Die $2-Jailbreak-Software Orbit, zur schnellen Navigation durch’s Springboard, publiziert nach der ersten Verkaufswoche Statistiken zu Geräte- und Betriebssystemverteilung.
Bei den rund 45.000 registrierten Geräten teilen sich 3G und 3GS mit nahezu gleicher Prozentanzahl das Führungsfeld. Die Verteilung auf das iPhone-Betriebssystem betrachtet ausschließlich Firmware 3.0, da dies eine Voraussetzung für den über Cydia erhältlichen Programmcode ist.
Im gleichen Atemzug darf eine Aktualisierung von George Hotz‘ ‚blackra1n‘-Software Erwähnung finden, die ab sofort in Revision II – für Windows und Mac – verfügbar ist.
Fixed 3G issues
Tethered jailbreak for 3.1 OOTB ipt 8GB and new 3GSes
Auf RussianiPhone.ru schloss das Ripdev-Team bereits am 10.10. mit einem Blogbeitrag (Übersetzung) seine Türen und stellte alle Aktivitäten ein. Seit gestern ist auch der englischsprachige Ausstieg auf Ripdev.org nachzulesen.
Das Team begleitete die Jailbreak-Szene am iPhone über zwei Jahre. Als populärste Errungenschaft wird dabei womöglich die Übernahme der inoffiziellen Paketverwaltung ‚Installer‘ von NullRiver in die Geschichtsbücher eingehen.
Mit dem Aufbruch in neue Firmware 2.0-Zeiten betrat Cydia die Showbühne und läutete den leisen Abschied des ehemals populären ‚Package Managers‘ ein. Es überdauerte jedoch noch eine ganze Firmware-Generation, bis der ‚Installer sterben musste‚.
Die Desktop-Version ‚InstallerApp‘ für die Mac- und Windows-Plattform, als Vertriebskanal für inoffizielle iPhone-Anwendungen, bedarf keiner ausführlichen Erwähnung. Auch Icy konnte auf dem iPhone nie die legendäre Nachfolge antreten. Andere Projekte wie Pusher, eine ‚On-Click-Jailbreak‘-Lösung oder JuiceDrop, welche sich als Konkurrenz zum PwnageTool etablieren wollten, überzeugte zu keinem Zeitpunkt.
Ins Gespräch drängte sich Anfang 2009 die Ripdev-Entwicklung des Kali Anti-Piracy‘-Kopierschutzes, mit dem sich App Store-Entwickler eine zusätzlichen (kostenpflichtigen) Software-Sperre sichern konnten. Welche Entwickler in welchem Umfang diese Gebühren zahlten, bleibt vollkommen nebulös.
Trotzdem prägte das Team um Slava durch deren Beteiligung die Jailbreak-Szene über seine ersten Jahre. Deshalb bleibt zu sagen und wünschen: So Long, and Thanks for All the Fish!
Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia reicht am heutigen Donnerstag Klage gegen Apple vor dem US-Bundesgericht in Delaware ein. Per Pressemitteilung (Webseite heillos überlastet; alternativer Link) informiert Nokia über Patentverletzungen aus den Bereichen GSM, UMTS (3G WCDMA) und Wlan.
Eine Auflistung der bemängelten Patente aus den Jahren 1998 bis 2008 findet sich hier.
By refusing to agree appropriate terms for Nokia’s intellectual property, Apple is attempting to get a free ride on the back of Nokia’s innovation
Nur kurze Zeit nach Bekanntwerden der Beschwerde, zog sich das Motto: If you can’t beat ’em, sue ’em durch’s Netz. Der Zeitpunkt könnte wahrhaft nicht ungünstiger ausfallen. Der Mobilfunk-Marktführer erwirtschaftete im letzten Quartal den gigantischen Verlust von 832 Millionen Dollar, während Apple trotz einer ’schwierigen Konjunktur‘ mit kräftigem Rückenwind den Smartphone-Bereich erobert.
Mit den Ankündigungen für das Weihnachtsgeschäft von iMac, MacMini, MacBook und Magic Maus (Apple-Store), kletterte der Aktienkurs über die $200-Marke.
Die Internet-Analystin Mary Meeker der US-Bank Morgan Stanley teilte auf dem gestrigen TechCrunch-Summit ihre Zahlen für den Anstieg des mobilen Datenaufkommens der letzten Jahre mit. Dabei erhält das iPhone einen erheblichen Anteil und die dazugehörige Aufmerksamkeit.
Auch wenn die falsche ‚iTouch‘-Bezeichnungen eher laienhaft wirkt, mit Zahlen können sie jonglieren, die Analysten.
AT&T gibt am heutigen Donnerstag die dritten Quartalsergebnisse des aktuellen Jahres an die Presse. Unterstrichen werden kann daraus die beeindruckende Summe von 3.2 Millionen ‚aktivierten iPhones‘ beim US-Mobilfunkanbieter. Dies übertrifft das – bereits sehr erfolgreiche – Vorjahresquartal um 800.000 Geräte.
Die Geschäftszahlen von Apple für dessen Q4 wurden bekanntlich am Montag ausgeschenkt und mit weltweit 7.4 Millionen Geräten beziffert.
Ich habe mir die E-Tip-Handschuhe der Firma ‚The North Face‘ für diese nass-kalten Tage zugelegt.
Die Fingerwärmer weisen eine an Daumen und Zeigefinger beschichtete Oberfläche auf, mit der sich Touch-Displays exzellent bedienen lassen. Sowohl die Eingabe von Texten als auch das Zoomen von Bildern oder Internetseiten funktioniert mit den eng anliegenden Handschuhen reibungslos.
Die ‚E-Tip Gloves‚ sind im Fachhandel für 30€ zu erwerben.
Die derzeit wohl am heißesten gehandelte Jailbreak-Software, die über ‚alternativer Paketverwaltungen‘ vertrieben wird, nennt sich Orbit. Für $2 navigiert man damit ziemlich schnell durch den Homescreen.
Version 1.1 befindet aktuell in einer ersten Beta-Phase. Darin integriert kommt zum Aufruf der exposéartigen Übersicht der Home-Button.
Im einem exklusiven Preview-Video konnten wir euch bereits Mitte September den neusten Titel der Craneballs Studios präsentieren: 33rd Division ist für 0.79€ jetzt im App Store erhältlich und genießt die Gunst einer erneuten Erwähnung weil das Spielprinzip viele Parallelen zum wahnsinnig erfolgreichen Flight Control (0.79€; App Store-Link) aufweist.
Flight Control wurde übrigens von Firemint entwickelt, die sich bereits für das beeindruckende ‚Real Racing‘ (iPhoneBlog-Review) verantwortlich zeigten und am heutigen Tag mit dem Werbespiel ‚Real Racing GTI‘ (kostenlos; App Store-Link) für Volkswagen werben. Es wäre sehr spannend zu erfahren, welche Summen von Wolfsburg in Richtung des ‚virtuellen Autoproduzenten‘ geworfen wurde…
Aber ich schweife ab.
Der 33rd Division-Entwickler mit Sitz in der Tschechischen Republik bewies bereit mit dem hochgelobten ‚Blimp – The Flying Adventures‘ (iPhoneBlog-Review) seine Liebe für Detailreichtum. Vom Geschicklichkeits-Genre wechselt man jetzt zu einem Taktiktitel, bei dem ihr eure Truppen um patrouillierende Wachen navigieren müsst. In zwei unterschiedlichen Spielmodi auf vier Übersichtskarten versucht ihr dabei eine möglichst hohe Anzahl eurer Kammeraden an den aufmerksamen Augen der feindlichen Wachmannschaft vorbei zu schleusen. Eure Erfolge können später im ‚Leaderboard‘ vom OpenFeint-Netzwerk verewigt werden.
Das Spielprinzip ist simpel; die Grafik und der Sound liebevoll bis humoristisch. 33rd Division besitzt jegliches Potenzial um einen echten Bestseller in den App Store-Charts zu mimen.
Dirk Holtwick schreibt derzeit höchst engagiert an Waveboard, einem nativen Mac-Client für die ‚Google Wave‘-Integration am OS X-Desktop. Version 0.6 funktioniert bereits mit Growl-Benachrichtigungen und Gears-Unterstüztung.
Waveboard liegt auch als iPhone-Anwendung vor – derzeit sowohl bei Apple im Genehmigungsprozess als auch dem iPhoneBlog. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Programm, das die Google Wave-Webansicht darstellt.
Gegenüber der Benutzung von Wave im mobilen Safari-Browser wurden Schüttelgesten zum schnellen Ausloggen oder Neuladen der jeweiligen Wave integriert. Waveboard unterstützt die Breitbild-Ansicht und lädt in meinen Vergleichstest marginal schneller als die reine Web-Anwendung. Wirklich gut gefällt die Möglichkeit Links auf externe Webseiten anzusteuern, ohne das dabei ein Verlassen der Anwendung notwendig ist.
Leider surft Google selbst derzeit noch auf keiner Riesenwelle. Die als ‚Preview‘-Version ausgezeichnete Webanwendung (auf dem iPhone heißt sie ‚Alpha‘), kämpft bei mir teilweise mit enormen Performance-Problemen.
Der potenzielle iTunes-Konkurrent ‚doubleTwist‚ von Jon Lech Johansen erhält mit Version 2.4 (ausschließlich unter Windows) den iPhone-Sync zurück. Damit lassen sich auch unter der neusten Apple Firmware 3.1.2 Videos, Musik und dessen Wiedergabelisten synchronisieren.
DoubleTwist integrierte kürzlich einen Store, mit dem MP3s aus dem digitalen Amazon-Musikverkauf geladen werden können.
Die Tii Podcast App (1.59€; App Store-Link) möchte den ‚iPhone App Ranking Algorithm‘ gefunden haben und rät zu kompaktem Marketing in den ersten Verkaufstagen.
Wer Florian Görisch mit seiner Diplomarbeit über „portalbasierte Softwaredistribution für Smartphones“ helfen möchte, nimmt sich wenige Minuten für diese Umfrage:
OWLE will mit dem ‚Bubo‘ (welch‘ genialer Name) einen Markt für engagierte iPhone-Regisseure generieren. Die Telefonhalterung mit zwei lenkradähnlichen Griffen beinhaltet für $100 ein Weitwinkel-Objektiv und ein externes Mikrofon.
Der Verkauf soll bereits in wenigen Tagen starten.
Die Dropbox-Anwendung für das iPhone erfreut sich großer Beliebtheit. 24 Stunden nach dessen Veröffentlichung waren bereits 75.000 Downloads zu verzeichnen. Die am gestrigen Dienstag aktualisierte Version ist nun auch 3.0-‚abwärtskompatibel‘, was übergangsweise für iPhone-Besitzer mit Tethering-Bedürften interessant sein dürfte.
Wer ein Bluetooth Stereo Headset am iPhone Classic betreiben möchte, wird leider keine Apple-Unterstützung erfahren. A2DP gibt es ausschließlich ab Firmware 3.0 und mit einem iPhone 3G.
Die ‚inoffizielle‘ Software-Szene ist jedoch einen ganzen Schritt weiter. Mit dem ‚A2DP Enabler‘ in Version 1.0beta (Repo: apt.dmytro.me) gibt es auch am Uralt-Phone doppelte und drahtlose Soundausgabe.
Kleine Macken einmal außen vor; nach einem Neustart der Installation ‚funkt und funzt‘ es recht ordentlich.
Earthworm Jim, die lustige Weltraum-Nuddel, erreicht mit comicbunter Grafik den App Store. David Perry und Shiny Entertainment programmierten sich 1994 mit dem albernen Regenwurm im Kosmos-Anzug in die Unsterblichkeit. Zumindest für Kinder der 90er-Jahre.
Desto mehr verlockt es mich, diese überarbeitete Neuauflage des alten Plattformspiels auf der mobilen iPhone-Showbühne anzukündigen. Rennend, Springend und Schwingend hastet der schlaksige Wurm durch 16 Level auf vier unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.
Wahlweise begleitet euch dabei der kultige Original-Soundtrack oder eigene iPod-Kompositionen. Die Steuerung variiert im Stil der jeweiligen Welt: Hüpfeinlagen übernimmt das digitale und wahlweise analoge Touch-Joypad; für das Zwischenspielchen im Weltraumgleiter kommt das Accelerometer zum Einsatz.
Insgesamt navigiert es sich mit der Touch-Steuerung nach kurze Eingewöhnungszeit recht gut, so dass sich Jim präzise an kläffenden Monsterhunden und über fliegende Kühe vorbei schummeln lässt. Und obwohl es manchmal mehrere Sprungversuche bedarf (um beispielsweise auf einem grünen Edelkristall mit Eigendrehung stehen zu bleiben), verliert man durch den rasanten Spielablauf und diverse Speicherpunkte nicht die Geduld.
Grafik und Sound gehören eindeutig zur iPhone-Oberklasse. Earthworm Jim zeichnet sich auch 15 Jahre nach seinem Debüt mit extremer Farbenfreudigkeit, kultigen Sprach-Samples und der (immer noch) brillante Komik aus.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Die TV-Software EyeTV von Elgato (iPhoneBlog-Review) verschwand am Samstagmorgen kommentarlos aus dem App Store. Wenige Stunden später tauchte das Programm dort zwar wieder auf, die Gerüchte um eine Apple-Beanstandung über den ’nicht dokumentierten‘ Trick ein Live-Fernsehbild auch über das UMTS-Netz zu empfangen, hielten sich jedoch konstant.
Unter Version 1.0.0 ließ sich vom Benutzer zwar die Live-TV-Wiedergabe startet, daraufhin blendete sich jedoch der ressourcensparende Hinweis „Wi-Fi erforderlich“ ein. Durch einen Druck auf die rechte-obere Fensterecke ließ sich diese limitierende Benachrichtigung abschalten und der Stream vom Heimrechner starten.
Mit dem Update auf 1.0.1 am heutigen Morgen bestätigten sich die Gerüchte über Apples Maßregelung, da sich das Live-Fernsehbild über UMTS jetzt nicht mehr durch diese ‚unpräzise‘ Fingereingabe ‚freischalten‘ lässt. Leider fehlt jeglicher Hinweis darüber in den Update-Aufzählungen.
Wie bereits in der ausführlichen Vorstellung beschrieben, ist es weiterhin möglich aufgezeichnete Sendungen über das Mobilfunknetz auf dem iPhone anzuschauen.
Auch Tagesschau.de berichtet am heutigen Morgen über die Apple Quartalszahlen. Das verwendete AFP-Bildmaterial von einem iPhone mit Jailbreak im chinesischen Mobilfunknetz, das seit Monaten herumgereicht wird, sollte man vielleicht noch einmal überdenken…