Zombies stürmen in den App Store – Spielsucht wird zum echten Problem.
Peggle-Produzent ‚PopCap Games‘ versprach für Ende Januar den epischen Tower Defense-Zweikampf zwischen Pflanzenwelt und Untoten. Am heutigen Morgen brach dieser auf dem iPhone OS aus.
Das Spielprinzip ist schnell erklärt. Ihr verteidigt euer Anwesen gegen heranstürmende Zombie-Horden, indem aus einem reichhaltigen Sortiment von Gewächsen, eure Verteidigungseinheiten ausgewählt werden. Diese bespucken die wandelnden Totengräber mit kleinen Samengeschossen, legen ihnen Kartoffelbomben in den Weg oder platzieren explodierende Kirschkerne zwischen den stocksteifen Beinen. Die Geldeinheit zählt sich in Sonnenlicht, welches vom Himmel und aus euren aufgestellten Sonnenblumen entspringt. Eure Hinterhof-Soldaten benötigen selbst mit ausreichend UV-Strahlung eine kurze Phase der Regeneration, so dass nicht unmittelbar hintereinander neue Abwehrkräfte zur Aufstellung bereitstehen.
Ein Angriff erfolgt auf Rollrasen, vornehmlich in horizontaler Position. Die Meute der untoten Krieger rückt dabei in unterschiedlich starken Angriffswellen an, so dass es nach ein paar kurzen Einführungswelten größtenteils strategisch hinter eurem Haus zugeht.
Die liebevollen Comic-Animationen der zu pulverisierenden Zombies und sonnenspendenden Pflanzenwelt, spielt in der obersten App Store-Liga. Die neue Touch-Steuerung für den letztjährigen Sommerhits auf Xbox, PC und Mac ist exzellent umgesetzt. Bereits nach wenigen Minuten im Spiel geht das Einsammeln der Sonnenmünzen und Aufstellen eurer Gartenkrieger kinderleicht von der Hand – selbst erfahrene Plants vs. Zombie-Enthusiasten wollen in 50 Leveln die 26 unterschiedlichen Arten, der zum Leben erweckten Totenkämpfer, immer und immer wieder abfangen.
Viel Spielspaß für kleines Geld: hier geht die Preis-Leistungs-Rechnung beinahe zugut aus. Nachdem man sich im Abenteuer-Mode die Finger wund platziert hat, folgt ein Schnellspiel-Modus, diverse Minispiele, Bonus-Gegenstände und Achievements. Die teils abgedrehten Animationen sorgen selbst nach unzähligen Kämpfen für ein Lächeln im Gesicht.
‚Plants vs. Zombie‘ ist ein Spiel mit ganz eigener Persönlichkeit, das auf keinem iPhone fehlen sollte.
Einmal mehr beschäftige ich mich seit einigen Tagen mit meiner ganz persönlichen Geo-Ortung – Schnee hin oder her. Den Anstoß löste das iBike Rider-Set aus, welches eine wasserdichte Hülle, ein zusätzlichen Akku-Pack und ein kabelgebundenes Headset für Zweiradfreunde unter einem Hut vereint. Und was für das Motorrad gilt, kann natürlich auch auf dem Fahrrad Verwendung finden.
Das Konzept lautet: „iPhone immer im Blick.“
Für die Außenaktivitäten auf dem flinken Transportmittel natürlich ideal geeignet um den neusten Kinostreifen die aktuelle Kartenposition für eure Streckenführung im Auge zu behalten. Für den Stadtverkehr steht mit dem Kartenmaterial von Google eine ganz praxistaugliche Möglichkeit zur Orientierung bereit. Insbesondere wenn Adressen zum ersten Mal aufgesucht werden, kann ein kurzer Blick auf den aktuellen Standort – inklusive Blickrichtung mit iPhone 3GS Kompass-Funktion – helfen, sich der Lokalität zu nähern. Wer motorisiert auf den Straßen unterwegs ist, greift zu aktueller Navigationssoftware von TomTom (69.99€; App Store-Link), Navigon (69.99€; App Store-Link), Skobbler (7.99€; App Store-Link), Roadee (1.59€; App Store-Link), Nav4D (24.99€; App Store-Link), CoPilot Live (33.99€; App Store-Link) oder Ndrive (34.99€; App Store-Link).
Damit spielt sich auf Moped, Motorrad oder Quad die Verkehrslage immer vor den eigenen Augen ab.
iBike Rider
Durch extrem lange Klettverschlüsse lässt sich diese wasserdichte Plastik-Neopren-Kombination flexibel am Vehikel eurer Wahl anbringen. Egal welche Dicke eure Fahrrad- oder Motorrad Lenkstange hat, man bekommt die zweiteilige Hülle, in die sich ein externe Akku einlegen lässt, überall befestigt. Durch die Möglichkeit, die Schutzbefestigung nahezu überall anzubringen (beispielsweise auch am Reiserucksack für einen guten GPS-Empfang), sind ein paar mehr Handgriffe notwendig. Mit ein wenig System, lässt sich die Vorrichtung innerhalb von 1-2 Minuten anbringen, das iPhone eintüten und von Außen bedienen.
Während sich der ’so easy GPS‘-Store für den ‚iBike Rider‘ ein wenig ‚eigentümlich‘ im Netz präsentiert, kann man beim HR-Equipment mit einer Amazon-Bestellung nichts falsch machen. Zumindest dachte ich dies, bis ich durch das komplette Amazon-Angebot und den Print-Katalog geblättert hatte. Der Umfang an unterschiedlichste Möglichkeiten für die Befestigung und Montage erschlägt geradezu. Die große Vielfalt führt zu großer Unübersichtlichkeit. Den von mir begutachteten Schwenkhals konnte ich im populären Online-Versandhaus beispielsweise nicht finden – der offizielle Produktkatalog unter hr-navicomfort.de sollte jedoch zielschnell weiterhelfen.
Ein Blick gilt es jedenfalls nicht zu scheuen, da ich die HR-Einzelteile als sehr solide verarbeitet empfinde und für eine sommerliche Fahrradtour stark empfehlen kann. Wer bei schönem Wetter das iPhone an eine flexible Aufhängung anbringt, und eine Videoaufnahme startet, erzeugt zusätzlich ganz spektakuläre (Kamera-)Fahrten von seiner Tour.
Hier eine kleine Auswahl* der günstigen und trotzdem gut verarbeiteten HR-Befestigungen:
Otterbox / BikeCase
Das Testmuster von Andres Industries verfolgt eine eher rustikalere Ausrichtung. Es handelt sich um eine Otterbox Defender-Schutzhülle, die wir bereits im November 2008 aus den USA eingeflogen bekamen. Daran angebracht ist eine ‚Klick-Halterung‘, mit der sich das gut geschützte iPhone leicht an die Stange des Lenkrads anbringen lässt. Zur Otterbox muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Die Schnittstellen der feste Plastikhülle, erfahren durch einen zusätzlichen Silikonmantel Spritzwasserschutz. Prädikat: „Für wildeste Mountainbike-Touren geeignet“.
Die Otterbox lässt sich mittlerweile auch über den deutschen Amazon-Store (Link) bestellen. Die Fahrradhalterung kann über die Herstellerseite oder über Stratmanntuning für 60€ erworben werden – Jens-Stratmann(.de) hat ebenfalls einen ausführlichen Bericht zu dem Produkt verfasst.
TomTom Car Kit
Navigon bietet für seine MobileNavigator-Software eine passive Autohalterung an (Amazon-Link), die mit zirka 35€ zu Buche schlägt. Entgegen der TomTom-Ausführung dient diese Hardware, wie viele andere Vorrichtungen auch, lediglich der Anbringung im Auto.
Das TomTom Car Kit (Apple-Affiliate-Link) bestückt seine Halterung in der preislich wesentlich höher angesetzten Vorrichtung mit einem zusätzlichen GPS-SenderEmpfänger. Speziell in Städten ermöglicht das verstärkte Signal die zuverlässigere Navigation. Ich bin kein Autofahrer und maße mir daher nicht an, eine umfassende Beurteilung nach vier überstandenen Testfahrten abzugeben. Den Versuchskaninchen Versuchspersonen, denen ich das Testmuster über Weihnachten, Neujahr und den Januarbeginn geliehen hatte, waren jedoch durchweg begeistert. Vielleicht finden sich in unseren Kommentaren noch Meinungen zum 100€-teuren Zusatzequipment?
GPS-Tracking
Keine Hardware ohne gute Software.
Bereits des Öfteren hat uns an dieser Stelle das Thema GPS-Tracker beschäftigt. Mit dem App Store-Programm Trails (2.99€; App Store-Link) oder EasyTrails (2.39€; App Store-Link) lässt sich das Signal zur globalen Positionsbestimmung mitprotokollieren. Für die spätere Auswertung dürfen die .gpx beziehungsweise .kml-Dateien in Google Earth geworfen werden. So lässt sich der Sonntagsausflug mit der Familie – quasi retrospektiv – visualisieren. Das ist ganz interessant für eine Fahrradtour (durch welche Städte sind wir eigentlich gefahren?) oder für Wanderungen (wieviele Höhenmeter haben wir heute zurückgelegt?).
Erwähnung darf in diesem Zusammenhang noch kurz der Webdienstleister Everytrail oder die OS X-Software TrailRunner finden, mit denen sich eure Ausflüge weiter analysieren, oder auf die eigene Webseite einbinden lassen.
* Wenn Ihr dieses oder irgendein anderes Produkt über unseren Amazon-Link bestellt, unterstützt ihr mit einem kleiner Prozentsatz (bei unverändertem Kaufpreis) das iPhoneBlog. Herzlichsten Dank dafür.
Nach den ersten Bildschirmfotos von Final Fantasy I + II für das iPhone, begeistert mich der erste Video-Trailer noch mehr. Wer schon am heutigen Freitag ein Rollenspiel / Action RPG genießen möchte, greift zum frisch veröffentlichten ‚Across Age‘ (5.49€; App Store-Link) aus der bayrischen Spieleschmiede FDG Entertainment.
Wer hat eigentlich beschlossen, das File-Browser nicht auch hübsch aussehen dürfen?
Unter dem schnuckeligen Namen „Here, File File!“ wandert eine iPhone-Anwendung in den App Store, mit der sich Daten vom Desktop-Computer einsehen und verschicken lassen. Dazu wird eine kleine Zusatzsoftware auf dem Mac installiert, die sich um die entsprechende Portfreigaben kümmert.
Befinden sich iPhone und Laptop im gleichen Netzwerk, spüren sich die beiden Geräte über das Bonjour-Protokoll automatisch auf. Die Einstellungsmöglichkeiten fallen in Version 1.0 noch recht karg aus. So ist es beispielsweise nicht möglich, nur spezielle Ordner zum Durchwühlen freizugeben – ‚Here, File File!‘ durchkämmt immer eure komplette Festplatte. Gängige Office- und Multimedia-Dateien lassen sich anschauen oder per E-Mail versenden – wahlweise als Anhang oder Download-Link.
Der Zugriff auf die Dateien kann auch von Außerhalb ohne komplizierte Router-Konfiguration geschehen, sofern der heimische Rechner in Betrieb ist. In einer zukünftigen Version möchte man den Zielcomputer auch aufwecken können. ‚Here, File File!‘ wird bis Sonntag noch mit 30-prozentiger Vergünstigung angeboten.
Square, ein Kreditkarten-Bezahlsystem für das iPhone, veröffentlicht einen ersten Werbetrailer und nimmt Voranmeldungen auf der Webseite entgegen. Informationen, zu welchen Konditionen Privat- und Geschäftsleute Geld empfangen und übertragen können, stehen noch aus.
Adobe will dem San Francisco Chronicle verraten haben, dass im Dezember sieben Millionen Download-Anfragen von iPhone- und iPod touch-Benutzern auf ihrer Download-Seite eintrudelten. Im Juni wurden noch drei Millionen Anfragen gezählt.
Die PositionApp (kostenlos; App Store-Link) erhebt, aufgeschlüsselt nach Ländern, die Top300-Anwendungen mit Informationen aus den letzten sechs Monaten. Dabei soll eine Datenspinne stündlich durch die weltweiten App Store-Verkaufsregale laufen und die Veränderungen nach Hause tragen.
So lässt sich beispielsweise herausfinden, das sich Smart Sokoban vom Kollegen Stein, in seiner kostenlosen Version (App Store-Link) in Japan recht beliebt ist. Die Bezahlversion (2.99€; App Store-Link) findet sich in Slowenien unter den Top 300.
Inwieweit die Daten der Realität entsprechen, sollten die App Store-Entwickler selbst ausprobieren. PositionApp sammelt bereits seit einem halben Jahr Datenspuren und wollte ursprünglich $7 US-Dollar für ihre Anwendung verlangen. Ein AdMob-Sponsoring (Google) ermöglicht jetzt die kostenfreie Bereitstellung.
Die Bildzeitung startete einegroßeKampagne, die zuletzt das komplette Gebührensystem in Frage stellte. Auch der NDR-Rundfunkrat meldete sich zu Wort.
Gniffke bezog Anfang Januar in zwei Blog-Beiträgen (1/2) Stellung. Ein einziges Zitat hätte meiner Meinung nach jedoch ausgereicht, den von Außen hereingetragenen Schmutz aufzuwischen:
Es geht bei unserer App darum, ein bereits bestehendes Angebot auch auf einer neuen technischen Plattform nutzbar zu machen.
Die neuste Aussage, die wieder Benzin ins Diskussionsfeuer gießt, tätigt der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust, der auch im Zapp-Video zu sehen ist. Am gestrigen Mittwoch kommentierte er die Debatte als „übertrieben und realitätsfern“:
Wenn man sich mal anschaut, wie viele iPhones es auf dem deutschen Markt gibt, relativiert sich die Frage noch einmal mehr“. […] Bei dieser Debatte wurde ja so getan, als würden nur die ARD und Springer sich auf diesem Markt tummeln. Das ist eine Verzerrung der Realität. […] Ob das nun die große öffentliche Debatte rechtfertigt, sei dahingestellt.
Heise.de ergänzt / novelliert entsprechend der DPA-Berichterstattung Boudgoust-Aussage um folgende Passagen, die nicht im direkten Wortlaut übermittelt ist: „In Deutschland gibt es nach aktuellen Schätzungen rund 800.000 iPhone-Nutzer. […] Zudem seien ja schon 140.000 Apps für das iPhone verfügbar, alle großen Verlage und die Privatsender längst vertreten“.
Die Vorstellungen von Kopfhörern als Zusatzequipment für das iPhone, stießen in der Vergangenheit an dieser Stelle gewöhnlich häufig auf hohes Interesse. Je nach Preiskategorie gestaltet sich die beabsichtigte Kaufmotivation trotzdem sehr unterschiedlich. Auf die Demonstration der Sennheiser Bluetooth-Kopfhörer MM400, aus dem September 2009, trudeln immer noch Kommentare und Twitter-Nachfragen ein – über die Preisregion von 150€ darf schon etwas länger nachgedacht werden.
Das jetzt begutachtete AKG-Modell ‚K 370‘ ist kabelgebunden, eine In-Ear-Variante und zwei ganze Kategorien preiswerter. Obwohl das Produkt bereits ein paar Tage erhältlich ist, findet es sich immer noch in der aktuellen AKG-Produktliste. Dort bestreitet es die zweithöchste Position für Kopfhörer, die direkt im Ohrgang ihre Wirkung entfalten. Einzig die AKG K 390 (Amazon-Link*) mit aktiver Geräuschunterdrückung werden preislich darüber positioniert.
AKG selbst spricht den Klangkörpern eine ‚ultraleichte Bauform‘ zu. Obwohl die Außenabmessungen nicht mit den minimalsten Standards aufwarten, kann ich bezüglich des Gewicht dem Hersteller nur voll und ganz zustimmen. Das Einmeterkabel, der vergoldete Stecker, die Freisprecheinrichtung sowie die eigentlichen Kopfhörer mit zwei Gummiaufsätzen, bringen gerade einmal 15g auf die Waage. Das steigert den Tragekomfort erheblich. Die ins Kabel eingearbeitete Mikrofon- und iPod-Steuerungseinheit ist zirka so hoch wie ein gewöhnlicher Daumen und etwas halb so breit. Der Kopfhörer ist voll kompatibel zu iPhone Classic, 3G und 3GS.
Über die Steuerungseinheit regelt sich die Musikwiedergabe. Songs lassen sich pausieren oder vor- und zurückspringen. Durch einen einfachen Tastendruck lassen sich so auch Gespräche annehmen. Schmerzlich vermisst wird die Regulierung der Lautstärke, die sich bei diesen Kopfhörer nur über das iPhone selbst tätigen lässt.
Die Sprachqualität des Mikrofons sticht qualitativ nicht hervor, zeigt jedoch weder bei normalen Telefonanrufen oder einer Skype-Telefonie große Schwächen. Die Sprachaufnahme ist sehr sensibel eingestellt, was es in lauten Umgebungen unnötig macht, den kleinen Plastikfortsatz zum Mund zu bewegen. Ein definitiver Pluspunkt.
Der Klinkenstecker ist leider nicht abgeknickt, weist jedoch eine 3cm-lange Verstärkung auf. Diese wirkte innerhalb der ersten Testwoche – auch beim Tragen in der Hosentasche – äußerst zufriedenstellend bezüglich seiner Stabilität. Trotzdem bleibe ich aufgrund meiner vorherigen Erfahrungen skeptisch, was eventuelle Kabelbrüche angeht. AKG vergibt jedoch eine zweijährige Garantie, die solche (hypothetischen) Probleme abdecken muss.
Die Geräuschabschirmung nach außen ist absolut einwandfrei. Der Klang fühlt sich in sehr hohen Pegelregionen so an, als ob er gerne verzerren würde. In einer für normale Ohren noch ertragbaren Lautstärke, tut er dies jedoch nicht. Der Bass überzeugt, die Töne der mittleren und hohen Tonlage könnten für meinen Geschmack ein wenig bissiger ausfallen. Für die hier angepeilte Preisklasse ist dies jedoch mehr als vertretbar.
Den AKG K 370 liegen drei Größen von Gummiohrstöpfseln, ein Flugadapter und ein überdimensionales Etui bei. Besonders die robuste Verpackung ist ungewöhnlich für diese leichtgewichtigen, kleinen In-Ear-Kopfhörer. Sie bietet jedoch Platz, um darin auch das iPhone selbst unterzubringen. Ob man dies machen möchte, lasse ich einmal dahingestellt.
Fazit
Ein rundes Paket zu einem erschwinglichen Preis: Für knapp 60€ bekommt man mit den AKG K 370 zwei leichtgewichtige Kopfhörer, die sauber klingen, nicht sehr tief im Ohr sitzen und ein sensibles Mikrofon beinhalten. Damit lässt sich auch angenehm die Sprachsteuerung im iPhone 3GS auslösen und mit Kommandos befüttern.
* Wenn Ihr dieses oder irgendein anderes Produkt über unseren Amazon-Link bestellt, unterstützt ihr (bei unverändertem Kaufpreis) mit einem kleiner Prozentsatz das iPhoneBlog. Herzlichsten Dank dafür.
Opera bewirbt zum Start des Mobile Word Congress am 15. Februar in Barcelona, ihren ‚Mini‘-Webbrowser als iPhone-Anwendung. In einer Pressemitteilung verspricht man den dort anwesenden Journalisten ein Blick auf die exklusive Preview-Version, die auf dem einem iPhone läuft. Als Zeuge soll man beiwohnen, wenn „a new way to surf the Web on the iPhone“ am Messestand vorgeführt wird.
Mr. von Tetzchner [Opera CEO] said that Opera’s engineers have developed a version of Opera Mini that can run on an Apple iPhone, but Apple won’t let the company release it because it competes with Apple’s own Safari browser.
Rückfragen ergaben eine angeblich ‘missverständliche’ Zitierung. Es handelte sich nur um ein “internes Projekt”, welches nie dem App Store-Genehmigungsprozess vorgelegt wurde. Das ließ die New York Times nicht auf sich sitzen und bohrte bei Tetzchner ein zweites Mal nach, der in einer E-Mail schriftlich bestätigte:
“We stopped the work because of the prohibitive license,” Mr. von Tetzchner wrote in an e-mail message.
Im Kontext dieser Aussagen, mit der hinlänglich bekannten App Store-Politik von Apple, darf die aktuelle Pressemitteilung als substanzlose Werbemaßnahme für den Opera Mini-Webbrowser verstanden werden. Apple lässt derzeit zwar Browser von Drittanbietern zu, diese müssen jedoch das Safari-Webkit Fundament mitbringen.
Der Opera Mini, derzeit in Version 4.2, schleust seinen Datenverkehr durch einen Proxy-Server, der die Webseiten komprimiert und für kleinere Bildschirme formatiert (Opera Binary Markup Language) und dadurch die Übertragungszeiten minimiert.
Am 27.Januar, im Anschluss der iPad-Präsentation, stellte Apple seiner Entwicklergemeinde das iPhone OS 3.2 zum Download bereit. Diese Betriebssystemversion ist in seiner jetzigen Form ausschließlich für das iPad bestimmt. Die am heutigen Abend veröffentlichte zweite Beta-Version hält nach ersten Aussagen nur kleinere Fehlerbehebungen in petto.
Größere Neuerungen, die bis jetzt nicht an die Öffentlichkeit gedrungen sind, werden entsprechend nachgetragen. Die Suche im Programmcode nach Hinweisen auf noch nicht angekündigte Features und ganz neue Gerätschaften, startet gerade erst.
In der Wunschvorstellung Im Gesprächskreis der Gerüchte hält sich beständig ein Kameramodul. In diesem Zusammenhang soll bereits ‚rudimentäre Videochat‚-Unterstützung, ein Simulator-Adressbuch mit Foto-Aufnahmefunktion sowie ein iPad-Gehäuserahmen mit iSight-Aussparung gesichtet worden sein.
Ein Quell aller Freude ergießt sich ebenfalls regelmäßig aus internen Modellnummern, die auf zukünftige Geräte verweisen könnten. Was aus dem im März 2009 aufgespürten iProd wurde, sahen wir in Steve Jobs Händen diesen Januar. Im iPhone OS 3.2 (Beta 1) stieß Engadget angeblich auf eine ‚N89‘-Modellbezeichnung. Im aktualisierten iPhone OS 3.1.3 soll die Nummer ‚N80‘ vermerkt sein. Tiefgreifende Erkenntnisse lassen sich diesen abstrakten Kennziffern nicht entnehmen.
Nur eins steht mit hoher Wahrscheinlichkeit fest: iPad und iPhone 3GS werden nicht die letzten Apple-Geräte sein! Soweit lehne ich mich aus dem Fenster…
Update
Im Adressbuch lässt sich in Beta 2 ein Foto nur noch aus einem Album auswählen. Beta 1 zeigte die Möglichkeit auf, ein Foto aufzuzeichnen, was ohne Kameramodul schwierig geworden wäre.
MobileSafari ist erstmals mit an Board und liefert mit einer Wortkorrektur und einem ‚Ersetzen‘-Knopf zwei Neuerungen, die dem iPhone bislang unbekannt sind.
Bastler horchen auf: Neben dem oben eingebundenen Pap-Kino lassen sich mit fingerfertigen Origamikünsten zusätzlich noch die iPad-Präsentation auf einer Papier-Bühne, sowie die Konstruktion des eigentlichen iPad-Gerätes empfehlen.
Fraser Speirs bastelt aus dem Apple-Promomaterial eine Flickr-Fotogalerie, die einige der neuen Grafik-Elemente der iPad-Benutzeroberfläche zusammenstellt. Wie auch auf dem iPhone, dienen die offiziellen Anwendungs-Layouts von Apple häufig als Vorgaben für Drittanbieter-Programme.
Apple veröffentlicht Aperture in Version 3. Darin finden sich iPhoto-ähnliche Eigenschaften wie ‚Gesichter‘, ‚Orte‘ und ‚Pinsel‘. Für iPhone-Besitzer ist die Aktualisierung der umfangreichen Fotosoftware unter anderem von Interesse, da sich die mit dem iPhone aufgezeichneten Bilder als GPS-Wegpunkte für die separaten DSLR-Aufnahmen verwenden lassen.
If you have a GPS-enabled camera or iPhone or another GPS device that you use to create track files and save waypoints, you can import the track files into Aperture and work with them in Places view. Each leg and waypoint is displayed in Places view, and you can assign the legs and waypoints to photos. Photos taken with a GPS-enabled camera or iPhone are automatically assigned locations corresponding to waypoints in the track file.
Das Marktforschungsunternehmen comScore wirft einen Blick auf den US-Smartphone-Markt. Danach erklomm Apple durch den einprozentigen Zuwachs die 25-Prozent-Hürde. Neben allen anderen Teilnehmer verzeichnet nur noch das Google Android-Betriebssystem positive Zuwächse. Gegenüber dem September konnte man am Jahresende in Mountain View mit über fünf Prozent eine Verdopplung der Anteile vermerken.
Bereits in der letzten Woche hatte das Marktforschungsunternehmen IDC ihre Zahlen in einer Pressemitteilung offengelegt. Diese beziehen sich ebenfalls ausschließlich auf den sogenannten Smartphone-Bereich („converged mobile device market“ – commonly referred to as smartphones), sollen jedoch eine Aussage über die weltweite Gültigkeit aufweisen. Auch dabei stach Apple’s Wachstum gegenüber seinen Mitbewerbern – sowie dem Vorjahr – weit heraus.
Google rollt in einem Live-Webcast am heutigen Abend mit ‚Buzz‚ ihre Antwort auf Facebook und Twitter aus.
Kurze Statusmitteilungen, Links oder Fotos lassen sich direkt über die Gmail-Benutzeroberfläche im Browser absetzen. Von einer Verknüpfung mit Geo-Positionen profitiert der hauseigene Google Maps-Service. Auf dem iPhone lässt sich ‚Buzz‘ als Web-Anwendung auf dem Homescreen ablegen. Der MobileSafari-Browser zeigt mit der ‚Buzz Map‘ die Ortsposition der abgesetzten Mitteilungen eurer Kontakte an.
Durch die augenblickliche Suchmaschinen-Indexierung, explizite ‚Search Buzz‘-Suchfunktionen inklusive Geo-Daten sowie der prominenten Platzierung in GoogleMail, sollte das Projekt im Auge behalten werden. Und nicht nur deswegen, weil Google dahinter steht.