Ebay bemängelt Suchmaschine, die auf ihre Webseite verweist

Houdah Software vertrieb mit ACTRocket Web Search Shortcut im App Store eine Suchmaschine, die mehrere Webseiten gleichzeitig nach einem gemeinsamen Stichwort abklapperte. Darunter befand sich auch die Firma Ebay Inc., auf die Suchanfragen von Benutzern der 79 Cent-Anwendung umgeleitet wurden.

Ebay Inc. legte am 01. April eine Beschwerde auf „Markenrechtsverletzungen“ gegenüber dem Apple App Store vor, die daraufhin Pierre Bernard von Houdah Software informierten:

Under penalty of perjury, eBay represents that it is the owner of the following trademark registrations for EBAY and EBAY & Design in the United States

Die Verwendung des Namens „Ebay“ sowie der dadurch intendierte Eindruck, Ebay Inc. stehe mit der betitelten App Store-Anwendung in irgendeiner Verbindung, wird kritisiert.

Misusing eBay’s EBAY trademark to divert consumers to Seller’s Application, thereby creating a false impression that eBay is endorsing or sponsoring Seller’s Application.

In einem Antwortschreiben an den App Store sowie die rechtlichen Vertreter von Ebay Inc. erklärte Pierre Bernard die generelle Funktionsweise der Anwendung. Außerdem legte er dar, dass die Firma Ebay über seine Verlinkung Webseitenbesucher erhält. Für diesen Link-Verweis führte ACTRocket Web Search Shortcut lediglich die schriftliche Schreibweise „Ebay“ in seiner Suchmaske auf – keinerlei Grafik- oder Logo-Material findet Verwendung. Die bemängelte Version dieser Applikation liegt dem iPhoneBlog vor und ist im oben abgelichteten Bildschirmfoto dargestellt.

Der App Store-Genehmigungsprozess meldete sich am 02. April mit einer Antwort. Die Verwendung des „Stichworts“ („Keywords“) „Ebay“ würde gegen die Bedingungen des iTunes Connect Developer Guide verstoßen.

Keyword terms must be related to your application content and cannot contain offensive or trademarked terms. It is not appropriate to reference other applications as keywords.

Da die Webseiten Ebay.com, Ebay.fr und Ebay.de von der App Store-Suchmaschine durchforstet wurden, erkennt Houdah Software keine Verletzung dieser Apple-Bestimmungen. Die Verwendung des Stichwortes drückt nach seiner Interpretation lediglich eine explizite Funktionsbeschreibung aus. Natürlich hören außer der offiziellen Ebay-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) mit Super Search (kostenlos; App Store-Link), Super Search Pro (2.39 €; App Store-Link), Search It (0.79 €; App Store-Link) oder eSearch (0.79 €; App Store-Link) noch viele andere (derzeit verfügbare) Anwendungen auf diesen Suchbegriff.

Da die zwischen dem Entwickler und Apple geführte Diskussion um „Keywords“ nach Pierre Bernard-Sichtweise nicht den Kern der Bemängelung trifft, und es Ebay Inc. um die generelle Verwendung ihres Namens zu gehen scheint, wurde die Webseite aus dem Suchindex der Anwendung entfernt, und neu eingereicht.

Dem iPhoneBlog liegt die komplette E-Mail-Konversation vor, die zu einer übereinstimmenden Aussage mit dem App Store-Entwickler Houdah Software führt. Wir haben daher die rechtlichen Vertreter von Ebay Inc. um eine eigene Stellungnahme gebeten. Diese steht (wohlgemerkt über die arbeitsfreie Osterzeit) seit vier Tagen aus.

Apple zeigt iPhone OS 4.0 am 08. April

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Gizmodo und andere US-Medien erhielten soeben eine Einladung von Apple, die zum „sneak peek“ für die nächste iPhone OS-Generation am 08. April 2010 – in drei Tagen am Donnerstag 19 Uhr unser Zeit – einladen.

(Danke, Robert!)

[video] iPad-Autopsie

Video

Tested.com weidet auf 22 Videominuten die Innereien des iPads aus.

Neben den umfangreichen Fotogalerien von iFixit („iPad Teardown“) ist dies ein sehr interessanter Autopsie-Einblick in die Konstruktionsweise und den Aufbau des WiFi-Gerätes von Apple. Wer sich dafür begeistern kann, dass die WiFi-Antenne nicht abgeschirmt hinter dem Apfel-Logo sitzt, der A4-Prozessor in Richtung des Bildschirms blickt, und wie der gigantisch verklebte Batterie-Pack montiert ist, bekommt hier eine Menge Informationen.

Eine wissenschaftliche Lehrstunde, was man auf 242,8 x 189,7 x 13,4 Millimeter mit einem Gewicht von 0,68 Kilogramm unterbekommt.

[KlimBim] Jonathan Ive und Steve Jobs, Macworld-Review, Mirror’s Edge und offizielle iPad-Verkaufszahlen

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Jedi-Meister und Padawan-Schüler lassen sich ebenfalls am Verkaufstag blicken.

via vipad.fr + twitter@Jason_Diaz


Jason Snell schreibt für Macworld ein wirklich gutes iPad-Review.

  • Geeky chip talk aside, the iPad flies. […] the iPad has taken the crown as the fastest iPhone OS device on the planet.
  • If you charge the iPad overnight, you can pretty much use it the whole day.
  • If you’re a comic-book fan, buying an iPad is buying into the future of the medium.
  • Another missing feature that would make sense on the iPad is the ability to connect to iTunes shared libraries.
  • The iPad isn’t going to replace a MacBook Pro anytime soon. But let’s face it: there are plenty of tasks that we currently use laptops for (checking e-mail and Twitter, surfing the Web, looking up some actor on IMDB) that don’t really tap the power of a laptop.
  • You can now set a wallpaper image behind the home screen, for that extra personalized touch.
  • And the dock at the bottom of the screen can hold up to six apps, rather than the iPad’s four.
  • The existence of the App Store and a thriving community of iPhone OS app developers exponentially increases the functionality of this device.
  • Holding the iPad feels like you’re holding the future, and not in a hazy dream-like way, but in a I can’t believe I’m actually here kind of way.
  • ut whether or not the iPad becomes a smash hit right away, or if it takes time for this sort of device to be embraced by the public as a whole, that doesn’t change how strong a product it is.

DirektMirror

Mirror’s Edge ($12.99; US-Store) von Electronic Arts ist aus unerfindlichen Gründen derzeit lediglich im amerikanischen App Store erhältlich. Eine iPhone-Version war bereits für Januar 2010 angekündigt.


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Auch für iPad-Benutzer gilt, was auf dem iPhone erlernt wurde: Die Höchsttemperaturen (Betriebstemperatur: 0 °C bis 35 °C; Lagertemperatur: -20 °C bis 45 °C) beachten und zum Aufladen an einen entsprechend leistungsfähigen USB-Port verwenden.


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Nach zahlreichen Spekulationen veröffentlicht Apple eigenständige iPad-Verkaufszahlen. Am ersten Tag sind in den USA 300.000 Geräte über den Tisch gegangen. Die Zahlen beinhalten Vorbestellungen sowie die Absätze im Apple Store und den anderen Verkaufskanälen.

iPad-Benutzer haben bereits über eine Millionen Anwendungen aus dem App Store geladen sowie 250.000 eBooks im iBookstore gekauft.

“It feels great to have the iPad launched into the world—it’s going to be a game changer,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “iPad users, on average, downloaded more than three apps and close to one book within hours of unpacking their new iPad.”

via apple.com/pr

Photo-des-Tages #150 – iPad

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Das „Photo-des-Tages“ mit der halbrunden Nummer #150 trudelt passend zur echten iPad-Woche bei mir ein.

Das hier abgelichtete Gerät schlägt, wenn alles glattgeht, am Dienstag in München auf. Um ein bisschen von der US-Warteatmosphäre aufzusaugen, bleibt zu überlegen, die morgige Nacht vor meiner eigenen Haustür zu kampieren…

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(Danke, Fabian!)

iPad-Jailbreak könnte sich ankündigen

DirektSpirit

Das Dev-Team nimmt sich auch dem iPad an, und verzeichnet bereits 30 Stunden nach dessen Release erste Erfolge für die Portierung des „Spirit-Jailbreaks“. Aus dem Video und den angefügten Twitter-Kommentaren lässt sich eine positive Bilanzierung zumindest erschnuppern…

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(Danke, Sebbi!)

Und auch der „IO Registry Tree“ des iPads liegt bereits in Textform vor. Steve Troughton-Smith und ZodTTD wühlen in den Eingeweiden des Gerätes und vermuten einen ARM Cortex A8-Prozessor, eine PowerVR SGX535-Grafikkarte sowie 256 MB Arbeitsspeicher.

[KlimBim] Neuerdings, Apps aufpumpen, Retro-Emulatoren und Exploit, IDG-Video, VGA-Adapter, Evernote, 700.000 Geräte und Square-Kreditkartenservice

DirektNeuerdings

Die sympathischen Schweizer von Neuerdings.com zeigen einen gelungenen ersten iPad-Überblick. Entgegen der anstrengenden Hektik am vergangenen Tag wird hier mit abgeklärter Entspanntheit gearbeitet. Neben fünf kurzen Videos steht eine zweite Fragerunde am heutigen Sonntagabend ab 20 Uhr auf dem bekannten UStream-Kanal an.


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Große Diskussionen werfen die hochskalierten iPhone-Programme auf dem iPad auf. Fazit nach den ersten Aussagen: „Läuft schon, man will jedoch auf Dauer angepasste Umsetzungen!“.


Nein, dass iPad ist noch ohne Jailbreak. ZodTTD kompiliert sich trotzdem schon einmal seinen ganz persönlichen ’snes4iphone‘-Emulator. Ich frage mich dabei: Läuft der NES-Emulator ‚Nescaline‚ von Jonathan Zdziarski, der für kurze Zeit im offiziellen App Store verfügbar war, auf dem neuen Gerät?

In diesem Zusammenhang bleibt es nicht nebensächlich, dass Charlie Miller seinen MobileSafari-Exploit vom Pwn2Own-Wettbewerb auf dem iPad wiederfindet.

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DirektIDG


Vier Kleinigkeiten:

  • Auch das iPad besitzt die bekannt Screenshot-Funktion, die durch das gleichzeitige Drücken der Power- und Home-Taste ausgelöst wird.
  • Langes Drücken der Lautstärketaste schaltet das Gerät stumm
  • Alle internationalen Sprachen sind im iPhone OS natürlich schon verfügbar
  • Der ‚iPad Dock Connector to VGA Adapter‘ ($29.00 US-Dollar) gibt Video in guter Qualität an Monitore und Fernseher, funktioniert jedoch nicht mit dem iPhone.

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Große Begeisterung über die iPad-Version von Evernote (kostenlos; universal; App Store-Link). Im Blog der Entwickler ist dessen Entstehungsgeschichte dokumentiert.


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Erste Meldungen („An estimated 700,000 iPads bought on day one — plus a Steve Jobs sighting in Palo Alto„) sprechen von 700.000 verkauften iPads am ersten Tag. Steve Jobs soll sich 30 Minuten im Apple Store in Palo Alto aufgehalten haben. Fotos sind davon bislang nicht aufgetaucht.


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Square, das Kreditkarten-Bezahlsystem für iPads, erreicht den US-App Store (kostenlos; US-Link) und ein erstes Video das Internet. Hier zu sehen, wie per Kopfhörer-Dongle eine Kreditkartenzahlung ausgelöst wird. Wieviel Gebühren von Square für diesen Service eingestrichen werden, ist mir bislang nicht bekannt.

Update: Square nimmt 2.9% beziehungsweise 3.5% der Gebühren von jeder Transaktion.

(Danke, Ole!)

DirektSquare

via twitter@trammell

EyeTV-App streamt über 3G / TVkaista.fi zeigt in Finnland, wie Fernsehen auszusehen hat

EyeTV (3.99; App Store-Link) springt auf Version 1.0.2 und erhält die Möglichkeit (zurück), Fernsehprogramme auch über eine UMTS-Verbindung auf dem iPhone zu konsumieren. Wer einen Mac mit einem kompatiblen TV-Stick (EyeTV Netstream DTT, EyeTV DTT Deluxe, EyeTV Diversity, etc.) sein Eigen nennt, leitet über die Fernseh-Software das Bild auf das iPhone. Verständlicherweise muss der Computer angeschaltet sein und eine Internetleitung (auf beiden Seiten) zur Verfügung stehen.

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Über einen kostenlosen Elgato-Account lässt sich vom iPhone auch die Software starten, falls diese am empfangenden Rechner nicht aktiv ist. Abhängig von der Zugangs-Geschwindigkeit kann so in passabler Qualität das Fernsehprogramm ‚von Zuhause‘ am mobilen Gerät empfangen werden.

Elgato integrierte den UMTS-Empfang bereits in einer vorherigen Version, dokumentierte ihn jedoch nicht. Als Apple daraufhin die Anwendung aus dem Store entfernte, schusterte man einen HTTP-Streaming-Umweg über Live3G.eyetv.com. Das der Live TV-Empfang – egal über welche Anbindung – jetzt wieder problemlos am iPhone funktioniert, ist löblich und eine erneute Empfehlung für die App Store-Software (Link).

(Danke, Mike!)

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Apropos Fernsehen.

Die Schweizer schauen über Zattoo am iPhone ihre Flimmerkasten-Unterhaltung und in Finnland bietet TVkaista.fi ein mehr als attraktives Angebot. 12 englisch- und finnischsprachige Kanäle (YLE TV1, TV2, Teema, FST5, MTV3, Nelonen, Sub, Jim, The Voice / TV Viisi, 4 Sport, Liv und SuomiTV) lassen sich über eine Set-Top-Box, einen Webbrowser und/oder das iPhone (via MobileSafari) empfangen.

Der Service hält bei Bedarf alle TV-Sendungen der letzten zwei Wochen (!) auf seinem Server für den Benutzer parat. Wer Programme länger archivieren möchte, nutzt die mehrere hundert Gigabyte (!) große Archivfunktion oder stößt einen Offline-Download an. IP-Sperren kennt der Dienst nicht.

So lässt sich ohne Komplikationen, Umstände oder Ausnahmen das gesamte (!) TV-Programm anschauen und durchforsten. Per Streaming fallen keine speicherplatzfressenden Downloads an und selbstverständlich kann an jede Position der Sendung gespult werden – Werbung wird (optional) übersprungen. Natürlich merken sich die Server an welcher Stelle der Zuschauer das letzte Mal aufgehört hat, das Programm zu schauen und bietet an, direkt von dort weiterzusenden.

Ein kostenloser Probeaccount gilt für zwei Wochen, ein Monatsabo veranschlagt zirka sieben Euro.

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