[KlimBim] 3G-Blaupause, Star Wars, Die Siedler von Catan, Firewall, App Store-Ausgabekontrolle und ein Dream Theater-Konzert

iPhone.1920.png 1920×1200 pixels.jpg

Von der iPhone 3G-Blaupause photoshopped Mac-Entwickler Patrick Stein die entsprechenden iPhone- und Desktop-Hintergründe in Schwarzweiß.

-> iPhone 3G blueprint wallpaper


DirektTrench

Mit einer zugstarken Lucas-Lizenz im Rücken, plant THQ den Sonntagsausflug im X-Wing. ‚Star Wars: Trench Run‘ soll sich komplett per Accelerometer steuern lassen und im galaktischen 3D-Ambiente für $5 authentische Musik- und Sound-Effekte des Sternenkrieges nach Hause liefern.

via starwars.com


Der USM-Verlag aus München setzt mit viel Liebe zum Details das Brettspiel ‚Die Siedler von Catan‘ (3.99 €; App Store-Link) als iPhone-Version um. Die ersten Prädikate der Kundenrezensionen lesen sich vielversprechend, auch wenn Siedlungen und Handelsstraße nur im Single-Player aufgezogen werden können.


DirektFirewall

Mit der zunehmenden Anzahl von ’nach-Hause-telefonierenden‘-Anwendungen, ist das Bedürfnis den Apps auf ihre ‚Netzwerkaktivitäten‘ zu schauen, gewachsen. Ein Jailbreak-Projekt widmet sich der Implementation einer Firewall, die im besten Little Snitch-Stil alle ausgehenden Verbindungen überprüft.

Die Konzeptphase scheint bereits überstanden. Ab wann jedoch alle AdMob- und AdWhirl-Werbe-Pings gestoppt werden können, bleibt derzeit noch offen.

via i-phone-home.blogspot.com


App Store Expense Monitor.jpg

Clemens Schulz veröffentlicht ein weiteres Update seiner App Store-Ausgabekontrolle. Der ‚Expense Monitor‘ schaut in den iTunes-Ordner eurer Festplatte und ermittelt für die dort aufgefundenen App Store-Programme ihren aktuellen Verkaufspreis.

-> http://wetfish.de/

(Danke, Clemens!)


DirektBebot

Für den Konzerteinsatz von Dream Theater hilft die Synthesizer-Software Bebot (1.59 €; App Store-Link). Musikalisch sicherlich nicht für jedermann geeignet, technisch jedoch hervorragend!

(Danke, Matze!)

Cinemizer Plus – Videobrille von Carl Zeiss

Die erste Carl Zeiss ‚Cinemizer‘-Videobrille fiel in eine Zeit, als die iPhone-Firmware von Version 1.x auf 2.0 umgestellt wurde. Mit Kompatibilitätsproblemen kämpften damals alle Hardware-Anbieter von iPhone-Zusatzprodukten, so auch der Cinemizer. Das Nachfolgemodell kommt ganz ohne Software-Zicken aus und beherbergt von iPod Classic über iPod touch oder iPod nano bis iPhone alle Apple-Geräte, die in der Lage sind Video(filme) auszugeben.

zeiss.jpg

Die Videoausgabe erfolgt über den Dock-Anschluss mit einer Auflösung von 640×480 Pixeln, dass derzeitige Apple-Maximum. Carl Zeiss sprach mir gegenüber von einer Akkulaufzeit von 8 Stunden, die Broschüre (PDF-Link) spricht von 4 Stunden. In meinem Test über das vergangene Wochenende konnte ich locker zwei Spielfilme mit der Brille ohne eine neue USB-Ladung anschauen. Falls sich der iPod-Ladestand dem Ende entgegen neigt, übernimmt die Cinemizer-Brille ab zirka 20-Prozent Restladung kleine Teile der Versorgung – Ziel ist der gemeinsame Akku-Tod.

Sehr löblich!

Die Brille stellt jegliches Videomaterial dar, das sich über die iPod-Anwendung am iPhone ausgeben lässt. Aber auch App Store-Anwendungen wie ‚Air Video‘ (iPhoneBlog-Link), die von einem Mac oder PC Videodateien per WiFi auf das iPhone streamen, lassen sich von der Zusammenarbeit mit der Brille überzeugen. Leider limitiert Apple die Videoausgabe und erlaubt nicht, Spiele oder andere Programme über den Dock-Anschluss und damit die Videobrille anzuzeigen.

zeiss1.jpgzeiss2.jpg

Die Cinemizer Plus verarbeitet auch 3D-Material. Dazu lässt sich derzeit als primäre Quelle YouTube nennen. Die Schlagwortsuche nach ‚yt3d swap=true‚ entdeckt rund 850 Dateien, die in plastischer Darstellungsform durch die 3D-Brille an die Auge gelangen.

Anwendungsfall

Als klassische Anwendungsfälle für die Brille gelten Vielflieger. Wer nicht unbedingt erster Klasse reist, genießt das große Filmformat direkt vor den Augen und ärgert sich nicht mehr über die stark verfärbten Röhrenmonitore. Außerdem ist die Brille bereits bei Zahnärzten sehr populär, um den kleinen Kindern nicht den Zahnsteinbohrer sondern ein lustiges Donald Duck-Video vor die Nase zu halten. Aber auch privat habe ich es als sehr angenehm empfunden, mich auf den Rücken zu legen und an der ‚Decke‘ das gewünschte Videobild zu verfolgen.

Es bedarf einer gewissen Umstellung, mit diesem ‚Nasenaufsatz‘ so dicht am Gesicht einen Film zu schauen. Wer sehr empfindlich auf Druckstellen reagiert, friemelt eine ganze Weile bis die Brille richtig sitzt.

-> Video-Link*

Fazit

Wer sich einen persönlichen Anwendungsfall für die zirka 100g-schwere Videobrille vorstellen kann, stört sich nicht an der etwas plastikartigen Verarbeitung und dem kostenintensiveren Preispunkt.

Vornehmlich liegt es jetzt an Carl Zeiss-Partnern wie Apple und der Filmindustrie, hochaufgelöstes Material für den Endkunden – auch über die iPhone-/iPod-Schnittstelle – verfügbar zu machen. Insbesondere die Limitierung der Videoausgabe sollte Apple beschäftigen. Mit über 20.000 verfügbaren App Store-Spiele könnte die Zeiss-Brille ein echter Publikumsmagnet werden.

-> Affiliate-Link**

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
** Wenn Ihr über diesen Amazon-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den wir uns recht herzlich bedanken.

Jailbreak-Software Orbit mit Statistiken; blackra1n RC2 live

Die $2-Jailbreak-Software Orbit, zur schnellen Navigation durch’s Springboard, publiziert nach der ersten Verkaufswoche Statistiken zu Geräte- und Betriebssystemverteilung.

Bei den rund 45.000 registrierten Geräten teilen sich 3G und 3GS mit nahezu gleicher Prozentanzahl das Führungsfeld. Die Verteilung auf das iPhone-Betriebssystem betrachtet ausschließlich Firmware 3.0, da dies eine Voraussetzung für den über Cydia erhältlichen Programmcode ist.

via blog.steventroughtonsmith.com

Im gleichen Atemzug darf eine Aktualisierung von George Hotz‘ ‚blackra1n‘-Software Erwähnung finden, die ab sofort in Revision II – für Windows und Mac – verfügbar ist.

  • Fixed 3G issues
  • Tethered jailbreak for 3.1 OOTB ipt 8 GB and new 3GSes
  • Fixed Icy issues
blackra1n jailbreak by geohot RC2.jpg

via iphonejtag.blogspot.com

Jailbreak-Team ‚Ripdev‘ schließt seine (Software-)Tore

Ripdev_ The iPhone Authority.jpg

Der Letzte macht bekanntlich das Licht aus.

Auf RussianiPhone.ru schloss das Ripdev-Team bereits am 10.10. mit einem Blogbeitrag (Übersetzung) seine Türen und stellte alle Aktivitäten ein. Seit gestern ist auch der englischsprachige Ausstieg auf Ripdev.org nachzulesen.

Das Team begleitete die Jailbreak-Szene am iPhone über zwei Jahre. Als populärste Errungenschaft wird dabei womöglich die Übernahme der inoffiziellen Paketverwaltung ‚Installer‘ von NullRiver in die Geschichtsbücher eingehen.

Mit dem Aufbruch in neue Firmware 2.0-Zeiten betrat Cydia die Showbühne und läutete den leisen Abschied des ehemals populären ‚Package Managers‘ ein. Es überdauerte jedoch noch eine ganze Firmware-Generation, bis der ‚Installer sterben musste‚.

Die Desktop-Version ‚InstallerApp‘ für die Mac- und Windows-Plattform, als Vertriebskanal für inoffizielle iPhone-Anwendungen, bedarf keiner ausführlichen Erwähnung. Auch Icy konnte auf dem iPhone nie die legendäre Nachfolge antreten. Andere Projekte wie Pusher, eine ‚On-Click-Jailbreak‘-Lösung oder JuiceDrop, welche sich als Konkurrenz zum PwnageTool etablieren wollten, überzeugte zu keinem Zeitpunkt.

Ins Gespräch drängte sich Anfang 2009 die Ripdev-Entwicklung des Kali Anti-Piracy‘-Kopierschutzes, mit dem sich App Store-Entwickler eine zusätzlichen (kostenpflichtigen) Software-Sperre sichern konnten. Welche Entwickler in welchem Umfang diese Gebühren zahlten, bleibt vollkommen nebulös.

Trotzdem prägte das Team um Slava durch deren Beteiligung die Jailbreak-Szene über seine ersten Jahre. Deshalb bleibt zu sagen und wünschen: So Long, and Thanks for All the Fish!

[KlimBim] Nokia-Klage, Morgan Stanley-Analyse, AT&T-Geschäftszahlen Q3 2009, North Face-Handschuhe und Orbit 1.1

Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia reicht am heutigen Donnerstag Klage gegen Apple vor dem US-Bundesgericht in Delaware ein. Per Pressemitteilung (Webseite heillos überlastet; alternativer Link) informiert Nokia über Patentverletzungen aus den Bereichen GSM, UMTS (3G WCDMA) und Wlan.

Eine Auflistung der bemängelten Patente aus den Jahren 1998 bis 2008 findet sich hier.

By refusing to agree appropriate terms for Nokia’s intellectual property, Apple is attempting to get a free ride on the back of Nokia’s innovation

Nur kurze Zeit nach Bekanntwerden der Beschwerde, zog sich das Motto: If you can’t beat ’em, sue ’em durch’s Netz. Der Zeitpunkt könnte wahrhaft nicht ungünstiger ausfallen. Der Mobilfunk-Marktführer erwirtschaftete im letzten Quartal den gigantischen Verlust von 832 Millionen Dollar, während Apple trotz einer ’schwierigen Konjunktur‘ mit kräftigem Rückenwind den Smartphone-Bereich erobert.

Mit den Ankündigungen für das Weihnachtsgeschäft von iMac, MacMini, MacBook und Magic Maus (Apple-Store), kletterte der Aktienkurs über die $200-Marke.


How The iPhone Is Blowing Everyone Else Away (In Charts).jpg

Grafik: TechCrunch

Die Internet-Analystin Mary Meeker der US-Bank Morgan Stanley teilte auf dem gestrigen TechCrunch-Summit ihre Zahlen für den Anstieg des mobilen Datenaufkommens der letzten Jahre mit. Dabei erhält das iPhone einen erheblichen Anteil und die dazugehörige Aufmerksamkeit.

Auch wenn die falsche ‚iTouch‘-Bezeichnungen eher laienhaft wirkt, mit Zahlen können sie jonglieren, die Analysten.

via TechCrunch


AT&T- News Room.jpg

Und gleich noch mehr Zahlen.

AT&T gibt am heutigen Donnerstag die dritten Quartalsergebnisse des aktuellen Jahres an die Presse. Unterstrichen werden kann daraus die beeindruckende Summe von 3.2 Millionen ‚aktivierten iPhones‘ beim US-Mobilfunkanbieter. Dies übertrifft das – bereits sehr erfolgreiche – Vorjahresquartal um 800.000 Geräte.

via att.com

Three out of every four new 3G devices added to AT&T’s network for the quarter were iPhones.

(John Gruber)

Die Geschäftszahlen von Apple für dessen Q4 wurden bekanntlich am Montag ausgeschenkt und mit weltweit 7.4 Millionen Geräten beziffert.


E-tip.jpg

Ich habe mir die E-Tip-Handschuhe der Firma ‚The North Face‘ für diese nass-kalten Tage zugelegt.

Die Fingerwärmer weisen eine an Daumen und Zeigefinger beschichtete Oberfläche auf, mit der sich Touch-Displays exzellent bedienen lassen. Sowohl die Eingabe von Texten als auch das Zoomen von Bildern oder Internetseiten funktioniert mit den eng anliegenden Handschuhen reibungslos.

Die ‚E-Tip Gloves‚ sind im Fachhandel für 30 € zu erwerben.


DirektOrbit

Die derzeit wohl am heißesten gehandelte Jailbreak-Software, die über ‚alternativer Paketverwaltungen‘ vertrieben wird, nennt sich Orbit. Für $2 navigiert man damit ziemlich schnell durch den Homescreen.

Version 1.1 befindet aktuell in einer ersten Beta-Phase. Darin integriert kommt zum Aufruf der exposéartigen Übersicht der Home-Button.

33rd Division stürmt in den App Store

Direkt33rd

Im einem exklusiven Preview-Video konnten wir euch bereits Mitte September den neusten Titel der Craneballs Studios präsentieren: 33rd Division ist für 0.79 € jetzt im App Store erhältlich und genießt die Gunst einer erneuten Erwähnung weil das Spielprinzip viele Parallelen zum wahnsinnig erfolgreichen Flight Control (0.79 €; App Store-Link) aufweist.

Flight Control wurde übrigens von Firemint entwickelt, die sich bereits für das beeindruckende ‚Real Racing‘ (iPhoneBlog-Review) verantwortlich zeigten und am heutigen Tag mit dem Werbespiel ‚Real Racing GTI‘ (kostenlos; App Store-Link) für Volkswagen werben. Es wäre sehr spannend zu erfahren, welche Summen von Wolfsburg in Richtung des ‚virtuellen Autoproduzenten‘ geworfen wurde…

33rd division.jpg

Aber ich schweife ab.

Der 33rd Division-Entwickler mit Sitz in der Tschechischen Republik bewies bereit mit dem hochgelobten ‚Blimp – The Flying Adventures‘ (iPhoneBlog-Review) seine Liebe für Detailreichtum. Vom Geschicklichkeits-Genre wechselt man jetzt zu einem Taktiktitel, bei dem ihr eure Truppen um patrouillierende Wachen navigieren müsst. In zwei unterschiedlichen Spielmodi auf vier Übersichtskarten versucht ihr dabei eine möglichst hohe Anzahl eurer Kammeraden an den aufmerksamen Augen der feindlichen Wachmannschaft vorbei zu schleusen. Eure Erfolge können später im ‚Leaderboard‘ vom OpenFeint-Netzwerk verewigt werden.

Das Spielprinzip ist simpel; die Grafik und der Sound liebevoll bis humoristisch. 33rd Division besitzt jegliches Potenzial um einen echten Bestseller in den App Store-Charts zu mimen.

33rd.jpg

-> App Store-Link

[KlimBim] Waveboard, doubleTwist, App Store, Bubo, Dropbox und A2DP am Classic

waveboard.jpg

Dirk Holtwick schreibt derzeit höchst engagiert an Waveboard, einem nativen Mac-Client für die ‚Google Wave‘-Integration am OS X-Desktop. Version 0.6 funktioniert bereits mit Growl-Benachrichtigungen und Gears-Unterstüztung.

Waveboard liegt auch als iPhone-Anwendung vor – derzeit sowohl bei Apple im Genehmigungsprozess als auch dem iPhoneBlog. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Programm, das die Google Wave-Webansicht darstellt.

Gegenüber der Benutzung von Wave im mobilen Safari-Browser wurden Schüttelgesten zum schnellen Ausloggen oder Neuladen der jeweiligen Wave integriert. Waveboard unterstützt die Breitbild-Ansicht und lädt in meinen Vergleichstest marginal schneller als die reine Web-Anwendung. Wirklich gut gefällt die Möglichkeit Links auf externe Webseiten anzusteuern, ohne das dabei ein Verlassen der Anwendung notwendig ist.

Leider surft Google selbst derzeit noch auf keiner Riesenwelle. Die als ‚Preview‘-Version ausgezeichnete Webanwendung (auf dem iPhone heißt sie ‚Alpha‘), kämpft bei mir teilweise mit enormen Performance-Problemen.


doubletwist.jpg

Der potenzielle iTunes-Konkurrent ‚doubleTwist‚ von Jon Lech Johansen erhält mit Version 2.4 (ausschließlich unter Windows) den iPhone-Sync zurück. Damit lassen sich auch unter der neusten Apple Firmware 3.1.2 Videos, Musik und dessen Wiedergabelisten synchronisieren.

via forums.doubletwist

DoubleTwist integrierte kürzlich einen Store, mit dem MP3s aus dem digitalen Amazon-Musikverkauf geladen werden können.


tii_s Podcast.jpg

Die Tii Podcast App (1.59 €; App Store-Link) möchte den ‚iPhone App Ranking Algorithm‘ gefunden haben und rät zu kompaktem Marketing in den ersten Verkaufstagen.

-> Apple’s iPhone App Ranking Algorithm Figured Out

Und auch die iStat-Entwickler von Bjango machen sich interessante Gedanken zur Goldgräberstimmung:

-> Gold digging on the App Store

Wer Florian Görisch mit seiner Diplomarbeit über „portalbasierte Softwaredistribution für Smartphones“ helfen möchte, nimmt sich wenige Minuten für diese Umfrage:

-> Survey on the Apple App Store from the developer’s perspective!


owe.jpg

OWLE will mit dem ‚Bubo‘ (welch‘ genialer Name) einen Markt für engagierte iPhone-Regisseure generieren. Die Telefonhalterung mit zwei lenkradähnlichen Griffen beinhaltet für $100 ein Weitwinkel-Objektiv und ein externes Mikrofon.

Der Verkauf soll bereits in wenigen Tagen starten.

-> http://www.wantowle.com


dropbox.jpg

Die Dropbox-Anwendung für das iPhone erfreut sich großer Beliebtheit. 24 Stunden nach dessen Veröffentlichung waren bereits 75.000 Downloads zu verzeichnen. Die am gestrigen Dienstag aktualisierte Version ist nun auch 3.0-‚abwärtskompatibel‘, was übergangsweise für iPhone-Besitzer mit Tethering-Bedürften interessant sein dürfte.

via blog.getdropbox


A2DP-Enabler.jpg

Wer ein Bluetooth Stereo Headset am iPhone Classic betreiben möchte, wird leider keine Apple-Unterstützung erfahren. A2DP gibt es ausschließlich ab Firmware 3.0 und mit einem iPhone 3G.

Die ‚inoffizielle‘ Software-Szene ist jedoch einen ganzen Schritt weiter. Mit dem ‚A2DP Enabler‘ in Version 1.0beta (Repo: apt.dmytro.me) gibt es auch am Uralt-Phone doppelte und drahtlose Soundausgabe.

Kleine Macken einmal außen vor; nach einem Neustart der Installation ‚funkt und funzt‘ es recht ordentlich.

(Danke, Flow!)

[game] Earthworm Jim

Grooooovy!

earthworm2.jpg

Earthworm Jim, die lustige Weltraum-Nuddel, erreicht mit comicbunter Grafik den App Store. David Perry und Shiny Entertainment programmierten sich 1994 mit dem albernen Regenwurm im Kosmos-Anzug in die Unsterblichkeit. Zumindest für Kinder der 90er-Jahre.

Desto mehr verlockt es mich, diese überarbeitete Neuauflage des alten Plattformspiels auf der mobilen iPhone-Showbühne anzukündigen. Rennend, Springend und Schwingend hastet der schlaksige Wurm durch 16 Level auf vier unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.

earthworm4.jpg

Wahlweise begleitet euch dabei der kultige Original-Soundtrack oder eigene iPod-Kompositionen. Die Steuerung variiert im Stil der jeweiligen Welt: Hüpfeinlagen übernimmt das digitale und wahlweise analoge Touch-Joypad; für das Zwischenspielchen im Weltraumgleiter kommt das Accelerometer zum Einsatz.

Insgesamt navigiert es sich mit der Touch-Steuerung nach kurze Eingewöhnungszeit recht gut, so dass sich Jim präzise an kläffenden Monsterhunden und über fliegende Kühe vorbei schummeln lässt. Und obwohl es manchmal mehrere Sprungversuche bedarf (um beispielsweise auf einem grünen Edelkristall mit Eigendrehung stehen zu bleiben), verliert man durch den rasanten Spielablauf und diverse Speicherpunkte nicht die Geduld.

DirektJim*

Grafik und Sound gehören eindeutig zur iPhone-Oberklasse. Earthworm Jim zeichnet sich auch 15 Jahre nach seinem Debüt mit extremer Farbenfreudigkeit, kultigen Sprach-Samples und der (immer noch) brillante Komik aus.

earthworm.jpg

-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.