarf einer Anpassung mit euren Login- und Passwort-Daten (im Klartext!) und wird anschließend vorzugsweise als ‚Applikation‘ für den ‚One-Click‘-Start abgespeichert.

‚The Final Hours of Portal 2‘ und diverse Spieletipps zum Wochenende

Osterwochenende. Endlich Zeit, sich ein paar Videospielen zu widmen.

Sowohl für Konsole als auch PC sollte dabei aktuell Portal 2 auf der Prioritätenliste sehr hoch rangieren. Falls dem nicht so ist, überdenkt eure Aufstellung! Ein paar Worte zu dem heiß erwarteten Titel haben wir in der neusten Podcast-Folge ‚Games und so‚ verloren. Diese sollte sich noch an diesem Wochenende im iTunes-Audio-Verzeichnis einfinden. Es spricht jedoch nichts dagegen, sich bereits schon jetzt an Steams Download-Tropf zu hängen oder eine Amazon-Bestellung (PC/Xbox/PS3) aufzugeben.

Aber wo ist der iOS-Bezug?

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Mit ‚The Final Hours of Portal 2‚ (1.59 €; App Store-Link) wirft Journalist Geoff Keighley einen ausschweifenden Blick hinter die Kulissen von Spieleentwickler Valve. Aus den letzten drei Jahren ist dabei eine multimediale Zusammenstellung an Eindrücken und Erfahrung in Form einer iPad-App entstanden. Mit Videos, Interviews und exklusiven Fotos ist dies für Fans sicherlich nur schwer zu verschmähen…

Apropos Spiele: Auch Final Fantasy III erreicht als iPad-Version den App Store. Diese Fassung fällt nahezu identisch zur bereits vor drei Wochen veröffentlichten iPhone-Edition aus. Jene ist wiederum ein annähernder 1:1-Klon der Nintendo-DS-Adaption aus dem Jahr 2006. Ein paar meiner Gedanken zu dem Titel hatte ich bereits in diesem Review zusammengefasst.

Einziger Wermutstropfen: Square Enix verkauft die iPad-Ausgabe noch einmal extra. Wer bereits für das iPhone zugeschlagen hat, muss erneut saftige 14 Euro (App Store-Link) in die App-Store-Kasse werfen.

Das sowas auch fairer geht, zeigte in jüngster Vergangenheit World of Goo. Mit Veröffentlichung der iPhone-Anpassung transformierte sich die iPad-Ausgabe zum Universal-Download. Wer nur auf dem Mobilfunktelefon spielt, kommt mit 2.39 € (App Store-Link) günstiger davon. Wer den Titel bereits auf dem iPad besitzt (3.99 €; universal; App Store-Link), darf kostenlos auch die iPhone-Variante nachladen.

Im gleichen Stil macht sich auch das grandiose Superbrothers: Sword & Sworcery EP seine Freunde, das seit gestern auch auf dem kleinen iPhone-Bildschirm läuft (3.99 €; App Store-Link).

Ausverkauf an diesem Wochenende auch bei EA. Der Publisher-Titan muss sich durch zeitige sowie regelmäßige Rabatt-Aktionen jedoch mittlerweile ernsthaft Sorgen machen, dass man zu einem neuen Produkt-Release nicht mehr den Sofortkauf empfiehlt. Zu schnell und zu drastisch sinken die Preise ihrer Titel.

Eine solche Neuerscheinung ist beispielsweise NBA Jam für das iPad zum Preis von 7.99 € (App Store-Link). Dessen (euch bereits nahegelegter) iPhone-Bruder startete im Februar für 3.99 € und ist derzeit für 0.79 € (App Store-Link) zu erstehen.

Aktuelle Highlights: Dead Space für iPhone (0.79 €; App Store-Link) und iPad (0.79 €; App Store-Link)

. Außerdem einen Ausflug wert: Max and the Magic Marker – 0.79 € (iPhone + iPad).

Wer darüber hinaus noch Zeit zwischen den familiären Tagen findet, darf sich mit Episode 2 von ‚Back to the Future‚ (5.49 €; App Store-Link) dem tollen ersten Teil (hier im iPhoneBlog-Review) anschließen.

$104 US-Millionen: Soziales iOS-Netzwerk ‚OpenFeint‘ aufgekauft

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Das im japanischen Tokio stationierte soziale Netzwerk GREE kauft sich für $104 US-Millionen die OpenFeint-Plattform. Diese startete auf dem iPhone (mehr oder weniger auf den Tag genau) vor zwei Jahren ihr iOS-Netzwerk. Zu den ersten Partnern zählten App-Store-Titel wie Pocket God oder Radio Flare. Mittlerweile legte sich die soziale Framework-Schicht auf über 5.000 Spiele und erreicht sowohl für iOS als auch Android über 75 Millionen Spieler und 19.000 Entwickler. Damit konkurriert das OpenFeint-Ökosystem als stärkster Rivale mit Apples Game Center.

GREE dagegen ist das führende soziale Netzwerk in Japan, welches sich auf Verkäufe von digitalen Gütern, virtuellen Avataren und mobilen Spielen konzentriert. GREE-Häuptling Yoshikazu Tanaka gilt als jüngster ‚Self-made‘-Milliardär in Asien, der das Freundesnetzwerk im Alter von 32 Jahren gründete. Forbes.com widmete dem Entrepreneur im letzten Januar einen Biographie-Abriss.

Die OpenFeint-Gründer sind jedoch keinesfalls älter: Jason Citron, Jahrgang 1984 und Danielle Cassley, die die US-Universität von Berkeley im Jahr 2007 verließ, bleiben laut Presseankündigung vorerst eigenständig.

The entire OpenFeint team is staying on and will continue building the platform that we launched together two years ago.

via Xconomy

Gemeinsam erreichen die beiden Netzwerke bereits über 100 Millionen User. OpenFeint plant noch in diesem Jahr seine Belegschaft zu verdoppeln.

Japanische Firmen scheinen sich dieser Tage bevorzugt iOS-Studios einzuverleiben. Ein Top-Trend? Zuletzt akquirierte DeNA für $400 Millionen US-Dollar den Silicon-Valley-Entwickler Ngmoco. In dessen Portfolio befand sich neben diversen populären iOS-Spielen wie Godfinger oder We Rule auch das soziale Netzwerk ‚Plus+‚.