Die iCloud-Drive-Ordnerfreigabe unter iOS und iPadOS 13.4

Apple dokumentiert die größten Änderungen von 13.4 in diesem Support-Dokument. Ein paar Neuerungen über die neue iCloud-Drive-Ordnerfreigabe möchte ich ergänzen.

Dokumente und Dateien aus einem iCloud-Ordner lassen sich über das Teilen-Menü weitergeben – das funktioniert wie zuvor. Neu ist dagegen die iCloud-Drive-Ordnerfreigabe, bei der man (ebenfalls über das Teilen-Menü) mehrere Personen zu einem Ordner einlädt.

Einladungen können per URL verschickt werden, müssen jedoch von einem iCloud-Account angenommen werden. Selbst wenn der Zugriff für jede Person mit diesem Link erlaubt wird: Ohne iCloud-Konto gelangt man nicht an diesen Ordner.

Im Gegensatz zu anderen Wolkenspeicherdiensten kann man diese URLs nicht über ein Passwort schützen. Es lässt sich auch keine Zeitspanne definieren, nach der dieser Link seine Gültigkeit verliert.

Geteilte iCloud-Drive-Ordner müssen nicht zwangsläufig im iCloud-Hauptverzeichnis liegen. Synchronisiert ihr beispielsweise euren „Documents“-Ordner von macOS auf iCloud, können auch dort geteilte Ordner platziert werden. Eine Ausnahme sind Ordner, die Apps anlegen. Diese Ordner lassen sich nicht mit anderen Personen teilen.

Ein freigegebener Ordner schließt alle Unterordner ein. Es ist nicht möglich einzelne Dateien oder Verzeichnisse in einem Ordner von bestimmten Personen auszuklammern oder andere Berechtigungen zu setzen. Allerdings könnt ihr als „Eigentümer“ ganz generell den eingeladenen Personen die Berechtigung entziehen weitere Änderungen vorzunehmen (oder diese Teilnehmer/innen komplett rauswerfen).

Freigegebene Dateien erhalten (natürlich) alle Meta-Daten, allerdings bleiben die persönlichen Finder-Tags nur für euch sichtbar.

Hebt man die Freigabe für einen geteilten iCloud-Drive-Ordner auf, verschwindet der Ordner bei allen Teilnehmer/innen, bleibt bei euch aber unverändert (mit allen zwischenzeitlich angelegten Dateien) erhalten.

Safari blockiert alle Third-Party-Cookies

Cookies for cross-site resources are now blocked by default across the board. This is a significant improvement for privacy since it removes any sense of exceptions or “a little bit of cross-site tracking is allowed.”

It might seem like a bigger change than it is. But we’ve added so many restrictions to ITP since its initial release in 2017 that we are now at a place where most third-party cookies are already blocked in Safari. To keep supporting cross-site integration, we shipped the Storage Access API two years ago to provide the means for authenticated embeds to get cookie access with mandatory user control. It is going through the standards process in the W3C Privacy Community Group right now.

John Wilander | Webkit.org

Google plant die Cookie-Technik erst über die nächsten zwei Jahre aufs Abstellgleis zu schieben. Ihre Argumente dafür sind sehr fadenscheinig.

Das iPad Pro (2020) im Review-Roundup

Die Hardware der iPads sprang in einigen der letzten Jahre sehr weit; in anderen Jahren waren die Fortschritte überschaubarer. Das iPad Pro 2020 fühlt sich jedoch erstmals als ein waschechtes „spec bump update“ an – so wie sie Computer Laptops bekommen.

The new 2020 iPad Pros are, in most ways, minor spec bump updates to the 2018 iPad Pros. The camera system is better, there’s a new LIDAR sensor that greatly improves AR, and the built-in microphone system is noticeably improved. That’s about it.

That’s not a complaint. The 2018 iPad Pros were amazing devices, way ahead of their time in terms of performance. If it’s going to take two or more years between truly major updates to the iPad Pro, I want Apple to release a spec bump update mid-cycle. That’s what these iPad Pros are.

John Gruber

Ein Dutzend hochkarätiger AR-Apps, die den (faszinierenden) LiDAR Scanner ausnutzen, hätten meinen (Außen‑)Eindruck vielleicht geändert. Aktuell existieren diese Augmented-Reality-Anwendungen aber nicht. Und wahrscheinlich muss dieser Sensor auch erst ins iPhone wandern, bevor sich App-Store-Software an den weitaus präziseren Daten bedient.

The camera is a 10 megapixel ultra-wide, allowing you to perform some of the same tricks you’d get from an iPhone 11. But there are some puzzling omissions. There’s no portrait mode, despite the presence of two cameras and a depth sensor. You also don’t get the option to integrate images that are just outside the frame of the wide camera but within the field of view of the ultrawide, presumably because that feature requires the A13 processor found in the iPhone, and doesn’t work on the A12X processor found in the iPad Pro. There’s also no Night Mode. Basically, the iPad Pro is a state-of-the-art Apple camera—from 2018.

Jason Snell

„Basically“ mein iPhone hat bereits die weitaus besseren Kameras.

Ohne neue Display-Technik, signifikantes Prozessor-Upgrade oder mehr Arbeitsspeicher1 kann ich es mir persönlich hier sehr einfach machen: Dieses Hardware-Update sitze ich aus (weil ich quasi schon seit eineinhalb Jahren mit dem besten iPad arbeite.)

I put 100,000 (airline) miles on the iPad Pro and never once did it fail me. Battery always ample; speed always constant; keyboard not exactly incredible but also spill sealed and bulletproof. I can’t say that of any laptop I’ve ever owned, Apple included.

I do think that the promise of the integrated trackpad and a leveling up of the iPad’s reason to be makes the Magic Keyboard and new iPad Pro one of the more compelling packages currently on the market.

I loved the MacBook Air, and have used several models of it to death over the years. There is no way, today, that I would choose to go back to a laptop given my style of work. It’s just too fast, too reliable and too powerful.

Matthew Panzarino


  1. Mein 1 TB-Modell aus dem Jahr 2018 besitzt bereits 6 GB-Arbeitsspeicher. 

Hobi Time – ein TV-Show-Tracker für Trakt.tv

Disney+ streamt ab heute auch in Deutschland. Ein Grund mehr sich (endlich) einen plattformunabhängigen TV-Tracker zu installieren. Trakt.tv bleibt das beste Back-End und überlässt Drittanbietern weiterhin die Entwicklung kreativer Front-Ends.

Watcht (universal; Laden) ist derzeit angesagt, obwohl es erst eineinhalb Jahre (spendenfinanziert) im App Store steht. Die iPhone- und iPad-App versucht so viele Funktionen wie nur möglich von Trakt.tv abzubilden.

Ich will es simpler. Ich möchte eigentlich nur schnell melden welche Episode aus welcher Serie ich in der letzten Stunde geschaut habe. Hobi Time (Laden) präsentiert mir dafür eine einfache Auflistung aus allen meinen Serien. Ich bestimme welche TV-Shows auf dieser Liste landen und welche ich dort nicht sehen möchte.

Für die letzten vier Staffeln von Homeland werde ich mir keine Zeit nehmen, weshalb diese Serie dort auch nicht auftauchen soll. Broad City dagegen muss (natürlich!) in dieses Verzeichnis, auch wenn noch 14 Episoden ausstehen.

Diese „Watchlist“ lässt sich sortieren; es ist das beste Feature. Neben „kürzlich angeschaut“ und „neuste Episode“ kann diese Liste meine TV-Shows auch nach „insgesamt verbleibenden Folgen“ anordnen. Das ist ideal um Counterpart und seine letzten 18 Folgen nicht zu vergessen.

Hobi Time findet keine Filme, sondern konzentriert sich im Moment ausschließlich auf TV-Serien. Es bietet kein iPad-Layout, keine Apple-Watch-App und trickst mit dem „Lifetime Premium“-Angebot: Wer nicht sofort den In-App-Kauf zur Freischaltung klickt, bekommt beim nächsten oder überübernächsten Öffnen der App einen reduzierten Preis angeboten. Da Apple aber verlangt alle Preisstufen auf der eigenen App-Store-Seite aufzuführen, kann man schnell erkennen, dass die dauerhafte Freischaltung aktuell 7 Euro kostet.

#197 – Trackpad-Gesten in iPadOS 13.4

„13.4 ist einer für die Geschichtsbücher.“

Ernsthaft: Die neue Trackpad-Unterstützung für iPadOS ist nicht hoch genug zu hängen. Dieses Update erweitert einschneidend die Touch-First-Umgebung von Apples Tablet.

Bevor wir alle in ein paar Stunden den Download starten, habe ich über die letzten Tage alle wissenswerten Details dafür zusammengeschoben, auf die wesentlichen Aspekte reduziert und in einem Video visualisiert.

Hier die Vorschau zur siebenminütigen Episode:


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#196 – Home-Office

Ich verschenke diese Episode an alle, die konkrete Tipps fürs Home-Office brauchen. Jeder tut in diesen Tagen was er kann; das ist mein kleiner Beitrag.

Hier die Liste aller Apps, Webdienste und Accessoires, die im Video eine Erwähnung fanden.


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„How to correctly use a computer”

Video

„Your next computer is not a computer.” ist das neue „What’s a computer?

iPad Pro (2020) mit Trackpad-Unterstützung und eigenem Magic Keyboard

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern: iPadOS bekommt eine neue Trackpad-Unterstützung. iPadOS 13.4 erscheint am 24. März – nächsten Dienstag.

Das Update wird auch das iPad Air 2, das iPad ab der 5. Generation sowie das iPad mini 4 (und neuere Modelle) erreichen. Dort wird es möglich sein Bluetooth- und USB-Mäuse anzuschließen, aber auch Apples Magic Mouse 2 sowie das Magic Trackpad 2.

iPadOS 13.4 bringt erstmals Trackpad-Unterstützung für das iPad und bietet ein natürlicheres Tipperlebnis und zusätzliche Präzision für Aufgaben wie das Schreiben und Auswählen von Text, die Arbeit mit Tabellenkalkulationen und professionellen Workflows. Der Cursor wurde speziell für die Touch-First Umgebung des iPad entwickelt und erscheint als Kreis, der Apps auf dem Startbildschirm und im Dock, Elemente der Benutzeroberfläche, Textfelder hervorhebt und so einen klaren Hinweis darauf gibt, worauf der Anwender klicken kann. Flüssige Gesten auf dem Trackpad erleichtern den Wechsel zwischen den Apps, den Zugriff auf den App-Switcher und die Aktivierung von Dock, Kontrollzentrum und Apps in Slide Over.

Die Trackpad-Unterstützung in iPadOS ist so konzipiert, dass sie mit den Apps, die Anwender täglich nutzen, hervorragend funktioniert. Vom geschmeidigen Scrollen durch Webseiten in Safari und Fotomediatheken in Fotos über die präzise Bearbeitung von Text in Notizen bis hin zur schnellen Anzeige und Organisation seiner E-Mails in Mail – es ist eine Freude, ein Trackpad mit dem iPad zu verwenden. Die meisten Apps von Drittanbietern funktionieren ohne jegliche Änderung, und Entwickler können dank neuer APIs, die ihnen einzigartige Erlebnisse in ihren Apps ermöglichen, noch weiter gehen.

Und nicht nur das: Das neue Magic Keyboard ist kompatibel mit den aktuellen iPad Pros und wird ab Mai für für 339 Euro (11″ iPad Pro) und 399 Euro (12,9″ iPad Pro) verkauft.

Das Magic Keyboard verbindet sich magnetisch mit dem iPad Pro und bringt den schönen Multi-Touch Bildschirm durch sein ultraleichtes Design zur Geltung. Es funktioniert auf dem Schoß oder auf dem Schreibtisch gleichermaßen gut. Einzigartige, freitragende Scharniere ermöglichen eine stufenlose Einstellung des Betrachtungswinkels bis zu 130 Grad. Das tragbare und schützende Design des Magic Keyboard bietet eine normalgroße Tastatur mit Tasten mit Hintergrundbeleuchtung und einem Scherenmechanismus, der einen Hub von 1 mm ermöglicht und damit das bisher beste Tipperlebnis auf dem iPad bietet.

Das Magic Keyboard verfügt über USB-C Pass-Through Charging, wodurch der USB-C-Anschluss des iPad Pro für Zubehör wie externe Laufwerke und Displays frei bleibt. Das Click-Anywhere Trackpad auf dem Magic Keyboard ergänzt das Touch-First Design des iPad für ein einfaches Navigieren und präzise Einstellungen

Apple.com/Newsroom

Hal­le­lu­ja.