[cydia] TVOut – iPhone-Bildschirmausgabe

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Wer dieses Blog schon ein paar Tage länger verfolgt, weiß um meine Faszination der Bildschirm-Ausgabe des iPhone-Videosignals über die Dock-Schnittstelle. Was Steve Jobs oder Phil Schiller auf ihren Keynote-Präsentationen dafür verwenden, scheint definitiv handgestrickt und derzeit unerreichbar. Das Apple-Komponentenkabel gibt in seiner Standardausführung lediglich das Bild der iPod-Anwendung auf einem großen TFT/LCD oder Plasma wieder.

Nett für einen familiären Samstagabend, uninteressant für die Vorstellung von neuen Anwendung ohne diese Abfilmen zu müssen. Wer als Entwickler nicht auf den SDK-Simulator für seine eigene Anwendung zurückgreifen kann, dem bleiben derzeit nicht viele Möglichkeiten ein Programm optisch ansprechend zu präsentieren. Nach Veency VNC Server oder ScreenSplitr versucht sich jetzt ‚Landscape TVOut‘.

Mittlerweile in Version 1.70-1 (Forum-Link) angekommen, ermöglicht die kostenfreie Jailbreak-Anwendung eine Breitbildausgabe von diversen iPhone-Anwendungen. Das Bild schaltet erst auf den, über YUV-Kabel angeschlossenen TV, wenn eine Anwendung gestartet wird – der Homescreen wird nicht ausgegeben.

DirektTVOut (HD-Video)*

Bild- und Ton-Qualität überzeugen, die Touch-Steuerung hinkt den audiovisuellen Eindrücken kräftig hinterher. Es bedarf schon eines ganz besonderen Programms, um hier ein praktisches Einsatzgebiet zu erkennen. Die Benutzereingaben werden zwar mit einem kleinen Rotpunkt angezeigt, übersetzen sich jedoch nur ’sprunghaft‘ vom schwarzen iPhone-Bildschirm auf den Fernseher. Anwendungen wie Safari oder Mail mochten den großen Bildschirm in meinen Versuchen nicht erkennen. Und auch aufspringende Fenster, wie die Nachfrage ob eine Anwendung beispielsweise die GPS-Position verwenden darf, können nicht weggedrückt werden und führen gezwungenermaßen zum Abbruch der Spielerei.

Es bleibt weiter, mit nur sehr geringem Vertrauen zu hoffen, dass sich Apple dieser Thematik annimmt. Die Screenshot-Funktionalität ab Firmware 2.0 hat nicht nur zu einer erheblichen Qualitätssteigerung für die Berichterstattung über Programme geführt, sie hilft auch im Alltag einen erreichten Spiele-Highscore den Freunden unter die Nase zu reiben.

Wie großartig wäre es, ein kurzes Video zu erzeugen, das zeigt wie die besagte Höchstwertung zustande gekommen ist?

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

iTunes-App Store in neuem Design

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Apple überarbeitet in der vergangenen Nacht das Design im iTunes-App Store. Dabei erfahren die Bildschirmphotos der jeweiligen Anwendung eine zentralere Position. Wie im mobilen App Store auf dem iPhone, rollen sich mehrere Screenshots in der Breite aus und müssen nicht wie zuvor durch kleine Pfeilsymbole einzeln nachgeladen werden.

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Die Programm-Veränderungen, die sich seit des letzten Anwendungs-Updates ergaben, fangen zwischen der Beschreibung und den Screenshots die Blicke seiner Interessenten. Bei entsprechender Bildschirmgröße sind alle Kurz-Informationen ab sofort in der linken Spalte, teilweise noch unschön abgeschnitten, angeordnet. Die stark vergrößerte Schaltfläche zum Kaufen beinhaltet in einem kleinen Dropdown-Menü die Weiterempfehlung des App Store-Links zu Facebook oder Twitter. Verabschiedet hat man sich derzeit wohl von den individuellen Hintergründen, mit denen sich einige (besonders ausgezeichnete) Applikationen gegenüber der Konkurrenz absetzten.

Die Kombination aus erheblich vergrößerten Programm-Symbolen und einer stärkeren Konzentration auf die Bildschirmphotos, lassen das Re-Design ansprechend und aufgeräumt wirken.

Das oben abgebildete ‚Super Monkey Ball 2‘ verweigert auf iPhones mit Jailbreak zwar immer noch seinen Dienst, ist jedoch aktuell für günstige 4 € (App Store-Link) zu erwerben.

Apple-Patente: Flexibles Dock, iPod-Steuerung per Accelerometer ein Schutz-Sticker und ‚There’s an App for that‘

Donnerstag = Tag für Patente. Freitag = Berichterstattung.

Für eine klitzekleine (Nachrichten-)Schwemme sorgten drei auf Apple zugelassene Dokumente: Ein neues Dock-Konzept, eine Neigungssteuerung für die iPod-Software sowie eine Klebe-Etikette, die als Hinweise auf das unbefugte Öffnen von elektronischen Geräten eingesetzt werden könnte.

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„Aesthetically Pleasing Universal Dock“ (Link; 20090303692)

Das iPhone-Dock gehört sicherlich zu den Produkten, die derzeit am stiefmütterlichsten in der offiziellen Produktlinie behandelt werden. Während sich beim iPhone-Classic noch die weiße Standhalterung mit in der Verpackung befand, fristet das Tisch-Accessoire mit verschiedenen Aufsätzen ein 30 €-Leben ohne bemerkenswerte Zusatzfunktionalität.

Das jetzt veröffentlichte Patent spricht von einer ’schwammartigen‘ Oberfläche, welche ohne Zusatzplastik eine flexible Aufstellmöglichkeiten von iPhone über iPod touch bis iPod Nano bieten könnte.

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„Acceleration navigation of media device displays“ (Link; 20090307633)

Das Accelerometer, die Neigungs- und Bewegungs-Sensoren im iPhone, kommen neben unzähligen Anwendungen auch derzeit schon im iPod mit seiner berühmt-berüchtigten ‚Shack Shake to Shuffle‘-Funktion zum Einsatz. Oder auch nicht. Mir ist niemand namentlich bekannt, der diese Funktion nutzt. Eine ganze Bedienung der herkömmlichen Software-Struktur, scheint (derzeit) abwegig.

Das die ausgetüftelten Beschleunigungs-Fühler in einem zukünftigen Software-Layout jedoch teils intuitive Funktionen übernehmen könnten, sehen wir bereits jetzt in anderen App Store-Programmen, was die Erfindungs-Urkunde mit Blick in die Zukunft rechtfertigt.

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„Tamper resistant label for detecting device openings“ (Link; 20090301633)

Ähnlich des ‚Wasserstandmessers‘, um bei aktuellen Geräten eine Flüssigkeitseinwirkung nachzuweisen, könnte ein einmalig zu zerstörender Aufkleber innerhalb des iPhones, auf unautorisierte Öffnungen hinweisen. Das es dafür jedoch noch kein Patent geben sollte, beziehungsweise Garantieansprüche auf diese Art bereits abgewiegelt werden, erscheint mir unplausibel.

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PatentlyApple.com berichtet zusätzlich, dass die Infinite Loop in Cupertino sich außerdem die Bezeichnung ‚There’s an App for that‚ in den Kategorien „telecommunication services, communication networks, online retailing and various handhelds“ schützen ließ.

via patentlyapple.com

Sipgate erlangt Etappensieg im Rechtsstreit gegen T-Mobile

iPhone-Kunden bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Software-Lieferant Apple und seinem – in Deutschland – exklusiven Mobilfunkbetreiber T-Mobile. Das birgt teils positive, oft negative Folgen. So ‚kämpfen‘ Kunden mit ‚offenen‘ Europa-Telefonen, die hierzulande mit Simkarten von O2, Eplus, Vodafone oder irgendeiner anderen Marke betrieben werden beispielsweise damit, keine Tethering-Profile auf das Apple-Telefon schieben zu können. Selbst wenn der jeweilige Mobilfunkbetreiber diese zur Verfügung stellen würde. Auf entsprechende Anfragen zuckte Apple bislang lediglich mit den Achseln.

Umgekehrt befinden sich T-Mobile (und in den USA AT&T) immer wieder im Verdacht, Einfluss auf die App Store-Politik zu nehmen. Datenintensive Programme beschnitt Apple teilweise ihrer Fähigkeit aus dem UMTS-Netz zu funken. Und obwohl sich hier eine kleine Kurswende abzeichnen könnte, sind Programme, die in direkter Konkurrenz zum Angebot des Mobilfunkbetreibers stehen, vielfach noch Tabu. Eine ‚Entfesselung‘ des VoIP-Dienstes Skype oder alternative SMS-Programme finden daher ihren Nährboden in Cydia oder anderen inoffiziellen Paketverwaltungen.

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Zum Thema: In Deutschland schwellt seit 2008 ein Rechtsstreit zwischen dem VoIP-Dienstleister Sipgate und T-Mobile. Dabei erlangte der Netzbetreiber im September ’08 vor dem Oberlandesgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung. Sipgate durfte demnach keine Beta-Version ihrer VoIP-Software für Jailbreak-Phones bewerben. Im gleichen Atemzug wurde das einstweilige Verbot gegen die Deutsche Telekom aufgehoben, ihre iPhone-Tarife ‚Complete‘ mit den Worten ‚freier Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate‘ zu bewerben. Sipgate hatte im Juli 2008 diese Entscheidung erwirkt.

Vergangenen Mittwoch wendete sich das Blatt erneut. Die Sipgate-Software ist mittlerweile dem Beta-Stadium entwachsen, was (anscheinend) die komplette Grundlage des Rechtsstreites verändert. Das Landgericht Hamburg wies die Ansprüche von T-Mobile zurück. Dabei konnte der Netzbetreiber nicht glaubhaft machen, dass ‚gehackte‘ iPhones eine Gefahr für das Netz darstellen oder die VoIP-Software zu Schäden am Gerät führt. Eine Berufung scheint jedoch in Planung, obwohl sich die Sipgate-Software bereits im App Store – wenn auch mit WiFi-Limitierung – befindet.

via heise.de

Dezember 2009: Vielversprechende Hardwarezahlen; App Store-Kurskorrektur und Ärger mit Mobilfunkanbietern

Zum Jahresende kommt noch einmal so richtig Bewegung ins iPhone-Geschäft. Der Hardware-Markt zieht gewöhnlich kräftig in der vorweihnachtlichen Stimmung an. Es gehört nicht viel Risiko dazu, auf abermals steigende Quartalszahlen für Q1 2010 zu setzen.

Einen Ausschlag werden dafür mit Sicherheit auch die Länder geben, in denen das iPhone neu gestartet ist. Der chinesische Mobilfunkanbieter China Unicom gab bekannt, das seit der iPhone-Veröffentlichung am 30. Oktober über 100.000 Geräte abgesetzt werden konnten. Das ist für den dort gigantischen Mobilfunkmarkt keine überragende Zahl, entgegen den ersten drei Verkaufstagstagen mit lediglich 5.000 Geräten jedoch eine erhebliche Steigerung. Aufgrund der hinlänglich beschriebenen Problemen im dortigen Vertrieb (Schwarzmarkt, kein WiFi, etc.) verwundert diese Zahl jedoch nicht.

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via CNN Money

Besser scheint es in Südkorea zu laufen. Der dortige Betreiber KT konnte alle seiner 60.000 Vorbestellungen absetzen und damit für das dortige Q3 2009 einen Marktanteil von 15-Prozent erwirtschaften. Auf dem Stand heraus, sehr beachtlich.

Ähnlich vielversprechend kündigt sich der Verkaufsstart vom iPhone in Israel am heutigen, ersten offiziellen Tag, an. Die Mobilfunkanbieter Cellcom (Orange) und Pelephone (Bezeq Israel Telecom) versuchen dabei neben den geschätzten 80.000 ‚freien‘ iPhones, die bereits im Land betrieben werden, Verträge mit einer Mindestlaufzeit von über zwei Jahren zu verkaufen. Die Erfolgschancen dafür sind nicht abwegig, da Israel anscheinend eine der weltweit höchsten Quoten für ‚mobile phone penetration‚ besitzt.

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via Haaretz

Aber auch in Punkto Software scheint sich die festliche Stimmung auf das iPhone durchzuschlagen. Nachdem immer mehr ‚Augmented Reality‘ den App Store seit Firmware 3.1 ungehindert stürmen (darf), lockerten sich in letzter Zeit (anscheinend) die Bedingungen für die Verwendung von markenrechtlich geschützten Apple-Bildern.

Im Zuge des Dramas um Rogue Amoeba’s ‚Airfoil Speakers Touch‘-Anwendung (kostenlos; App Store-Link), die sich über das Netzwerk der ausgelieferten Apple-Symbolbildern bediente, kündigte sich der Kurswechsel bereits an. Am heutigen Morgen schafft es ein Update des Netzwerk- und Bonjourscanners iNet Pro (3.99 €; App Store-Link) von Linnart Bäker in den App Store, der die entsprechenden Symbolbilder direkt in die Anwendung einarbeitete.

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Und damit finden die guten Nachrichten noch kein Ende. In den letzten Tagen überraschte Apple mit der Freischaltung von zwei Video-Streaming-Anwendungen, die auch über das UMTS-Netz funktionieren. Zwei Kriterien, die zuvor als absolute Tabus galten.

Extrem ungewöhnlich fällt dabei auf, dass die Ustream-App auch ein Videobild vom iPhone Classic und 3G-Gerät abgreifen darf. Mit Rückblick auf die bisherige App Store- und Vermarktungs-Politik kann es sich hierbei eigentlich nur um einen Fehler handeln…

Der ebenfalls populäre Mitbewerber Qik im Streaming-Geschäft veröffentlichte am heutigen Morgen ebenfalls ein Update seiner iPhone-Anwendung. Eine Funktionalität für Live-Streaming ist darin jedoch noch nicht zu finden.

Ebenfalls nicht ganz rechtmäßig vorsichtig sollte mit der kostenlosen Wörterbuch-Anwendung ‚Dictionary Dragon‘ (US-Link) umgegangen werden. Die kostenlose Veröffentlichung der Anwendung, die (englische) Spracheingabe aufzeichnet und in Textform konvertiert, fällt ’nicht gerade positiv‘ mit ihren Benutzerbedingungen auf. Mit einem großen, grünen ‚Akzeptieren‘-Knopf nickt man der Übertragung des kompletten Adressbuches auf den Server der Sprachanwendung ab. (Danke, Sluft!)

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‚Spaß‘ macht auch AT&T mit ihrer App Store-Software ‚Mark the Spot‘ (US-Link) zum Melden von schlechter Empfangsqualität, abgebrochenen Gesprächen oder stotternden Datenverbindungen im US-Netz. An dieser ‚Meldestelle‘ für Kunden, möchte ich persönlich nicht sitzen. Besonders nicht dann, wenn nach der gut gemeinten Idee der Chef des Mobilfunkkonzerns in den Medien anfängt die iPhone-Besitzer zu beschimpfen anzuprangern.


With about 3% of smart-phone customers driving 40% of data traffic, AT&T is considering incentives to keep those subscribers from hampering the experience for everyone else […] any customers don’t know how much bandwidth they’re consuming, Mr. de la Vega added.

via WSJ

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AT&T-Chef Ralph de la Vega verplapperte sich im Herbst 2008 mit der Erwähnung der Tethering-Lösung, die Apple seit Firmware 3.0 technisch im iPhone zur Verfügung stellt. AT&T bietet bis heute keine (käufliche) Lösung für seinen Kunden um die Mobilfunkverbindung des Apple-Telefons am Laptop zu nutzen.

Seit dem 01.Dezember bietet T-Mobile in Deutschland neben dem zusätzlichen 3 GB-Verbrauchsvolumen für 20 -Aufpreis auch ein kleines Paket der ‚Internet-Option‘ anbietet. ‚Modem-Nutzung S‘ bietet 100 MB mehr Inklusivdatenvolumen für 5 €, und kann damit als offizielle Freischaltgebühr verstanden werden.

Ustream mit Live-Videoübertragung (auch) aus dem UMTS-Netz

Nachdem die Video-Streaming Anwendung ‚Knocking‘ (kostenlos; App Store-Link) vor einer Woche Aufsehen durch ihre Live-Übertragung (auch aus dem UMTS-Netz) erlangte, ziehen wie zu erwarten die populären Vertreter nach.

DirektLive

Den Anfang macht der ‚Ustream Live Broadcaster‘ (kostenlos; App Store-Link), der dabei ein Live-Bild vom iPhone auf die Streaming-Plattform überträgt. Bislang begrenzte Apple Anwendungen wie Qik oder das besagte Ustream mit einem Zugriff auf die Videokamera dadurch, das das Material aufgezeichnet und anschließend zum Upload angeboten werden konnte.

Die (anscheinend) geänderte Politik im Zulassungsprozess gefällt, und bieten für die Streaming-Dienstleister einen echten Mehrwert auch am iPhone. Bislang war die Unterscheidung zu einem zeitversetzten YouTube-Upload nicht groß. Aus der Anwendung heraus lassen sich Twitter-Verfolger informieren, die einer Übertragung mit der ‚Ustream Viewing Applikation‘ (kostenlos; App Store-Link) folgen und dort ebenfalls kommentieren können.

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via TechCrunch

Axel Springer-Aboangebote landen im App Store

In der gestrigen Nacht platzte die 0.79 Cent-Anwendung der Bildzeitung in den App Store (Link). Alleine zwischen 07 und 08 Uhr am heutigen Morgen sprang Springer’s Korrektur für den ‚verfluchten Geburtsfehler des (kostenlosen) Internets‘, zitiert nach dessen Chefredakteur Kai Diekmann, von Position 50 auf 10 der meistgekauften Anwendungen. Mit der Fertigstellung dieses Artikels ist davon auszugehen, das die (Software-)Antwort von Springer-Chef Mathias Döpfner ‚Bild.mobile auf dem iPhone muss bezahlt werden‚ an der Höchstplatzierung angekommen ist.

Bekanntermaßen lassen hohe Chart-Positionierungen im App Store keine Qualitätsrückschlüsse zu, weshalb ich doppelt dankbar für den Diskussionsanstoß der Boulevardzeitung bin. Genau genommen bin ich einer dieser ‚Kostenloskulturkonsumierer‘, die sich nicht für Werbesprüche wie ‚Bild geht App‘ oder das Seite 1-Girl ‚zum Schütteln‘ begeistern können.

Die, zugegebenermaßen erste Antwort zum Stopp dieser ekligen Gratis-Angebote, ist eine 0.79 €-Anwendung, die ein schmackhaft zusammengeschnürtes Abo-Modell bereithält. Für 79 Cent erwirbt man jetzt 30 Tage Bildzeitung. Wenn das mal keine Ersparnis für Premium-Inhalt ist…!

Nach dem Ablauf dieses ‚Einführungsangebotes‘ stehen zwei Mitgliedschaften zur Auswahl. Für monatlich 1.59 Euro bekommt man das Online-Angebot der Bildzeitung in Form einer nativen Anwendung. Die Printausgabe des folgenden Werktages als (dort) eingebundenes PDF, gibt es für monatlich 3.99 Euro. Auch hier, unglaubliche Ersparnisse…!

Zur stetigen Verbesserung der optisch ansprechenden Anwendung, gibt man mit jedem Aufruf eines neuen ‚Artikels‘, einer Bilderstrecke oder einer Systemeinstellung diese Information an springer01.webtrekk.net weiter. Mit jedem Klick. Egal wo.*

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Korrektur. Jede Bildschirmberührung wird an springer01.webtrekk.net gesendet nur nicht die, mit dem Klick auf die Datenschutzrichtlinie. Auf mehreren Bildschirmseiten wird hier erklärt, wieviel besser ‚Web-Track‘ die Anwendung durch die „Analyse Ihres Nutzungsverhaltens“ macht. Es darf sicherlich nachgefragt werden, welchen Mehrwert die Entwickler der Information entnehmen, das ich ein Nutzer gerade die seine Einstellungen (Pers. Daten, Abo, Push) aufgerufen hat.

An dieser Stelle in der Anwendung kann man seine persönlichen Daten als 1414-Reporter hinterlassen, um komfortabler Videos und Bilder an die Redaktion zu übermitteln. Hinter zwei kleinen Informations-Knöpfen verbergen sich die Hinweise, das man als ‚Leser-Reporter‘ alle Rechte an den übermittelten Medien abgibt. „Die Axel Springer AG ist berechtigt, die Aufnahme des Leser-Reporters zu bearbeiten, [zeitlich unbegrenzt] zu archivieren und an Dritte weiterzuveräußern.“

Aber das nur nebenbei. Eigentlich kommt es ja auf die Inhalte an. Und wenn mich diesbezüglich hier nur irgendetwas ansatzweise interessieren würde, was die Bildzeitung schreibt (vornehmlich) zeigt, könnte ich die Anwendung fast empfehlen.

DirektBing *

Wer trotzdem nicht die besten Bildzeitungs-Eskapaden verpassen möchte, ließt das Bildblog weil: ‚Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht‚.

* Als Erklärung sei vermerkt, das der Benutzer über diese – für ihn kostenlose – Verbesserung der Anwendung nicht informiert wird. Auch die eingeblendeten Hinweise (unter anderem im Video) sind nur durch eine spezielle Zusatzsoftware erkenntlich zu machen. Ein regulärer Nutzer der Bild-Anwendung wird mit diesen aufspringenden Fenstern nicht belästigt.

‚App Store wechsle dich‘

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Die New York Times, in Person von Jenna Wortham, grub am Wochenende mit ihrem Artikel ‚Apple’s Game Changer, Downloading Now‚ tief in der New Economy-Zitatkiste.

There’s never been anything like this experience for mobile software. […] This is the future of digital distribution for everything: software, games, entertainment, all kinds of content.

Spätestens dann, wenn (im zweiten Absatz) vom ‚Schweizer Taschenmesser der digitalen Ära‘ die Rede ist, merkt man hier wird nicht an Superlativen gespart. Warum auch? Vierteljährlich neue Rekordberichte in den (iPhone-)Quartalszahlen; über zwei Milliarden App Store-Downloads und ein konstanter Begleiter in Funk und Fernsehen allen Medien. So fühlt sich Erfolg an.

Der verwendete Jargon um den ‚Game Changer‘ klingt dabei toll, aber stimmt natürlich nicht. Wo vorher kein ‚Spiel‘ stattfand, kann niemand aus einer ‚kritischen Situation‘ das Blatt wenden. Das, was Apple anders gemacht hat, ist die Kombination aus einer zentralen Plattform mit einem zentralen Betriebssystem für mobile Anwendungen. Und vielen kleinen, nicht unwichtigeren Details mehr.

Das Wort ‚Game‘ taucht 17-Mal im zitierten Artikel auf und lenkt zurecht die Aufmerksamkeit an den ‚jüngeren Bruder‘ der iPhone-Familie, den iPod touch. Für die Kategorie ‚Spiele‘ überrollt die vertragsfreie Touch-Flunder nach neusten Flurry-Statistiken die ‚alte‘ iPhone-Riege.

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Der Erhebung liegt eine Stichprobe von 3.000 Applikationen, 45 Millionen Anwendern auf vier Plattformen zugrunde. Recht populistisch spricht die ‚Studie‘ von den ’süchtigen‘ loyalen iPod touch-Kids, die im höheren Jugendalter automatisch zu iPhone-Kunden konvertieren.

Genügend Trittbretter dafür zimmert iTunes in Eigenregie auf die ‚lebenslange‘ Marketing-Leiter. Mit ‚iTunes Rewind 2009‘ (App Store-Link) (ver-)sammeln sich zum Jahresende noch einmal die Software-Bestseller zu einem gemütlichen Tête-à-Tête.

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Und damit alles so wundervoll verzaubert, ohne Störungen im Konsumrausch (ver-)bleibt, säuberte man den App Store von 1.011 Anwendungen des Verkäufers ‚Molinker‚, der sich mit einer Gruppe von Menschen iTunes-Accounts selbst untereinander bewertete. Phil – Chief Executive the Officer – Schiller kommentierte daraufhin: „Yes, this developer’s apps have been removed from the App Store and their ratings no longer appear either„.

Über die Verhältnismäßigkeit in diesem Beispiel lässt sich kaum streiten. Genauso wenig wie über den ‚iPhone Privacy-Talk‘ von Nicolas Seriot, der (theoretische) Angriffsflächen zum Abschnorcheln von persönlichen Informationen der mobilen Geräte in diesen Bericht (PDF-Link) aufzeigt. (Danke, André!)

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Augenscheinlich kritisch wird es mit Beispielen von App Store-Entfernungen, die nicht das (Bewertungs-)System in ihren technischen oder sozial anwendbaren Grundmauern erschüttern, sondern auf Moralvorstellungen des angestellten ‚Schalter-und-Verwalter‘ in der App Store-Genehmigungsabteilung zurückfallen. Wie im Beispiel der Anwendung des Stern-Magazins, die (anscheinend) mit zuviel nackter Brustdarstellung einen kurzfristigen Abgang machte.

Mit zuviel Kontrolle und einem intransparenten Genehmigungsprozess könnte Apple dann doch ‚Game Changer‘ spielen. Jedoch nicht unbedingt zum Positiven.