Final Fantasy VII – psx4iphone-Emulator auf 3GS

Direktpsx4iphone

ZodTTD – Home of Homebrew – öffnet mit seinem psx4iPhone-Emulator gerade die Büchse der Pandora.

Zuallererst technisch, da Final Fantasy 7 auf einem iPhone 3GS in nahezu voller Geschwindigkeit laufen soll. Zwar muss derzeit noch auf Sound verzichtet, und limitierte Spielstand-Speicherfunktionalität in Kauf genommen werden, ansonsten rennt der ehemalige PlayStation-Hit – dank 3GS-Performance – wohl grandios.

Wer das Spektakel ausprobieren möchte, findet bekanntlich noch keinen Jailbreak auf seinem iPhone 3GS um sich per Cydia den Emulator und das entsprechende ROM ‚zu besorgen‘. Deshalb verteilt ZodTTD auf Basis der persönlichen iPhone UDID-Nummer selbstkompilierte Entwicklerversionen für $10.

Und hier wird’s schwierig.

Apple ermöglicht seinen Entwicklern eine begrenzte Anzahl von Test-Benutzern, über die Aufnahme dieser eindeutigen UDID-Kennzeichnung, ins Boot zu holen. Für eine kostenpflichtige Weitergabe ist dieses System jedoch nicht gedacht. Zuletzt hatte iPhone-Entwickler Almerica, der nicht genehmigten Anwendung ‚Podcaster‚, auf diesem Weg versucht einige Dollar einzuspielen.

Zum Zweiten beurteile ich, trotz ziemlich liberaler Einstellung, die kostenpflichtige Verteilung des Final Fantasy-Spiels als äußerst ‚problematisch‘. Gerade weil sich dieser Spieletitel aktuell im PSN-Store auf der PlayStation 3 noch im Verkauf befindet.

Daher lautet meine Devise: Abwarten. Das Dev-Team hat sich über die Spendengelder am gestrigen Mittwoch ein iPhone 3GS zugelegt und schraubt (dank Geohot) am 3GS-Jailbreak.

via ZodTTD

Neue Lagerbestände, neue Herstellungskosten, neue Länder und neue Lieferwege

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Die T-Mobile Lagerbestände sind ab heute Morgen wieder aufgefüllt. Vorübergehend waren die 32 GB-Modelle aus dem Sortiment der Online-Bestellungen verschwunden.

Dazu passend ein kurzer, sich jährlich wiederholender, Hinweis: Die Angabe über die reinen Materialkosten für ein 3GS-Modell von $179 kann man sich (wie jedes Jahr) ersparen. Was iSuppli dort aus dem Mathematikbuch für Grundschüler zaubert, beinhaltet keine Entwicklungskosten für Hard- und Software, Mitarbeiter-Gehälter, Transportpreise, jegliche Art von Preisnachlässen für hohe Abgabemengen, Marketing-Budgets oder Hardware-Kosten zum Bestellzeitpunkt.

Die täglich ‚variierenden‘ Kosten, die Apple für die Produktion eines 3GS zurücklegen muss, kann also weit über oder unter dem geschätzten Preis liegen – die Aussagekraft strebt kräftig gegen Null. Dies bleibt auch so, wenn viele Medien nicht Müde werden zu titeln: ‚Das iPhone 3GS kostet $179‘.

via modmyi.com

Apropos Preise. Am morgigen Freitag, den 26. Juni, startet der 3GS-Verkauf in weiteren sechs Ländern. Neben Österreich, Australien, Irland, Japan und den Niederlanden, wird auch Belgien beliefert. Der dort ansässige Telco Mobistar wird auch dieses Jahr wieder sim- und netlockfreie Geräte anbieten.

Für eine 3G-Freischaltung war es letztes Jahr notwenig, sein iTunes kurzfristig auf die dortige Landessprache umzustellen. Ansonsten funktionierten die Geräte auch hierzulande mit einer Sim-Karte eurer Wahl problemlos.

Mobistar - iPhone3G S.jpg

Apropos netlockfreie Geräte: Im Telefon-Treff-Forum wird gerade fleißig über italienische Bestellungen diskutiert, die über UPS-Umwege nicht nur innländische Adressen ansteuern. Erfolgreiche Lieferungen aus dem Apple.it-Store nach Deutschland sollen bereits angekommen sein.

Für jegliche Entscheidungs-Abwägung zwischen deutschen Vertragsgeräten und der europäischen Sim-Freiheit, noch einmal der – mittlerweile um zahlreiche Kommentare ergänzte – Hinweis auf unseren Artikel: T-Mobile Vertrag oder europäische Freiheit.

Firmware 3.0-Aktualisierungsrate

iPhone OS 3.0 Adoption Rate - Tapbots Blog.jpg

Am letzten Wochenende verkündete Apple (stolz) in einer Pressemitteilung, dass bereits über sechs Millionen Firmware 3.0-Updates heruntergeladen wurden. Nach lediglich fünf Tagen ist dies (zurecht) eine beeindruckende Adaptions-Rate.

Doch nicht alleine die Server-Statistiken von Apple sollten in diesem Zusammenhang beachtet werden. Die Verfügbarkeit der ‚Gold Master‘-Firmware, 1.5 Wochen vor dem offiziellen Downloadstart über iTunes, bestückt bestimmt auch das ein oder andere, bislang nicht-erfasste, iPhone.

Tapbots, das Entwickler-Team hinter der stilsicheren Convertbot-App (0.79 €; App Store-Link), zeigt anhand seiner Anwendung die Migrationsrate auf iPhone-Firmware 3.0.

Dabei sollen 75-Prozent derjenigen, die Convertbot verwenden, bereits auf Firmware 3.0 aktualisiert haben. Dies wird gemessen durch eine HTTP-Anfrage wenn das Programm gestartet wird. Daher noch einmal kurz der Hinweis bevor wir uns den Zahlen zuwenden: Gemessen wurden lediglich ‚Käufer‘ der Convertbot-Anwendung, die das Programm innerhalb der letzten fünf Tage mindestens einmal gestartet haben.

Ein interessanter Fakt springt gleich zu Beginn ins Auge. Nachdem die finale Gold Master-Version in den einschlägigen Tauschbörsen verfügbar war, sprang der Statistik-Graph um sechs bis acht Prozent.

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Photo: Tapbots

Der auffälligste Migrations-Zeitpunkt ereignete sich (erwartungsgemäß) am offiziellen Veröffentlichungstag. Die (kostenlose) Update-Rate für iPhone-Benutzer liegt dabei um 1/3 höher (79%) als die kostenpflichtige iPod touch-Aktualsierung (50%).

Trotzdem bleibt nach so kurzer Zeit auch diese Update-Quote sehr beeindruckend.

via tapbots

[KlimBim] Oben-ohne-Anwendung, auslaufende (?) Exklusiv-Bindung, Bluetooth-Profile und Apple Remote

And then there was porn _ Macenstein.jpg

Skandal: Lächerliche Bikini-App (1.59 €; App Store-Link) jetzt auch ohne Bikinis.

via Macenstein


T-Mobile_ iPhone-Monopol vor dem Aus - manager-magazin.de.jpg

Am morgigen Freitag wird das Manager-Magazin in seiner Print-Ausgabe über die möglicherweise auslaufende Exklusiv-Bindung zwischen Apple und seinem deutschen Mobilfunkpartner T-Mobile berichten.

Der Vorab-Artikel im Netz zitiert einen ‚Telekom-Sprecher‘ mit dem vertrauensvollen Satz:

Die Partnerschaft mit Apple ist langfristig. Daran ändert sich bis Ende 2009 nichts.

Die Laufzeiten der exklusiven Partnerschaften zwischen Apple mit den Mobilfunkanbietern sind bislang unbekannt. Spekulationen darüber existieren Zuhauf. Unlängst brachte das Wall Street Journal die amerikanische Vereinbarung zwischen AT&T und Apple ins Gespräch, die bis zum Juni 2010 bestehen soll. Mobilfunkanbieter AT&T würde sich anscheinend derzeit um eine Verlängerung der Partnerschaft bemühen.

In Frankreich erklärte der Wettbewerbsrat die exklusive Providerbindung mit dem iPhone für unzulässig. In diesem Verfahren trat zutage, dass die Partnerschaft auf fünf Jahre ausgelegt war, von Apple jedoch bereits nach drei Jahren aufgekündigt werden kann.

Gleiche Vereinbarungen wurden für Deutschland vermutet, was den Herbst 2010 als solch einen Zeitpunkt definieren würde.

Trotz allen Gerüchten um eine Gewinnbeteiligung pro abgeschlossenem Mobilfunkvertrag, dürfte Apple aktuell kein großes Interesse (mehr) an einer fortlaufenden Exklusiv-Bindung haben. Mit 40 Millionen iPhones und iPod touch-Geräten kann zweifelsfrei von einer Etablierung im Mobilfunkmarkt gesprochen werden. Ungezügelt verläuft ebenfalls der App Store-Aufstieg.

Die jungen Apple-Produkte stehen mittlerweile auf eigenen Füßen.

via manager-magazin


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Apple untergliedert in einem Support-Dokument die unterstützten Bluetooth-Profile – aufgeschlüsselt nach iPhone-Modellen. Dabei wird offiziell, was in den letzten Tagen bereits bekannt war: Das iPhone Classic wird kein PAN- oder A2DP-Profil unterstützen und kann damit nicht am Tethering oder einer Peer-to-Peer-Verbindung teilnehmen.

via fscklog


Die Apple-Fernbedienung (kostenlos; App Store-Link) macht einen Sprung auf Version 1.3 und kann ab sofort auch per Gesten das AppleTV (Version 2.4 vorausgesetzt) steuern. Nach der Kopplung übernimmt das iPhone die Kontrolle und navigiert zielsicher durch die Menüs, was am heutigen Morgen bei mir wunderbar funktionierte.

Apropos Apple-Anwendungen: Wo bleibt eigentlich das native iPhone-Programm um auf die MobileMe iDisk zuzugreifen…?

Apple - MobileMe - iPhone, Mac und PC. Perfekt synchronisiert.-1.jpg

Chaos = Ordnung, die wir nicht verstehen

Wie hinlänglich bekannt, gibt es zu iPhone-Produktveröffentlichungen generell Chaos.

Chaos bei den Aktivierungen. Chaos im App Store. Chaos beim Push. Chaos ums Tethering oder die MMS. Chaos bei den Jailbreakern. Überall…Chaos.

Beginnen wir unseren Streifzug durchs Kuddelmuddel bei dem unverhältnismässig hohen Ansturm. Diese Weblog hatte in der letzten Woche mit einem Ansturm der fünf bis sieben-fachen Besucherzahl gegenüber ’normalen‘ Zeiten zu kämpfen (und sich Dank des neuen Servers ganz gut geschlagen).

Als am Freitag alle neuen 3GS-Geräte gleichzeitig auf die Aktivierungsserver von Apple zugreifen wollten, streckte diese kurzfristig alle Viere von sich. Auch wenn vereinzelt (wie beispielsweise hier in den Kommentaren beschrieben) eine zweistellige Anzahl von Versuchen unternommen werden musste, irgendwann quetschten sich alle durch die – sicherlich nicht dünne – Leitung.

Im (mobilen) App Store sah es ähnlich aus. Ich persönlich flog zwar nur zwei-dreimal aufgrund zu hoher Nachfrage raus. Andere – mir zugespielte Erfahrungsberichte – kämpften anscheinend härter. Trotzdem war auch das alles nur ’semiproblematisch‘.

Als jedoch am gestrigen Dienstag mit BeejiveIM die erste sinnvolle Push-Anwendung freigeschaltet wurde, implodierte nach kurzer, aber erfolgreicher, Testlaufzeit das System. Auf Seiten der Anwendungs-Entwickler rangelte man mit ‚Spinning Wheel-‚, ‚Crashing‘- und ‚Connection‘-Problemen.

Die ‚Push‘-Skalierung versagte erst gegen Mittag. In den frühen Morgenstunden (6 Uhr) testete ich mit einem Freund die ganz aktuell veröffentlichte Anwendung und war komplett begeistert. Am Abend konnte ich mich nicht in einige Account einwählen, geschweige denn eine Nachricht versenden. Vor zwei Stunden war BeejiveIM sogar kurzfristig komplett aus dem deutschen App Store verschwunden. Wenn man ganz still ist, kann man praktisch die schwitzenden Server im Hintergrund spüren…

Große Verwirrung auch beim Tethering und den MMS. Während die Amerikaner damit wenig Probleme haben, weil AT&T höchstpeinlich nicht rechtzeitig seine Infrastruktur auf die Reihe gebracht hat, ist in Deutschland das große Schweigen ausgebrochen. Nach mehrfachen Hotline-Aussagen, Tethering bei T-Mobile würde 25 € (!) extra kosten, habe ich bei der Pressestelle nachgefragt.

„Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis wir hier konkret werden können“, war die relativ unbefriedigende – aber offizielle – Antwort. Nichtsdestotrotz funktioniert mit einer richtigen Datei die Tethering-Freischaltung.

Experimente, sowohl technischer als auch anbieterseitiger Art, sollte jeder nur auf eigene Gefahr durchführen.

O2, offizieller iPhone-Anbieter in UK traf dazu bereits eine klare Aussage: Die iPhone-Verbindung kann am Laptop für £15 genutzt werden, wer dies nicht extra bezahlt wird ausgeschimpft und abgeklemmt.

Under those terms we reserve the right to charge customers making modem use of their iPhone or disconnect them. If customers wish to use the Internet Tethering feature on their iPhone 3G or iPhone 3G S, we recommend taking the Bolt On which is available from Friday 19 June.

Apropos abgeklemmt. Auch dem Dev-Team ging so langsam das Muffensausen. Großspurig kündigte man in der letzten Woche den 3G-Unlock an und lieferte dann tagelang nicht aus. Erst waren die PINs, der SIMs Schuld, dann das YouTube. Was am gestrigen Dienstag schlussendlich mit ‚ultrasn0w‚ Online gestellt wurde, scheint zu funktionieren. Trotzdem häufen sich im gleichen Zusammenhang die Fehlerberichte was den Jailbreak angeht. Fehlendes ‚Push‘, kein YouTube und (gewohnt) hunderte von Kommentaren, die trotz allen Bemühungen keinen Empfang bekommen.

Außerdem hätte ich gerne erklärt (rhetorische Frage!), welches der drei Werzeuge (PwnageTool, QuickPwn oder redsn0w) zu Verwenden sind…

Das Tohuwabohu geht weiter. Mit Geohot. Der junge Mann hat bereits wenige Tage nach der 3GS-Vorstellung Code im iBoot des neuen Gerätes ausführt und springt freudigen Schrittes in eine mögliche Jailbreak-Zukunft. Für Endanwender ist jedoch bislang keine Software verfügbar.

Verfügbar war lediglich eine bunte Auseinandersetzung an der Hacker-Front. Die AugenInternet-Zeugen verfolgten dabei ein wirres Gerangel um Spenden. Das Dev-Team rief (erstmals) zu einer finanziellen Unterstützung auf, um ein 3GS-Testgerät zu erwerben. Daraufhin steuerte der Inhaber von QuickPWN.com runde 1.500 Dollar bei, die jedoch das Dev-Team ablehnte und lieber seine Domain zurück hätte. Der gute Mann war während Firmware 3.0 Beta-Zeiten immer wieder durch (ininoffizielle) Jailbreaks in die Schlagzeilen gekommen und fiel damit beim Dev-Team in Ungnade.

Zählen wir Firmware-Veröffentlichung und den iPhone 3GS-Start zusammen, reicht mir die Summe an Chaos in den letzten sieben Tagen erst einmal aus. Deshalb zum Abschluss (ganz unchaotische) zwei beruhigen Bilder, der lange erwarteten iPhone-Schutzfolie im Retro-Stil.

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via Infectious

Ach.

[KlimBim] Firmware-Neuerungen, Flickr-Bilderstrecken, weltweite Prepaid-Angebote und ein Spezial-Unboxing

Mehr ‚Wisch-Gesten‘ für das iPhone. Wer den kleinen Pfeil in der linken oberen Ecke des iPod-Menüs schlecht trifft, kann vom aktuellen Hörbeitrag auch mit einem Fingerzeig nach links zurück in die Titelübersicht springen.

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(Danke, Lukas!)


Blumige Ankündigungen wie ‚verbesserte Tastaturen‘ klangen toll, nur wusste keiner was damit gemeint war. Wer sich exemplarisch das finnische Layout anschaut (und damit etwas anfangen kann) wird entzückt feststellen, dass häufig verwendeten Buchstaben wie ‚ä‘ auf die erste Tastatur-Seite gewandert sind.

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Fünf Bilder lassen sich gesammelt an eine E-mail anfügen. Wer noch mehr Darstellungen mit einer einzigen Sendung verschicken mag, kopiert die Photos und hängt diese manuell an eine Mail. Dies birgt außerdem den Vorteil, dass die Photo-Auflösung nicht heruntergeschraubt wird.

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Wer sich vertippt und dadurch einen unerwünschten Programmstart in Gang setzt, kann diesen mit Firmware 3.0 nun augenblicklich abbrechen. Ein Knopfdruck auf den Home-Button ist dafür ausreichend. Firmware 2.2.1 hat – zumindest teilweise – dieses Kommando erst nach dem ‚Ladebildschirm‘ ausgeführt.


YouTube und Flickr werden mit iPhone-Galerien befeuert. Stündlich könnte ich an dieser Stelle neue Bilderstrecken veröffentlichen…und das tun wir auch.

iPhone 3G S Field Test - a set on Flickr.jpg

-> mezzoblue


Home - Prepaid Wireless Internet Access.jpg

In ‚Bits und so‘ Folge 149 bereits als Audio-Kommentar aufgegriffen, folgt hier noch einmal der schriftliche Hinweis auf preisgünstige Prepaid-Tarife im (weltweiten) Ausland. Wer ein netlockfreies iPhone gekauft oder entsprechend modifiziert hat, ist damit generell günstiger im Netz unterwegs, als mit seinem heimischen Mobilfunkpartner.

-> http://prepaid-wireless-internet-access.wetpaint.com/

Web-Gmail mit Gesten / Flickr mit Positionen

Gmail – hierzulande ausschließlich als Googlemail zu bezeichnen – aktualisiert in regelmäßigen Abständen ihre mobilen Web-Applikationen. Wie so ungefähr alles aus dem Suchmaschinen-Hauptquartier, stehen diese Veränderungen unter besonderer Beobachtung.

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Diesmal trifft die Aufmerksamkeits-Spirale erneut das webbasierte Mail-Programm. Nachdem erst im April die ’schwebende‘ Menübar eingeführt wurde, implementierte man jetzt ‚Streich-Gesten‘, mit denen das Archivieren von E-Mails aus der Übersichtsansicht per Fingerzeig durchgeführt werden kann. iPhone-Benutzer dürften mit dem Wischen des Fingers von links nach rechts (‚Swipe-to-Archive‘) bereits hinlänglich vertraut sein.

Die Funktion wird derzeit von Google exklusiv auf dem iPhone angeboten und kann ausschließlich in einem englischsprachigen Gmail-Interface genutzt werden.

via googlemobile.blogspot.com

Weitere Pläne für den Funktions-Ausbau der Web-Anwendungen mit HTML 5-Unterstützung liegen in der Schublade. Bereits im Februar diesen Jahres wurde in Barcelona auf dem ‚Mobile World Kongress‘ gezeigt, wie Gmail auch bei abgeschnittener Internet-Verbindung weiter funktionsfähig bleibt. Stichwort: ‚Offline-Browsing‘.

Apropos HTML 5: Online Photo-Dienstleister Flickr integriert eine Positionserkennung in den MobileSafari der aktuellsten iPhone-Firmware 3.0. Dabei fragt euch der Browser nach euer Erlaubnis, seine Position zu ermitteln um daraufhin geschossene Photos in der näheren Umgebung aufzuspüren.

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via fscklog

Lustig, was am heutigen Morgen dabei für mich ermittelt wurde…

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Beim Stichwort Flickr sei kurz angemerkt, das sich das iPhone auf den Weg zur ‚populärsten‚ Photo-Kamera des gesamten Yahoo-Dienstes mausert.

Eine ‚Mein iPhone suchen‘-Liebesgeschichte

MobileMe Account - Alexander Olma (iphoneblog).jpg

Im Livejournal von ‚Happywaffle‚ habe ich die wohl (bis jetzt) gefühlsvoll-erzählteste ‚Finde mein iPhone‘-Geschichte gelesen.

Im Umfeld der größten Lego-Konvention in Chicago („Yes we’re a bunch of dorks.“) verliert unser Protagonist sein iPhone. Genauer gesagt lässt er es in einem Restaurant liegen, welches er mit seinen zwei Konvention-Freunden besuchte. Danach wart das Gerät nicht mehr gesehen. (Hilfe-)Anrufe verlaufen ins Leere. Gut, das kurz zuvor der neue MobileMe-Service ‚Find my iPhone‘ scharf geschaltet aktiviert wurde.

Bewaffnet mit einem Laptop und einer Datenkarte, wird noch von der Straße vor dem Restaurant aus eine Hinweis-Nachricht auf das verlorene Gerät geschickt. Wird die Mitteilung (samt Signalton) erfolgreich übermittelt, bekommt man eine Bestätigungs-Zustellung per E-Mail. Dieses digitale Schreiben erreichte unseren Unglücksraben jedoch erst am nächsten Morgen. Es folgte: Große Freude.

Weiter Mitteilungen mit Belohungs-Versprechungen werden verschickt und erreichen nachweislich das verlorene iPhone. Niemand meldet sich. Doch plötzlich greift die Google Maps-Ortung und zeigt den Aufenthaltsort des verschusselten iPhone in lediglich acht Kilometern Entfernung. Die Live-Ortung zeigt: Es bewegt sich.

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Den ‚unglücklichen Freunden‘ schwant, dass es sich möglicherweise nicht um einen ‚ehrlichen Finder‘ handeln könnte. Die Verfolgung beginnt.

Die Vorstellung einer Schnitzeljagd von drei erwachsenen Männer mit einem aufgeklappten Laptop im Arm, die sich von Häuserblock zu Häuserblock auf der Suche nach einer unbekannten Person hangeln, klingt nicht nur in meinen Ohren humoristisch?

Im Drama werden drei Jugendliche identifiziert, die sich relativ übereinstimmend mit der Google Maps GPS-Ortung bewegen. Die spektakuläre Verfolgungsjagd endet an einer Bushaltestelle. Unser Protagonist fordert von der unbekannten Person die Herausgabe seines iPhones, welches im anstandslos von den drei heillos überforderten Jugendlichen übergeben wird. Minuten später stirbt die Batterie des Gerätes.

-> Find My iPhone works, and it is awesome.

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Kleine Nachträge meinerseits. MobileMe nimmt alle auf einen Account angemeldeten iPhones in seine Ortung (fall erlaubt) auf. Inwieweit man Apple Glauben schenkt, diese sensiblen Standortinformationen vertrauensvoll zu behandeln, muss jeder selbst für sich entscheiden.

Die Nachrichten und Warntöne werden ausschließlich per Push versendet und sind augenblicklich auf dem mobilen Gerät. Genauso augenblicklich wird die ‚Fern-Löschung‘ eingeleitet. Leider ist ein Desktop-Zugang für die Ortung notwendig und kann nicht von einem zweiten iPhone durchgeführt werden. Sollte das Gerät wiedererwartend nicht auftauchen, kann das iTunes-Backup eingespielt werden.

Video*

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.