In den letzten 5 Jahren liefen signifikant mehr iPhone-Werbespots als in den Jahren 2007 bis 2012. Das überrascht aufgrund des Erfolgs und der Produktvielfalt sicherlich niemanden.
Auf knapp 15 Minuten habe ich die Übersicht der wichtigsten Spots zusammengestampft, die mit dem iPhone 5 einsteigt und beim iPhone 8, 8 Plus und X endet.
Hier ein einminütiger Ausschnitt der Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.
”We’re discontinuing the Apple AirPort base station products. They will be available through Apple.com, Apple’s retail stores and Apple Authorized Resellers while supplies last.“
Im Jahr 2000 kaufte ich meine erste AirPort Basisstation – dieses kegelförmige ‚Graphite‘-UFO. Das war damals unverhältnismäßig teuer und es war großartig.
Über die letzten 17 Jahre gingen durch meine Wohnungen die alte AirPort Express (mit Klinkenanschluss für die Sonos-Lautsprecher!), zwei neue Modelle von dem kleinen Hockey-Puck (quasi ein weißer Apple TV), mindestens drei flache AirPort-Extreme-Basisstationen sowie eine Time Capsule (deren Festplatte sich irgendwann verabschiedete). Die eine Gehäuseform, die ich nie besaß, war das aktuelle Modell der AirPort Extreme 802.11ac (6th Generation) – der ‚Tower‘, den Apple seit 2013 verkauft.
Ich bin sehr froh, dass Apple seinen Beitrag zum Aufbau dieser Infrastruktur geleistet hat. Ich knirsche aber gleichzeitig auch mit den Zähnen, dass der Abgang so unrühmlich verläuft. Mindestens seit 2016 denkt Apple darüber nach keine WiFi-Router mehr zu verkaufen. Anstelle die Produktion jedoch kurz und schmerzlos einzustampfen, siechen sie neben den signifikant besseren Mesh-Systemen dahin. Ich würde mir heute definitiv keinen Standalone-Router mehr kaufen, sondern immer WiFi-Set einsetzen (privat benutze ich weiterhin die Linksys Velop; im Office ist es eine AirPort Express).
Natürlich lässt sich über eine alternative Realität philosophieren, in der die AirPort-Technologie als Mesh-Netzwerk im Apple TV oder HomePod landet. Ob das praktisch umsetzbar gewesen wäre, steht auf einem anderen Blatt. Es wäre zumindest aber ein Statement, dass von einer Company kommt, die ihr Geld fast ausschließlich mit WiFi-Geräten verdient.
Als Optimist hoffe ich das die eeros, Orbis und UniFis dieser Branche weiter an ihren Apps und Interfaces arbeiten. So absurd das klingt, aber unter diesem Gesichtspunkt kann bis heute niemand den AirPorts das Wasser reichen.
Sechs ‚MobGe‘-Entwickler haben in vier Jahren das wirklich fantastische Oddmar (universal; 5.49€) hervorgebracht und dann das Publisher-Team von ‚Senri’ mit der App-Store-Referenz Leo’s Fortune (universal; 5.49€) auf sich aufmerksam gemacht. Folgerichtig entstand ein (derzeit exklusives) App-Store-Spiel, das wir am Jahresende noch einmal als einen der besten Titel aus 2018 feiern werden.
Es gibt wirklich keinen Grund, warum ich diese zwei Zeilen zum Jump ’n’ Run erst eine ganze Woche nach seinem Release schreibe. Oddmar hatte mich bereits nach zwei Spielminuten verzaubert. Oddmar ist nämlich bezaubernd. Dort steckt so viel Liebe zum Detail drin, dass man sich nicht gegen seinen 2D-Vorbilder wie Raymon, Earthworm Jim oder Donkey Kong verstecken muss.
Oddmar hört auf Kommandos eines MFi-Controllers, reagiert aber genauso flott wenn ihr nur eure zwei nackten Daumen direkt auf den Bildschirm legt. Über iCloud synchronisiert sich der Spielstand zwischen iPhone und iPad.
Der Weg bis Valhalla ist für unseren Wikinger-Sprössling stattliche 24 Level lang, auch wenn mir teilweise die Welten beim ersten Durchlauf ein bisschen zu einfach erschienen. Unterm Strich tue ich mich aber tatsächlich schwer mehr von einem 2D-Plattformer zu verlangen.
iOS-Inhaltsblocker sind easy zu bauen. Die einfachsten Kandidaten verzichten komplett auf ein Benutzerinterface und übergeben (arg vereinfacht gesprochen) nur eine Liste mit Regeln für Ads ans System, die unterbunden werden sollen. Dass ist einer der Gründe, warum es viele dieser Programme in den App Store schaffen, nach dem initialen Release aber kaum Updates erhalten und schlussendlich abgestoßen werden.
1Blocker war vor zweieinhalb Jahren einer der ersten iOS-Werbeblocker dem Performance wichtig war und der Features wie den iCloud-Sync von Whitelisten nachlieferte, Cryptocurrency-Scripts abwürgt und EU-Cookie-Hinweise rausfiltert.
Aus 1Blocker wurde am heutigen Vormittag ganz offiziell 1Blocker Legacy. Die alte App verbleibt im App Store (und soll auch zukünftig Update für das Regel-Set bekommen), wird in allen andren Aspekten aber von 1Blocker X (universal; 5.49€) abgelöst.
Das Hauptargument für das einmal bezahlte Upgrade (auf die neue App) sind die „Multiple Content Blocker Extensions”, die nun nicht nur ein Set aus maximal 50.000 Regeln beinhalten können, sondern über sieben Erweiterungen bis zu 350.000 Regeln aufnehmen.
Besides better content blocking, there are many other benefits of having multiple extensions. One of the most requested features is partial whitelist.
What is a partial whitelist? Let’s say, you open cool-blog.com and want to keep blocking trackers but unblock ads and comments on that site. It’s not possible to do this using our old app.
Es sollte mich nicht überraschen, aber ich bin beim Scrollen durch die Regelliste trotzdem geplättet von der schieren Anzahl aus Tracking-Scripts, Werbecode und „Annoyances“ (Widgets, Cookies, Social-Media-Leisten, etc.), die es notwendig machen, das Limit der Regeln für einen Inhaltsblocker derartig anzuheben.
Es fällt mir schwer mich für das explizite Regelset von „German Ads” zu freuen, dass über 6.000 Einträge zählt. Gesund ist das alles nicht. Mir war jahrelang der Spruch „Adblocker sind digitale Selbstverteidigung” zu populistisch, mittlerweile würde ich ihn benutzen.
1Blocker ist keine Schnüffel-Software, die den gesamten Datenverkehr abgreift. 1Blocker schneidet keine Nutzerdaten mit oder verkauft der Werbeindustrie einen Whitelisting-Zugang und 1Blocker hält sich an Apples Spielregeln für Inhaltsblocker1.
(Anmerkung: In der aktuellen Version von 1Blocker X scheint der iCloud-Sync kaputt. Ich bekomme es im Moment jedenfalls nicht hin meine „Whitelist Sites“ aus der alten Version zu übertragen.)
Update: So lässt sich das Problem im Moment lösen (Danke, @Tshamper).
Es gibt Einschränkungen bei der Benutzung der „WebKit blocking technology”, die 1Blocker in ihrem FAQ darlegt. Beispielsweise ist es nicht möglich Pre-Roll-Ads für YouTube-Videos zu blocken, App-Store-Smart-Banner zu unterdrücken oder Statistiken über die eingesparten Daten zu erheben. ↩
Ich konnte diese Änderung am gestrigen Dienstag mit Kollege Becker nachvollziehen.
Mit macOS High Sierra können Nutzer ihre Fotobibliothek auf dem Mac nicht länger synchronisieren, solange das iPhone als mobiler Hotspot dient. Die Änderung soll wohl einen unerwartet hohen Datenverbrauch verhindern. (…)
Damit scheint macOS zum ersten Mal zu berücksichtigen, wenn die Internetverbindung per iPhone über das Mobilfunknetz erfolgt – statt über einen anderen Hotspot oder über ein klassische WLAN- respektive Ethernet-Verbindung.
Den ‚Personal Hotspot‘ gibt es seit iOS 4.3 – seit über 7 Jahren also. Es ist das erste Mal, dass macOS die Informationen über den Verbindungstyp für ein tatsächliches Feature berücksichtigt. Mit solch einem Anlauf lässt sich nicht mehr von einem Versäumnis reden…
Und ich bin mir jetzt sicherer als zuvor: Auf einen Simkarten-Einschub im MacBook braucht keiner mehr zu warten.
Obendrein hätte ich es cleverer gefunden, wenn Apple sein eigenes TripMode gebaut hätte. Wie signifikant ist nämlich der Datendurchsatz für Fotos und Videos von einem typischen Anwender gegenüber dem was Dropbox und Co. so verursachen? Gleicht sich die Bilderdatenbank auf den meisten MacBooks nicht ohnehin regelmäßig im WiFi-Netz auf der Arbeit oder Zuhause ab?
Unter iOS ist die Verwendung der mobilen Daten „zum Aktualisieren der Mediathek“ zurecht eine Option (➝ Einstellungen ➝ Fotos). Mit dem Vorgeschmack auf uneingeschränkte Datentarife und der Wichtigkeit, die wir Fotos und Videos insgesamt zuschreiben, hätte ich zumindest eine Einstellung erwarte.
Das aktuelle Podcast-Interview mit Max Seelemann unterstreicht einige der Lehren, die daraus entstanden und zeigt was die Notiz-App Drafts (universal; Laden) gerade durchmacht, die diesen Schritt in der letzten Woche gewagt hat (und im Moment durchs tiefe Tal der Tränen unterirdischer App-Store-Bewertungen schreitet).
When Max Seelemann and his team at Ulysses announced their pivot to a subscription model in August 2017, they knew it would cause some controversy among users and the wider tech industry. In fact, Max wanted to create a wave in the industry and the operation was poised to make the most of any resulting publicity.
Bei Erfahrungsberichten wie diesem, bleibt es frustrierend wie unreflektiert der alleinige Fokus aufs Preismodell oft ausfällt.
‚Software as a Service‘ (SaaS) verändert nämlich nicht nur das finanzielle Verhältnis zwischen Entwickler, Kunde und Produkt, sondern schärft allem voran den Blick auf den Konsumenten. Für ein Abo entscheiden sich (auf lange Sicht) hauptsächlich Nutzer und Nutzerinnen, die konstant und extensiv eine App benutzen – die Wert aus einer Software schöpfen. Und genau diese Kunden haben andere Prioritäten als der typische Einmalzahler, der (irgendwann) mal fünf Euro locker gemacht hat und die App nur sporadisch verwendet.
Niemand ist der bessere Kunde und beileibe nicht jede Software lässt sich sinnvoll ins Korsett für jedes Finanzierungsmodell schnüren. Kennt man jedoch die Prioritäten seiner Kundschaft, lässt sich ein Fokus in die Entwicklung aufnehmen, der in einer eher mainstreamigen Ausrichtung so nicht zu leisten ist.
Wie oft hört man beispielsweise das Argument, dass man ein bezahltes Software-Update diesmal überspringt, weil es (potenziell) keine neuen Funktionen bietet, die mir wichtig sind?
Eine meiner Prioritäten für Software ist Kompatibilität. Dazu gehört, dass meine Software bestenfalls schon am Veröffentlichungstag eines neuen iPhones bereits eine geänderte Bildschirmauflösung unterstützt. Ich verzichte gerne auf neue Features, wenn Software zuverlässig läuft und wenn ich das Feedback bekomme, dass daran aktiv wird gearbeitet.
Software mit einem monolithischen Release-Zyklus hat keinerlei Motivation, eine solche „Kompatibilität” zeitnah herzustellen. Solche Weiterentwicklungen funktionieren als Kaufanreiz ganz hervorragend für das nächste (große) Bezahl-Update – aber nicht kostenlos zwischendurch. Wenn Googles Snapseed (universal; Laden) heute – 171 Tage nach dem Release des iPhone X – ein Update für das neue Super-Retina-Display veröffentlicht, habe ich daran nicht das geringste Interesse.
Es gehört ohne Zweifel Mut dazu, sich mit einer Subscription potenziell gegen (zukünftige) Kunden zu entscheiden. Unabhängig davon würde für die Mehrheit der App-Store-Apps das Abo-Modell auch nicht funktionieren. Es scheint jedoch eine Gruppe von iOS-Entwicklern zu geben, die treue und engagierte Zielgruppen anziehen, die keinesfalls das Software-Abo nur akzeptieren, sondern ganz explizit die Vorteile präferieren. Die interessante Frage lautet also: Wie große sind diese Gruppen?
Miradore.com bietet webbasierendes Mobile Device Management (MDM) als Self-Service – plattformübergreifend und kostenfrei für eine unbegrenzte Anzahl von Geräten. Und mit iOS 11.3 liefert Apple eine Funktion nach, die einen riesigen Anreiz für die Verwendung einer MDM-Lösung schafft.
Apples letztes Software-Update erlaubt Geräten mit Mobile Device Management nämlich ab sofort eine Trennung von privaten und beruflichen Kontakten. Miradore hat das Feature bereits eingearbeitet. Damit lässt sich das Firmentelefon mit Firmenkontakten nun auch privat für WhatsApp, Skype und Co. nutzen. Einmal eingerichtet sehen diese Messenger ausschließlich eure privaten Kontakte und nicht die beruflichen Adressbucheinträge.
Die saubere Trennung ist nicht nur wichtig im Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundverordnung, sondern sie spart Unternehmen schlicht Geld. Anstelle einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin nämlich ein zweites Smartphone in die Hand zu drücken, für das immer auch eine zweite Simkarte bezahlt werden muss, kann er oder sie nun das private Telefon benutzen.
Loslegen kostet nichts: Mit einer 14-Tage-Enterprise-Lizenz kann man das komplette Angebot von Miradore einmal ausprobieren und die Idee bei Gefallen in die Firma mitnehmen.
Vielen Dank an das gesamte Team von Miradore für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.
Und plötzlich kauft ein Familienunternehmen mit 100 Angestellten und einem geschätzten Jahresumsatz im niedrigen einstelligen Millionenbereich die ehemals größte Foto-Community mit immer noch 75 Millionen registrierten Fotografie-Enthusiasten.
Founded in 2002, SmugMug has been around even longer than Flickr and, from the start, has defied conventional wisdom in Silicon Valley, never taking a dime from outside investors or entertaining buyout offers. It operates on a smaller scale, but has won over millions of customers with a single-minded devotion to photography and a personal touch often lacking in online services run by giant corporations.
And, in an industry that dangles free services to suck up people’s personal information to target ads, SmugMug has catered to people who are willing to pay for privacy and storage, offering four levels of subscriptions to appeal to everyday shutterbugs and professional photographers alike.