Skype telefoniert in den USA bereits über UMTS, DE wartet noch

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Auch in den Skype-Foren hat sich bereits herumgesprochen, das AT&T die VoIP-Telefonie über das Datennetz 3G in den USA erlaubt. Das offizielle Blog-Statement, der gerade veräußerten Ebay-Tochter, ließ nicht lange auf sich warten:

It’s the right step for AT&T, Apple, millions of mobile Skype users and the Internet itself.

Und auch Apple zeigt sich erfreut und lächelt in die Runde.

Erste Erfolgsmeldungen über 3G-Telefongespräche sind bereits aus den USA zu vernehmen, obwohl sich die dort verfügbare Skype-Version (1.2.2) nicht zu der im deutschen Store unterscheidet. Aus Deutschland funktioniert die UMTS-Telefonie über Skype derzeit noch nicht.

Obwohl kein Software-Update zur UMTS-Telefonie nötig zu sein scheint (Presse-Anfrage läuft derzeit noch), ist die Integration von neuen Funktionen wie beispielsweise Push-Benachrichtigungen auf kurze Sicht sehr wahrscheinlich.

Wer den offiziellen Weg hierzulande beschreiten möchte/muss, benötigt als T-Mobile-Kunde die ‚Option Internet-Telefonie‘, die derzeit zum Aufpreis von 9.95 € (Complete L und 1200-Kunden) sowie 14.95 € über die Kundenhotline erhältlich ist. Diese ist jedoch ausschließlich für die ’neuen‘ bzw. aktuellen iPhone-Tarife zu buchen. Konnte diese schon jemand in Auftrag geben und kann Erfahrungen bezüglich Skype mitteilen?

Von den anderen Mobilfunkanbietern in Deutschland äußerte sich lediglich der Telefónica-Konzern O2 VoIP-freundlich. Doch auch über diese Leitung lässt sich derzeit noch kein Skype-Gespräch initiieren. Trotz der ‚Sie-benötigen-WiFi‘-Einblendung klingelt es zwar auf der anderen Seite, beim Abheben ist die Leitung jedoch nicht sehr gesprächig.

AT&T gestattet iPhone-Kunden VoIP-Programme im 3G-Netz

Bei manchen Entscheidungen und Absprachen hinter den großen Kulissen der Showbühne, würde ich nur zu gerne einmal mithorchen – so beispielsweise ganz aktuell für die Gespräche zwischen Apple und seinem exklusiven US-Mobilfunkpartner AT&T. Dieser gab in einer Pressemitteilung am gestrigen Dienstag bekannt, das man zukünftig auch für iPhone-Kunden VoIP-Dienste wie Skype aus dem UMTS-Netz zulassen wird. Bislang fristen App Store-Programme, die in (Preis-)Konkurrenz zum Telefonangebot des Mobilfunkanbieters stehen, ein züchtiges WLan-Dasein.

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Wo die Pressemitteilung inhaltlich mit den Worten „AT&T this afternoon informed Apple Inc. and the FCC of its decision.“ endet, fängt die eigentliche Geschichte erst an.

Bereits seit Montag dreht eine ziemlich mächtige VoIP-Software namens Vonage ihre amerikanischen App Store-Runden. Telefonie über das Datennetz – sogenanntes ‚Voice over IP‘ – war damit auch ohne heimisches WiFi möglich. Die ersten Stimmen schoben sofort die Google Voice-Debatte in den Vordergrund, die weiterhin ungelöst ist. Selbst auf Nachfrage der FCC behaart Apple auf dem Standpunkt, die Anwendung unterliege weiterhin der ‚Aufnahme-Prüfung‘, obwohl Google bereits eine offiziell Absage erhalten haben möchte. Und dies auch schriftlich darlegt.

Eine AT&T-Beteiligung am App Store-Zulassungsprozess wird immer wieder in den Mund genommen, jedoch nie zweifelsfrei belegt. Vertragliche Absprachen sind jedoch wahrscheinlich, da zum Zeitpunkt der Erstellung vor zirka drei Jahren die Marktpositionen noch komplett verschoben waren.

Auch wenn es reine Spekulation ist, deuten für mich alle Hinweise darauf, dass wir derzeit die Früchte der Verhandlungen um eine Fortführung der Exklusivbindung für Amerika sehen. Während Mobilfunkanbieter Verizon einen ‚alten‘ iPhone-Werbespot über die aktuelle Netzabdeckung in den USA persifliert (‚There’s a map for that‘ – YouTube-Link), sitzen höchstwahrscheinlich Apple und AT&T über den Verträgen zum Vertrieb des iPhones für die nächsten Jahre. Bereits im April diesen Jahres möchte das Wall Street Journal erfahren haben, das AT&T mit allen Mitteln versucht, dass lukrative iPhone-Geschäft fortführen zu dürfen.

Das sich Apple durch den enormen Erfolg des mobilen Gerätes dabei eine weitaus stärkere Verhandlungsposition als noch vor drei Jahren erarbeitet hat, dürfte zweifelsfrei zu unterschreiben sein. Falls dies dazu führen sollte, das kreatives Software-Potenzial in diesem Umfang unterstützt wird, wäre sehr zu befürworten.

Die deutsche Situation scheint davon noch unbetroffen wenn man bedenkt, das T-Mobile eine spezielle ‚Option Internet-Telefonie‚ für 10-15 €-Aufpreis verkaufen möchte.

[tipp] Automatischer Datei-Sync für Online-Abruf

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Photo: splorp (cc)

Die automatische Datei-Synchronisation zwischen iPhone und Desktop zählt sicherlich noch zu den alltäglichen – ungelösten – Herausforderungen im Umgang mit dem mobilen Gerät. iTunes erscheint auf dem derzeitigen Stand Lichtjahre davon entfernt, automatisiert Text- oder Tabellen-Dokumente (alles was sich nicht als Musik oder Bild ausgibt) auf das Apple Telefon zu schieben. Und auch die Software-Konstruktion des iPhones selbst, möchte sich nicht als mobiler Daten-Esel missbrauchen lassen – holprige Jailbreak-Lösungen einmal außen vor.

Das bedeutet wir bauen für kleinste Datei- und Ordner-Elemente Zugangswege rund um die virtuell-auferlegten Beschränkungen. Und alles nur, damit wir beim Kunden nicht plötzlich ohne PowerPoint-Präsentation dastehen.

Wer sich sein E-Mail-Postfach nicht mit spezifischen Dokumenten vollmüllen möchte, setzt auf Online-Speicher. Sowohl die MobileMe iDisk als auch seine Konkurrenten Dropbox oder ZumoDrive, stehen (seit kurzem) mit nativen App Store-Programmen zugriffsbereit (und kostenlos) auf Anschlag.

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Damit sich auch die neusten Dokumente auf der jeweiligen ‚Internet-Festplatte‘ befinden, gleiche ich komplette Ordnerinhalte mit der Hilfe von Automator-Scripten oder Sync-Programmen wie Hazel, Folders Synchronizer oder ChronoSync ab.

So synchronisiert beispielsweise Hazel meine mit Yep! eingescannten PDFs auf die Dropbox, um dort vom iPhone bei Bedarf abgefragt zu werden. Wer mehr als einen reinen Dateiabruf bevorzugt, schaut sich Evernote noch einmal genauer an. Alle Einschränkungen vom Zusammenhang mit sensiblen Daten und amerikanischen Servern von Aktienunternehmen, muss ich schätzungsweise nicht noch einmal extra betonen…?

Kanada-Exklusivbindung mit Rogers Wireless auf der Kippe? (Update)

Die exklusiven Partnerschaften von Apple mit Mobilfunkanbietern für den iPhone-Vertrieb war, ist und bleibt eines der zentralen Gesprächsthemen. Mit einem jetzigen Rückblick auf die (beinahe) zweijährige iPhone-Geschichte in Deutschland, erzeugte dies zweifelsohne einen enormen Presserummel. Jeder noch so kleine Stadtanzeiger erwähnte das ’schwierige‘ T-Thema in egal welcher Berichterstattung über das Apple Telefon.

Durch diesen komplett neuartigen (Marketing-)Schritt, den nie zuvor ein Sony Ericsson- oder Nokia-Kunde vorgesetzt bekam, war die T-Mobile-Partnerschaft ein (fast) klassischer Gesprächseinsteiger. Ob das ‚gut‘ oder ’schlecht‘ war/ist, lasse ich einmal dahingestellt. Zumindest wurde darüber gesprochen.

Während für Apple in diesem – für sie – neuen Markt, die ‚Sicherheit‘ und dessen zusätzliche Tantiemen der ausschlaggebende Grund für den exklusiven Vertriebsweg waren, substituiert der App Store mittlerweile diesen finanziellen Teilbereich. Dafür ist es wichtig, noch mehr als 50 Millionen iPhone OS-Betriebssysteme unter ‚das Volk‘ zu streuen.

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Zum Thema: The Globe and Mail ist eine in Toronto stationierte Tageszeitung, die wöchentlich zirka eine Millionen Leser mit Informationen versorgt. Unter Berufung auf diese Quelle, soll das exklusive Vertriebsrecht von Rogers Wireless, dem kanadischen iPhone-Anbieter, innerhalb des nächsten Monats streitig gemacht werden. Dabei sollen sowohl die Mobilfunkanbieter Bell als auch Telus den Verkauf vom Apple-Telefon mit unterstützen. Die beiden Konzerne hatte bereits in gemeinsamer Anstrengung im letzten Jahr, das kanadische HSPA-Netz ausgebaut.

Für Rogers Wireless leistet das iPhone mit seiner dreijährigen Vertragsbindung wirtschaftlich gute Dienste, die auch dafür verantwortlich gemacht werden können, dass der Mobilfunk-Konzern trotz Wirtschaftskrise um sieben Prozent ’09 wuchs.

Bereits in der letzten Woche wurde bekannt, dass in Großbritannien der alleinige iPhone-Anbieter O2 sowohl von Orange als auch Vodafone in seinem exklusiven Vertrieb abgelöst wird.

via theglobeandmail.com

Update

Telus und Bell bestätigen den Apple-Deal für November!

CS5 macht Flash-Anwendungen zu iPhone-Apps

DirektFlash

Von den ersten iPhone-Lebensstunden bis heute, reicht die Diskussion um das fehlende Flash-Plugin am Apple-Telefon. Mit unzähligen Parodien. Im Netz genießt die Adobe-Entwicklungsumgebung auch im Jahr 2009 eine enorm hohe Verbreitung – zumindest laut einer Statistik seines Produzenten (!) für die entsprechenden Browser-Player.

Die Aussagen von Apple zur ‚Flash-Thematik‘ haben Seltenheitswert, beschäftigen sich jedoch vornehmlich mit Performance-Kritikpunkten. John Gruber kommentierte dazu einmal süffisant: The iPhone’s lack of Flash is a feature.

Am gestrigen Montag sorgte Adobe für Gesprächsstoff, indem sie eine Version vom Flash-Player 10 des Flash-10 Players für alle mobilen Endgeräte ankündigten, bei der das iPhone OS keine Erwähnung fand. Inwieweit eine mögliche Lite-Version für eine zukünftige iPhone-Firmware (von Apple) in Betracht gezogen wird, bleibt ungeklärt – Adobe ist sicherlich noch sehr beschäftigt mit dessen Entwicklung.

Um die Apple-Fesseln jedoch auch in seiner Außendarstellung abzulegen, wird Adobe mit einem CS5-Update (Beta voraussichtlich Ende ’09) Entwicklern die Möglichkeit geben, aus Flash-Programmen native iPhone-Anwendungen zu produzieren. Diese ‚Produkte‘ werden nicht im iPhone-Simulator laufen und können dort auch keine nativen Steuerungseingaben verarbeiten.

-> Developing for the Apple iPhone using Flash

[KlimBim] Digg-App, Digital Chocolate & OpenFeint, Yammer 2.0, Pixelpipe, Flickr und Disqus-Kommentarsystem

DirektRose

Die ’social news‘ Webseite Digg.com bekommt nach den passenden iPhone-Optimierungen im mobilen Webbrowser jetzt auch ihre native App Store-Anwendung. Dies ist zumindest unschwer – vielleicht ungewollt – einem aktuellen Kevin Rose-Interview zu entnehmen…

via 9to5mac.com


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Der in Kalifornien ansässige Videospiel-Entwickler Digital Chocolate fokussierte sich bereits seit 2003 auf die Unterhaltungsbranche am Mobilfunktelefon. Dabei sind mehrfache Auszeichnungen für Titel abgefallen, die auch iPhone-Jünger kennen: Tower Bloxx Deluxe 3D, Tornado Mania! oder 3D Rollercoaster Rush.

Digital Chocolate ließ über eine Pressemitteilung am heutigen Morgen verkünden, das ihr gesamter Produktkatalog von über 60 App Store-Titeln (Link) zukünftig Punktestände und Bestenlisten über das OpenFeint-Netzwerk austauscht.

Die ’soziale‘ Plattform bietet Chat-Räume, News-Feeds, Spielerprofile, Freundeslisten und vieles mehr, das sich iPhone-Entwickler – derzeit noch kostenfrei – in die eigenen Produkte einbinden können.

via Touch Arcade


Bereits an dieser und jener Stelle fand Erwähnung, das bei mir persönlich der Mikroblogging-Dienst Yammer, zur Koordinierung von Arbeitsaufgaben, sehr erfolgreich zum Einsatz kommt.

Am heutigen Montag aktualisierte sich die entsprechende iPhone-Anwendung auf Version 2.0 (kostenlos; App Store-Link) und enthält ab sofort alle Voraussetzungen für Push-Benachrichtigungen im Programm-Code.


Am Samstag stolperte ich der Frage hinterher, was für euch der angenehmste Weg zur Veröffentlichung von eigenen 3GS-Vidoes über Twitter ist. Der Trend tendierte eindeutig in die Richtung, der in Tweetie (bald Version II), Twitterific oder Echofon eingebundenen Dienstleister wie yfrog oder TwitVid.

Vermehrt wird jedoch auch auf den Automatismus von YouTube oder Qik zurückgegriffen, die beim Erhalt eines neuen Bilderstreifens, den ‚automatisierten‘ Tweet absetzen.

Wer hier jedoch gerne die Kontrolle behält und eine breite Auswahl an sozialen (teils unpopulären) Netzwerken bevorzugt, schaut sich das bereits länger verfügbare Pixelpipe (kostenlos; App Store-Link) einmal genauer an.

Und wo wir gerade solch‘ einem schönen Plausch über Photos und Videos nachgehen: Nach vierwöchiger Wartezeit erscheint die (grandiose + offizielle) Flickr-Anwendung (kostenlos; App Store-Linki) auch im deutschen App Store.


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Kurze Notiz in eigener Sache: Das iPhoneBlog genießt seit dem gestrigen Sonntag alle Vorteile vom Disqus-Kommentarsystem und bereitet hoffentlich (jetzt noch mehr) Freude die hiesigen Beiträge zu Verbessern, Anzuregen oder zu Kritisieren.

[DIY] Hölzernes iPhone-Dock mit Kurbel-Technik

DirektAutomata

Beim Anblick solch‘ liebevoller Handarbeit aus Holz, mit der unter erheblichem Aufwand ein altertümliches iPhone-Dock inklusive Kurbel-Mechanik erstellt wurde, rückt die ‚iKultur‘ für mich (wieder) in eine erleuchtendes Licht.

Für eine (Video-)Minute sind die Scherereien um Tethering, Jailbreak oder TomTom-Autohalterung vergessen…

Wer probiert sich an der aufgezeigten Bastelanleitung?

-> Murtaza Lakdawala

Dev-Team aktualisiert PwnageTool – 3GS-Jailbreak nur von 3.0 aus möglich

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Mit dem Pwnage-Update 3.1.3 (Torrent-Link) wird es möglich auch für 3GS-Besitzer eine individuelle Firmware 3.1 zu erstellen und später per iTunes einzuspielen. Die Einschränkungen sind jedoch, wie bereits am gestrigen Freitag beschrieben, erheblich: Derzeit ist eine Aktualisierung auf Firmware 3.1 (mit Jailbreak und Unlock) ausschließlich möglich, wenn das 3GS vorher eine ‚aufgebrochene‘ Firmware 3.0 oder 3.0.1 an Board hatte – mögliche Downgrade-Anleitungen seien aus besagten Gründen hier nicht angesprochen.

PwnageTool will work for the iPhone 3GS assuming you have already Pwned it at 3.0 or 3.0.1

Die Sicherheitsmechanismen von Firmware 3.1 für 3GS-Geräte ist daher bei weitem nicht umgangen – sowohl was den Jailbreak als auch die Baseband angeht.

Anscheinend halten sich nicht umsonst die Gerüchte wacker, Apple würde verstärkt darauf drängen alle 3GS-Geräte ‚ab Werk‘ mit 3.1 auszuliefern. Wer (wie ich) keine drei Wochen für das Einspielen der verbesserten Telefon-Software warten wollte, wird vorerst keinen Jailbreak durchführen können – vom Unlock ganz zu schweigen.

via blog.iphone-dev.org